Freudige Überraschung

Meine Güte war das eine Freude, als ich soeben in das Dashboard meines Blogs geschaut habe und eure vielen lieben Kommentare darin fand.
Damit hatte ich nicht gerechnet und mir wurde bewusst, wie lange ich schon wieder abwesend war.
Ich bin am Montag von einem sehr schönen verlängerten Wochenende bei meinem Bruder zurück gekehrt. Wir haben am Samstag einen kleinen Ausflug in das landschaftlich bezaubernde Bergische Land gemacht. Zunächst haben wir in einem Tagungshotel auf der Terasse mit wunderbarem Ausblick unseren Kaffee genossen.

Das war unsere Aussicht.


Blick vom Parkplatz auf das Hotel.

Weg zur Terasse.

Blick vom Parkplatz aus auf die Umgebung.
Ihr seht, es war richtig idyllisch dort.
Danach sind wir in das nahe gelegene Altenberg gefahren.
Wir sind in den Dom gegangen und haben dann lange auf einer Bank mit Blick auf den Dom gesessen und einfach nur „die Seele baumeln lassen“.

Das war er, der Blick auf den Dom von unserer Bank aus.

Heute habe ich in unserem kleinen verwilderten Garten hinter unserer Scheune gesessen. Solang er noch für uns zugänglich ist, nutze ich die Gelegenheit gerne, obwohl mich dort immer ein wenig Trauer überkommt. Zum einen, weil Priska sehr gerne dort war und zum anderen, weil er bald verkauft und bebaut wird.
Veränderung und Abschiede gehören zum Leben einfach dazu, manchmal schwer zu akzeptieren.
Heute habe ich mich vor den Lavendelbusch gesetzt und zugesehen, wer da zu Besuch kommt. (Ich war sehr froh, als ich viele fleißige Bienen beim Sammeln von Blütenstaub beobachten konnte.) Wie ich von Matilda erfahren habe, sind es dann doch keine Bienen gewesen, sondern Hummeln. Sehr schade, es hatte meine Hoffnung geweckt. Es sah so lustig aus, wie die dünnen Halme des Lavendels ins Schwingen gerieten, wenn sie sich auf den Blüten niedergelassen haben.
Ich habe leider (noch) kein Macro Objektiv für meine Spiegelreflexkamera, aber mit dem Tele Objektiv konnte ich ein paar nette Aufnahmen machen. Besonders die beiden Fotos mit den Bienchen im Flug ließen mich schmunzeln. Ich weiß, es sind keine hochwertigen Fotos, aber für mich eine schöne Erinnerung.



Nun wünsche ich eine gute Zeit bis wir uns wiederlesen.

 

10 Gedanken zu „Freudige Überraschung

  1. Wie schön, dass Du mit Deinem Bruder solche Unternehmungen teilen konntest. Ich habe immer gedacht, dass man so etwas eher mit einer Schwester machen kann (die ich leider nicht habe). Ich glaube, mein Bruder würde sich mit mir niemals auf eine Bank bei einem Dom niederlassen, was vielleicht auch daran liegen mag, dass wir nur 5 km von einander entfernt wohnen und uns öfter sehen ;-).
    Deine Wehmut in Deinem kleinen Garten kann ich so gut verstehen. Lavendelfotos mit Hummeln und Kohlweißling gefallen mir sehr gut. Ich habe auch kein Makro-Objektiv und habe letztes Wochenende vor meinem Lavendel gehockt und bestimmt 200 Fotos von Schmetterlingen geschossen…..letztendlich haben es vielleicht gerade mal 10 in die engere Auswahl getroffen, weil sie einfach viel zu flink sind und ich sie nie so scharf ablichten kann, wie ich es gerne möchte bzw. wie ich es auf anderen Blogs sehe. Man braucht schon eine Menge Geduld dazu, aber ich erfreue mich auch immer an dem emsigen Treiben.
    Bei mir sind auch nur Hummeln und kaum Bienen, trotzdem pflanze ich immer bienenfreundlich, denn ich hoffe immer, dass auch ich etwas dazu beitragen kann, um das Bienensterben aufzuhalten.
    Auf jeden Fall habe ich das Gefühl, dass es in diesem Jahr mehr Schmetterlinge gibt als in den Vorjahren….

    LG Susanne

    • Liebe Susanne,
      eine Schwester habe ich nicht, dafür zwei Brüder, von denen einer leider bereits verstorben ist. Als Kind habe ich mir eine Schwester gewünscht, eine mit der ich hätte spielen können. Meine Brüder waren 8 und 10 Jahre ältere als ich und daher als Spielkameraden nur bedingt geeignet. Später hat sich der Altersunterschied dann relativiert und heute bin ich sehr froh und dankbar, so eine gute Beziehung zu meinem Bruder haben zu dürfen.
      Ich habe auch den Eindruck gewonnen, dass in diesem Jahr mehr Schmetterlinge zu sehen sind.
      Sei lieb gegrüßt.

  2. Sehr idyllisch, liebe Beate. Ein wunderbarer Ort, um die Seele baumeln zu lassen.
    Und ja, Mathilda hat Recht, das sind Hummeln. Aber auch sie sind wertvoll. Ich mag es, wenn an meinen Lavendelbüschen ganz viele Hummeln nach Nektar suchen. Ich mag Hummeln sehr. Bienen kommen aber auch, auch daran erfreue ich mich dann. Nur von Wespen bin ich kein Freund. 🙂 Jedenfalls nicht von denen, die einen gleich attackieren. Auch da gibt es ja Unterschiede.

    Oh ja, manche Abschiede und Veränderungen sind sehr schmerzhaft und es braucht Zeit, damit abzuschließen oder wenigstens damit gut umgehen zu können. Je älter man wird, desto mehr muss man loslassen, habe ich manchmal das Gefühl. Ich finde es nicht immer leicht. Es gehört zum Leben wohl dazu. Vielleicht ist es hilfreich immer wieder den Blick nach vorn zu richten, sich immer wieder etwas zu schaffen, worauf man sich freuen kann. Und natürlich das Leben im Hier und Jetzt genießen.
    Herzliche Grüße zu dir,
    Martina

  3. Hab eine schöne Sommerzeit Beate. Ich komme auch kaum zum Bloggen, weil es mich nicht so an den Rechner zieht. Entweder es gibt viel zu tun oder die Lust fehlt am Abend. Dazu diese Hitze.
    Lavendel habe ich auch mehrere Pflanzen und jede Menge Schmetterlinge tummeln sich auf ihnen, das ist schön.
    Liebe Abendgrüße von Kerstin.

  4. Liebe Beate,
    genieße weiterhin die Zeit, den Tag, den Augenblick.♥
    Es gibt so viel Schönes um uns herum, wir müssen es nur sehen wollen, gell.
    Herzliche Grüße
    moni

  5. Es sind Himmeln, die auch meinen Lavendel besuchen. Bienen sehe ich sehr selten.
    Schön ist es, dass du eine gute Zeit mit deinem Bruder verbringen konntest.
    Sei lieb gegrüßt ❤ Mathilda

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