Im Ostpark

Neulich habe ich eine meiner Töchter die beruflich gerade in Frankenthal zu tun hatte dort abgeholt. Ich nutze immer gerne solche Gelegenheiten, um die Hunderunde einmal in anderer Umgebung zu machen. Priska und ich unternahmen also einen kleinen Ausflug in den Ostpark von Frankenthal.
Er ist klein aber fein. Viele alte charaktervolle  Bäume sind dort beheimatet.
Dieses Grün und die Nähe zu den kraftvollen Bäumen tun mir sehr gut.
Für Hunde haben sie dort extra einen Bereich eingezäunt, wo sie nach Herzenslust herumtollen können. Leider war zu dieser Zeit kein Spielpartner für Priska anwesend.

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Der Baum

Der Baum, auf dem die Kinder
Der Sterblichen verblühn,
Steinalt, nichts desto minder
Stets wieder jung und grün.
Er kehrt auf einer Seite
Die Blätter zu dem Licht,
Doch kohlschwarz ist die zweite
Und sieht die Sonne nicht.
Er setzet neue Ringe,
So oft er blühet, an,
Das Alter aller Dinge
Zeigt er den Menschen an.
In seinen grünen Rinden
Drückt sich ein Name leicht,
Der nicht mehr ist zu finden,
Wenn sie verdorrt und bleicht.
So sprich, kannst du`s ergründen
Was diesem Baume gleicht?

Friedrich von Schiller

 

0 Gedanken zu „Im Ostpark

  1. „Das Alter aller Dinge, zeigt er den Menschen an“. Das ist irgendwie besonders hängengeblieben, liebe Beate. Bäume sind ganz wunderbar und gerade diese alten, „weisen“, die schon so viel gesehen haben in ihrem Baum-Leben, die haben diese ganz besondere Ausstrahlung. Danke für die schönen Fotos, bei mir ist es der Nordpark, der glücklicherweise direkt vor meiner Haustür liegt, der mich immer und immer wieder fasziniert und erfreut… Liebe Grüsse zu Dir und ein schönes Wochenende, Andrea

  2. Schöne Gedanken, Beate. Habe gerade ein Gedicht gelesen, bin an einem Blog machen über Buchen. Ich grüsse dich. Ernst

    Hundstage
    Wie nun am dürren Ginsterhang,
    Im braunen Stein, im goldnen Staub,
    Im gilbenden Akazienlaub
    Der Sommer seinen Ueberschwang
    Austobt und in sich selbst verbrennt!
    Aus dürrer Schote knistern schwarze Kerne,
    Und abends hängen schwer die Sterne
    Wie überreif am Firmament,
    Das wie ein Puls im Fieber pocht
    Und von verhaltnen Wettern kocht.
    Wo eben noch in frohen Schauern
    Das Leben feucht und spielend rann,
    Keucht Sommer wütend hügelan
    Der Höhe zu. Er will nicht dauern,
    Er lechzt nach Rausch und Opferglück,
    Ihn rief der Tod: auf hagrem Pferde
    Jagt er voran und lässt die Erde
    Erschöpft, verblüht, verbrannt zurück.

    Und seufzend reckt sich Laub und Gras
    Und raschelt hart und klirrt wie Glas.
    H. Hesse

      • Weisst Du, wenn ich einen Bericht mache, kommt der nicht gleich in die Veröffentlichung. Ich brauche etwas „Reserve“, damit ich zwischendurch genügend atmen kann und mich die Blogzeit nicht „auffrisst“. 😉

  3. Liebe Beate,
    wie ich dich um deine Ausflüge mit Priska beneide! Jedesmal, wenn ich sie sehe, fällt mir meine Zeit mit Vanny wieder ein. Es war eifach nur schön.
    Deine Gedanken zum Baum finde ich gut. Für meine Katze brauchte ich neulich Ulmenrinde, und ich las, dass diese Bäume bei uns fast ausgestorben sind. Schlimm.

    Liebe Grüße von der Gudrun

    • Das finde ich auch sehr beunruhigend, dass die Ulmen fast ausgestorben sind. Das war mir nicht bekannt.
      Es gibt beim meditativen Tanzen einen Ulmentanz, der gehört zu meinen Lieblingstänzen.

  4. Liebe Beate,

    schön, dass du wieder hier bist 🙂

    ein ganz wundervolles Plätzchen ist das .. so ein Park kann ungemein erholsam sein. Und wie schön, dass sogar extra für die Hunde ein Bereich abgezäunt ist – das findet man auch nicht überall ..

    Ich liebe solche alten ehrwürdigen Bäume.. Wenn sie Geschichten erzählen könnten 😉

    Viele liebe Grüße und Wünsche für dich, und ein Krauler für Priska 🙂
    Ocean

  5. Ich staune immer wieder, was für imposante Bäume (besonders Dein letztes Foto) in vielen Parks zu finden sind. Wunderschöne Bilder. Dieser Park ist bestimmt auch im Oktober eine Augenweide.
    Schön, dass Du wieder da bist. Hab Dich schon vermisst.

    LG Susanne

  6. Das ist ein herrlicher Park! So schöne alte Bäume und dann auch noch ein extra Gehege für die Hunde. Das hätt ich hier auch gern, so was gibt es hier nicht. Ist immer meine Idee: man müsste eine Wiese umzäunen, wo die Tiere toben können, nicht ausbüxen können.
    Liebe Grüße von Kerstin – und eine Streicheleinheit für Priska 😉

  7. Schöön. ♥ Ich mag Bäume auch sehr, liebe Beate.
    Manchmal vermisse ich meinen Wald, dort, wo ich aufgewachsen bin, bin seinen vielen Seen. Hier muss ich mich erst ins Auto setzen und etwas fahren, um im Wald spazieren zu gehen. In der letzten Zeit habe ich das gar nicht mehr gemacht. Ist so bequem und spart Zeit, wenn man die Türe rausfällt und gleich die Hunderunde beginnt. 🙂 Im Herbst werde ich mich bestimmt mal wieder aufraffen. 🙂

    Liebe Grüße,
    Martina

    • Ich muss zum Wald auch erst ein Stück fahren, aber es gibt Zeiten, da brauche ich einfach Abwechslung und will nicht einfach jeden Tag die „Tür rausfallen“ und immer die selbe Szenerie betrachten 🙁

  8. Ein interessanter Park – da könnten wir doch glatt auch mal hinschüsseln 😉
    Bäume mag ich eh furchtbar gerne….
    🙂

    Grüsse von frieda

  9. Das wäre doch mal einen Tagesauflug für mich: Frankenthal. Die Pfalz liegt so nahe, aber bis Speyer bin ich nur gekommen nicht weiter. Oder wir sind auf dem Wege nach Ste. Menehould oder Avize durchgefahren…
    Die alten Bäume sind KLASSE…
    Salut
    Helmut

    • Ach weißt Du Helmut, dieser Park ist ganz nett. Wenn man sowieso in Frankenthal zu tun hat eine willkommene Oase. Aber für einen Tagesausflug würde ich Frankenthal nicht empfehlen. So schön ist es jetzt auch wieder nicht 🙂

  10. Noch können wir die Bäume in ihrer grünen Fülle bewundern und uns daran erfreuen. Genießen wir die Zeit, bis das Laub bunt wird und deine Blätter dem jahreszeitlichen Wechsel und Verfall unterliegen.

    Liebe Sonntagsgrüße
    Anna-Lena

    • Ach, ich genieße die Nähe der Bäume zu jeder Jahreszeit, sie haben immer viel
      zu „erzählen“.
      Ganz besonders reizvoll ist für mich immer wieder der frühe Herbst mit seiner bunten Pracht.

  11. …schön hast du die prächtigen Bäume „eingefangen“ mit der Kamera, liebe Beate,
    der Park wirkt wie eine sehr ruhige Oase…schön zum entspannen…

    lieber Gruß von Birgitt

    • Huch, ich habe Deinen Kommentar gerade aus meinem Spam Ordner gefischt. Ich sollte mir doch angewöhnen, mal öfter da reinzuschauen.
      Ich freu mich aber heute noch genauso über Deine Wünsche, denn sie haben auch „rückwärts “ gewirkt. 🙂

Ich freue mich über deinen Kommentar.