Spätsommertag

Spätsommertag

Noch einen Spalt breit ist das Tor geöffnet,
hinter dem der Sommer sich zur Ruhe begeben hat.
Ein Rest von seinem Glanz liegt auf der Landschaft,
die sich nun in einen Mantel aus mildem Licht und zarter Wärme hüllt.
Frische Winde tragen den Ruf des Winters leise lockend an mein Ohr.
Diese Stimme möchte ich jetzt noch überhören
und mich an dem Rausch der Fülle laben.
Nun werde ich zur Sammlerin, die mit weit geöffneten Sinnen
sonnen-glitzernde Farbpunkte und herb-fruchtige Düfte
in der Seelenkammer speichert, als Vorrat für triste Wintertage.

(C) Beate Neufeld

Mit diesem Gedicht, dass ich gerade geschrieben habe, eröffne ich meinen Beitrag zu Luiselottes Projekt:
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Ich war in dieser Woche an einem wundervollen Spätsommertag, wie er im Bilderbuch steht mit Priska unterwegs.
Die nachfolgenden Fotos sind dabei entstanden.
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Euch allen wünsche ich eine neue Woche mit vielen Gelegenheiten, Eure Seele mit Vorräten für die kommenden Wintertage zu füllen.

11 Gedanken zu „Spätsommertag

  1. Dein Gedicht spricht mir aus der Seele, ich lasse den Sommer im Moment auch nicht so gerne gehen. Die Bilder sind soooo schön, die muss man sich wirklich für die tristen Wintertage tief im Herzen speichern.
    LG Susanne

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