Impressionen vom Sonntag und philosophische Gedanken

Heute zeige ich Euch die restlichen Fotos vom Sonntag, als ich mit Priska am Rhein war.

Begrüßt wurden wir schon von weitem von einer Familie Kanadagänse.

Mir gefiel die Formation die sie bildeten, jeder nahm seinen bestimmten Platz ein. Das war ein schönes geordnetes Bild. Ich dachte mir: Jeder von uns hat ja auch seinen bestimmten Platz in dieser Welt, mit seinen individuellen Gaben und Aufgaben, wenn wir diesen Platz ausfüllen, dann entsteht auch eine Ordnung die sich auf das Ganze auswirkt.

Weggefährten: Wie dankbar bin ich, dass ich in jeder Lebensphase solche Begleiter an meiner Seite haben durfte und darf!

Priska wusste sofort, was ihr jetzt gut tut, und nahm umgehend ein erfrischendes Bad.  Es ist fast wie am Meer, wenn sich durch vorbeifahrende Schiffe solche Wellen bilden. Ich liebe es dem Wasserspiel zuzuschauen. Es ist für mich immer ein Sinnbild des Lebens Manchmal ruhig, manchmal bewegt, immer im Fluss, stetige Veränderung . . .

Ich habe es leider nicht herausgefunden, welcher Art dieser kleine Vogel zugehörig ist, der am Ufer entlang spazierte.

Ich suchte mir hier im Schatten ein ruhiges Plätzchen, von dem aus ich die Aussicht genießen und meine Seele baumeln lassen konnte.

Direkt neben mir entdeckte ich plötzlich zwei interessante Stein, dieser hier ist am unteren Rand mit einem kleinen Fisch gemustert.

Dieser hier möchte wohl Anhänger für eine Kette  werden. Ich suchte dann noch eine Weile weiter, aber ich fand keine weiteren außergewöhnlichen Steine mehr. Da wurde mir bewusst, dass die wahren Schätze uns zufallen und dass wir sie nicht durch krampfhaftes Suchen finden.

Als ich meine Blick wieder in die Ferne schweifen ließ, zogen ein ganze Reihe von Segelbooten an uns vorbei, es waren insgesamt mehr als zehn.

Nun wurde es Zeit, uns wieder auf den Heimweg zu machen und Priska nahm zum Abschied noch einmal ein Bad.

0 Gedanken zu „Impressionen vom Sonntag und philosophische Gedanken

  1. Baden kann man nie genug, dachte sich wohl Priska. Deine Gedanken erinnern mich an meinen Urlaub in der Bretagne. Irgendwo waren immer wieder Steine anzutreffen. Und zwar solche die man auch mitnehmen konnte. Noch heute liegt ein solcher Stein von der Cote Granit Rose auf der Fensterbank meines Esszimmers. Wasser ist ein besonderes Elexier, an dem ich auch gerne bin um einfach nur die Seele baumeln lassen zu können. Ich finde das wichtig.

    Salut
    Helmut

  2. Deine Bilder strahlen so viel Ruhe aus und deine wundervollen Gedanken dazu. Auch ich liebe solche Spaziergänge am Wasser entlang und eine *Steinesammlerin* bin ich auch ;-)!

    Tut gut so einen lieben Hund an seiner Seite zu haben stimmts?

    Ganz liebe Grüße
    Eva

  3. Liebe Beate, so schöne Spaziergedanken. Wunderschön. Ich hebe übrigens auch öfter mal Steine auf. Sie ziehen mich manchmal magisch an. 🙂 Ich habe letztens ein kleines Steinherz gefunden. Ich musste es einfach mitnehmen.

    Danke fürs Mitnehmen ♥ und liebe Grüße,
    Martina

  4. Ein wunderschöner Spaziergang und sinnige Gedanken, da kann man die Seele baumeln lassen und Priska immer mittendrin.
    Steine sammle ich auch gerne, aber nicht am Rhein, denn den gibt es bei uns nicht, dafür bunte Steine im See.

    Liebe Grüße zu dir und einen schönen Abend wünscht Mathilda 🙂

  5. …das überrascht mich jetzt wirklich sehr, liebe Beate,
    dass du am Rhein einen Hühnergott gefunden hast…bisher kannte ich sie nur von der Ostsee…
    deine Fotos sind wundervoll und erzählen von einer schönen, ruhigen und entspannten Zeit…

    lieber Gruß von Birgitt

  6. Welch Weisheit Du wieder selbst erfahren hast: manche Dinge fallen uns zu, wir dürfen nicht ständig danach suchen oder warten. Wenn es kommen soll, dann kommt es.
    Auch Johnny geht noch zur Abkühlung in die Bach. Bald wird es wohl damit vorbei sein.
    Liebe Grüße von Kerstin.

  7. Liebe Beate,

    zunächst vielen lieben Dank für den Link. Ja, ich kenne diese Seite, aber auch hier konnte ich vieles erfahren, was mir einiges erklärt hat:
    http://still-introvertiert.de/introvertiert/introvertiert-bedeutung.html
    Magst du es auch lieber still?

    Deine Fotos sind sehr schön und übermitteln Ruhe. Ich kann mir vorstellen, wie gern ihr dort seid. Das wär wohl auch für mich ein Ort, an dem ich gerne wäre, würde ich in der Nähe wohnen.

    Der Strandläufer sieht wirklich lustig aus. Ich mag diese Vögel. Falls du hier mal schauen magst:
    http://www.ausgabe.natur-lexikon.com/Strandlaeufer.php

    Ich wünsche dir noch einen schönen Abend und sende liebe Grüße,
    die Waldameise

    • Herzlichen Dank auch Dir für den interessanten link.
      Ja es deckt sich vieles zur Hochsensibilität. . .
      Hochsensible sind allerdings nicht unbedingt introvertiert, es kann auch das Gegenteil der Fall sein.
      Ich bin so etwa ein “ Mittelding“ :-), aber Stille und still liebe ich es sehr und brauche das auch!!!

  8. Was für ein schöner Ort. Mich wundert es, dass dort an einem sonnigen Sonntag keine Menschen waren, das ist wohl ein wahrer Geheimtipp (verrate ja nicht, wo genau das ist, sonst will da jeder hin 😉 ), wie schön, solch einen Ort eine Weile für sich allein zu haben.

    Die Steine hast Du Dir hoffentlich mit nach Hause genommen! Besonders den Fischstein finde ich klasse. Solche Lochsteine habe ich vor Jahren auf der Insel Rügen gefunden, viele Häuser waren dort mit Steingebilden im Garten geschmückt. Dort habe ich auch erfahren, dass man diese Steine Hühnergott nennt (kannst ja mal bei wikipedia googeln). Aber es stimmt schon, wahre Schätze müssen einem zufallen…. ich weiß noch wie ich damals nach Bernsteinen gesucht habe und ich habe keinen einzigen gefunden, dafür aber viele Hühnergötter, die jetzt im Sommer die Sommerdeko ergänzen dürfen 😉

    LG Susanne und einen dicken Knuddler an Priska, die Schöne.

    • Es waren schon noch andere Menschen unterwegs an diesem Tag, aber die haben sich irgendwie so verteilt, dass genügend Raum blieb für einsame Momente, das ist mir sehr wertvoll 😉
      Ein herziges Wuff Wuff von Priska 🙂
      P.S.: Ja Hühnergott, ich weiß 😉

  9. Hallöchen Beate 🙂

    hm…. irgendwie kam mir bei dem Vögelchen der „Strandläufer“ in den Sinn…. ich glaube, es stimmt: http://www.fotocommunity.de/pc/pc/display/2059238

    Dein „philosphischer Spaziergang“ ist wirklich eine feine Sache! Die schönen Steine… wirklich was ganz Besonderes. Und stimmt: Deine Beobachtung, dass man sie „einfach findet“ und nicht (noch so verkrampft) suchen kann…

    Lieben Gruss von frieda

  10. ich liebe den rhein .. ich bin ein rheinkind, in basel geboren und aufgewachsen und deine bilder sind so sanft und klar und wunderschön und priska ist IMMER das tüpfelchen auf dem i ( für mich ) .. :O)

    steine liebe ich auch so sehr. Ich schleipfe immer steine mit nach hause , obwohl ich das nicht immer kann wegen meinem rücken und ohne auto:)

    lass dich drücken liebs bea und ein knuddler für priska ♥

    • Jetzt wo ich das so lese, da fällt mir auf, dass auch ich ein Rheinkind bin, denn ich bin in Köln am Rhein geboren. Ja jetzt weiß ich auch, warum ich so gerne am Rhein bin 😉
      Ein herziges Wuff Wuff von Priska und ich drück Dich auch mal 🙂

  11. Liebe Beate, danke dass Du uns auf Euren schönen Spaziergang mitgenommen hast, visuell und gedanklich… Schöne Gedanken habe die „Dinge“ bei Dir ausgelöst, die Du gesehen hast… Ich bin auch so gern am Rhein und schau auf das Wasser und auch wenn ich meist an denselben Stellen bin, sehe ich immer wieder etwas neu oder anders, auf jeden Fall ändert sich das Licht ständig… das mag ich sehr. Liebe Grüsse zu Dir und Priska, Andrea

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