Ruhig

Ruhig ist es geworden hier im Blog. Heute dachte ich dann, wird es mal wieder Zeit mich zu melden. Die Bastel- und Werkelsaison ist eröffnet, ich habe zur Zeit mehrere Projekte am Start, für mich und für den Tierschutz. Meinen Kalender für 2020, den ich in jedem Jahr für meine Freunde als Weihnachtsgeschenk gestalte, habe ich fertiggestellt. Wenn ihr neugierig seid, könnt ihr in meinem Blog: Herzensauge dem Link oben zum Kalender folgen und die einzelnen Kalenderblätter anschauen.
Gestern wurde das erste der drei Motive mit Window-Colour für meine Fenster im Wohnzimmer fertig. Manchmal brauche ich da einfach mal was Neues. Ich wähle gerne Motive aus, die nicht an bestimmte Jahreszeiten gebunden sind, damit sie länger hängen bleiben können.

„Das Leben ist bunt“, so könnte das Motto lauten. Aber so ist es ja auch tatsächlich: Alle Farben gehören dazu, ob dunkel oder hell. Es bietet immer wieder Überraschungen und es ist gut, wenn man flexibel sein kann. Ich bin das heute auch, denn obwohl der goldene Oktober sich endlich mal aus seinem Versteck getraut hat, hüten der Ehemann und ich das Haus. Geplant war ein schöner Ausflug, aber das Befinden lässt heute bei uns beiden zu wünschen übrig. Zum Glück aber kein Grund zur Sorge, nichts Dramatisches! Ich setzte mich dann gleich mal wieder an den Tisch und bereite das letzte der drei Motive vor, während die Umrandung des zweiten, ihr seht es im ersten Foto, noch trocknet. Euch allen wünsche ich einen goldigen Oktobersonntag.

Eine herzige Begegnung

Ganz zeitig bin ich heute früh losgezogen zu „meinem Weiher“. Die Morgenstimmung wollte ich dort genießen. Und das war wirklich eine gute Idee an diesem wundervollen Herbsttag.

Auf dem Weg zum Weiher komme ich an einer Pferdekoppel vorbei. Als ich auf dem Hinweg daran vorbei lief und die Pferde eigentlich nicht beachtete, bemerkte ich plötzlich, dass ein Pferd ganz nahe am Zaun neben mir herlief. Es war der wunderschöne Hengst. Etwas erstaunt registrierte ich das Verhalten und sagte ihm, dass er ein sehr schönes Pferd ist. Später auf dem Rückweg sah ich schon von Weitem, dass er mich bemerkte und mir entgegen lief. Diesmal fotografierte ich ihn. Er blieb nahe am Zaun bei mir stehen und schaute mich mit seinen lieben Augen an. Wieder sprach ich mit ihm und sagte, dass ich mich sehr darüber freue, dass er zu mir kommt. Dann setzte ich meinen Rückweg fort. Als ich mich kurz vor dem Ende der Koppel noch einmal umdrehte, sah ich, dass er hinter mir her lief. Er blieb am Ende der Koppel bei mir stehen. Als ich mich noch einmal von ihm verabschiedet hatte, schaute er mir noch eine Weile nach. Diese Begegnung hat mich heute sehr berührt, für mich ist so etwas nicht selbstverständlich, ich betrachte das als Geschenk!

Nachlese des Sommers

Nun hab ich ‚nen Ohrwurm, denn als ich mich besonnen habe, was ich heute schreiben möchte, fiel mir ein munteres Kinderlied ein, dass ich früher sehr gerne mit meinen Kindergartenkindern gesungen habe: „Der Herbst, der Herbst , der Herbst ist da, er bringt uns Wind, heihussassa. Schüttelt ab die Blätter, bringt uns Regenwetter, heißahussassa, der Herbst ist da! Wahrscheinlich habe ich das hier schon mal erzählt, aber egal. Außerdem wiederhole ich mich sicher, wenn ich betone, dass ich den Herbst sehr liebe. Aber davon genug, denn ich bin eigentlich total vom Thema abgeschweift, möchte ich euch doch noch die letzten Fotos vom nun vergangenen Sommer zeigen. Wenn ich ein Motto wählen wollte, dann würde es lauten: „ Sonne tanken“.

In diesem Sommer habe ich mir sehr oft Zeit genommen, um in der Natur zu verweilen und Sonne zu tanken, so dass ich jetzt das Gefühl habe, dass ich mit meinen „Sonnenvorräten“ gut über die dunklere Jahreszeit kommen werde.

Diejenigen die mich hier öfter besuchen, kennen ihn inzwischen fast genauso gut wie ich: Den Schwanenweiher. Er heißt so, obwohl ich hier schon ewig keinen Schwan mehr gesichtet habe, zumindest keinen echten!

Aber dieser hier ist einer von Zweien, die die Umrandung einer Bank bilden, die am Ufer zum Verweilen einlädt. Oft genug habe ich hier gesessen, um mich in Gedanken jederzeit an diesen Ort zurück spüren zu können. Ich mache das gerne mal zur Entspannung. Das wirkt Wunder: Einfach bequem hinsetzen oder legen, Augen schließen und mit den inneren Augen diesen Ort aufsuchen. Ich kann dann auch die Sonne auf der Haut spüren, den Geruch wahrnehmen, die Geräusche hören. Es ist wie ein kleiner Miniurlaub für die Seele.

Die Kanadagänse haben hier wohl auch noch einmal ausgiebig Kraft getankt für ihren weiten Flug. Beim nächsten Besuch des Weihers in der vergangenen Woche waren sie schon ausgeflogen. Eine sonderbare Ruhe lag über dem Wasser.

Jetzt kann ich sogar schmunzeln, wenn ich dieses Bild anschaue, aber beim ersten Mal, nachdem ich vom Ausflug zum Weiher nach Hause kam und sah, dass ich die zweite Sonnenblume „ abgeschnitten“ hatte, da habe ich mich richtig geärgert. Meine Enttäuschung war sogar so groß, dass ich am nächsten Tag bei der Einkaufsfahrt noch einen kleinen Umweg in Kauf nahm, um noch einmal mit „besserer Kamera“ ein Fotosession im Sonnenblumenfeld abzuhalten. Was soll ich euch sagen: Danach war die Enttäuschung noch größer, denn diese Fotos waren überhaupt nicht gelungen. Ach was soll’s, ich zeig es trotzdem, denn mir gefällt die stattliche und vor Leben strotzende Sonnenblume vor dem sattblauen Augusthimmel so gut. Sonnenblumen zeigen es uns ganz deutlich, wie es funktioniert, mit dem Sonnetanken.

Eine kleine „Welt“ für sich bilden die den Weiher umgrenzenden Bäume. Mich beeindruckt es immer, wenn ich daran denke, wie lange Zeit sie hier schon leben. Sie scheinen sich im Wasserspiegel zuzunicken und zu raunen: „Ja, nun ist er bald da, der Bruder Herbst und wird uns ordentlich rütteln und zausen. Aber das macht uns nichts, wir lassen es geduldig und ohne Angst geschehen, weil wir um das Wunder des ewigen Kreislaufes wissen: Während der Ruhepause im Winter reift schon neues Leben in uns heran, dass nur darauf wartet im Frühling den Weg ans Licht zu finden.“

Beinahe hätte ich noch zwei Videos, die ich auf YouTube hochgeladen habe, hier zu zeigen. Das erste zeigt einen Rundumblick mitten im Feld. Ich liebe meine zweite Heimat!

Beim zweiten Video nehme ich euch mit durch die Wingertzeile (Weinreben) vom oberen zum unteren Ende. Ihr werdet merken, dass so eine Zeile ganz schön lang sein kann. 😉

Momentaufnahme

Hallo Ihr, das bin ich so wie ich gerade hier sitze. Ich mache ein kleines Päuschen mitten im „Budenzauber“. Kennt ihr den Begriff? Als ich ihn zum ersten Mal hörte fand ich ihn amüsant und ich hoffe jedes Mal aufs Neue, dass es mir mit dieser Bezeichnung gelingen möge, der für mich ungeliebten Beschäftigung des Reinemachens einen charmanten Flair zu entlocken. Aber ein Kaffee zwischendurch dient auf jeden Fall auch der Aufrechterhaltung der Motivation. Außerdem freue ich mich nach dieser Arbeit auf meine nächsten Projekte, die ich mit Freude angehe. Ihr seht im Hintergrund unseren zur Bastelwerkstatt umfunktionierten Wohnzimmertisch. Nach Weihnachten ist ja bekanntlich vor Weihnachten und so bin ich in die Produktion für den Tierschutz gegangen.

Das sind kleine Engelchen zum Dekorieren der Zweige und Weihnachtsbäume oder als Geschenkanhänger. Ich habe Tütchen aus Katalogen gefaltet und verpacke die Engel auf diese Weise im Dreier-Set.

Es ist auch ein Servietten-Engel in Arbeit, aber da fehlt noch die schmückende Verzierung.

Des Weiteren steht die Planung der Kursangebote bei Volkshochschulen etc. für das Frühjahrssemester 2020 an und da werde ich nach Möglichkeit mit deutlich mehr Kursen als bisher einsteigen. Die Ausarbeitung der Kurse ist in vollem Gange, denn am Donnerstag werden eine Freundin und ich, mit der ich auch gemeinsam arbeite unseren neuen Kursbereichsleiter einer VHS besuchen, zwecks Kennenlernen. Ich finde das nett und positiv, dass er uns ohne Zwang eingeladen hat, wenn wir Zeit und Lust haben, bei ihm vorbeizuschauen. Er bemüht sich offensichtlich um eine gute Zusammenarbeit und das ist wie wir schon von anderen Kursleitern in anderen VHS erfahren haben nicht selbstverständlich.

So, dann will ich mal wieder ans Werk, der Kaffee ist ausgetrunken. 😉

Ein herrliches Durcheinander

Es ist schon etwas länger her, aber ich möchte es nicht versäumen, euch die Fotos von unserem Besuch im Bauern-und Technikmuseum Seifertshofen bei Schwäbisch Hall zu zeigen. Unsere Mädels hatten uns zwei Karten für ein Musical geschenkt, welches in Schwäbisch Hall abends aufgeführt wurde.Wir wollten die Gunst der Stunde nutzen und schon am Vormittag anreisen um in dieser Gegend noch etas zu unternehmen. Weil das Wetter etwas launisch daherkam griffen wir auf das Regenprogramm zurück, wie sich später herausstellte hätten wir den Tag dann doch auch gut im Freien verbringen können. Allerdings wäre uns dann aber dieses Museum entgangen, eine Privatsammlung, die auf ihre Art sehr liebevoll zusammengetragen und für mich sehr erheiternd war.
Was ich meine seht ihr in der Galerie. Die Fotos sind allesamt mit dem Handy fotografiert und wirklich alles andere als perfekt, aber ich wollte euch dieses herrliche Durcheinander nicht vorenthalten!

Kurz und gut, es gab kaum etwas was es dort nicht gab. Ich zeige hier nur einen kleinen Ausschnitt. Wir konnten auf dem Gelände mehrere Hallen mit militärischen- und landwirtschaftlichen Fahrzeugen besichtigen, im Außengelände warteten unter vielem Anderen auch Überreste eines Märchenparks mit Vitrinen in denen Märchenszenen nachgestellt waren, und, und und…

Diesen Besuch werde ich bestimmt nicht vergessen.

Lange hat es gedauert

Lange hat es gedauert, genaugenommen bis zum Montag in dieser Woche, bis ich endlich nach Freinsheim gefahren bin und dabei ist es nur 12 km mit dem Auto von meinem Wohnort entfernt.
Der Besuch hat sich mehr als gelohnt, denn diese wunderschöne Stadt mit fast vollständig erhaltener Stadtmauer lädt ein zum Schlendern, Träumen und Genießen. Ich war ganz sicher nicht zum letzten Mal dort. Wahrscheinlich werde ich das nächste Mal meine Kamera mitnehmen und mir viel Zeit zum Fotografieren nehmen, Motive gibt es mehr als genug.
Dieses Mal habe ich nur so im Vorbeigehen mit dem Smartphone geknipselt, und diese Fotos zeige ich euch in der Galerie. Ihr könnt mich also auf meinem Spaziergang vom Parkplatz aus beginnend visuell begleiten. Ein kleines Video macht den Abschluss.

Wetterwechsel

Ja, so schnell kann es gehen, dass das Wetter von sonnig zu Regen wechselt. Deshalb ist es gut, wenn man sich spontan die Zeit nehmen kann, um die Schönwetterphase für einen Aufenthalt in der Natur zu nutzen. Am Montag lief ich los, um mal wieder zum Weiher zu wandern. Das sind dann insgesamt 9 km, also nicht gerade ein Katzensprung. In diesem Fall hatte ich Glück, dass ich es im Trockenen nach Hause schaffte. Ich saß nach meiner Ankunft am Weiher gemütlich auf der Bank und dachte gerade bei mir, welch ein schönes Fleckchen Erde das ist, und dass ich mir demnächst meinen Kaffee mitnehmen sollte um ihn hier zu genießen, da bemerkte ich, wie sich die „Wetterstimmung“ veränderte. Es begann sich zuzuziehen und ich brach nach kurzer Pause auf. Mein Schritttempo steigerte ich im Vergleich zum Hinweg und konnte es gerade noch schaffen, trockenen Fußes heimzukehren. Ich glaube, dass es sinnvoll ist, beim nächsten Mal neben dem Kaffeebecher auch meinen Regenschutz einzupacken. In der Galerie nehme ich euch mit auf den Weg. Am Weiher war ich ja wie gesagt nur kurz und hatte gerade Zeit gehabt, die zwei Enten beim „ Badeduett“ zu beobachten, das seht ihr im abschließenden Video.

Opel – Zoo

Am Sonntag waren wir im Opel – Zoo Kronberg im Taunus. Bisher kannte ich diesen Zoo nur aus dem Fernsehen. Die Anfahrt von ca. 11/2 Stunden hat sich mehr als gelohnt, denn uns erwartete ein Zoo mit ausgesprochen liebenswert, zumeist sehr weitläufig und ansehnlich gestalteten Gehegen. Wir hatten wirklich Glück, denn wir konnten den großen Rundgang noch trockenen Fußes beenden, es zog sich gegen Ende immer mehr zu. Ich hatte nur das Smartphone zu. fotografieren, leider, denn sonst hätte ich euch auch die derzeitige Attraktion des Zoos, die auch uns an diesem Tage dort hingelockt hatte, zeigen können: Die im Juni geborenen Gepardenbabys. Aber die lagen an ihre Mutter gekuschelt im hintersten Eck des Geheges und waren daher nicht sehr gut zu sehen. Ich zeige euch ein paar Eindrücke in der Galerie.

Sterne siehst du nicht nur am Himmel

Manchmal wachsen sie sogar aus dem Boden. 🙂

Jetzt wird es Zeit, dass ich mich mal wieder hier melde, denn die Zeit geht „rum wie nix“ und es sammeln sich die Fotos hier an und ich mag euch sie doch lieber zeigen, wenn sie noch halbwegs frisch sind. Diese hier sind von der letzten Woche. Ich war mal wieder in den Feldern rund um den Wohnort unterwegs. Obwohl ich hier schon etliche Male fotografiert habe wird es zumindest für mich nie langweilig, weil sich die Landschaft je nach Jahreszeit und Stand der Sonne und nicht zuletzt wegen den Wolkenformationen ständig in einem neuen Kleid zeigt.

Zur Zeit wächst der Mais sehr fleißig und auch der neue Wein steht sozusagen bereits in den Startlöchern.

Auch abgeerntete Felder bieten interessante Motive, hier der „Spargelwald“ von oben und von unten..-)

Am vorletzten Wochenende war das Haus voll, wir hatten ein Familientreffen bei uns. Da brachte mir die ältere Tochter ein Mitbringsel aus ihrem Urlaub mit. Die Freude über diese wunderschönen Muscheln von Finiste`re ist sehr groß.

Da kann ich mich jedesmal wenn ich daran vorbei gehe freuen.

Ich sagte bereits, dass der Mais fleißig wächst, also dann wollen wir ihn nicht weiter stören und lassen ihn in Ruhe. Ich sag euch Tschüß, bis bald.

Prinzessin Lilli

Das ist Lilli, die Katze von Freunden. Sie war so winzig, dass sie auf die Hand meiner Freundin passte, als sie in ihrem zukünftigen Zuhause Einzug hielt. Ein Sohn der Familie hatte sie hilflos und verwaist auf der Straße aufgelesen und mit nach Hause gebracht. Sie wurde mit viel Liebe aufgepäppelt und meine Freundin wurde zur Ersatzmama. In der ersten Zeit trug sie das kleine Wesen fast immer auf Hautkontakt mit sich herum. Zuweilen verkroch sich Lilli in das Topfrondell des Küchenschrankes, das sie zu ihrem Lieblingsschlafplatz auserkoren hatte. Ein paar Töpfe mussten weichen. Zu der Zeit als sie ins Haus kam, waren bereits zwei andere Katzen im Haus und so musste sie wohl oder übel die Aufmerksamkeit lange Zeit ihres Lebens teilen. Aus einem sehr traurigen Anlass wurde sie plötzlich zur Einzelkatze und obwohl alle Menschen trauerten, konnte sie diese Emotionen keinesfalls teilen. Sie blühte förmlich auf und ging fortan in ihrer neuen Rolle auf. Ich vergesse nie den Tag, als ich zum ersten Mal seit dem traurigen Anlass zu Besuch bei unseren Freunden war. Ich betrat das Wohnzimmer und sogleich ging mein Blick zum Sofa, wo Lilli auf einem Stapel von Decken und Kissen im wahrsten Sinne des Wortes „thronte“. Es passte alles zusammen: Körperhaltung und Blick strahlten unverhohlene majestätische Eleganz aus. Sie blickte mich gleichermaßen voller Genugtuung und mit milder Duldung an und es war mir so als wolle sie mir mitteilen: Sieh her, hier bin ich, die frischgekrönte Prinzessin, Alleinherrscherin über das Katzenrevier. Von diesem Moment an nenne ich sie nur noch Prinzessin Lilli.