Chancen sehen und nutzen

Hallo Ihr Lieben,
nun krieche ich heute mal wieder aus meinem Schneckenhaus heraus. Ich habe eine Weile den Schutz um mich herum gebraucht, um nachzuspüren, nachzusinnen, mich zu sammeln, Kraft zu tanken…

Wir alle durchleben eine Zeit voller Herausforderungen.
Ich empfinde es wichtiger denn je, achtsam und spürsam mit mir selbst umzugehen, um meine Verbindung zu den Kraftquellen in mir nicht zu verlieren.

Jede Herausforderung birgt eine Chance in sich, das zeigt mir meine Lebenserfahrung.
Deshalb habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht, wenn ich in einer schwierigen Lage bin, mich zu fragen, was ich jetzt daraus lernen kann.

Heute früh las ich auf Facebook in der Gruppe der Nachbarschaftshilfe unserer Verbandsgemeine ein Angebot von einer Lehrerin. Sie bietet aufgrund der vermehrten Schulschließungen kostenlose Nachhilfe und Hilfe zur Prüfungsvorbereitung für Schüler der Abschlussklassen in unserer Verbandsgemeinde an. Sie unterrichtet an einer Schule im benachbarten Bundesland Baden-Württemberg zur Zeit online von zu Hause aus.

Ich bekam eine Gänsehaut und mir wurde schlagartig bewusst, welche Chance sich für jeden Einzelnen in dieser Zeit bietet: Wir dürfen erkennen, dass wir in Wahrheit nicht getrennt voneinander sind, wir bilden eine einzige große Gemeinschaft. Alles was wir tun oder nicht tun hat letztendlich Auswirkungen auf uns alle!

Ich grüße euch alle und wünsche dir und mir, dass wir uns nicht von der Angst gefangen nehmen lassen sondern besonnen aus dem Herzen heraus in Verantwortung für uns und alle handeln.

6 Gedanken zu „Chancen sehen und nutzen

  1. Das finde ich sehr nett von der Lehrerin. Gerade jetzt sind viele Menschen auf Hilfe angewiesen, Nachbarschaftshilfe ist was so Schönes und Schule ist ebenso wichtig. Es fällt schon genug Unterricht aus wegen Personalmangel.
    Liebe Grüße von Kerstin.

  2. Liebe Beate,
    verantwortungsbewusst und achtsam miteinander umgehen.
    Und natürlich nicht die Hoffnung verlieren, denn Angst war und ist ein schlechter Berater. Behalten wir also kühlen Kopf und ein offenes Herz….
    liebe Grüße
    moni

  3. Liebe Beate, es ist schon wichtig, dass wir Hoffnung haben.
    Selber hatte ich erst einen schlimmen Infekt, dann Bronchitis und letztendlich eine Lungenentzündung.
    Da bleibt es nicht aus, dass man sich sorgt, zumal ich ja auch nicht mehr so jung bin.
    Bleib gesund.
    Alles Liebe ♥ ♥ Mathilda

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