Wer hat den Himmel angemalt?

Heute bei der Hunderunde, die der Kälte entsprechend auf eine halbe Stunde gekürzt wurde, habe ich nur mal blitzschnell den Fotoapparat rausgeholt, weil der Himmel so interessant anzuschauen war.

Für einen neuen Entspannungstag im Frühjahr haben wir das Thema: “ Entdecke die Farben Deines Lebens “ gewählt. Deshalb lasse  ich seit einigen Tagen dieses Thema  auf mich wirken. Gestern habe ich meine Gedanken und Empfindungen dazu festgehalten:

Wenn ich ein Maler wäre
und die Möglichkeit hätte,
mein bisheriges Leben zu malen,
welche Farben würde ich wählen,
um meinen Lebenserfahrungen Ausdruck zu verleihen?
Vielleicht stelle ich mir meine vergangene Lebenszeit
als einen Kreis vor, den ich mit meinen Lebensfarben fülle.

Meine Lebensfarben zeigen eine bunte Farbpalette. Dunkle und helle Farben, grau und schwarz neben gelb und weiß. Es ist  eigentlich eine interessante Mischung.
Aber warum dieses “ eigentlich „, es ist ein kleiner Widerspruch in sich, das ist mir durch Gudruns Kommentar bewusst geworden. Also nochmal: ES IST EINE INTERESSANTE MISCHUNG !
Wenn ich die Möglichkeit hätte, mein bisheriges Leben und seine Lebensfarben noch einmal von Anfang an selber zu gestalten, würde ich dann andere Farben wählen?
Gibt es Farben, die ich auf keinen Fall verwenden würde?
Wenn ich mich mit diesen Fragen auseinander setze, spüre ich, dass ich an meinem Lebensbild nichts verändern möchte, weil es mir so wie es ist, genau passend erscheint. Es zeigt meine ganz individuelle Farbpalette. Jede einzelne Farbe hat ihre Berechtigung und ihren ganz besonderen Platz. Mir wird bewusst, dass gerade die dunklen und tristen Farbtöne den helleren Farben einen besonderen Glanz verleihen. Gäbe es nur helle Farben, dann würde mir der Kontrast fehlen.
Mir wird bewusst, dass  Kontraste für mein Leben sehr wichtig sind.

0 Gedanken zu „Wer hat den Himmel angemalt?

  1. Hallo Beate,
    ich bin „zufällig“ auf Deine Seite gekommen und was mir auffällt, ist, dass so viel Aufbauendes, dem Leben Zugewandtes sich hier findet. – Das finde ich klasse.

    Zu Deinen Lebensfarben fällt mir ein, dass ich mal ein vergleichbares Bild malte und eine liebe Freundin von mir sagte, als ich es etwas in Zweifel zog, dass ich damit aufhören solle, ich hätte meine Aura gezeichnet (sie kann sie sehen, die Aura ist ja sehr vielschichtig und hat viele Dimensionen). – Gudrun hätte also, wenn das auch bei Dir zutrifft – was ich vermute -, ganz recht mit ihrem Hinweis :-))

    Daran also hat mich Dein Bild erinnert, es ist auch so bunt wie meines damals, und es hat auch helle und dunkle Farben; die dunklen gehören dazu, das sind ja unsere Bewusstseins-Aufgaben, wir leben ja nicht umsonst auf der Erde.
    Aber dass Du so viele Farben hast, das ist top; das Diabolische will uns ins Schwarz-Weiße ziehen, aber das lassen wir nicht zu :-)) (Mit den Märchen und ihrem Schwarz-Weiß hat es etwas anderes auf sich).
    Und wir leben nicht allein; wir sind es nicht allein, die das Wetter machen; alle Menschen machen es, und Du hast recht: Manchmal muss man sich einfach die Lichtblicke suchen und nehmen!
    Dass sich die Lichtblicke in Dir und um Dich häufen, wünsche ich Dir,

    Johannes

    • Hallo lieber Johannes, ich freue mich sehr über Deinen Besuch.
      Nein, meine Aura habe ich sicher nicht gemalt, Ich habe gar nicht meditativ gemalt, sonder mir bewusst eine breite Farbpalette ausgesucht, weil ich darstellen wollte, dass alle Farben zum Leben dazu gehören.
      Vielen Dank für Deine guten Wünsche.

  2. Hallo, liebe Beate,
    einem unglaublich interessantens Thema hast du dich gestellt.
    Und zu richtig guten Schlussfolgerungen kommst du. „Es ist eigentlich eine interessante Mischung“, schreibst du. Bitte lasse das „eigentlich“ einfach weg. Ja?

    Liebe Grüße von der Gudrun

    • Liebe Gudrun,
      Wie recht Du hast, diese Einschränkung durch das Wort „eigentlich“ ist (eigentlich) unsinnig, weil in sich ein kleiner Widerspruch. 🙂
      Und deshalb habe ich am obigen Text noch etwas dazugefügt. 😉
      Danke für Dein aufmerksames Lesen.

  3. Liebe Beate,

    der Himmel sieht wirklich toll aus ..schön hast du das eingefangen ..dort oben ist jede Menge los 🙂

    Deine Gedanken zum Thema Lebensfarben und Kontraste kann ich gut nachempfinden ..ohne Hell gäb es kein Dunkel, und das eine wirkt nur im Kontrast mit dem anderen so intensiv. Alles gehört dazu, ist ein Teil von uns ..auch wenn uns das Bunte, Helle vielleicht lieber ist..aber auch die dunkle Seite hat ihre Berechtigung und aus ihr können wir viel lernen.

    Liebe Grüße zum Wochenstart schickt dir Ocean 🙂

  4. Jaaaa, solche Himmelsmalereien liebe ich heiß und innig.
    Ja, Licht und Schatten gehören auch im Leben zusammen. Wir wollen ja am liebsten immer nur das Positive sehen. Wachsen und reifen können wir nur, wenn es uns möglich ist die nicht so angenehmen Dinge in unser Leben zu integrieren. Ich bin dankbar für jeden Tag, an dem ich problermlos mein Bettchen verlassen kann…. alles ANDERE ist wirklich nebensächlich. Ich habe durch die Zeit ohne Arbeit und in der Zeit der Kurzarbeit Demut gelernt und das schicksal der Menschen, denen es nicht so gut geht wie mir, nicht aus den Augen zu verlieren. Das ist mir wichtig.
    Salut
    Helmut

  5. Na sag mal, wer hat denn die Sonne sooo wuschig gemacht, dass sie gar nicht mehr weiß, wie sie denn nun scheinen soll?
    Das sind ja großartige Fotos, einfach toll!
    Die Farben unseres Lebens sind wohl bei allen recht vielfältig und unterschiedlich in der Schattierung.

  6. Hallo liebe Beate,
    momentan frieren mir auch fast die Finger ab beim fotografieren 😉
    Aber bei hat es sich gelohnt, die Fotos sind wunderschön!

    Die Idee mit den Farben ist wirklich gut. Genau so ist es ja auch: Ein Leben ist niemals immer nur bunt oder grau – es ist ein Mix aus allem.

    Ein schönes Wochenende wünsche ich Dir
    Liebe Grüße
    Katinka

  7. Die Himmelsfotos sehen genial aus. Hier kann ich solche Streifen meist beobachten, wenn die Flieger sich kreuzen und viele Kondensstreifen zu sehen sind.
    Also bei der Farbkugel hätte ich spontan gar keine Idee. Da müsste ich überlegen und würde mich dann doch für die falschen Farben entscheiden. Aber eine gute Idee, um darüber nachzudenken.
    Liebe Grüße von Kerstin.

  8. Also, Beate – ich muss sagen, du hast wirklich tolle Ideen. Die Farbkugel – das ist wirklich super umgesetzt. Und sehr geistreich. Genau das ist es: Die Kontraste. Hab ich auch gleich gedacht, als ich da drauf guckte: Die hellen Farben leuchten besonders, weil die dunklen da sind.

    Ich würde da wie Ochs vorm Berge stehen, wüsste gar nicht, wie ich meine Lebensfarben malen sollte. Da müsste ich erst eine Zeit drüber nachsinnen, um das in „Farbe“ zu übersetzen.

    Schöne Grüsse zum Feierabend
    von frieda 🙂

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