Im Märzen . . .

Im Märzen der Bauer
die Rößlein einspannt
Er setzt seine Felder
und Wiesen in Stand.
Er pflüget den Boden
er egget und sät
und rührt seine Hände
früh morgens und spät

Dieses Volkslied erinnert mich an meine Kindheit.
Nie vergesse ich das Gefühl der ersten zarten Sonnenstrahlen,
die ich zart auf meiner Haut spürte, wenn ich die Hose endlich
mit einem Rock tauschen durfte und meine Beine nur noch durch Kniestrümpfe
bedeckt waren.
Es war einfach herrlich, dieses Gefühl von frühlingsleichter Freiheit.
Die Luft war erfüllt von fröhlichem Vogelgesang und jeden Tag wurde die Welt
um mich herum bunter.
Wenn ich diesen Erinnerungen nach spüre, dann ist sie wieder da diese beschwingte Freude.
Ich möchte achtsam sein, in den kommenden Tagen und Wochen,
und die Welt mit offenem Herzen und achtsamen Augen und Ohren wahrnehmen, wie ein Kind.

 

0 Gedanken zu „Im Märzen . . .

  1. In meiner Kindheit gab es für Mädchen noch keine langen Hosen, nur lange Strümpfe, die meine Schwester kratzten, mich zum Glück nicht. Jaaa, Kniestrümpfe, dann war der Frühling da!
    Wir hatten einen Schrebergarten, da konnte ich sehen, wie alles aus der Erde kam und wie die Zweige langsam grün wurden.

  2. Das Gefühl kenne ich auch noch zu gut. Ich weiß noch, wie ich als Kind immer darauf gedrängt habe, endlich die Strumpfhose mit Kniestrümpfen tauschen zu können….. Auch ich muss ab und zu heute noch daran denken, wenn im Frühling die ersten warmen Sonnentage da sind.
    DANKE für das Wachrufen dieser schönen Erinnerung.

    Deine Fotos gefallen mir auch heute wieder sehr gut und wie ich sehe, sind die Bäume bei Euch doch schon etwas grün….. da seit Ihr uns um Längen voraus.

    LG Susanne

  3. Der Frühling kommt mit Macht. Überall sprießt es und die Leute zieht es nach draußen. Schöne Bilder aber was ist das für eine Tasche auf dem Baum und weshalb steht sie da?

    Ein schönes Wochenende mit viel Sonne
    LG Harald

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