Der goldene Mittelweg und ein maienwonniger Ausflug

Heute beim Frühstück las ich bei Gudrun ihren neuen Artikel.
Der hat mich sofort inspiriert und ich nahm ihre Worte in Gedanken mit auf unseren Ausflug.
Aber dazu später, jetzt erst mal das Gedicht, welches sich im Laufe des Tages in mir geformt hat und das ich dann wieder zu Hause angekommmen, zu Papier brachte.:

Der goldene Mittelweg

Hast du dir schon mal überlegt,
wo der goldene Mittelweg eigentlich ist?
Vielleicht ist er für dich eine Handbreit weiter links und für mich drei Schritte rechts davon?
Vielleicht ist der Mittelweg eine Sackgasse, oder ein Trampelpfad, auf dem es sich so schön unaufgeregt hinterher trotten lässt?
Bloß nicht auffallen und vom Weg abkommen, da könnte ja der böse Wolf lauern!
Ich zieh mir heute das rote Käppchen ab und werfe den Korb in die Büsche, dann pfeife ich auf den ausgetretenen Weg und hüpfe querfeldein.
Und genau dort schiebt sich mir mein goldener Mittelweg  förmlich unter die Füße.

Hast du dir schon mal überlegt, wo der goldene Mittelweg eigentlich ist?
Heute weiß ich, dass er sich weder ausmessen noch berechnen oder vorhersagen lässt.
Du findest ihn auf keiner Landkarte.
Wenn du den Mut hast, dich auf deinen eigenen Weg zu machen,
dann  wirst du unzweifelhaft und sicheren Schrittes deinem goldenen Mittelweg folgen.

(C) Beate Neufeld  05.05.2016

Unser goldener MIttelweg führte uns heute nach Speyer an den Rhein.
Wir haben das milde sonnige Wetter in vollen Zügen genießen können und sind ganz gemütlich am Rheinufer entlanggeschlendert, haben auf einer Mauer Platz gefunden und dem Treiben auf dem Fluß und am Ufer zugeschaut.
Alles war sehr friedlich, obwohl sehr viele Menschen unterwegs waren.
Schließlich haben wir uns in einem italienischen Restaurant, dass eine schöne Terrasse mit Rheinblick hat, einen leckeren Salatteller schmecken lassen.

20160505_143034Das war der Blick von unserem Tisch aus.
Der Rückweg führte uns durch einen Park, wo es sich viele Menschen bei einem Picknick
gut gehen ließen.
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Nun sitze ich hier im Wohnzimmer und wenn mein Blick nach draußen geht, dann kann ich die Lichtflecken bewundern, die die Abendsonne auf die Häuserwände zaubert.
Es ist alles sehr friedlich, an diesem maienwonnigen Feiertag.
Ich grüße Euch alle und wünsche Euch einen friedlichen Abend.

 

7 Gedanken zu „Der goldene Mittelweg und ein maienwonniger Ausflug

  1. Speyer ist immer eine Reise wert. Bisher konnte ich aber dort noch ncht „laden“ zumindest in diesem Jahr. Aber ab kommenden Freitag habe ich viiiiiiiiiiiiiiiiiiel Zeit, um vielleicht auch mal wieder mit dem Fahrrad dort hin zu fahren. Und wenn ich nicht mehr mag, dann fahre ich mit dem Zügle zurück nach Bruchsal.
    Ausgetretene Wege zu verlassen das ist immer gut, erfordert natürlich auch ein bisserl Mut. „Was werden wohl die Leute sagen“? Mich hat es noch nie gestört, was die Leute sagen…

  2. Die goldene Mitte finden – den Ausspruch kenne ich. Aber wo ist sie? Jeder muss seine eigene Mitte finden. Manchmal liegt sie außerhalb, manchmal genau vor uns. Aber das ist das Interessante am Leben liebe Beate, es steckt voller Geheimnisse, die wir ergründen müssen.
    Liebe Grüße von Kerstin.

  3. So mag ich den Mai auch und über das derzeitige Wetter müssen wir ja nun wirklich nicht mehr jammern. So schön, ich genieße im Moment auch jede freie Minute draußen. Der Ausblick auf den Rhein so schön und diese großen Parks, die mag ich sehr. Dein Gedicht gefällt mir auch sehr gut!!

    Liebe Beate, ich habe bei mir im Blog 2 Kommentare zu Deinen Einlogschwierigkeiten bei mir geschrieben, vielleicht schaust Du ja mal zurück.
    LG Susanne

  4. Jaaa. So gefällt mir das. Herzlichen Dank, liebe Beate, ich werde mir dein Gedicht gut aufheben.
    Es git so viele, die sich hinter diesem doch recht schwammigen Begriff verstecken und welche, die damit eine Verantwortung festlegen wollen.
    So, wie du das siehtst, kann ich es auch. Schön, liebe Beate, dass man sich so austauschen kann. Ich freue mich.
    Liebe Grüße von der Gudrun

    • Ich freue mich auch und bin immer wieder dankbar, für deine Impulse und Denkanstöße. Ja inzwischen habe ich das Gedicht, minimal abgeändert, wie du vielleicht gemerkt hast.

Ich freue mich über deinen Kommentar.