Kurzurlaub am Bodensee 1

Eigentlich hat mein Urlaubsbericht bereits mit dem vorigen Beitrag begonnen. Da hatte ich die ganze Sache sozusagen von hinten aufgerollt und die letzten Stunden unseres Urlaubes beschrieben.

Heute erzähle ich von unseren ersten beiden Tagen. Die erste Station noch auf der Durchreise machten wir in Sipplingen an diesem schönen Ort, einem Strandlokal. Herrlich war der Blick auf den See und während wir da saßen verzogen sich die Wolken immer mehr und ließen die Sonne durch. Es wurde richtig warm und dieses wunderbare Wetter begleitete uns bis zur Abreise.

Wir fuhren abends mit der Fähre von Konstanz nach Meersburg, wo unsere Ferienwohnung war.

Am nächsten Tag fuhren wir nach Überlingen und frühstückten gemütlich und spazierten danach an der Uferpromenade entlang.

Es gab von hier aus viele verschiedene Möglichkeiten um Schiffsausfüge zu unternehmen. Wir wählten eine Rundfahrt. Es war für mich beeindruckend eine Ahnung von der Größe dieses Sees zu bekommen, denn wir fuhren ja nur einen verhältnismäßig kleinen Teil davon ab. Da wir unter Deck saßen und ich also nur durch die Scheibe fotografieren konnte belasse ich es bei einem Foto.

Wir hatten beschlossen, uns am Nachmittag das Pfahlbaumuseum in Unteruhldingen anzusehen. Eine sehr gute Wahl: Sehr beeindruckend und empfehlenswert! Man kann einen lebendigen Eindruck von der Lebensweise der Menschen aus Jungsteinzeit und Bronzezeit bekommen. Es folgen einige Bilder in der Galerie.

Das war unsere beiden ersten Urlaubstage und der Bericht geht demnächst weiter.

Heute Vormittag im Wald

Ein kleinerer Ausflug als geplant ist es heute geworden, mein Kreislauf sagte mir, dass ich lieber mal „halblang“ machen solle. Also rastete ich an der Michaelskapelle, ging rundherum auf Fototour und trat dann den Rückweg an.

Ich wünsche euch einen schönen Freitag und ein erholsames Wochenende. Für mich wird es sehr arbeitsreich, deshalb war heute das Auffüllen der Kraftreserven besonders wichtig!

Ausflug in die Vergangenheit

Es ist nun wieder eine Weile her, dass ich eine Wanderung im Pfälzer Wald unternommen habe, am 18. Juli. Mit dem Auto dauert es nur etwa 15 Minuten, bis ich am Waldparkplatz angelangt bin. Von hier aus führte mich mein Weg stetig bergauf bis zur Baumgrenze. Mein Ziel waren die „Heidenlöcher“ in der Waldgemarkung von Deidesheim. Wer interessiert ist, findet bei Wikipedia einen Artikel dazu.

Dieser Weg ist mir sehr vertraut, denn ich hatte mit meinen Eltern lange Jahre in Deidesheim gewohnt und konnte von dort aus gut zu Fuß in den Wald laufen. Auch später mit Prika war ich sehr gerne dort oben an diesem Kulturdenkmal.
Ich sehe Priska noch wie sie dort nach Herzenslust herumgeflitzt ist um ab und zu aus verschiedenen Richtungen plötzlich mit wehenden Oren aufzutauchen und sogleich wieder zu verschwinden. Hier bin ich fast am Ziel angelangt, man sieht schon die Überreste der ringförmigen Außenmauer.

Und dann stehe ich vor einem der beiden Eingangstore zur Fliehburg.

Die Sonne blitze durch die Bäume und die Kühle des Waldes machte diesen Ausflug einfach zu einem wunderbaren sommerlichen Erlebnis.

Überall auf dem Gelände sieht man Überreste der ehemaligen „Häuser“.



Hier hatte ich mich für ein Rast niedergelassen. Auf dem Rückweg verweilte ich noch ein wenig an der Michaelskapelle, die einen wunderbaren Ausblick auf Deidesheim und Co bietet.


Ich werde bald wieder kommen.

Zu Besuch bei den Kelten

Am letzten Sonntag haben wir ein keltisches Museumsdorf besucht. Es liegt nicht allzu weit von unserem Wohnort entfernt. Ich habe zwar Fotos gemacht, aber werde sie hier lieber nicht zeigen, weil ich nicht sicher bin, ob das rechtlich in Ordnung ist.
Es war sehr interessant vom Leben der Kelten etwas zu erfahren.
Am meisten beeindruckt hat mich die  Aussage der Museumsführerein, dass ein keltisches Haus, wie sie es im Dorf mit Originalwerkzeug und Material nahgebaut haben in 4 Wochen fertig war und dass es ca. 30 Jahre hält.
Wenn ihr euch dafür interessiert findet ihr im Web unter „Keltendorf Steinbach“ die Website vom Museum und auch auf Youtube gibt es Videos davon zu sehen.
Ich zeige euch den schönen Weitblick, den wir vom Parkplatz aus hatten.
Es war leider bewölkt und es kündigte sich ein Gewitter an.

Wir sind dann in das nahegelegene Kirchheimbolanden gefahren, weil ich gelesen hatte, dass dort teilweise die alte Stadtmauer noch erhalten ist.
In der Galerie zeige ich euch einige Eindrücke.

Wir sind relativ flott durch den Ort gegangen, weil das Gewitter immer näher kam und hatten Glück, dass wir gerade noch rechtzeitig wieder im Auto saßen.
Dieses Wochenende gibt es keine Ausflüge, weil für mich Arbeitswochenende ist. Heute hatte ich Frühdienst und morgen dann auch noch einmal.
Nun lasst es euch gut gehen bis wir uns bald wiederlesen.

Ein Sommernachmittag mit Gartenglück

Letzten Sonntag hat uns unser Ausflug in den Hermanshof in Weinheim geführt. Der Schau- und Sichtungsgarten, wie er sich nennt, stand schon lange auf meiner Ausflugswunschliste. Mit Hund kann man da nicht herein, deswegen hat es auch recht lange gedauert, bis wir ihn besichtigen konnten.

Üppige Blüten, exotische Pflanzen, idyllische Plätze zum Verweilen, beeindruckende mächtige Bäume. Seht selbst eine kleine Fotoauswahl in der Galerie.

Trotz der großen Hitze findet man immer einen schattigen Platz und zum Abschluss gab es einen lecker erfrischenden Eiskaffee. 🙂
Nun geht es heute wieder los zu einem Ausflug. Ich werde berichten, wenn sich brauchbare Fotos machen lassen.
Seid mir alle herzlich gegrüßt.

Aus Bäumen lesen

Am ersten Mai haben wir die Burg Guttenberg am Neckar besucht.
Dort ist die deutsche Greifenwarte beheimatet. Leider kamen wir wegen einer Straßensperrung zu spät zur Greifvogelflugschau aber diese hatte ich früher schon einmal erlebt.
Wir besuchten zuerst das Museum. Dort hat mich am meisten die Holzbibliothek beeindruckt.
Diese Sammlung, die wie Bücher aussieht, besteht aus 93 hölzernen Kästchen, die jeweils eine Baum- oder Strauchart beschreiben, aus deren Holz das jeweilige Kästchen gefertigt ist. Der Buchrücken ist aus der betreffenden Rinde gefertigt.
Innen sieht man Zweige, Blüten, Blätter, Früchte und Sämlinge.Die Wurzeln sind zu einem Kranz geflochten, man findet einen Querschnitt und einen Radialschnitt durch einen Ast, ein Stückchen Holzkohle und einen Würfel definierten Volumens zur Bestimmung der Holzdichte. In einer kleinen Schatulle befindet sich der Blütenstaub zur Pollenanalyse. Neuere Forschungen haben ergeben, dass diese Sammlung vor etwa 200 Jahren hergestellt wurde.

In der folgenden Galerie könnt ihr unseren Rundgang durch die Burg, den Ausblick von der Burg und wenige Greifvögel sehen.

So, ich hoffe ich habe euch nicht überfordert, mit den vielen Fotos.
Seid mir herzlich gegrüßt.

Ausflug an die Mosel

Der Frühling hat es hier schon richtig gut mit uns gemeint.
Das ideale Ausflugswetter haben wir bestens genutzt.
Hier heute in der Galerie die Handybilder von Bernkastel-Kues.
Wir hatten in Kues geparkt und sind dann am Ufer der Mosel entlang nach Bernkastel spaziert. Dort kommt man dann über die Brücke in die Altstadt.

In der Altstadt haben wir uns nicht lange verweilt, wie ihr auf dem letzten Foto sehen könnt, war es dort sehr überlaufen. Wir haben uns lieber ein „Schleck-Eis“ gekauft und noch ein wenig am Ufer gesessen.
Seid alle herzlich gegrüßt, bis bald.

Schuhkauf und Wanderung

Am Dienstag nach Ostern hatte mein Mann noch frei und wir sind in die Süd-Westpfalz zum Schuhkauf gefahren. Es gibt in dieser Ecke der Pfalz zahlreiche Schuhfabriken, und landschaftlich ist es dort ebenfalls sehr reizvoll, deshalb haben wir bei dieser Gelegenheit und dem wirklich wunderschönen Frühlingswetter eine kleine Wanderung von Hauenstein aus unternommen.
Wir waren auf dem Schuhfabrikarbeiterweg unterwegs.

Ich stellte mir vor, wie sich  die Arbeiter damals wohl in aller Herrgottsfrühe zu Fuß auf den Weg zu ihrer Arbeitstelle gemacht haben und abends nach einem langen anstrengenden
Arbeitstag diese Strecke wieder nach Hause laufen mussten. Wahrscheinlich haben sie gerade so viel verdient, dass sie mehr schlecht als recht ihre Familie ernähren konnten und Freizeit war wohl fast ein Fremdwort für sie.
Es war an diesem Tag eine Menge  los und ihr seht vielleicht jetzt vor eurem geistigen Auge eventuell eine Horde von Wanderern mit Rucksack und Wanderstock.
Tatsächlich trafen wir aber keinen Menschen und waren doch keinesfalls alleine.
Wie das? Seht selbst:

Es fand eine Krötenwanderung statt. Wir mussten wirklichlich aufpassen, dass wir nicht auf sie getreten sind.

Weil es so schön sonnig war, haben wir auch eine Weile auf dieser einladenden Bank die Seele baumeln lassen.

Aber was macht der passionierte Heimwerker, bevor er sich zum Chillen niederlässt? Er schaut einmal näher hin, um sich Ideen für den Nachbau zu holen. 🙂
Woll ihr mal sehen, welchen Ausblick wir von der Bank aus genießen konnten?

Und mit dem Teleobjektiv herangezoomt:

Ich staune immer wieder über Bäume die auf Felsen wachsen.

Wir haben dann bei der Wanderhütte zum ersten Mal in diesem Jahr ohne Jacke in der Sonne sitzen können. Einfach ein Genuss nach der langen kalten Zeit!
Und hier der Ausblick beim Mittagessen auf den Paddelweiher:

So, nun ist schon wieder die Woche fast herum. Für mich ist Arbeitswochenende mit  jeweils Frühdienst heute und morgen auch noch mal. Aber morgen nach der Arbeit unternehme ich mit Mann und Töchtern einen Ausflug mit Picknik. Die Wetterprognosen sind vielversprechend!
Für euch ein frohes Wochenende. Bis zum Wiederlesen gehabt euch wohl. 🙂

Luchs und Fütterung der Wildpferde

Weiter geht es hier mit Fotos vom Ausflug in den Wildpark am vergangenen Sonntag.
Den Luchs konnte ich leider nur durch das Gitter fotografieren, aber er hat so herrlich gegähnt, deshalb zeig ich es trotz schlechter Bildqualität.

Höchst amüsant fand ich die Fütterung der Wildpferde. Ein Foto mit  hatte ich euch ja bereits gezeigt. Hier der Rest:

Die Tiere haben sichtlich die Sonne genießen können.






So, das war dann meine Fotoausbeute.
Ich wünsche euch eine guteZeit bis zum Wiederlesen und  -schauen.

Fotografenherz

Heute morgen, fuhr ich eine Tochter zur Arbeit.
Sie arbeitet neben dem Studium dort wo ich durch sie mein neues Betätigungsfeld gefunden habe.
Da sie weiter weg wohnt übernachtet sie an diesen Tagen der Einfachheit halber meist bei uns.
Und da war sie wieder da, die missliche Situation, wie schon so oft, wenn ich zum Beispiel gerade auf einer Bundesstraße oder eben an einer anderen Stelle mit dem Auto unterwegs bin, die keine Möglichkeit zum Halt bietet: Ich sehe ein wundervoll bezauberndes Motiv welches mein Fotografenherz höher schlagen lässt und muss es einfach „ziehen lassen“.
Das tut mir weh und  ich bedauere es jedes Mal sehr.
Heute war es ein Sonnenaufgang, ein kräftig orangroter Ball, der genau zwischen einer Baumkrone hing.
Deshalb war die Zeit gekommen mir mithilfe eines Gedichtes  „Luft zu machen“.

Fotografenherz
Wo ich gehe wo ich stehe,
ob ich laufe oder fahre,
überall, das ist kein Scherz
begleitet mich mein Fotografenherz.

Ach,  es ist ein groß Verdruss
wenn ich Auto fahren muss
ohne Möglichkeit zum Halt
dann ereilt mich Leiden bald
weil gerade immer dann
wenn ich nicht fotografieren kann,
wenn die Hände mir gebunden,
schlägt es gar zu tiefe Wunden,
denn von überall ringsumher,
und das tut weh gar umso mehr,
springen mich Motive an
von denen nie eins wiederkam.

Ich lege mir ein Album an
das keiner jemals sehen kann,
abgestellt in der hintersten Kammer
des Fotografenherzes,
welch ein Jammer.

So, das musste einfach mal  raus! :-0

Tatsächlich habe ich dann heute doch noch Trost gefunden, denn ich war bei bestem Frühlingswetter mit meiner Tochter im nahegelegenen Wildpark und konnte nach Lust und Laune fotografieren.
Ich werde euch noch mehr Bilder zeigen, heute nur zum Schluss ein kleines Schmankerl:


Fütterung der Wildpferde