Abendgedanken

20.15 Uhr
Ich sitze in unserem Hof.
Es ist wieder Stille eingekehrt, nachdem in den vergangenen Tagen unsere beiden Kinder zu Besuch bei uns waren.
Ein wenig Wehmut schwingt noch in mir nach.
Mein Blick geht nach oben und ich beobachte das Stück Himmel über mir.
Wolken schweben langsam vorrüber.
Schwalben ziehen munter ihre Kreise.
Ein sanfter Wind streichelt mein Gesicht.
Das Leben fließt unablässig weiter, es gibt keinen Halt und kein Zurück, die Wolken zeigen es mir.
Ich lasse es geschehen.
Mir kommt mein derzeitiges Lieblingslied in den Sinn, in dem es heißt:
„… und ich will vertraun wie ein Vogel im Wind, der niemals fürchtet, dass er fällt…“
Ich summe die Melodie leise vor mich hin.
Die Wehmut ist mit den Wolken fortgezogen.
Meine Gedanken die zuvor noch unruhig hin und her geflattert sind, haben sich beruhigt.
Es fühlt sich an, als wenn ich wieder zu mir selbst nach Hause gekommen bin.

Wie gut es mir immer wieder tut, einfach da zu sitzen und die Wolken zu beobachten.
Das ist eines meiner liebsten Entspannungsrituale.
Vor längerer Zeit habe ich eine Bildkarte gestaltet, die zu meinem heutigen Beitrag passt.
Wenn ihr mal „rüberhüpfen“ mögt, in meinen Schreiblog Herzensauge, dann könnt ihr sie sehen.
Alles Liebe für euch, bis bald.

11 Gedanken zu „Abendgedanken

  1. Wunderschön, liebe Beate. <3
    Ich liebe es auch, in den Himmel zu schauen und die Wolken zu beobachten.
    Manchmal blicke ich auch einfach auf das Blau des Himmels, das macht manchmal etwas ganz merkwürdiges mit mir. Das Gefühl kann ich gar nicht beschreiben.

    Liebe Grüße,
    Martina

  2. Ich war schauen Beate. Eine schöne Collage, du bastelst doch sicher wieder Kalender und nutzt auch diese Seite dafür?
    Einfach sitzen, in den Himmel schauen, träumen, seinen Gedanken nachhängen. Das braucht man und es tut der Seele gut.
    Liebe Abendgrüße von Kerstin.

    • Liebe Kerstin,
      nun musste ich tatsächlich erst mal nachschauen, weil du nach dem Kalender fragst. Diesen Spruch mit den Wolken hatte ich 2015 in meinem Kalender, aber mit einemganz anderen Foto gestaltet. Dieses hier gefällt mir sejr viel besser. Vielleicht werde ich ihn doch nochmal in der neuen „Inszenierung“ in einen zukünftigen Kalender aufnehmen.

  3. Das kann ich gut nachvollziehen. Wenn man volles Haus hatte und alle da waren, dann ist es erst immer ganz eigenartig, wenn plötzlich wieder Ruhe einkehrt. So geht es mir auch immer und die Wehmut kommt dann einfach….
    Doch andererseits hat man dann auch wieder mehr Zeit für sich selbst. In diesen Situationen hilft mir oft eine flotte Walkingrunde durch den Wald, danach ist meist alles wieder gut.
    LG Susanne

    P.S., da mein Mailprogramm immer noch muckt, habe ich Dir gerade über eine ganz andere Emailadresse geschrieben. Also schau sicherheitshalber mal in Deinem Spamordner nach 😉

    • Danke, es ist wohltuend nachzulesen, dass du das alles nachvollziehen kannst. Manchmal hilft tatsächlich auch sportliche Betätigung prima, aber manchmal ist mir mehr nach Ruhe, alles zu seiner Zeit.

  4. Alles fließt. Ich kann mir gut vorstellen, dass man seinen Gedanken nachhängen und zur Ruhe kommen kann, wenn man die Wolken betrachtet.

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Harald

  5. Liebe Beate,
    ich bin mal rasch rübergehüpft und finde dein Wolkenbild wie auch die Worte dazu sehr schön. Es macht auch mir immer wieder Freude, die Wolken zu beobachten. Es beruhigt wirklich!
    Angenehmen Wochenstart und lieben Gruß
    moni

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