Grüße zum neuen Jahr und ein kleiner Rückblick auf unsere letzten Tage im alten Jahr

NEUJAHR

Sekunde für Sekunde
überschreite ich die Grenze
zwischen Alt und Neu.
Ständiger Übergang
ohne Rast und Halt.
Während ich das neue Jahr
beim Namen nenne,
ist es längst den Kinderschuhen
schon entwachsen.
Noch lockt mich der Reiz,
dem unberührten Boden
meine Spuren einzugraben,
mit hoffnungsvollen Wünschen
ist mein Herz angefüllt
bis an den Rand.
Doch schon beim nächsten Atemzug
muss ich Abschied nehmen und erkennen,
das zwischen meinen Händen
mir die Zeit zerrinnt wie Sand.
Nur als Wanderer kann ich
Ruhe finden im Augenblick,
der verborgen liegt,
zwischen dem
was meine Augen erblicken und
was meine Gedanken erfassen können.
Meine Heimat ist
das Zelt der Wandlung.
(C) Beate Neufeld

Liebe Leser und Bloggerfreunde,
Euch allen und mir wünsche  ich ein gesegnetes neue Jahr, in dem wir immer wieder Augenblicke der Ruhe finden, um das Gefühl der heimatlichen Geborgenheit zu spüren.
Möge es uns Kraft geben, auf unserer Wanderung durch die Zeit.

Nun möchte ich eine kleine Rückschau halten,auf die letzten Tage des alten Jahres,
die ich gemeinsam mit meinem Mann und meinen beiden Töchtern in England erleben durfte.
Wie bereits erwähnt, haben wir unsere ältere Tochter in Bath besucht, die dort ein halbes Jahr ihr Auslandssemester absolviert.
Es war ein wunderschönes Gefühl, sie wieder im Arm halten zu dürfen.
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Wir haben für die Kürze der Zeit wirklich sehr viel Schönes und Interessantes erlebt und gesehen.
Begonnen hat es mit dem Hinflug von Frankfurt nach Bristol.
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Die Welt aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten ist schon sehr beeindruckend.

An Heiligabend  hatten wir bestes Flugwetter und damit eine reizvolle Aussicht.
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Wir kamen um die Mittagszeit in Bath am derzeitigen Wohnort unserer Tochter an und wurden sowohl zum Mittagessen in der Familie eingeladen wie auch zum Carol Singing am frühen Abend bei den Eltern von Rebeccas Gastgeberin.

Es war ein sehr schönes Erlebnis, denn wir trafen auf ausschließlich freundliche und warmherzige Menschen und wurden sofort intergriert.
Im Wohnraum waren zahlreiche Menschen auf Sesseln, Sofas,Stühlen und auf dem Boden sitzend versammelt: Freunde und Nachbarn,Groß und Klein.
Es gab die traditionellen Mince Pies und für die Erwachsenen Glühwein.
Jeder bekam ein Textheft und wir sangen unablässig traditionelle und lustige Weihnachtslieder. Es machte große Freude.
Den späteren Heilig Abend verbrachten wir dann in unserer Ferienwohnung.
Für heute soll es mit dem Reisebericht genug sein.
Ich werde Euch hier so nach und nach den weiteren Verlauf der Reise erzählen und dazu einige Fotos zeigen.
Das erste Foto ganz oben zeigt übrigens den Weg am Tor von Glastenbury.

12 Gedanken zu „Grüße zum neuen Jahr und ein kleiner Rückblick auf unsere letzten Tage im alten Jahr

  1. Das hört sich so schön an, ich freue mich jetzt all Deine Beiträge zu lesen. Das war bestimmt ein unvergessliches Weihnachtsfest für Euch alle.
    LG Susanne….ich les dann mal weiter…

  2. Liebe Beate, willkommen im neuen Jahr 2016 <3
    Dir alles, alles Gute, Gesundheit und Wohlergehen.
    Glastonbury. da oben waren wir auch mal.
    Wie schön, dass ihr eure Tochter wieder hattet.
    Und super, dass ihr mit der Familie feiern konntet und gemeinsam singen,
    Liebe Grüße Bärbel

  3. Liebe Beate,

    ich freue mich auf die weiteren Berichte von eurer Reise. Uns wird es im Laufe des Jahres auch so gehen wie euch. Unser Sohn macht ein Auslandssemester in Lettland. Natürlich ist dort auch ein Besuch angesagt. Ich muss nur noch meine Frau zum Fliegen überreden. Das mit dem „in den Armen halten“ wird es wohl nicht geben“, weil Jungs anders ticken.

    Einen schönen Sonntag und liebe Grüße
    Harald

    • Lettland ist sicher auch sehr interessant! Bisher hatte ich keine Flugangst,aber dieses Mal war es anders. Es war eine sehr kleine Maschine mit 54 Sitzen und da bekommt man schon viel mehr mit: Rumpeln und Schwanken….
      Es war mir streckenweise nicht ganz wohl.

  4. Dein Neujahrsgedicht, liebe Beate, gefällt mir sehr. Weihnachten in England ist doch etwas anders als bei uns, oder?
    Mutter und Tochter, ein schönes Bild der gegenseitigen Freude und Vertrautheit.
    Ich grüße dich herzlich,
    Anna-Lena

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