Rituale im Advent

Hab ich schon mal darüber geschrieben, dass ich Rituale sehr mag? Ach ja, ich erinnere mich an das Ritual zur Sommersonnenwende, darüber hatte ich euch schon erzählt. Aber heute Abend, also bald werde ich ein feierliches Adventsritual machen. Angeregt dazu wurde ich heute von Pater Anselm Grün, den ich sehr schätze und der neuerdings auch auf Instagram zu finden ist. Er schreibt über die Bedeutung, die man mit den Adventskerzen verknüpfen kann und heute schreibt er unter anderem über das Oratorium von Georg Friedrich Händel: „ Der Messias“. Den Anfang werde ich mir heute Abend anhören und zwei Kerzen am Adventskranz entzünden und in meinen Weihnachtsbüchern und Heften mit Gedichten, Märchen und Gedichten stöbern.

Aber zuvor pflege ich heute ein Ritual anderer Art: Ich habe mir einen Cappuccino gemacht und dazu gibt es Gewürzspekulatius. Ich tauche sie bevor ich davon abbeiße kurz in den Kaffee und denke an meinen Vater. Ich sehe es noch ganz genau vor mir, wie er in der Adventszeit genau auf diese Art seinen Nachmittagskaffe genossen hat, nur mit einem Unterschied, er trank den Kaffee nicht mit aufgeschäumter Hafermilch, so wie ich es tue.
Einen frohes Adventswochenende wünsche ich euch.

5 Gedanken zu „Rituale im Advent

  1. Kleine Rituale sollte man beibehalten oder sich neue schaffen. Meine Oma hat die frischen Bäckerbrötchen immer in den Kaffe „gedidscht“ (sächsisch). War irgendwie manchmal eklig, aber heut probiere ich es auch manchmal. Die Brötchen sind noch warm, nur Butter und Salz drauf und dann kurz didschen.
    Liebe Grüße von Kerstin.

  2. Lecker, lecker. Sowohl Cappuccino als auch Spekulatius.
    Spekulatius haben wir heute auch schon gegessen, zusammen mit einem Tee aus unserem Krimi-Tee-Adventskalender. Ein weißer Tee mit Kokosmakronengeschmack oder so.

    Ganz liebe Grüße,
    Martina

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