Schön ist es fern und nah

Letzte Woche war meine ältere Tochter zu Besuch und wir haben die Gelegenheit zu einem Ausflug zur Bundesgartenschau in Heilbronn genutzt. Allzuviele Fotos sind es nicht, ich hatte nur das Handy, aber ein paar Eindrücke findet ihr in der Galerie.

Schön ist es aber auch bei uns in der Nähe. Ich habe gestern eine Wanderung durch unsere Felder zu einem Weiher gemacht, den ich mit Priska als sie noch gesund und munter war öfter zu Fuß besucht habe. Man läuft auf direktem Weg 3,6 Kilometer dort hin und es ist ein richtig kleines Paradies. Gestern war ich zum ersten Mal seit Priska von mir gegangen ist wieder dort und es hat mir sehr gut getan. Ich wurde erfreut von einer Begegnung mit einer Familie der Nilgänse. Hier seht ihr den „Eingang“ vom Feld zum Weiher.

Ich sah von weitem die Gänse am Ufer stehen und überlegte, ob ich überhaupt so nah heran kommen würde, dass ich meinen Platz auf der Bank einnehmen könnte.

Ich ging ganz langsam in Richtung Bank, die Gänsemutter im Blickwinkel, um abzuschätzen , ob sie eventuell ihre Jungen durch mich bedroht sieht. Aber sie war ganz gelassen.

Die ganze Gänsefamilie stolzierte nach einer kurzen Weile direkt auf dem Weg vor mir vorbei, um schließlich an geeigneter Stelle in den See zum Familienbad einzutauchen.

Eine weitere Freude erlebte ich, als ich auf dem Weg zum Weiher ein Feld mit Kornblumen sah. Diese Blumen habe ich hier vorher noch nie gesehen.

Das letzte Foto ist auf dem Rückweg entstanden.

Ein frohes und sonniges Wochenende wünsche ich euch. Für mich wird der Sonntag arbeitsreich, denn ich bin zum ersten Mal als Wahlhelferin aktiv.

6 Gedanken zu „Schön ist es fern und nah

  1. Liebe Beate,
    was für ein schöner Spaziergang. Die Tiere scheinen manchmal doch zu wissen, wenn man nichts von ihnen will und lassen einen nah heran kommen.
    Früher gab es in allen Weinbergen Rosenstöcke. Die Erklärung für diesen alten Brauch ist einfach und gerade in der heutigen Zeit bestechend:

    Einer der größten Feinde der Trauben st der Mehltau. Es gibt aber jemanden, der noch empfindlicher darauf reagiert: die Rose.
    Also läuft es so ab:
    Wenn die Rose Mehltau bekommt, hat der Winzer noch genügend Vorlaufzeit, um seine Weinstöcke zu schützen. Die Empfindlichkeit der Rose dient als Vorwarnsystem für die wertvollen Weinstöcke.
    Diese gute Idee gewinnt heute wieder neue Bedeutung!
    Angenehmen Feiertag und lieben Gruß
    moni

  2. Hallo Beate,

    Die BGS werde ich nicht besuchen. Ich bin ja nicht so der große Gärtner und da sind mir 23 Euro für eine Tageskarte dann doch zu viel. Euer anschließender Ausflug hat mir besser gefallen. Vor Geflügel muss man aufpassen, vor allem wenn Junge dabei sind. Wir haben heute zwei Schwäne beim Schlafen überrascht. Die haben sich aber nicht stören lassen.

    Ein schönes Wochenende und liebe Grüße
    Harald

    • Ja ich weiß, dass solche Elterntiere mit Nachwuchs mit Vorsicht zu genießen sind, umso erstaunter war ich über das entspannte Verhalten.
      Ich bin auch kein Gärtner, aber die BUGA war ein Fest für die Sinne und bietet eine große spannende Vielfalt. Mich hat auch die Architektur und das Konzept des neu entstandenen Stadtteiles fasziniert.
      Herzliche Grüße zu dir und einen frohen sonnigen Sonntag

  3. Alles sehr schöne Bilder. Kornblumen und auch Mohnblumen habe ich noch nicht gesehen und hoffe, dass es Sonntag einen kleinen Ausflug gibt.
    LG Mathilda ♥ ♥

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