Für den befreienden Mut

Liebe Leser,
es gab hier in der letzten Zeit wenig zu lesen.Immer wieder ertappte ich mich dabei, dass mir die Worte fehlten.
ich wusste auch nicht so recht, was mit mir los ist.

Eigentlich, sagte ich mir, geht es mir doch gut, wieso fühle ich mich dann so gelähmt?

Heute wurde es mir klar, dass ich mich von den wenig erfreulichen Ereignissen in der Welt
habe „überrollen lassen“ und diese Negativität hat mir immer mehr positiven Kräfte geraubt.

Im Hinblick auf die Weltgeschehnisse erschien es mir irgendwie zu banal, von meinen Erlebnissen zu berichten.

Zur Zeit scheint sich die Waagschale immer mehr mit Ungutem: Gewalt und Hass zu füllen.

Heute wurde mir klar, dass es gerade deshalb wichtiger denn je ist, die andere Waagschale mit positiven und lebensbejahenden Aspekten zu füllen.
Ich habe deshalb beschlossen,ganz bewusst hier in diesem Blog einen Gegenpol zu setzen, den Blickwinkel auf das Gute und Hoffnungsvolle und Kraftspendende zu lenken.
Wer es lesen mag, der ist herzlich dazu eingeladen.
Wem es zu banal erscheint, der kann ja weiter klicken.

Nun genug der Vorrede, ich zeige Euch ein paar Bilder von meinen Lieblingsblumen.
Die Sonnenblumen habe ich schon seit meiner Kindheit besonders in mein Herz geschlossen.
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Wenn ich von weitem ein Feld mit Sonnenblumen erblicke, dann geht mir mein Herz auf.
Diese Blumen strahlen für mich Lebensfreude und Kraft aus.
Sie wenden sich der Sonne zu und sehen selber aus, wie Sonnen.
Sie sind Lichtsucher und Lichtspender zugleich.
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Ich bin auch ein Lichtsucher, daher kommt wahrscheinlich meine starke Beziehung zu dieser Blume.
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Am Montag hatte Priska eine kleine OP, weil ein kariöser Backenzahn gezogen werden musste.
Sie hat die Narkose und den Eingriff gut überstanden, worüber ich sehr froh bin, denn sie ist ja immerhin schon eine alte Dame und ihr Herz ist nicht mehr ganz gesund.
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Nun geht es ihr wieder viel besser und sie hechelt nicht mehr vor Schmerzen, sondern nur noch wie hier, wenn es ihr heiß wird. 🙂

Ich will schreiben:

Gegen die Ohnmacht

Gegen die Resignation

Gegen die Wellen der Gewalt

Gegen die Trostlosigkeit

Ich will meine Augen und mein Herz offen halten:

Für die Widerstandsfähigkeit

Für die Zuversicht

Für das Wachstum der Liebe

Für die Lebensfreude

Ich will mein Leben nicht aus der Hand geben

sondern meine Kräfte mobilisieren

um einen Gegenpol zu setzen:

Gegen die lähmende Angst

Für den befreienden Mut

(C) Beate Neufeld

20.07.2016

Seid alle herzlich gegrüßt, bis bald.

 

6 Gedanken zu „Für den befreienden Mut

  1. Du hast ja so Recht. Ich denke manchmal auch, was zeige ich da eigentlich immer für Bilder von Reisen oder schönen Erlebnissen, wo die Welt doch voller Probleme ist. Doch ich sehe es ähnlich wie Du. Man wird täglich mit Schreckensmeldungen vollgedröhnt und ich persönlich möchte diese Meldungen oder all das Negative bei mir im Blog nicht haben, mein Blog soll für die Sonnenseite im Leben stehen (für die heile Welt, die es zwischendurch auch mal gibt). Das soll nicht heißen, dass ich vor dem alltäglichem Wahnsinn die Augen verschließe, doch ich muss auch noch Orte haben, wo ich nichts davon höre und mal abschalten kann. Daher freue ich mich, dass ich in Deinem Blog auch solch einen Ort gefunden haben, ein Ort der positiven Gedanken, Bilder und Gedichte.
    Deine Sonnenblumenbilder gefallen mir sehr und ich freue mich, dass Priska die OP gut überstanden. Sie ist eine so Süße. Dein Gedicht sehr treffend. Gefällt mir außerordentlich gut.
    LG Susanne

    • Vielen Dank, liebe Susanne, ja es ist so wichtig, die Kraftreserven regelmäßig aufzufüllen. Ich besuche Dich auch immer wieder gerne in Deinem Blog und kann dort Kraft tanken.

  2. Wunderbare Worte.
    Die Ereignisse der letzten Tage haben mich auch sehr beschäftigt. Um so mehr schätze ich es, wenn ein Gegenpol gefunden werden kann zu Hass und Gewalt. Ich glaube, das könnten wir schaffen.
    Vielen Dank für deinen Beitrag.
    Liebe Grüße von der Gudrun

Ich freue mich über deinen Kommentar.