Tomatenrudel

Als ich heute mit der Gießkanne zu meiner Tomatenecke kam staunte ich nicht schlecht. Fast alle Exemplare ob dick rot und rund oder zierlich grün oval, wollten nicht länger hängen bleiben sondern von mir abgeflückt werden.
Da kam mir unverzüglich das Lied:
„TOmatensalat, TomaTENsalat, TomatenSAlad, TOMATENSALAT.“
in den Sinn und ich dachte bei mir:
Tomaten sind keine Einzelkämpfer.
Sie erteilen eine Lektion in Teamgeist und Zusammenhalt.
Nicht nur die Rispentomaten sind enge Freunde,  auch die dicken roten Tomaten und die zierlicheren grünen reifen nicht gerne allein sondern lassen sich vorzugsweise im Rudel ernten um dann gemeinsam in die Küchenschlacht zu ziehen und todesmutig im Suppentopf oder Salatschüssel als Helden in die Kochgeschichte einzugehen.

 

 

9 Gedanken zu „Tomatenrudel

  1. Tomaten sind sehr regenabhängig und seitdem wir ein Gewächshaus haben, gedeihen sie prächtig. Ich kaufe immer kleine Harzfeuer-Pflanzen, damit habe ich die besten Erfahrungen gemacht.
    Man merkt den geschmacklichen Unterschied zwischen gekauften und eigenen Tomaten, findest du nicht?

    Herzliche Grüße
    Anna-Lena

    • Ja klar, das Aroma ist nicht vergleichbar mit dem der gekauften Tomaten.Im nächsten Jahr werde ich mich im Selberzüchten probieren. Die Gudrun hat es so gut erklärt und ihr Ergebnis lässt sich wirklich sehen. Sie hat ja richtige Prachtstücke geerntet. Allerdings weiß ich nicht, ob Tomaten im Topf so gut gedeihen können. Wir werden sehen. Mein Vater hatte früher auch Tomaten in Töpfen auf dem Balkon.

        • Das lässt mich hoffen, dass es im nächsten Jahr besser gelingt. Ich bekam die Information, dass man die Tomaten „bloß nicht zu viel“ gießen soll; diese Ansage und die große Hitze haben dazu beigetragen,dass die Tomaten zunächst zu trocken wurden, dann evtl. zuviel Wasser auf einmal bekamen. Keine Ahnung, auf jeden Fall werden die Blätter gelb und teilweise auch braun und aufgerollt wie Tabakblätter. Außerdem habe ihh fedtgestellt, dass meine Topfgröße für 1 Pflanze ausreicht nicht für 3. Sie wuchsen schließlich so dicht, dass ich nicht mehr genug ausgeizen konnte, weil ich vor lauter Blättern nix mehr sah.

  2. Das Lied kenne ich gar nicht. *lach* 🙂
    Hatte ich eigentlich mal erzählt, dass ich vor zwei oder drei Jahren eine regelrechte Tomatenplantage auf meiner Terrasse hatte? *lach* Es fing ganz harmlos an, und zwar mit einem Anzuchtset. Ich habe die Samen alle in Erde gegeben, in ein kleines Gewächshaus, das ich noch hatte. Und alle Samen sind aufgegangen. ALLE. Was habe ich mir Mühe gegeben alle Pflänzchen umzutopfen und umzutopfen. Ich kaufte einige Töpfe. Es waren so viele, dass ich noch einige verschenkt habe. Die Tomatenpflanzen wuchsen und wuchsen, belagerten die ganze Terrasse.ich kümmerte mich so gut ich konnte, aber ich glaube, das Wetter war auch nicht so. Ich hatte keine Möglichkeit sie unter einem Dach zu stellen. Und dann bekamen sie irgendwas. Sie wurden gelblich oder so. Geerntet habe ich kaum etwas, am Ende habe ich alles entsorgt und mochte das ganze Jahr über keine Tomaten essen. *lach* Und ich schwor mir: Nie wieder würde ich selbst Tomaten ziehen. 🙂 🙂
    Die Gurken im gleichen Jahr hingegen, waren super lecker. 🙂

    Liebe Grüße,
    Martina

    • Meine Pflanzen schrumpeln oder werden auch gelblich. Keine Ahnung ob zuviel oder zu wenig gegossen, jeder sagte mir was anderes. Gleixh zu Beginn gingen einige Pflanzen die ich geksurt hatte ein. Die anderen wuchsen zunächst prächtig (unter einem Vordach im Hof). Die Ernte war auch nicht sehr groß. Im nächsten Jahr probiere ich es so wie die Gudrun es im Blog berichtet hst mit Selbstzüchten. Ich hoffe das Licht im Hofhäuschen reicht aus.
      Das Lied kennst du nicht? Schade, ich würde es dir gerne vorsingen.

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