Herbstwald

Wenn es herbstelt dann packt mich die Fotografierfreude. Ich habe meine Spiegelreflexkamera  wieder hervorgeholt und bin oft auf Foto Tour.
Letzte Woche war ich seit längerem mal wieder im Wald bei Birkenheide. Da ist auch ein kleiner See und ein Naturdenkmal, die Silbergrasflur. Das ist ein sogenannter Sandmagerrasen, der Lebensraum für spezielle Insekten- und Pflanzenarten bietet.

Achtung Scha(r)f!

Heute zeige ich zum Abschluss meiner Uralubsberichte eine Menge Schaf Bilder. Während Robert Priska hütete, machte ich mich auf zum Deich und hatte dort nicht nur einen wunderbaren Weitblick über unseren Urlaubsort und auf das Wattenmeer, sondern ebenso eine sehr beglückende Begegnung mit den Deichschafen.
Ganz  langsam ging ich auf die dort grasende Herde zu und konnte ganz nah heran.
Weil ich so begeistetr war, gibt es auch viele Fotos in der Galerie, für alle die Scha(r)f mögen. 😮

Als Ich mich schon wieder zum Umkehren umgedreht hatte, stupste es mich plötzlich von hinten. Ich drehte mich um und schaute in zwei neugierige Augen.

Das Schaf wollte mich offensichtlich etwas näher kennenlernen. Es schnupperte auch ausgiebig an meinen Schuhen.

Dann ging es an mir vorbei, den Deich entlang in die Richtung, in die ich auch gehen wollte.

Es war wohl der Leithammel, denn die anderen Schafe folgten ihm langsam und sehr vorsichtig, nachdem immer das nächstfolgende kurz bevor es an mir vorbei musste zögernd stehen blieb und mich scheu anschaute und dann mit einem schnellen Schritt vorbeimarschierte. So ging das dann die Reihe entlang weiter. Ich fand das sehr amüsant.

So das war aber nun wirklich auch das letzte Urlaubsbild, das ich euch zeige.
Danke für eure Ausdauer. 🙂

Weggeschichten

Heute kann ich euch das Ergebnis meines neuesten Bastelprojektes zeigen.

Als ich einer meiner Töchter das Foto geschickt hatte war ihr Kommentar: Das waren doch nur 3 Könige! 🙂
Wenn ich schon mal am Basteln bin, dann bremst mich fast nix. Nein jetzt mal im Ernst: Wenn ich etwas für mich bastele, dann gibt es meist noch “ Ableger“ als Geschenkevorrat. Ihr werdet euch wundern, aber ich habe gestern ganz spontan schon
3 Könige an eine Freundin verschenkt,der es nicht so gut ging, als Trostpflaster sozusagen.
Deshalb ist auch das Gedicht entstanden, was ich gestern für meine Freundin geschrieben habe. Ihr könnt es in meinem Schreibblog Herzensauge nachlesen.
Ich bin nach dem Telefongespräch zu ihr gefahren und habe ihr die Könige und das Gedicht gebracht. Wir sind dann später noch bei wunderschönem Sonnschein mit Priska spazieren gegangen und die Feldblumen blühten fast sommerlich.

Das Gedicht erzählt von dem Weg der 3 Könige und auch in den Märchen werden immer wieder Weggeschichten erzählt. So eine Weggeschichte begegnete uns auch in dem Märchen, welches das Thema der Märchenbetrachtung am vergangenen Montag Abend war. Ich hatte euch versprochen, davon zu bereichten, wenn es mir gefallen hat.
Es war ein sehr anregender und guter Abend und ich werde auch künftig, so wie es mir möglich ist an diesen Abenden, die einmal im Monat stattfinden teilnehmen. Es wird über die Märchensymbolik gesprochen und über das was uns die Märchen mit auf unseren Lebensweg geben können.
Wer sich gerne mit Märchen beschäftigt, der kann hier eine etwas andere Fassung des Märchens: „Feuer im Herzen und Verstand im Kopf“, welches am Montag besprochen wurde, nachlesen.
Seid herzlich gegrüßt.

Ich mach mir den grauen Tag hell

Wenn es draußen so mausgrau ist, dann ist es für mich wichtig, mir den Tag und die Stimmung etwas aufzuhellen. Wie mir das gelingt?

Erst mal einen Cappuccino aus einer meiner Lieblingstassen und ein bissel was Süßes dazu.

Und danach:

Ich hab da mal alles zusammengetragen, was ich für meine nächste Weihnachtsdekobastelaktion benötige. Da werde ich nachher mal beginnen, mir erst mal Schablonen anzufertigen. Das Bild verrät euch vielleicht schon, was hier entstehen soll. Aber ich werde euchcauf jeden Fall auf dem Laufenden halten! Heute Abend fahr ich mit meiben zwei Lieblingsfreundinnen zu einer Märchenbetrachtung nach Speyer. Ich bin sehr gespannt wie das wird. Wenn es mir gefallen hat, wovon ich ausgehe, werde ich euch davon berichten. Lasst es euch gut gehen.

Urlaub Wangerland – Zwischenahner Meer

Weil wir so gerne Freilichtmuseen besuchen, hatte ich im Internet eines ausgemacht, welches etwa 1 Stunde Fahrzeit von unserem Urlaubsort entfernt liegt. So führte uns der Tagesausflug nach Bad-Zwischenahn. Es gibt einen sehr schönen Kurpark in dem sich die alten Häuser und eine Windmühle verteilt finden. Das alles liegt an einem recht großen See, das „Zwischenahner Meer“ genannt.
In der Galerie zeige ich euch unseren Rundgang durch den Park und an den Häusern vorbei, die ich so im Gehen geknipselt habe. Für einen Eindruck reichen sie allemal.
Und hat es an diesem Ort wirklich gut gefallen.

Urlaub im Wangerland – Wilhelmshaven

Heute soll es nun weiter gehen mit meinem Bericht über unseren Urlaub. Am dritten Tag ging es, nachdem wir am Vormittag in Jever gewesen waren, am Nachmittag weiter nach Wilhelmshaven.
Die Fotos in der Galerie erzählen euch: Von unserem Weg über die Strandpromenade mit Blick auf die Nordsee bei Ebbe.Davon, wie Priska sich die steife Brise um Nase und Ohren wehen ließ und von einer Hundebegegnung. Vom Blick auf die Kaiser Wilhelm Brücke, eines der Wahrzeichen von Wilhelmshaven. Davon wie die Wolken sich am Himmel versammelt haben um ein Fest zu feiern. Vom Blick auf den Hafen von der Brücke aus und wie diese sich öffnet, um ein recht kleines Schiff mit sehr langem Mast hindurch zu lassen.

Der Sommer schaut nochmal um die Ecke und sagt dem Herbst hallo

Ich mache mal eine kleine Pause beim Zeigen der Urlaubsfotos. Vorgestern habe ich mit Priska einen Ausflug nach Speyer gemacht, die Sonne hat uns gelockt. Wir hatten so einen schönen Nachmittag.

Der Park am Dom lud zu einem Spaziergang ein.

Ich konnte den Blättern bei ihrem Abschiedstanz zusehen. Lautlos und unbeschwert schwebten sie mit eleganten Drehungen hinunter.


Von Weitem lugte der Dom zwischen den Bäumen hervor.

Wir machten auch einen Bummel durch die Stadt und konnten bei sommerlichen Temperaturen beim „Italiener“ im Freien sitzen. Für die Hundemama gab es einen Cappuccino und der arme Hund  musste mit dem Wasser aus dem Brunnen vorlieb nehmen. 

Wir sahen lustige Schilderaufschriften:

Diese Recyclingidee fand ich bezaubernd:

Es folgen noch ein paar Fotos von unserem Bummel  zurück durch die Fußgängerzone und wieder am Dom vorbei zum Parkplatz.

 

Urlaub im Wangerland – Jever

Am dritten Urlaubstag gab es Sturmwarnung: Orkanartige Böen. Wir warteten bis nachmittags und starteten einen Versuch dem Wetter zu trotzen und einen Ausflug nach Jever zu machen. Allerdings sind wir dann sehr bald umgekehrt, nachdem wir mehrfach große Äste vor uns auf der Straße liegen sahen und haben Jever erst am Vormittag des vierten Urlaubstages besucht. Die Fotos in der Galerie nehmen euch mit auf unserem Stadtrundgang. Jever ist ein gemütliches und wirklich hübsches Städtchen, wie ich finde. (Ich bitte um Nachsicht, die Rechtschreibefehler in den Bilduntersxhriften in der Galerie ließen sich nicht beheben. Das Jever Brauhaus ist natürlich präsent ubd die Fußgängerzone ist keine Fupgängerzone.😂

Urlaub Wangerland Tag 2

Zunächst einmal möchte ich mich ganz herzlich für all eure lieben Kommentare bedanken. Ich konnte sie nicht einzeln beantworten, mir fehlte irgendwie die Zeit dazu.
Ich hatte heute Spätdienst und darf morgen als Vertretung noch zusätzlich einen ungeplanten Frühdienst arbeiten, aber dennoch nutze ich jetzt mal noch flott vor der wohlverdienten Nachtruhe die Zeit, um euch die Fotos vom zweiten Urlaubstag zu zeigen.
Wir waren nachmittags am Hundestrand in Schillig. Da konnte ich unter anderem eine kleine Serie von einem Mann mit Hund machen. Ich habe die Fotos in eine Galerie gepackt. Mir gefällt das Erscheinungsbild der Galerie überhaupt nicht, aber um das zu ändern benötige ich die Hilfe meines Bruders.Das lässt sich heute abend nicht mehr ändern. Aber wenn ihr das erste Foto anklickt, dann werden die Fotos größer und vollständig angezeigt.

So, das soll für heute genügen, ich gehe nun in mein Bett und träume von meiner Nordsee.
Habt es fein, bis demnächst.

Hinter den Wolken wohnt die Sonne

„Ich hoffe, Sie konnten sich trotzdem ein bischen erholen, trotz des schlechten Wetters? “ , sagte die Vermieterin unserer Ferienwohnung im Wangerland in Ostfriesland zu uns beim Abschied. Ich antwortete ihr, dass mir der Urlaub gut gefallen habe, weil wir das Glück hatten, dass die Regenpausen lang genug waren, um einige schöne Unternehmungen zu machen.
Als ich vorhin  den gestrigen Besuch bei einer Freundin und  unsere Gespräche in mir nachklingen ließ, blieb ich beim Thema : „Perfektionismus“ hängen.
Mir ist  im Laufe des Lebens mein Streben nach Perfektion bewusst geworden und in den unterschiedlichsten Situationen begegnet. Irgendwann habe ich dann verstanden, dass ich niemals perfekt sein werde, ja dass es meiner Erfahrung nach das Perfekte gar nicht gibt. „Es gibt immer was, was den Himmel hebt“, lautet ein Sprichwort, was ich hier in meiner zweiten Heimat, der Pfalz kennengelernt habe.
Diese Aussage bringt es genau auf den Punkt: Es ist nie gut genug, weder mein Mitmensch, noch ich selbst, nicht mal mein gestriger Tag oder  eben der letzte Urlaub. Es gibt doch immer etwas auszusetzen, so viele Gründe die gegen die Zufriedenheit sprechen. Manchmal geht es sogar noch viel weiter,  und wir werden Zeit unseres Lebens von Schuldgefühlen geplagt, weil wir uns selber unsere Schwächen und Unzulänglichkeiten nicht verzeihen können. Warum? Weil wir uns unsere eigenen Begrenzungen nicht eingestehen geschweige denn erlauben wollen. Das ist  äußerst tragisch, denn wir scheitern praktisch ständig an unseren eigenen perfektionistischen Ansprüchen. Wann haben wir das letzte Mal erlebt, dass wir vollkommen zufrieden mit einem Ergebnis, einem Erlebnis, einer Begegnung waren?
Ab dem Punkt in meinem Leben an dem wir klar wurde, dass ich niemals ausgelernt haben werde, dass das Leben ständige Entwicklung und Veränderung ist, konnte ich im Rückblick auf verschiedene Lebenssituationen einen anderen Blickwinkel einnehmen. Ich erkannte, dass ich aus dem Stand meiner derzeitigen Erfahrung und Entwicklung vieles heute anders machen würde, aber dass ich es in der jeweiligen vergangenen Lebenssituation nicht anders „gekonnt“ habe. Ich habe mein Bestes gegeben, aber das Beste geben bedeutet eben nicht, dass ich keine Fehler machen darf, sondern nur, dass ich mein Möglichkeiten ausgeschöpft habe.
Mit diesem Blickwinkel der die Möglichkeiten ins Visir nimmt und nicht nur die Begrenzungen,  werden wir in nahezu jeder Situation etwas Gutes oder Wertvolles finden und wir werden mit uns selbst und dann auch mit  unseren Mitmenschen weniger oft ins Gericht gehen und Milde walten lassen.
Selbst mitten im friesischen Schietwetter gibt es immer wieder bezaubernde Lichtblicke, die uns zeigen, dass hinter den Wolken die Sonne wohnt. Es folgen ein paar Handyfotos von verschiedenen Unternehmungen. Ich habe noch viele Fotos die ich mit meiner kleinen Kamera gemacht habe auf der Festplatte. Davon werde ich euch auch noch im Laufe der Zeit das ein oder andere zeigen.

Hundestrand-Schillig

Wilhelmshaven

Besuch bei den Schafen auf dem Deich

Blick auf das Haus in dem unsere Ferienwohnung war (am Ende der Straße, rechts).

Wangermeer

Blick auf das „Zwischenahner Meer“.

Für heute soll es genügen. Ich habe außer Fotos noch ein paar kleine Filmchen gemacht. Liebe Grüße und bis bald.