Frühstück am Weiher

Gestern sah es so richtig freundlich aus am Himmel und ich beschloss ,das schöne Sommerwetter sogleich für eine etwas längere Laufrunde als gewöhnlich zu nutzen. Ich wollte mal wieder in „mein kleines Paradies“ zum Weiher. Also packte ich mein Frühstück in den Rucksack und lief vergnügt los.

Wenn ich diesen Baum erreicht habe, ist das Ziel nicht mehr weit. Hier verweile ich mich gerne, denn unter einem Baum stehend fühle ich mich willkommen und geborgen, als wenn ich bei einem Freund zu Besuch bin.

Ganz hinten rechts am Horizont in dem Wäldchen ist der Weiher. Wenn ich hier laufe denke ich oft daran, dass ich wahrscheinlich niemals den Weiher entdeckt hätte, wenn ich nicht wüsste, dass er umwachsen von den Bäumen sich dort befindet. Vermutlich hätte ich die Wegstrecke auch schon längst abgekürzt um den Rückweg anzutreten. Zweierlei Lehre ziehe ich daraus: Es kann gut und bereichernd sein, näher hinzusehen und hinter die „Fassaden“ zu blicken und es kann hilfreich und motivierend sich ein Zeil zu setzen.

Das ist der „Eingang“ vom Weg aus. Für mich mutet es an wie der Eingang zu einer „kleinen Welt in der Welt“, ein ganz wertvoller Rückzugsort.

Das ist mein Frühstücksplatz. Aber was steht denn da, hätte ich heute lieber etwas zum Grillen mitbringen sollen?

Die Nilgänse besannen sich noch einen Augenblick, bevor sie schwimmen gingen. Jetzt war noch Ruhe, aber ein paar Minuten später herrschte ein munteres Treiben, denn auch die Kanadagänse wollten ins Wasser. Flügelschlagend und Spritzend genossen sie das Badevergnügen.

Diese Mal blieb ich gar nicht so lange, denn am Himmel zogen ordentlich Wolken auf. Das sorgte für eine dramatische Atmosphäre, da lachte mein Fotografenherz.

Ich hatte Glück denn der Regen hielt sich in Grenzen und ich bekam nur wenige Tropfen ab.

7 Gedanken zu „Frühstück am Weiher

  1. Dieser Eingang zum Weiher sieht wirklich aus wie das versteckte Tor zu einem geheimen Ort. So idyllisch!
    Da hatte vielleicht jemand vor zu grillen an diesem Tag, oder alles war schon vorbei.
    Der Wahnsinnshimmel auf dem letzten Bild, dazu die Sonnenblumen im Vordergrund. So ist Sommer!
    Liebe Grüße in den Sonntag von Kerstin.

  2. Schön ist das an deinem Weiher. Warst du früher mit Priska dort? Ich glaube, mich erinnern zu können.
    Und hat da jemand die Sense geschwungen? Ach, ich wäre zu gerne zu dem Sensenkurs gegangen. Nun muss ich eben anderes machen.
    Herzliche Grüße an dich.
    PS: Schöne Fotos hast du gemacht von einem schönen Stück Natur.

    • Ich weiß es nicht, ob da jemand mit der Sense zugange war. Mein Mann macht das ab und an in unserem verwilderten Garten. Ach Gudrun, für dich gibt es auch ohne Sense sehr viel sinnvolles und schönes zu tun, dir gehen die Ideen bestimmt nicht aus, oder?

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