Eine herzige Begegnung

Ganz zeitig bin ich heute früh losgezogen zu „meinem Weiher“. Die Morgenstimmung wollte ich dort genießen. Und das war wirklich eine gute Idee an diesem wundervollen Herbsttag.

Auf dem Weg zum Weiher komme ich an einer Pferdekoppel vorbei. Als ich auf dem Hinweg daran vorbei lief und die Pferde eigentlich nicht beachtete, bemerkte ich plötzlich, dass ein Pferd ganz nahe am Zaun neben mir herlief. Es war der wunderschöne Hengst. Etwas erstaunt registrierte ich das Verhalten und sagte ihm, dass er ein sehr schönes Pferd ist. Später auf dem Rückweg sah ich schon von Weitem, dass er mich bemerkte und mir entgegen lief. Diesmal fotografierte ich ihn. Er blieb nahe am Zaun bei mir stehen und schaute mich mit seinen lieben Augen an. Wieder sprach ich mit ihm und sagte, dass ich mich sehr darüber freue, dass er zu mir kommt. Dann setzte ich meinen Rückweg fort. Als ich mich kurz vor dem Ende der Koppel noch einmal umdrehte, sah ich, dass er hinter mir her lief. Er blieb am Ende der Koppel bei mir stehen. Als ich mich noch einmal von ihm verabschiedet hatte, schaute er mir noch eine Weile nach. Diese Begegnung hat mich heute sehr berührt, für mich ist so etwas nicht selbstverständlich, ich betrachte das als Geschenk!

Ein herrliches Durcheinander

Es ist schon etwas länger her, aber ich möchte es nicht versäumen, euch die Fotos von unserem Besuch im Bauern-und Technikmuseum Seifertshofen bei Schwäbisch Hall zu zeigen. Unsere Mädels hatten uns zwei Karten für ein Musical geschenkt, welches in Schwäbisch Hall abends aufgeführt wurde.Wir wollten die Gunst der Stunde nutzen und schon am Vormittag anreisen um in dieser Gegend noch etas zu unternehmen. Weil das Wetter etwas launisch daherkam griffen wir auf das Regenprogramm zurück, wie sich später herausstellte hätten wir den Tag dann doch auch gut im Freien verbringen können. Allerdings wäre uns dann aber dieses Museum entgangen, eine Privatsammlung, die auf ihre Art sehr liebevoll zusammengetragen und für mich sehr erheiternd war.
Was ich meine seht ihr in der Galerie. Die Fotos sind allesamt mit dem Handy fotografiert und wirklich alles andere als perfekt, aber ich wollte euch dieses herrliche Durcheinander nicht vorenthalten!

Kurz und gut, es gab kaum etwas was es dort nicht gab. Ich zeige hier nur einen kleinen Ausschnitt. Wir konnten auf dem Gelände mehrere Hallen mit militärischen- und landwirtschaftlichen Fahrzeugen besichtigen, im Außengelände warteten unter vielem Anderen auch Überreste eines Märchenparks mit Vitrinen in denen Märchenszenen nachgestellt waren, und, und und…

Diesen Besuch werde ich bestimmt nicht vergessen.

Wetterwechsel

Ja, so schnell kann es gehen, dass das Wetter von sonnig zu Regen wechselt. Deshalb ist es gut, wenn man sich spontan die Zeit nehmen kann, um die Schönwetterphase für einen Aufenthalt in der Natur zu nutzen. Am Montag lief ich los, um mal wieder zum Weiher zu wandern. Das sind dann insgesamt 9 km, also nicht gerade ein Katzensprung. In diesem Fall hatte ich Glück, dass ich es im Trockenen nach Hause schaffte. Ich saß nach meiner Ankunft am Weiher gemütlich auf der Bank und dachte gerade bei mir, welch ein schönes Fleckchen Erde das ist, und dass ich mir demnächst meinen Kaffee mitnehmen sollte um ihn hier zu genießen, da bemerkte ich, wie sich die „Wetterstimmung“ veränderte. Es begann sich zuzuziehen und ich brach nach kurzer Pause auf. Mein Schritttempo steigerte ich im Vergleich zum Hinweg und konnte es gerade noch schaffen, trockenen Fußes heimzukehren. Ich glaube, dass es sinnvoll ist, beim nächsten Mal neben dem Kaffeebecher auch meinen Regenschutz einzupacken. In der Galerie nehme ich euch mit auf den Weg. Am Weiher war ich ja wie gesagt nur kurz und hatte gerade Zeit gehabt, die zwei Enten beim „ Badeduett“ zu beobachten, das seht ihr im abschließenden Video.

Opel – Zoo

Am Sonntag waren wir im Opel – Zoo Kronberg im Taunus. Bisher kannte ich diesen Zoo nur aus dem Fernsehen. Die Anfahrt von ca. 11/2 Stunden hat sich mehr als gelohnt, denn uns erwartete ein Zoo mit ausgesprochen liebenswert, zumeist sehr weitläufig und ansehnlich gestalteten Gehegen. Wir hatten wirklich Glück, denn wir konnten den großen Rundgang noch trockenen Fußes beenden, es zog sich gegen Ende immer mehr zu. Ich hatte nur das Smartphone zu. fotografieren, leider, denn sonst hätte ich euch auch die derzeitige Attraktion des Zoos, die auch uns an diesem Tage dort hingelockt hatte, zeigen können: Die im Juni geborenen Gepardenbabys. Aber die lagen an ihre Mutter gekuschelt im hintersten Eck des Geheges und waren daher nicht sehr gut zu sehen. Ich zeige euch ein paar Eindrücke in der Galerie.

„Gansfamiliär“ und noch viel mehr

Zu Pfingsten hatten wir Besuch von meinem Bruder. Das ist so richtig fein wenn Bruder und Schwester familiäre Zeit miteinander verbringen dürfen. Wir nutzten diese am Pfingstmontag, um einen Ausflug in den Wildpark zu unternehmen. Es war sehr vergnüglich, denn wir konnten das Familienleben von verschiedenen Tieren beobachten.

Es gibt aber auch Einzelgänger, die sich durchaus sehr wohl fühlen.

Da hatten wir wirklich großes Glück, dass wir den Luchs aus nächster Nähe beobachten durften, bisher konnte ich ihn immer nur irgendwo ganz versteckt erahnen. Dieses Mal zog er ausgiebige Runden durch sein Revier.

Ich habe mich in letzter Zeit etwas rar gemacht hier im Blog. Demnächst zeige ich euch noch ein paar Bilder von meinen Unternehmungen.

Schön ist es fern und nah

Letzte Woche war meine ältere Tochter zu Besuch und wir haben die Gelegenheit zu einem Ausflug zur Bundesgartenschau in Heilbronn genutzt. Allzuviele Fotos sind es nicht, ich hatte nur das Handy, aber ein paar Eindrücke findet ihr in der Galerie.

Schön ist es aber auch bei uns in der Nähe. Ich habe gestern eine Wanderung durch unsere Felder zu einem Weiher gemacht, den ich mit Priska als sie noch gesund und munter war öfter zu Fuß besucht habe. Man läuft auf direktem Weg 3,6 Kilometer dort hin und es ist ein richtig kleines Paradies. Gestern war ich zum ersten Mal seit Priska von mir gegangen ist wieder dort und es hat mir sehr gut getan. Ich wurde erfreut von einer Begegnung mit einer Familie der Nilgänse. Hier seht ihr den „Eingang“ vom Feld zum Weiher.

Ich sah von weitem die Gänse am Ufer stehen und überlegte, ob ich überhaupt so nah heran kommen würde, dass ich meinen Platz auf der Bank einnehmen könnte.

Ich ging ganz langsam in Richtung Bank, die Gänsemutter im Blickwinkel, um abzuschätzen , ob sie eventuell ihre Jungen durch mich bedroht sieht. Aber sie war ganz gelassen.

Die ganze Gänsefamilie stolzierte nach einer kurzen Weile direkt auf dem Weg vor mir vorbei, um schließlich an geeigneter Stelle in den See zum Familienbad einzutauchen.

Eine weitere Freude erlebte ich, als ich auf dem Weg zum Weiher ein Feld mit Kornblumen sah. Diese Blumen habe ich hier vorher noch nie gesehen.

Das letzte Foto ist auf dem Rückweg entstanden.

Ein frohes und sonniges Wochenende wünsche ich euch. Für mich wird der Sonntag arbeitsreich, denn ich bin zum ersten Mal als Wahlhelferin aktiv.

Ostern auf der Burgruine Limburg

Nach längerer Pause melde ich mich heute mit einem Fotobericht von einem Ausflug zur Burgruine Limburg, oberhalb von Bad-Dürkheim, die ich am Ostersonntag mit einer Tochter und ihrem Freund besucht habe, der beste Ehemann von allen war leider krank und musste zu Hause bleiben.

Hinter der Ruine kann man im Wald spazieren gehen. Ich habe die Stimmung dort an diesem Nachmittag irgendwie märchenhaft empfunden. Wenn ihr noch Lust habt auf weitere Fotos, dann lasst euch mitnehmen zum Waldspaziergang in der Galerie:

So, für heute soll es genug sein, ich habe noch einige Fotos die ich in der letzten Zeit gemacht habe, die zeige ich euch ein anderes Mal. Vielleicht dauert es dieses Mal nicht mehr so lange, bis ich mich hier melde. Macht es gut.

Hallo, wo bist du?

Heute ließen wir uns von wunderbar mildem, vorfrühlingshaften Wetter nach dem Mittagessen zu einem Spaziergang im Wildpark einladen. Die Ziegen begrüßten uns und verbreiteten ansteckende Genießerfreude. Sie lagen total entspannt in ihrem Gehege auf den von der Sonne angenehm gewärmten Steinen. Die Sonne zauberte herrliche Schattenbilder, der Weg wurde mit Streifenmuster dekoriert. Um dem Vorbild der Ziegen zu folgen, lehnte ich mich entspannt an einen Baumstamm und wendete mein Gesicht der Sonne zu, dabei schloss ich die Augen und tankte dankbar die wohltuende Sonnenenergie. Nach einer Weile schaute ich auf und sah eine Menschengruppe den Weg entlang kommen. Der Anblick stimmte mich sehr nachdenklich, denn jeder Einzelne dieser Gruppe starrte beim Laufen unaufhörlich auf sein Smartphone. In mir formte sich die Frage: Wo seid ihr eigentlich?Sie muteten verzaubert an, als ob eine böse Hexe sie dazu verbannt hätte, gefangen in der internetten Welt zu sein. Als ob sie nicht mehr am realen Leben teilnehmen könnten. Ich empfand das Erlebnis in diesem Moment als besonders krass, weil ich so ganz intensiv im Hier und Jetzt gewesen war und es mir so vorkam, als ob diese Menschen nur körperlich anwesend, ihre Seele, ihr Geist aber in andere Dimensionen abgedriftet sei.

Lichterzauber

Am vergangenen Wochenende habe ich mit meinem Mann einen Ausflug in den Luisenpark gemacht, es gab eine ganz besondere Veranstaltung: „Winterlichter“. Ab 18 Uhr ist ein Teil des Parks in zauberhaftes Licht getaucht. Da erscheinen die Bäume in leuchtend bunten Kleidern, allerhand Lichtspiele , Projektionen und beleuchtete Figuren entführen die Besucher in eine magische Lichtzauberwelt. Ich nehm euch mal ein Stückelmit, schaut in der Galerie. Die Bilder lassen sich durch Anklicken größer darstellen.


Ich hoffe ihr habt alle den Weg mit mir wieder hinaus gefunden! :-O


Ein spätsommerlicher Novembertag

Was war heute bloß mit dem Wetter los?
Wir hatten 18 Grad und strahlenden Sonnenschein. Ich lief ohne Jacke herum und fühlte mich zurückversetzt in den Spätsommer. Nun, das stimmt auch nicht ganz, denn der Spätsommer kam in diesem Jahr eher wie ein verlängerter Sommer daher.
Was ist bloß mit dem Wetter los?
Keine Sorge, ich möchte hier jetzt keinen weitern Artikel über den Klimawandel schreiben, dass haben Andere an zahlreichen anderen Stellen schon zur Genüge getan.
Ich habe mich des Themas auf humorvolle Weise angenommen, in einer Kurzgeschichte, die ihr auf meinem Schreibblog „Herzensauge“ lesen könnt.
Ihr gelangt übrigens über den entsprechenden Button, oben unter dem Headerbild auf diese Seite.
Wir waren heute trotz des prächtigen Wetters im Museum, weil eigentlich Regen angesagt war und wir uns schon auf den Museumsbesuch gefreut hatten.
Unsere Wahl fiel auf das Technoseum in Mannheim. Es ist sehr empfehlenswert und bietet auch für Kinder geniale interaktive Lernmöglichkeiten.
Unter den Ausstellungsstücken entdeckte ich etwas mir bisher völlig Unbekanntes:
DIE WELLENBADSCHAUKEL

Habt ihr so etwas schon mal gesehen? Ich war verblüfft und amüsiert zugleich, als ich die Beschreibung las.

Wir haben dann bei einem leckeren Stück Kuchen in unserem Lieblingscafe`den Ausflug ausklingen lassen. Damit ich noch ein wenig Sonne tanken konnte, habe ich später eine kleine Fotorunde durch unseren Noch-Garten und mit Blick auf den Nachbargarten gemacht.