Eins folgt dem Anderen auf dem Fuß

Heute ist der Gutschein samt Verpackung, den ich euch gestern unbemalt gezeigt hatte,fertig geworden. Morgen wird er dann verschenkt.


Der beste Ehemann von allen sah die Bastelei und gab gleich noch eine Gutscheinverpackung bei mir in Auftrag.
Ich will jetzt mal nicht weiter verraten für wen.

Diese Bastelei ist einfach und sehr schnell fertiggestellt. Man braucht nur ein mehr oder weniger großes Stück Wellpappe oder Tonkarton o.ä. Wie das Ganze übereinander gefaltet ist und mit Klettband/-punkten beklebt wird, seht Ihr auf den Fotos.



Vielleicht habt Ihr ja auch irgendwann Lust einen Gutschein auf  diese Art zu verschenken.

Stress und was man dagegen tun kann

Heute morgen hatte ich Frühdienst und kam um 14.30 Uhr ziemlich“ platt“ nach Hause. Es war ein ziemlich stressiger Arbeitstag, aber das ist nicht die Regel, zum Glück!
Das schwüle schweißtreibende Wetter tut sein Übriges. Aber nachdem ich es mir seither gemütlich gemacht hatte, zunächst im Hof in der Hängematte, dann im Sessel mit meiner derzeitigen Lektüre, habe ich nun sogar meiner Kreativität freien Lauf gelassen und habe einen Konzertgutschein gebastelt, der morgen noch Farbe bekommt.
Ich wollte heute noch einen Bericht hier schreiben, weil mein Bruder meinen Blog auf einen neuen Server umgezogen hat, und ein Test erforderlich ist.
Deshalb nutze ich die Gelegenheit und zeige euch schon mal die Rohform:

Nun wünsche ich euch einen schönen Sonntagabend und sage Tschüß bis demnächst.
Ich bin nun völlig entspannt, so als wäre nix gewesen.;-)

Wenn man eingeschneit ist. . .

. . . und man deswegen nicht Auto fahren mag, kann man die Zeit anderweitig sinnvoll nutzen. Das sagte ich mir heute Morgen, als ich aus dem Fenster sehen wollte und nichts sah. Ne, stimmt nicht, ich sah alles weiß.
Also doch nicht zum Mittagessen zur Freundin fahren, was schon schade war, denn wir haben uns lange nicht gesehn, das geplante Treffen kürzlich auch schon mal auf heute verschoben. Aber alles hat ja bekanntlich zwei Seiten und so beendete ich kurzerhand mein erstes Pappmasche Projekt. Darf ich vorstellen, das ist der Hase Augustin:

Meine Osterkarten für dieses Jahr hatte ich gestern bereits fertig gestellt.

Nun küsste mich heute die Muse und ich brachte eine Kurzgeschichte zu Papier, die ich mit der Osterpost verschicken möchte.
Wer mag kann sie in meinem Schreibblog Herzensauge lesen.
Einen frohen Sonntag Abend für euch alle!

Freizeitaktivitäten

Es wird Zeit, mich wieder einmal zu melden um euch zu erzählen, was ich in meiner Freizeit in letzterZeit  gemacht habe.
Kürzlich war ich mit meinem Mann im Museumfür Puppentheaterkultur in Bad Kreuznach.
Ich liebe ja das Puppentheater und nutze jede Gelegenheit, mir Aufführungen solcher Art anzusehen. So war der Rundgang durch das Museum eine wahre Freude für mich.
Es gibt dort unter anderem ganz alte Filme zu sehen in denen man beobachten kann, wie früher die Schausteller ihre Bühnen transportiert und aufgebaut haben.
Man kann auch viel über die Entwicklung des Puppenspieles erfahren.
Welch unterschiedliche Arten von Puppen es dort zu sehen gab hat mich sehr fasziniert.
Schön war auch, dass es öfter Stationen gab, an denen man unterschiedliche Puppen anfassen durfte.

Ich habe das Gestalten mit Draht für mich neu entdeckt.

Das ist mein Erstlingswerk, es hängt am Fenster und ist am Abend bei geschlossenen Fensterläden fotografiert, deshalb die Schatten. Aber ein bissel kann man es erkennen, gell?

Dieses Drahtmandala ist heute Abend entstanden und es wird das Gastgeschenk für eine Freundin, bei der ich morgen zusammen mit einer anderen Freundin zum Mittagessen eingeladen bin.
Gestern Abend war ich bei einem Konzert und als ich meine Freundin abholen wollte und noch etwas auf sie warten musste, bin ich ein bischen auf der Straße hin und her gelaufen. Dabei habe ich das Foto gemacht und dann heute Abend dazu noch ein Gedicht geschrieben:

Als ich gestern so um die Ecke ging
hörte ich ein zaghaftes Bingelingling.
Verwundert und neugierig blieb ich stehen
doch weit und breit konnte ich nicht sehen
woher es kam, dieses leise Gebimmel
über mir sah ich den wolkigen Himmel,
unter mir nur die staubige Straße
doch endlich  vernahm ich am Ende der Gasse
aus einer Ecke in Nachbars Garten
ein Klingeln und Klimpern, ein Läuten und Locken,
es riefen nach dem Frühling die Osterglocken.

 

Einstimmung auf den Frühling

Meteorologisch hat er längst Einzug gehalten, der Herr Frühling. Er hält sich doch sehr bedeckt, das Wetter lässt ihn jedenfalls nicht erahnen. Offensichtlich hat er Spaß daran, sich ein bissel zu verkleiden. Lange kann es nun aber nicht mehr dauern, bis er seine Maske fallen lässt! Um mir die Wartezeit ein wenig zu verkürzen, beschäftige ich mich mir allerlei Wohltuendem.
Zum Beispiel mit dem Pflanzen einer Mangopflanze. Wie das geht habe ich kürzlich im Internet gesehen. Wenn der Kern aus dem Fruchtfleisch gelöst ist, wird er von seiner umhüllenden Schale befreit und diese wird in feuchtem Küchenpapier eingeschlagen in einem verschlossenen Plastikbeutel 2-3 Wochen lang aufbewahrt. Danach hat sich ein Keim gebildet und man kann den Kern in Blumenerde einpflanzen.
Ich hoffe das Pflänzchen fühlt sich bei mir wohl und gedeiht gut.

Weil ich gerne ein paar Blüten um mich herum haben mochte, fertigte ich sie mir kurzerhand aus Eierkarton an. Die Idee die Blüten am Draht zu befestigen und mit einem Stein zu stabilisieren habe ich von einer Freundin. Bei ihr war es allerdings nur eine einzelne Blüte und ich fand es schöner mit diesem Trio.

Inzwischen habe ich beruflich ein neues Projekt gestartet. Ich habe bei einer VHS für das Herbstsemester ein Kursangebot zur Klangentspannung eingereicht und es wurde sofort angenommen. Ich habe sogar am selben Tag noch die Kurstermine bestätigt bekommen. So flott ging das noch niemals und ich hoffe, das dieser Kurs zustande kommen wird!
Am selben Tag habe ich auch noch an anderer Stelle meine Arbeit  zur Klangentspannung angeboten, aber davon erzähle ich euch, wenn das klappen sollte mehr.
Heute habe ich erst mal ein neues kreatives Projekt gestartet: Eine Hasenfigur aus Pappmasche. Die folgenden Collagen zweigen euch die einzelnen Arbeitsschritte von der Herstellung des Pappier- Breies, der sogenannten Pulpe, bis zur fast fertigen Figur. Ich habe nachträglich bemerkt, dass die Reihenfolge der Nummerierung bei der zweiten Collage nicht korrekt ist, sei’s drum! Der Hase liegt jetzt zum Trocken und dann kommt noch die Feinarbeit.


Zeitungspapier schnipseln, im warmen Wasser über Nacht einweichen, mit dem Zauberstab pürieren, im Tuch ausdrücken um überflüssiges Wasser zu entfernen. Den Brei mit Kleisterpulver und Holzleim zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Die Figur mit einem doppelt gedrehten Blumendraht und mit Alufolie vor formen und dann mit dem Pappmasche umhüllen und ausformen.
Ich hoffe sehr, dass dieser Hase dann tatsächlich auch stehen kann. Er wird einen Spaten als Stütze bekommen und wenn das Huhn dann letztendlich wirklich nach Huhn aussieht, darf es auf dem Arm Platz nehmen.
Ich werde euch das Ergebnis hoffentlich präsentieren können.
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende mit vielen frohmachenden Erlebnissen die euch die Wartezeit auf den Frühling ebenfalls versüßen.

Wolkenfenster und ein neuer Rahmen

Als ich heute im Wohnzimmer in meinem Sessel saß und aus dem Fenster schaute, blieb mein Blick an den vorbeiziehenden Wolken hängen, schon als Kind habe ich das sehr gerne getan, im Sommer auf dem Rücken in der Wiese liegend.
Diese Beschäftigung empfinde ich als total entspannend. Dieses Wolkenspiel ist für mich ein Sinnbild des Lebens. Das Leben ist ja auch ein stetiger Wandel, was manchmal sehr tröstlich sein kann, manchmal auch sehr schmerzlich, je nach Situation und Blickwinkel.

Heute habe ich diesen Anblick dazu genutzt, mich im Annehmen oder Loslassen zu üben, je nachdem wie man es betrachten will. Schon seltsam, dass zwei auf den ersten Blick total gegensätzliche Begriffe ein und den selben Prozess beschreiben können.
Bei mir ist es der Trauerprozess.
„Lolassen bedeutet nicht Loswerden“, das habe ich im letzten Jahr einmal irgendwo gelesen und es hat mir sehr geholfen, den Prozess des Loslassen besser zu verstehen und auch leichter in mein Leben zu integrieren. Bis dato hatte ich immer Probleme, wenn jemand sagte: “ Das musst du annehmen!“  In mir rebellierte es dann.
„Ich will das doch nicht annemen, ich will das doch so gar nicht wie das ist.“
Diese Aussage die ich las, machte mir deutlich, dass es notwendig ( im wahrsten Sinne des Wortes –  Not-wendig) ist, das Unabänderliche anzunehmen, d,h, mich gegen die unangenehmen Gefühle, mich gegen den Schmerz der Trauer nicht zur  Wehr zu setzten sondern ihn zuzulassen.“ Durch die Trauer hindurch gehen“ ist wahrscheinlich eine gute Beschreibung, es heißt ja auch: „da muss ich jetzt durch“.
Das gilt ja keineswegs nur für Trauersituationen, es gibt ja immer wieder im Leben Gegebenheiten, die wir als lästig, unpassend, hinderlich usw, erleben.
Sicher, nicht immer ist dann das Hinnehmen die beste Lösung! Es gilt herauszufinden, ob es gut und möglich ist, an der betreffenden Situation etwas aktiv zu verändern.
Aber wenn wir uns dazu nicht in der Lage sehen, dann ist es hilfreich, sie anzunehmen.
Jetzt aber genug der Philosophie!

Ich möchte noch einen ganz praktischen Tip weitergeben, der eigentlich wie ich gerade bemerke, die praktische Umsetzung des oben Beschriebenen ist, was die Gegebenheiten betrifft, die man ändern kann!
Ich bekam gestern ein kleines Bild geschenkt, das eine Freundin für mich bei einer Ausstellung gekauft hatte und dann selber eingerahmt hatte. Das Bild gefällt mir sehr gut, aber die Einrahmung dazu gefiel mir gar nicht.
Der Hintergrund war leuchtend orange und der Rahmen glänzend silbern.
Früher hätte ich dann das Bild irgendwo so wie es war im Schrank verschwinden lassen, um es irgendwann zu entsorgen.
Heute dachte ich, nein, ich kann es doch verändern!
Dann nahm ich es aus dem Rahmen, malte den Rahmen mit Acrylfarben an und es kam dann auf einen für mich farbig passenden Hintergrund.
Ist ja alles Geschmacksache!
So sieht es jetzt aus:
Und das Schöne ist, ich habe es meiner Freundin geschrieben und ihr dieses Foto auch geschickt, weil ich beschlossen hatte, ehrlich zu sein und dachte, es ist besser ich lasse sie es sofort wissen, bevor sie es irgendwann in unserer Wohnung entdeckt.
Sie hat sehr positiv darauf reagiert. Sie freute sich, dass ich soviel Freude an dem Bild habe und wir haben beschlossen im Frühjahr einmal die Ausstellung des Künstlers zu besuchen, der ganz in ihrer Nähe wohnt.
Euch allen einen schönen Montag Abend.

 

Die Dankbarkeit ist größer

Die Dankbarkeit ist größer als die Trauer!

In den letzten Tagen habe ich meine Festplatte nach den Fotos aus Priskas Leben abgesucht. Es sind so unzählig viele, dass ich noch nicht über das Jahr 2013 hinweg gekommen bin. Beim Anschauen der zahlreichen Fotos und Videos ist mir einmal mehr bewusst geworden, dasss das Leben ganz und gar nicht so „vorbeirast“ wie es mir manchmal im Rückblick schon erschienen ist.
Wir hatten so unzählig viele wunderschöne und unvergessliche Stunden miteinander.
Ein langes und schönes Hundeleben hatte Priska und dafür bin ich sehr sehr dankbar.
Ich habe es mir seit Anfang diesen Jahres zur Gewohnheit gemacht in einem Kalenderbuch stichpunktartig Tag für Tag die Ereignisse festzuhalten, die mir gut getan haben, für die ich dankbar bin.
Ich glaube, dass sich auf diese Weise das Zeitgefühl ändert und ich dem Empfinden, dass die Zeit wie in einem Hochgeschwindigkeitszug vorbeirauscht,entgegenwirken kann. Schaun wir mal?
Durch diese erhöhte Aufmerksamkeit gelingt es mir auch besser  darauf zu achten mir etwas Gutes zu tun. Dazu gehören zum Beispiel die sportliche Betätigung im Fitnesstudio, Saunabesuche, Aufenthalte in der Natur, Lesen, Basteln, Freunde besuchen.
Im Gespräch höre ich im Allgemeinen ganz oft Äußerungen wie: “ Ach dazu fehlt mir die Zeit, der Tag geht immer so schnell herum, ich komme zu nichts.“
Wenn ich mir die Zeit nicht nehme habe ich sie auch nicht!
Prioritäten setzten ist die Devise!
Das habe ich nicht zuletzt durch den so frühen Tod meines Bruders gelernt.
Nachdem er gegangen war, habe ich mich oft bei Entscheidungen gefragt:
Ist dir das wirklich wichtig?

Mein neues Bastelprojekt ist noch in Arbeit. Ich zeig es schon mal sozusagen auf „halbem Wege“:
Lasst es euch gut gehen!

Wer braucht schon ein Arbeitszimmer?

Seit unsere Mädels aus dem Haus sind haben wir den Luxus jeder für sich ein eigenes Zimmer als Arbeitszimmer nutzen zu können. Meines ist gleichzeitig auch noch Gästezimmer.
Aber wie sieht es schon seit Wochen fast ununterbrochen in unserem Wohnzimmer aus?
Seht selbst:

Den Grund für diese „merkwürdige Angewohnheit“ findet ihr, wenn ihr unter den Tisch schaut. 🙂
Das Arbeitszimmer ist nur über eine Raumspartreppe zu erreichen, sie ist also somit steiler als gewöhnliche Treppen sind. Da kommt unsere alte Dame nicht mehr hinauf und so müsste ich sie immer hin und her tragen. Aber da sie ununterbrochen an meiner Seite sein möchte, wäre der häufigeTransport eine sehr mühsame Angelegenheit.
Zum Glück ist im Wohnzimmer auch genügend Platz um meinem Hobby dem Basteln zu frönen.
Ich habe lange nichts gebloggt. Irgendwie rast die Zeit vorbei. Der Oktober hat sich schon längst verabschiedet. Eigentlich wollte ich zum Ende dieses Monats eine Rückschau halten, aber die meisten Fotos habe ich euch schon hier gezeigt.
Einige wenige noch nicht.
Dieses hier zeigt den Monat Oktober wie er uns hier an den meisten seiner Tage verwöhnt hat. Er hat seinem Namen “ Goldener Oktober“ alle Ehre gemacht.

Am letzen Tag des Oktobers war ich in meinem Lieblingsort hier in der Vorderpfalz, dem Ort meiner zweiten Heimat: Deidesheim.Da haben wir das Grab meiner Eltern besucht und für Allerheiligen ein Grabgesteck und eine Kerze hingebracht.
Mit Priska machten wir einen kleinen Spaziergang oberhalb des Friedhofes in den Weinbergen:

Von hier aus hat man einen schönen Blick auf Deidesheim.
Gestern war das Fest des St. Martin. Ich habe mich an meine Kindheit erinnert.
Wie gerne bin ich mit meiner Laterne am Abend mit dem Martinsumzug mitgelaufen. Hinterher haben wir Kinder an einigen Türen geklingelt, unser Martinslied vorgesungen und dafür Süßigkeiten bekommen.
Einmal hatte ich eine besonders schöne Laterne aus schwarzem Tonkarton mit vielen Märchenmotiven, die mit bunten Transparentpapier hinterlegt waren. Nein, selber gemacht war sie nicht, meine Eltern verkauften in unserem Geschäft verschiedene Laternen und diese hatte ich mir wahrscheinlich im Großhandel beim Einkauf ausgesucht. Denn sie war schon etwas Besonders, ich erinnere mich, dass es meistens solche Monde und Sonnen zum Auffalten gab.
Ich hatte hier so wie ich mich erinnere schon einmal davon erzählt, dass ausgerechnet diese Laterne in Flammen aufging und ich wie ihr euch denken könnt untröstlich war.
Davon hatte ich auch meiner größeren Tochter einmal erzählt und was soll ich sagen:  Sie hat mich rückwirkend noch wunderbar getröstet und hat mir eine winzige wunderschöne Laterne gebastelt, an der ich mich nun in jedem Jahr erfreue:
Sehr ihr, sie hat auch ein Märchenmotiv. Ich glaube es ist sehr gut zu erkennen, um welches Märchen es sich handelt. 🙂
Letztes Wochenende war ich bei einem Tanztag im nahegelegenen Bildungshaus eines Klosters. Dort findet in jedem Herbst jeweils ein Tanztag statt, der von zwei ganz lieben Frauen auf ihre so einzigartige wohltuende liebevolle Art gestaltet wird. Jeder dieser Tage steht unter einem Thema um welches sich die meditativen Tänze und Impulse ranken.
In diesem Jahr war das Thema: „Achtsam leben“.
Dabei ging es auch um das Thema Dankbarkeit:
Gerne nutze ich diese Jahreszeit in der es draußen dunkler und karger wird und die uns auf ihre Art nach Innen führen möchte, wenn wir es zulassen. Es gehört für mich dazu, dass manchmal die Stimmung auch etwas “ verhangen“ wird.
Es ist auch so, dass bei mir viele Erinnerungen wach werden in dieser Zeit. Die Türe zur Vergangenheit und auch zu den Menschen, die schon „voraus gegangen sind“ scheint weiter geöffnet zu sein.
In mir schwingt dann auch immer viel Dankbarkeit für all das Gute was ich erleben durfte.
Auf meinem Blog Herzensauge habe ich eine Karte und ein Gedicht gepostet, welche ich einmal zu diesem Thema gestaltet und geschrieben habe, weil sie im Moment so gut passen.

Weggeschichten

Heute kann ich euch das Ergebnis meines neuesten Bastelprojektes zeigen.

Als ich einer meiner Töchter das Foto geschickt hatte war ihr Kommentar: Das waren doch nur 3 Könige! 🙂
Wenn ich schon mal am Basteln bin, dann bremst mich fast nix. Nein jetzt mal im Ernst: Wenn ich etwas für mich bastele, dann gibt es meist noch “ Ableger“ als Geschenkevorrat. Ihr werdet euch wundern, aber ich habe gestern ganz spontan schon
3 Könige an eine Freundin verschenkt,der es nicht so gut ging, als Trostpflaster sozusagen.
Deshalb ist auch das Gedicht entstanden, was ich gestern für meine Freundin geschrieben habe. Ihr könnt es in meinem Schreibblog Herzensauge nachlesen.
Ich bin nach dem Telefongespräch zu ihr gefahren und habe ihr die Könige und das Gedicht gebracht. Wir sind dann später noch bei wunderschönem Sonnschein mit Priska spazieren gegangen und die Feldblumen blühten fast sommerlich.

Das Gedicht erzählt von dem Weg der 3 Könige und auch in den Märchen werden immer wieder Weggeschichten erzählt. So eine Weggeschichte begegnete uns auch in dem Märchen, welches das Thema der Märchenbetrachtung am vergangenen Montag Abend war. Ich hatte euch versprochen, davon zu bereichten, wenn es mir gefallen hat.
Es war ein sehr anregender und guter Abend und ich werde auch künftig, so wie es mir möglich ist an diesen Abenden, die einmal im Monat stattfinden teilnehmen. Es wird über die Märchensymbolik gesprochen und über das was uns die Märchen mit auf unseren Lebensweg geben können.
Wer sich gerne mit Märchen beschäftigt, der kann hier eine etwas andere Fassung des Märchens: „Feuer im Herzen und Verstand im Kopf“, welches am Montag besprochen wurde, nachlesen.
Seid herzlich gegrüßt.

Aus meiner Elfenwerkstatt

Ich spürte, dass es in mir kribbelt und zibbelt. Kennt ihr dieses Empfinden wenn die Frühlingssehnsucht erwacht?

Da wurde es Zeit, diesem inneren Gefühl Ausdruck zu verleihen. Begonnen hatte es mit den Fensterbildern, die ich euch bereits gezeigt habe. Nun hatte ich Freude daran, weitere Elfen zu basteln.

Dies ist mein allererstes Modell, nur aus verschieden bunten Eierschachtelhütchen. Heute kam dann der Wunsch auf, weitere Elfen in bunteren Farben zu basteln. Morgen bin ich bei einer Freundin eingeladen und überreiche sie als kleines Mitbringsel in einer  Frühlingspflanze sitzend der Gastgeberin.

Meine erste Elfe darf in meiner Frühlingsschale sitzen
„Elfchen“ nennt man auch kleine Gedichte mit elf Wörtern, die  in besonderer Weise angeordnet sind.

Ich habe gerade eines geschrieben und wer weiß, vielleicht fällt euch ja auch eins ein?

Frühling
erwacht leise
wispernd und flüsternd
lockt er zart zum
Neubeginn.
Alles Liebe und einen frohen Sonntag wünsche ich euch.