Eine schöne Begegnung

Unverhofft kommt oft, heißt es und an dieses Sprichwort wurde ich erinnert, als ich kürzlich mit einer freudigen Begegnung belohnt wurde. Es fiel mir an diesem Vormittag richtig schwer, mich zu einer Laufrunde zu motivieren und umso größer war meine Freude, als ich auf dem Weg, den ich neu für mich entdeckt habe, das liebevolle Miteinander von Mensch und Tier erleben durfte.

Der junge Mann streichelte das offensichtlich sehr liebesbedürftige Schaf. Es konnte gar nicht genug Streicheleinheiten bekommen, denn sobald sich der Mann erhob um weiter zu gehen, lief das Schaf hinter ihm her und stubste ihn an um ihn zum weiter streicheln zu animieren.

Irgendwann war Mensch aber weg und der Schafbock wendete sich seiner Mutter zu, die mit ihm und ein paar Hühnern auf dem Gelände lebt. Über die Familienverhältnisse habe ich mich von dem jungen Mann aufklären lassen.

Besonders berührt hat mich, wie zutraulich der Schafbock auch zu mir an den Zaun kam und sich durch den Maschendraht an der Nase streicheln ließ.

Ich nahm eine große Portion Gute Laune mit nach Hause. Ein paar Tage später entdeckte ich auch die für mich in diesem Jahr ersten Krokusse. Der Frühling lässt sich nicht aufhalten! Ich freue mich über das Erwachen der Natur.

3 Gedanken zu „Eine schöne Begegnung

  1. Ich freue mich auch immer über solche Begebenheiten liebe Beate. Unser Lieblingsnachbar hat zwei Ziegen. Da sie offenbar liebeshungrig waren (sie hatten Zeiten, da haben sie tagelang geschrien) holte er sich im Herbst von einem weiteren Nachbarn einen Ziegenbock – nur ausgeliehen. Der Ziegenbock war den ganzen Winter da und leistete den beiden Damen Gesellschaft. Nun durfte er zurück zu seiner Herde – und beide Damen – Mutter und Tochter – haben Zwillinge bekommen. Die Kleinen sehe ich von unserem Fenster aus und ich muss immer lachen, wenn sie lustig und lebensfroh durch das Gelände springen.
    Liebe Abendgrüße von Kerstin.

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