Wenn der Herbstwind weht

Ich war heute beim Spaziergang unterwegs und es wehte ein ziemlich frischer, stürmischer Herbstwind. Als ich mich dabei ertappte, wie ich den Kopf senkte und das Gesicht verzog und eine gewisse ablehnende Haltung annahm: “ Hu, das ist aber unangenehm kalt heute“, überlegte ich mir, wie ich meine Einstellung zum Positiven wenden könnte.
Ich ging also in eine „Gehmeditation“ über und lies den inneren Widerstand bewusst los und stellte mir vor, wie dieser Wind, der an den Zweigen der Bäume rüttelt und die Blättern wegfegt, meinen Kopf durchweht und alles mitnimmt, was darin an unnötigem Ballast sich festgesetzt hat.
Es dauerte nicht lange bis ich eine Frische und Klarheit wahrnahm, die ich als wohltuend empfand.
Diese Erfahrung kann ich nutzen, um auch in gewissen belastenden Alltagssituation in eine positive Haltung zu kommen, die mein negatives Gedankenkarussell stoppt und ihm eine andere Richtung gibt.
Und dazu ist eine neue Gedichtkarte entstanden, die ich euch in meinem Schreibblog Herzensauge zeige.
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11 Gedanken zu „Wenn der Herbstwind weht

  1. Das sollte man sich wirklich öfter sagen. anscheinend schaue ich auch öfter grimmig aus, wenn ich im Büro irgendetwas machen muss, wo ich mich extrem konzentrieren muss….. Hab da einen Kollegen, der dann nur sagt „Lächeln“ und schon merke ich, dass ich diesen Kommentar brauche, um wieder freundlicher in die Welt zu schauen 😉
    LG Susanne

  2. Find ich gut 🙂
    Ja, so ordentlichen Wind hatten wir hier auch – und ich sage dann immer: „Wind of change“… Meine Schafe gucken schon immer recht mitleidig, wenn ich mich so theatralisch gegen den Wind stemme und mit rudernden Armen und mit letzter Kraft am Stall ankomme…. ihre Blicke sprechen dann immer Bände, könnt mich kugeln… aber die kennen schon mein Gekasper 😉
    Lieben Gruss aus dem Norden

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