Ein ganzes Leben

Unsere liebe alte und kranke Hundedame haben wir gestern erlösen lassen.
Priska hatte Ende letzten Jahres, so um Weihnachten rum eine schwere Blasenentzündung, die auch immer wieder aufgeflammt ist. Zuletzt hatte sie immer noch etwas Eiweiß im Urin. Dazu kam dann eine Bauchspeicheldrüsenentzündung, die Behandlung hatte nur sehr kurzfristig, also am Tag selber, wenn sie die Medikamente und Aufbauspritze bekommen hatte bewirkt, dass sie wieder fressen wollte, aber sie konnte es einfach nicht mehr verdauen. Selbst die Kleinstmengen Schonkost, die ich ihr gekocht habe nicht. Es war also so, dass sie immer weniger gefressen hat und das immer kürzer bei sich behalten hat. Alles kam schließlich unverdaut wieder raus. In den letzten Tagen wollte sie gar nichts mehr fressen. Ach ich konnte es nicht mehr mit ansehen.
Es ist gut so wie es ist, die Zeit war gekommen. Ich bin innerlich ruhig, aber auch einfach sehr müde, weil mich die Betreuung in letzter Zeit unglaublich viel Kraft gekostet hat. Die Trauer ist sehr schmerzhaft und darf es auch sein.
Die Erinnerung an Priska habe ich ganz tief in meinem Herzen und da bleibt sie auch.
Sie war ein Geschenk des Himmels für mich, deshalb habe ich sie auch oft meinen Hundeengel genannt. Sie hat mir so unendlich viel gegeben an Liebe und Kraft und Freude. Ich bin zutiefst dankbar, dass ich sie bei mir haben durfte.

Die Collagezeigt eines der ersten Fotos von Prika, im Alter von 5 Monaten, als sie zu uns kam und eines der letzten Fotos, an ihrem 15. Geburtsag, der letzte Tag an dem es ihr noch einmal recht gut ging und sie freudig ihr Leckerlie-Geschenk ausgepackt hat.

 

16 Gedanken zu „Ein ganzes Leben

  1. Nur wer selbst ein Tier hat, weiß wie schwer solch ein Abschied ist. Es tut mir unendlich leid für Euch. Sie wird Dir in den nächsten Wochen und Monaten sicher noch oft fehlen, aber Du hast es ja schon geschrieben, sie hat Dir so viel gegeben und das wird immer bei Dir bleiben.
    LG Susanne

  2. Ich weiß nicht, wie oft ich diesen Beitrag nun schon gelesen habe, liebe Beate. ❤
    Ich muss dabei auch immer an Pepper denken. Ich bin mit seinem Tod nur sehr schwer zurecht gekommen, weil es zu früh und so plötzlich war und mir keiner sagen konnte, warum.
    Mir gefällt aber die Vorstellung, dass die beiden sich jenseits des Regenbogens begegnen und miteinander über die Wiese tollen. ❤❤ Und ihre Liebe für uns und unsere Liebe für sie bleibt für immer in unseren Herzen. ❤
    Alles Liebe für dich,
    Martina

  3. Liebe Beate
    Dass Du Abschied von Priska nehmen musstest, tut mir unendlich leid. Ich habe in deinen Blogs Deine große Liebe zu Priska gespürt. Priska hat auch uns Lesern/ Leserinnen große Freude bereitet, und ich kann deinen Schmerz so gut verstehen….
    Sei fest gedrückt. Priska

  4. Liebe Beate. Priska hat dein Leben verändert, sie hat Lachen in euer Haus gebracht. So wirst du sie in Erinnerung behalten. Ihr habt die richtige Entscheidung getroffen, sie sollte nicht länger leiden. Sie wird jetzt ganz sicher vom Himmel herab schauen und euch sehen. Sie wird auch immer in meiner Erinnerung bleiben und eines Tages … wird sie Johnny da oben treffen.
    ich bin in Gedanken bei dir und nehme dich in den Arm.
    Liebe Grüße von Kerstin.

  5. Oh, das tut mir leid! Und ja, auch ich weiß, wie sich das anfühlt, wenn so ein treuer Kumpel geht. Ich wünsche dir viel Trost und Kraft, über diese traurige Zeit zu kommen. ♥

  6. Liebe Beate,
    was für eine traurige Nachricht. Ich kann Dich gut verstehen, habe das alles schon selbst erlebt. Ich habe mich auch mit dem Gedanken an die wunderbare „Regenbogenbrücke“ getröstet.
    Liebe Grüße
    moni

  7. Ach je, liebe Beate, das tut mir so leid. Du hast zwar immer wieder mal etwas darüber geschrieben, dass deine Priska gesundheitlich nicht mehr auf der Höhe war, aber dass es jetzt so schnell gehen würde, dachte ich nicht. Das erinnert mich jetzt wieder sehr an unsere Jeanie. Aber eure Entscheidung war ganz sicher die richtige. Du wirst sie in deinem Herzen behalten.
    Alles Liebe für dich – Elke

  8. Meine liebe Beate, ich kann nachempfinden, was du jetzt fühlst, denn ich fühle Ähnliches. Ich habe jetzt zwei Tage an Kleos Lager gesessen, damit sie nicht alleine ist. Auch ihre Zeit war gekommen. Heute Morgen um Sechs ist sie für immer eingeschlafen. Weißt du was? Wir stellen uns mal vor, dass die beiden zusammen über die Regenbogenbrücke gehen. Mich tröstet der Gedanke.
    Ich umarme dich ganz fest.

Ich freue mich über deinen Kommentar.