Zuneigung

Zuneigung„Einander zugeneigt“, diese Worte kamen mir beim Betrachten, des heute Morgen bei der Hunderunde fotografierten Fotos in den Sinn.
Unsere deutsche Sprache ist so wunderbar sinnig. Immer wieder staune ich, wenn ich mich in besonderer Weise auf ein Wort oder eine Redewendung einlasse.
„Ich bin dir zugeneigt“, das bedeutet: Ich bin bereit, mich auf dich einzulassen, ich bin offen dir zu begegnen, dich zu sehen wie du bist. Du bist mir wichtig.
In der Zuneigung entsteht keine Abhängigkeit, weil jeder bei sich selber bleibt, zwei Persönlichkeiten bereichern sich durch ihre Einzigartigkeit.
Nur wenn ich weiß wer ich bin, wenn ich mich selber achte, kann ich dem Anderen meine Zuneigung schenken. So werden wichtige Grenzen gewahrt, z.B. die Grenze zwischen Mitleid und Mitgefühl. In der Zuneigung gerate ich nicht in das Mitleiden, weil ich mich nicht im Anderen verliere.

So hat mich die Betrachtung eines Fotos mal wieder ins Philosophieren gebracht.
😉

0 Gedanken zu „Zuneigung

  1. ich hab das auch gern, über die eigentlichen wortbedeutungen nachzudenken und mir zu überlegen, wie sie zu ihrem übertragenen sinn gekommen sind. interesse bedeutet ja zb einfach nur „dazwischen sein“ 🙂

  2. Ich habe noch selten eine solch wunderbare Erklärung gelesen zum Thema Zuneigung. Einander zugeneigt sein ist wunderbar. Mit deinen Foto starte ich gut in die neue Woche.
    Salut
    Helmut

  3. Diesen Spruch hast Du weise interpretiert, das Foto passt treffend dazu. Manchmal nutzt man im Alltag Redewendungen, über deren Sinn man ins Grübeln kommen könnte. Aber alle haben ihren Sinn, ihren Ursprung. Man muss sich nur mal damit auseinandersetzen.
    Liebe Grüße von Kerstin.

  4. So geht es mir auch oft, liebe Beate. Ganz plötzlich wird mir die Bedeutung eines Wortes wieder so richtig bewusst. Ich philosophiere auch sehr gern.
    Deine Gedanken gefallen mir.

    Liebe Grüße
    Andrea

  5. Und wie schön du philosophiert hast, liebe Beate. 🙂
    Gefällt mir.

    Im Übrigen wollte ich mich noch bei dir bedanken, dass du in der Zeit, als es Pepper nicht gut ging, über FB für mich da warst. Es hat mir gut getan. Danke. ♥

  6. So einfühlsam hast du die Zuneigung beschrieben, liebe Beate. Ganz wundervolle und treffende Worte sind das – und die beiden Bäume versinnbildlichen das sehr gut ..

    Danke für diesen schönen Eintrag 🙂 Ich grüß dich ganz lieb ..komm gut ins Wochenende und gib Priska doch bitte mal einen sanften Streichler von mir,

    Ocean

  7. … und hat ganz wunderbare Gedanken hervorgebracht, liebe Beate. Ich mag es auch, die Sprache manchmal „wörtlich“ zu betrachten, denn so ganz zufällig ist es nicht, was wir da so für Redewendungen verwenden… da hast Du ein tolles Beispiel gefunden. Herzliche Grüsse Andrea

Ich freue mich über deinen Kommentar.