Ruhig

Ruhig ist es geworden hier im Blog. Heute dachte ich dann, wird es mal wieder Zeit mich zu melden. Die Bastel- und Werkelsaison ist eröffnet, ich habe zur Zeit mehrere Projekte am Start, für mich und für den Tierschutz. Meinen Kalender für 2020, den ich in jedem Jahr für meine Freunde als Weihnachtsgeschenk gestalte, habe ich fertiggestellt. Wenn ihr neugierig seid, könnt ihr in meinem Blog: Herzensauge dem Link oben zum Kalender folgen und die einzelnen Kalenderblätter anschauen.
Gestern wurde das erste der drei Motive mit Window-Colour für meine Fenster im Wohnzimmer fertig. Manchmal brauche ich da einfach mal was Neues. Ich wähle gerne Motive aus, die nicht an bestimmte Jahreszeiten gebunden sind, damit sie länger hängen bleiben können.

„Das Leben ist bunt“, so könnte das Motto lauten. Aber so ist es ja auch tatsächlich: Alle Farben gehören dazu, ob dunkel oder hell. Es bietet immer wieder Überraschungen und es ist gut, wenn man flexibel sein kann. Ich bin das heute auch, denn obwohl der goldene Oktober sich endlich mal aus seinem Versteck getraut hat, hüten der Ehemann und ich das Haus. Geplant war ein schöner Ausflug, aber das Befinden lässt heute bei uns beiden zu wünschen übrig. Zum Glück aber kein Grund zur Sorge, nichts Dramatisches! Ich setzte mich dann gleich mal wieder an den Tisch und bereite das letzte der drei Motive vor, während die Umrandung des zweiten, ihr seht es im ersten Foto, noch trocknet. Euch allen wünsche ich einen goldigen Oktobersonntag.

Momentaufnahme

Hallo Ihr, das bin ich so wie ich gerade hier sitze. Ich mache ein kleines Päuschen mitten im „Budenzauber“. Kennt ihr den Begriff? Als ich ihn zum ersten Mal hörte fand ich ihn amüsant und ich hoffe jedes Mal aufs Neue, dass es mir mit dieser Bezeichnung gelingen möge, der für mich ungeliebten Beschäftigung des Reinemachens einen charmanten Flair zu entlocken. Aber ein Kaffee zwischendurch dient auf jeden Fall auch der Aufrechterhaltung der Motivation. Außerdem freue ich mich nach dieser Arbeit auf meine nächsten Projekte, die ich mit Freude angehe. Ihr seht im Hintergrund unseren zur Bastelwerkstatt umfunktionierten Wohnzimmertisch. Nach Weihnachten ist ja bekanntlich vor Weihnachten und so bin ich in die Produktion für den Tierschutz gegangen.

Das sind kleine Engelchen zum Dekorieren der Zweige und Weihnachtsbäume oder als Geschenkanhänger. Ich habe Tütchen aus Katalogen gefaltet und verpacke die Engel auf diese Weise im Dreier-Set.

Es ist auch ein Servietten-Engel in Arbeit, aber da fehlt noch die schmückende Verzierung.

Des Weiteren steht die Planung der Kursangebote bei Volkshochschulen etc. für das Frühjahrssemester 2020 an und da werde ich nach Möglichkeit mit deutlich mehr Kursen als bisher einsteigen. Die Ausarbeitung der Kurse ist in vollem Gange, denn am Donnerstag werden eine Freundin und ich, mit der ich auch gemeinsam arbeite unseren neuen Kursbereichsleiter einer VHS besuchen, zwecks Kennenlernen. Ich finde das nett und positiv, dass er uns ohne Zwang eingeladen hat, wenn wir Zeit und Lust haben, bei ihm vorbeizuschauen. Er bemüht sich offensichtlich um eine gute Zusammenarbeit und das ist wie wir schon von anderen Kursleitern in anderen VHS erfahren haben nicht selbstverständlich.

So, dann will ich mal wieder ans Werk, der Kaffee ist ausgetrunken. 😉

Sternstunden

„Ich würde so gerne mal wieder…, aber ich habe keine Zeit!“ Dieser Satz gehört vermutlich zu den meist gesprochenen. Es scheint so, als ob es eine Zeitverwaltungsbehörde gibt, deren Mitarbeiter diese willkürlich und vollkommen ungerecht aufteilen, so dass die meisten Menschen einfach immer „in die Röhre gucken“ und niemals genug davon abbekommen, während einige wenige Privilegierte immer wieder eine Extraportion „ in den Rachen geworfen bekommen.“

Und dabei hat jeder Tag 24 Stunden und selbst für Diejenigen, deren Arbeitswoche weit mehr als 40 Stunden hat, bleibt an jedem Tag mindestens eine geschenkte Stunde Zeit zur ganz persönlichen Verfügung, wenn wir bereit sind sie anzunehmen. Mit dem Annehmen ist das so eine Sache. Nicht wenige Menschen haben Probleme damit, Geschenke anzunehmen ohne gleich „wieder etwas gut machen“  zu können. Auch mit dem Annehmen von Lob oder Komplimenten tun sich Viele schwer, sie reagieren dann mit einem beschämten Unwohlsein. Ich vermute, dass letztendlich ein und derselbe Satz über diesem Phänomen steht. „ Ich bin es nicht wert!“

Wir orientieren uns oft unbewusst an unseren Mitmenschen und streben danach, es ihnen gleich zu tun, um nicht aus der Rolle zu fallen, um Anerkennung zu bekommen und uns aufzuwerten. „ Ich kann doch nicht…, was sollen dann die Anderen denken? Wenn die/der das schafft, dann muss ich doch auch“, usw.

Gestern als ich über all das nachdachte, kam mir die Idee für das Geschenk als „Mitbringsel“, wenn ich mich morgen mit meinen zwei liebsten Freundinnen treffe.

Ich wünsche dir und mir und uns allen an jedem Tag unseres Lebens eine Sternstunde, die wir gerne annehmen!

Vielleicht habt ihr Freude daran, in meinem Blog Herzensauge nachzuschauen, da gibt es ein Gedicht zum heutigen Thema.

Die beste Medizin

„Dann schlaf dich mal schön gesund“! Ich höre sie noch, die Stimme meiner Mutter, wenn ich als Kind krank war. Das tue ich tatsächlich schon freiwillig, wenn es mich so richtig mit hohem Fieber erwischt hat. Aber dieses Mal war es mir nicht danach, ich wollte nicht „ das Bett hüten“, denn dem passiert auch ohne mein Zutun nichts! Ich weiß inzwischen sehr genau was mir gut tut und so beschloss ich, es mit dem Gesundbasteln zu versuchen. Wie, davon habt ihr noch nichts gehört? Ach naja ist ja auch klar, dass habe ich am vergangenen Samstag selbst erfunden. Mir ging es nicht gut, ein grippaler Infekt war im Anmarsch und ich fühlte mich ziemlich schlapp. Aber den ganzen Tag nur herumsitzen wollte ich auch nicht, daher widmete ich mich dem Basteln in Minischritten. Ja das geht, denn „Kleinvieh macht auch Mist“! Immer ein paar Faltschritte oder ein bisschen Schnipseln, hier und da mal ein paar Klebepunkte setzen und das immer im Wechsel mit Ruhepausen auf dem Sofa oder im Sessel. Zwischendurch natürlich auch eine Dosis von den Mitteln aus der Hausapotheke.

Los ging es mit diesem Leucht-Bäumchen. Die Anregung dazu bekam ich von einer Freundin die mir letzten Freitag ein Ähnliches als Geschenk mitbrachte.Ich suchte also im Web nach Bastel Tutorials und fand auch eine passende Anregung. Nach dieser ist dann mein Leuchte-Bäumchen entstanden. Bei dem Treffen bekam ich von einer anderen Freundin eine weitere Bastelanregung. Sie hatte diese in einer Zeitung gesehen und für mich ausgeschnitten. Sie selber bastelt nicht aber sie hat beim anschauen sofort an mich gedacht und das hat mich sehr gefreut. Also hatte ich mein zweites Gesund-Bastelprojekt, diese Papierengel.

Sie nahmen auch sogleich auf ihrer Himmelsleiter Platz. Für die Bastelfreunde unter euch zeige ich durch das nächste Foto, dass diese Engel ganz einfach nach zu basteln sind.

Die finale Aktion galt der Herstellung einiger Sterne, die nun als Mobile an der Lampenschiene hängen.

Nun fragt ihr euch vielleicht, ob die erwünschte Wirkung auch eingetroffen ist? Also ganz gesund bin ich noch nicht, aber es geht mir schon etwas besser. Das Wichtigste ist aber, dass sich das Gesundwerden auf diese Weise viel unterhaltsamer gestaltet!Und jetzt mach ich mir erst mal einen schönen Tee und wünsche Euch Gesundheit.

Grauselig ungemütlich und flauschelig gemütlich

Das ist durchaus kein Widerspruch, denn wenn das Wetter genau so ist wie es heute nun mal so ist,dann kann es drinnen umso gemütlicher sein.

Heute musste ich nicht lange überlegen, was ich koche, als ich zum Fenster herausschaute wusste ich es. Mein Vater nannte solches Wetter „Reibekuchenwetter“, weil er von Kindheit an erlebt hatte, dass wenn die Feldarbeit aufgrund des Wetters ruhen musste, Zeit war um dieses etwas aufwändigere Gericht zuzubereiten. Nö, eben nicht die Packung aufreißen und den fertigen Reibekuchenteig in die Pfanne hauen, sondern die Kartoffeln frisch und mit der Hand reiben. Also konnte ich heute nicht anders, ist halt genetisch bedingt ! 😉 Also wurden Kartoffeln gerieben und Äpfel gestückelt und schließlich bruzelte es in den Pfannen und duftete verführerisch süß-würzig nach Apfelbrei.

Und was nun? Ich sitze in eine Decke gemummelt auf dem Sofa und werkele.

Was wird denn das? Ach, ich spanne euch nicht länger auf die Folter und zeige es euch.

Und am Fenster leuchtet es.

Ich wünsche euch auch einen flauschelig gemütlichen Sonntagabend.

Eins folgt dem Anderen auf dem Fuß

Heute ist der Gutschein samt Verpackung, den ich euch gestern unbemalt gezeigt hatte,fertig geworden. Morgen wird er dann verschenkt.


Der beste Ehemann von allen sah die Bastelei und gab gleich noch eine Gutscheinverpackung bei mir in Auftrag.
Ich will jetzt mal nicht weiter verraten für wen.

Diese Bastelei ist einfach und sehr schnell fertiggestellt. Man braucht nur ein mehr oder weniger großes Stück Wellpappe oder Tonkarton o.ä. Wie das Ganze übereinander gefaltet ist und mit Klettband/-punkten beklebt wird, seht Ihr auf den Fotos.



Vielleicht habt Ihr ja auch irgendwann Lust einen Gutschein auf  diese Art zu verschenken.

Stress und was man dagegen tun kann

Heute morgen hatte ich Frühdienst und kam um 14.30 Uhr ziemlich“ platt“ nach Hause. Es war ein ziemlich stressiger Arbeitstag, aber das ist nicht die Regel, zum Glück!
Das schwüle schweißtreibende Wetter tut sein Übriges. Aber nachdem ich es mir seither gemütlich gemacht hatte, zunächst im Hof in der Hängematte, dann im Sessel mit meiner derzeitigen Lektüre, habe ich nun sogar meiner Kreativität freien Lauf gelassen und habe einen Konzertgutschein gebastelt, der morgen noch Farbe bekommt.
Ich wollte heute noch einen Bericht hier schreiben, weil mein Bruder meinen Blog auf einen neuen Server umgezogen hat, und ein Test erforderlich ist.
Deshalb nutze ich die Gelegenheit und zeige euch schon mal die Rohform:

Nun wünsche ich euch einen schönen Sonntagabend und sage Tschüß bis demnächst.
Ich bin nun völlig entspannt, so als wäre nix gewesen.;-)

Wenn man eingeschneit ist. . .

. . . und man deswegen nicht Auto fahren mag, kann man die Zeit anderweitig sinnvoll nutzen. Das sagte ich mir heute Morgen, als ich aus dem Fenster sehen wollte und nichts sah. Ne, stimmt nicht, ich sah alles weiß.
Also doch nicht zum Mittagessen zur Freundin fahren, was schon schade war, denn wir haben uns lange nicht gesehn, das geplante Treffen kürzlich auch schon mal auf heute verschoben. Aber alles hat ja bekanntlich zwei Seiten und so beendete ich kurzerhand mein erstes Pappmasche Projekt. Darf ich vorstellen, das ist der Hase Augustin:

Meine Osterkarten für dieses Jahr hatte ich gestern bereits fertig gestellt.

Nun küsste mich heute die Muse und ich brachte eine Kurzgeschichte zu Papier, die ich mit der Osterpost verschicken möchte.
Wer mag kann sie in meinem Schreibblog Herzensauge lesen.
Einen frohen Sonntag Abend für euch alle!

Freizeitaktivitäten

Es wird Zeit, mich wieder einmal zu melden um euch zu erzählen, was ich in meiner Freizeit in letzterZeit  gemacht habe.
Kürzlich war ich mit meinem Mann im Museumfür Puppentheaterkultur in Bad Kreuznach.
Ich liebe ja das Puppentheater und nutze jede Gelegenheit, mir Aufführungen solcher Art anzusehen. So war der Rundgang durch das Museum eine wahre Freude für mich.
Es gibt dort unter anderem ganz alte Filme zu sehen in denen man beobachten kann, wie früher die Schausteller ihre Bühnen transportiert und aufgebaut haben.
Man kann auch viel über die Entwicklung des Puppenspieles erfahren.
Welch unterschiedliche Arten von Puppen es dort zu sehen gab hat mich sehr fasziniert.
Schön war auch, dass es öfter Stationen gab, an denen man unterschiedliche Puppen anfassen durfte.

Ich habe das Gestalten mit Draht für mich neu entdeckt.

Das ist mein Erstlingswerk, es hängt am Fenster und ist am Abend bei geschlossenen Fensterläden fotografiert, deshalb die Schatten. Aber ein bissel kann man es erkennen, gell?

Dieses Drahtmandala ist heute Abend entstanden und es wird das Gastgeschenk für eine Freundin, bei der ich morgen zusammen mit einer anderen Freundin zum Mittagessen eingeladen bin.
Gestern Abend war ich bei einem Konzert und als ich meine Freundin abholen wollte und noch etwas auf sie warten musste, bin ich ein bischen auf der Straße hin und her gelaufen. Dabei habe ich das Foto gemacht und dann heute Abend dazu noch ein Gedicht geschrieben:

Als ich gestern so um die Ecke ging
hörte ich ein zaghaftes Bingelingling.
Verwundert und neugierig blieb ich stehen
doch weit und breit konnte ich nicht sehen
woher es kam, dieses leise Gebimmel
über mir sah ich den wolkigen Himmel,
unter mir nur die staubige Straße
doch endlich  vernahm ich am Ende der Gasse
aus einer Ecke in Nachbars Garten
ein Klingeln und Klimpern, ein Läuten und Locken,
es riefen nach dem Frühling die Osterglocken.

 

Einstimmung auf den Frühling

Meteorologisch hat er längst Einzug gehalten, der Herr Frühling. Er hält sich doch sehr bedeckt, das Wetter lässt ihn jedenfalls nicht erahnen. Offensichtlich hat er Spaß daran, sich ein bissel zu verkleiden. Lange kann es nun aber nicht mehr dauern, bis er seine Maske fallen lässt! Um mir die Wartezeit ein wenig zu verkürzen, beschäftige ich mich mir allerlei Wohltuendem.
Zum Beispiel mit dem Pflanzen einer Mangopflanze. Wie das geht habe ich kürzlich im Internet gesehen. Wenn der Kern aus dem Fruchtfleisch gelöst ist, wird er von seiner umhüllenden Schale befreit und diese wird in feuchtem Küchenpapier eingeschlagen in einem verschlossenen Plastikbeutel 2-3 Wochen lang aufbewahrt. Danach hat sich ein Keim gebildet und man kann den Kern in Blumenerde einpflanzen.
Ich hoffe das Pflänzchen fühlt sich bei mir wohl und gedeiht gut.

Weil ich gerne ein paar Blüten um mich herum haben mochte, fertigte ich sie mir kurzerhand aus Eierkarton an. Die Idee die Blüten am Draht zu befestigen und mit einem Stein zu stabilisieren habe ich von einer Freundin. Bei ihr war es allerdings nur eine einzelne Blüte und ich fand es schöner mit diesem Trio.

Inzwischen habe ich beruflich ein neues Projekt gestartet. Ich habe bei einer VHS für das Herbstsemester ein Kursangebot zur Klangentspannung eingereicht und es wurde sofort angenommen. Ich habe sogar am selben Tag noch die Kurstermine bestätigt bekommen. So flott ging das noch niemals und ich hoffe, das dieser Kurs zustande kommen wird!
Am selben Tag habe ich auch noch an anderer Stelle meine Arbeit  zur Klangentspannung angeboten, aber davon erzähle ich euch, wenn das klappen sollte mehr.
Heute habe ich erst mal ein neues kreatives Projekt gestartet: Eine Hasenfigur aus Pappmasche. Die folgenden Collagen zweigen euch die einzelnen Arbeitsschritte von der Herstellung des Pappier- Breies, der sogenannten Pulpe, bis zur fast fertigen Figur. Ich habe nachträglich bemerkt, dass die Reihenfolge der Nummerierung bei der zweiten Collage nicht korrekt ist, sei’s drum! Der Hase liegt jetzt zum Trocken und dann kommt noch die Feinarbeit.


Zeitungspapier schnipseln, im warmen Wasser über Nacht einweichen, mit dem Zauberstab pürieren, im Tuch ausdrücken um überflüssiges Wasser zu entfernen. Den Brei mit Kleisterpulver und Holzleim zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Die Figur mit einem doppelt gedrehten Blumendraht und mit Alufolie vor formen und dann mit dem Pappmasche umhüllen und ausformen.
Ich hoffe sehr, dass dieser Hase dann tatsächlich auch stehen kann. Er wird einen Spaten als Stütze bekommen und wenn das Huhn dann letztendlich wirklich nach Huhn aussieht, darf es auf dem Arm Platz nehmen.
Ich werde euch das Ergebnis hoffentlich präsentieren können.
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende mit vielen frohmachenden Erlebnissen die euch die Wartezeit auf den Frühling ebenfalls versüßen.