Ein Wolkenengel und der Geruch des Frühlings

Kennt ihr das auch, dass ihr unvermittelt einen Geruch in der Nase habt und damit verbunden eine Erinnerung an eine bestimmte Situation in der Vergangenheit? Mit dem Geruch ist dann auch eine Stimmung und ein Bild verbunden, fast so als wenn ich zurück gereist wäre. Ist schon spannend, was in uns alles abgespeichert ist. Das ist eine gute Möglichkeit, um mir selber aus einer trostlosen Stimmungslage wieder hinaus zu helfen, wenn ich mir bewusst solche schönen und aufbauenden Erinnerungen abrufe. Klappt vielleicht nicht immer, aber doch sehr häufig.
Auch Farben sorgen bei mir für gute Laune. Deshalb sind in letzter Zeit vier Bilder mit bunten Farben entstanden, einfach nur, weil es mir Freude macht.

Ja und natürlich habe ich letzte Woche die Gunst der Stunde genutzt und bin seit langer Zeit mal wieder am Weiher gewesen. Ach war das schön, ich bin früh losgelaufen und hatte im Rucksack mein Frühstück dabei.

Und schon am Nachmittag zog sich die Wolkendecke schon wieder zu. In den nächsten Tagen konnte ich noch spüren, dass ich von der aufgetankten Sonne zehren konnte. Als es dann wieder „die Decke auf den Kopf fiel, nutzte ich die Gelegenheit, meinen Einkauf mit einem Spaziergang auf einem Weg durch die Weinberge bei Deidesheim zu verbinden. Ich hatte mich mit dem Regenschirm ausgerüstet, denn das Wetter ließ zu wünschen übrig. Dann zeigte sich die Sonne doch noch und ich war so froh, dass ich losgegangen war. Und eine Überraschung beglückte mich ganz besonders, es zeigte sich ein Wolkenengel.

Herzliche Grüße von mir zu euch.

Sekundenblumen

Sekundenblumen

Mit der Zeit ist das so eine Sache. Sie wird geschätzt, gefürchtet, herbeigesehnt, verdrängt, ausgekostet und vertrödelt. 

Mal erscheint sie zäh wie ein Kaugummi oder vergehend wie im Flug.

Es ist erstaunlich wieviele sorgenschwere Gedanken in einer einzigen Minute Platz finden.

Ein Tag zählt 86.400 Sekunden. Was bleibt, wenn wir am Ende des Tages zurück blicken? Was bleibt, wenn wir am Ende auf unser Leben zurück blicken?

Zuweilen werden wir von ganz besonderen Erlebnissen beschenkt, die vielleicht nur wenige Sekunden andauern, aber das ist nicht wichtig, denn sie gehorchen nicht unserer herkömmlichen Zeitrechnung, sie sind wie aus der Zeit gefallen. Es ist als ob sich plötzlich ein Tor öffnet, ein Zugang zu einem sonst verborgenen Garten.

Ich nenne ihn den Garten der Sekundenblumen. Jede Blumen dieses Gartens erblüht nur für eine einzige Sekunde. Und nur wer in dieser Sekunde ganz gegenwärtig ist, kann sie erblicken. 

Vorgestern öffnete sich das Tor für mich in dem Moment, als ich in das Gesicht eines kleinen Kindes schaute, dass mir an der Hand seiner Großmutter auf dem Gehweg begegnete. 

Als das Kind mich sah, blieb es stehen, strahlte mich mit großen Augen voller Freude an, wandte sich kurz zur Oma und deutet dann mit dem Finger in meine Richtung, als wolle sie diese an der Freude teilhaben lassen. Ich winkte dem Kind im Vorbeigehen zu und spürte eine Welle von Liebe, die uns Drei in diesem Moment überflutete. 

Gestern öffnete sich für mich das Tor zu diesem Garten sogar mehrmals. Ich war zu Besuch bei einer Freundin. Die Hauskatze Lilly ist normalerweise nicht zutraulich, wir kennen uns schon seit sie bei meiner Freundin als winziges Katzenbaby eingezogen ist. Ein Findelkind, dass mutterlos vom Sohn des Hauses auf der Straße aufgelesen wurde. Die Struktur ihres Felles verrät, dass sie Gene von Wildkatzen in sich trägt. So ist sie auch in ihrem Verhalten ein recht wildes Mädchen, unberechenbar und mit Vorsicht zu genießen. 

Als ich sie gestern auf ihrem Platz auf dem Sofa liegen sah, begrüßte ich sie aus der Ferne und sprach leise ein paar Worte mit ihr. Ganz unvermittelt kommunizierte sie mit mir, in dem sie mir in „Katzensprache“ antwortete. In diesem Moment war ich sehr berührt und sah die erste Sekundenblume erblühen. 

Dieses Verhalten kannte ich bisher nur von dem Kater einer anderen Freundin, der mich gewöhnlich bei meinen Besuchen immer an der Haustüre sitzend mit einer längere „Ansprache“ begrüßte. Bei Lilli hingegen hatte ich dergleichen in ihrem jetzt bereits 13 jährigen Leben niemals beobachtet. 

Es ging dann noch weiter, denn Lilli strich kurz darauf schnurrend um meine Beine und rieb ihren Kopf an meiner  Hand. Ich weiß, dass das eine Liebesbekundung ist. 

Der Höhepunkt der freudigen Überraschungen folgte dann später am Nachmittag, als ich mich auf den Sessel gesetzt hatte, um dem Akkordeon-Spiel meiner Freundin zu lauschen. Lilli kam schnurrend auf meinen Schoß und ließ sich genüsslich streicheln und kraulen und schlief schließlich dort entspannt ein.  

Durch die liebevollen Zuwendung von Lilli durfte ich gestern zahlreiche Sekundenblumen erblühen sehen. 

Inventur 2020

Heute war es mir danach, das vergangene Jahr hier noch einmal in kurzen zusammenfassenden Rückblenden Revue passieren zu lassen und auf diese Weise noch einmal für mich gründlich Inventur zu machen. Für jeden Monat habe ich mir ein Foto ausgesucht und dazu geschrieben, was mir für den jeweiligen Monat wesentlich erscheint.

JANUAR
Zu Beginn des neuen Jahres war ich voller Tatendrang und mit ganz viel positiver Energie erfüllt. Ich schmiedete neue berufliche Pläne und begann auch sogleich erste Schritte in die Wege zu leiten. (Ich konnte nicht ahnen, dass ich sehr bald jäh ausgebremst würde und mein Vorhaben auf unbestimmte Zeit „im Sande verlaufen“ sollte.)

FEBRUAR
Im Laufe des Monats zeichnete sich immer deutlicher ab, dass sich etwas Unheilvolles zusammen braute. Mitte des Monats besuchte ich noch mit drei Freunden die vorerst letzte kulturelle Veranstaltung. Am Ende des Monats, noch vor dem offiziellen Lockdown, entschlossen wir, die Gruppe von Freunden, die sich regelmäßig zu Spiele-Abenden trafen, ihn dieses Mal ausfallen zu lassen. 

MÄRZ
Wir wurden schon von Beginn des Lockdowns fast konstant über die gesamte Zeit mit ungewöhnlich sonnigem Wetter beschenkt. Das war eine Wohltat für die gestresste Seele, immer wieder in den nahen Feldern in der Natur Kraft tanken zu können. Wenn ich zum Einkauf aus dem Dorf in die Stadt fuhr, schaute ich voller Mitgefühl auf die hohen Wohnblocks und konnte mir wahrscheinlich nicht annähernd ausmalen, wie es den Familien mit Kindern erging, die in der Stadt ohne Garten in der Wohnung festsaßen. Den Stein den mein Foto zeigt fand ich bei einer der täglichen Spaziergänge im Feld und er motivierte mich, meinerseits Mutmachsteine zu bemalen und auszulegen. 

APRIL
Das Bewusstsein dafür, dass wir Gemeinschaftswesen sind, wuchs beständig im Laufe der Herausforderungen die uns allen mehr oder weniger abverlangt wurden. Es gab im Dorf und Umkreis zahlreiche positive Entwicklungen, die zeigten, dass wir lernfähig sind unseren Blick über den Tellerrand hinaus zu weiten. 

MAI
Da der geplante Urlaub ausfiel, unternahmen wir zahlreiche Tagesausflüge. Die Kopfweide auf dem Foto sahen wir in einem landschaftlich reizvollen  Naturschutzgebiet in Hessen. Die Erkenntnis, dass das Gute oft so nah liegt, bestätigte sich für uns immer wieder. Wir fuhren auch nicht jeden Tag weite Strecken, für einen Ausflug bot sich zum Beispiel auch ein fußläufig zu erreichender kleiner Weiher an. Wenn wir dort saßen, waren wir „wie in einer anderen Welt“. 

JUNI
In diesem Jahr habe ich einmal mehr erlebt, wie wichtig und heilsam für mich der kreative Ausdruck ist. Ich habe gelernt, mich selber und meine Bedürfnisse ernst zu nehmen und achtsam und wertschätzend für mich selbst zu sorgen. Mit dieser Selbstfürsorge ist es mir gelungen mein Stresslevel immer wieder zu senken und mich seelisch zumindest vorübergehend im Gleichgewicht zu halten. Es blieb ein stetes Auf- und Ab über das ganze Jahr hinweg.

Juli
Nie werde ich vergessen, wie glücklich ich war, nach so langer Zeit meine Töchter wieder zu sehen. Die Sehnsucht hatte mich fast „erdrückt“. Das Foto entstand bei einem Ausflug mit der älteren Tochter in einer Straußenfarm.

AUGUST
Ich habe in diesem Jahr die Erfahrung gemacht, dass es gerade in herausfordernden Zeiten umso wichtiger ist, den Blick zu weiten für die Lichtblicke und Hoffnungszeichen. Ich fand sie erstaunlicherweise immer wieder, immer öfter, je mehr ich mich darauf fokussierte. 

SEPTEMBER
In diesem Jahr wurde ich sozusagen gezwungen „seelische Inventur“ zu machen. Ich durfte, wenn es auch anstrengend und schmerzhaft war, einen Teil meiner Vergangenheit aufarbeiten. So kam es auch, dass ich auch im Äußeren bewusst Wege wählte, die ich schon lange nicht mehr gegangen war. Das Foto zeigt einen Ort in unseren Feldern, wo ich Jahre zuvor mit meiner geliebten verstorbenen Hündin oft unterwegs gewesen bin.

OKTOBER
Auch der Oktober bot noch viele Tage um  Sonnenstrahlen zu sammeln. 
Ich erinnere mich noch gerne an unsere letzte Tagestour an Rhein und Mosel. Wir haben im Laufe  des Jahres hin und wieder unsere Campingstühle und einen kleinen Imbiss sowie gefüllte Kaffee-Thermos-Becher eingepackt und uns irgendwo am Wasser einen schönen Platz zum „Seele-Baumeln-Lassen“ gesucht. 

November
Besonders schöne Stimmungen in der Natur färben auch auf die eigene Stimmungslage des Gemütes ab. Ich habe mich in diesem Jahr häufig an den Satz erinnert, den ich einmal in einem Seminar gehört hatte: „Wenn nichts mehr geht, dann geh!“ Oh ja, ich bin sehr oft gegangen in diesem Jahr!

DEZEMBER
Mein schönstes Weihnachtsgeschenk war das gemeinsame Fest in der Familie mit beiden Töchtern. Das Foto zeigt den Ausblick bei unserer kleinen Waldwanderung am ersten Weihnachtstag. 
Ein weiterer und abschließender Lichtblick war das Streamingkonzert von „Mrs. Greenbird“. Diese beiden lieben Menschen, die Musik mit und aus dem Herzen machen, sind einfach ein Geschenk für mich.

Danke, liebes altes Jahr

Heute, am vorletzten Tag dieses Jahres, nehme ich mir Zeit zur Rückschau.
Ein Wort habe ich gesucht, mit dem ich meine abschließende Empfindung bezüglich dieses Lebensabschnittes beschreiben kann.
Das Wort lautet: Dankbarkeit.
Es war nicht nur für mich ein Jahr mit ganz besonderen Herausforderungen.
Ein sehr bewegtes Jahr, wie eine Wanderung bei der sich Höhen und Tiefen ständig abwechselten.
Ich durfte neues lernen über mich und über das Leben im Allgemeinen.
Zutiefst dankbar bin ich für Vieles.
Ich bin dankbar für die Liebe und Zuwendung der Menschen, die mir nahestehen und dass wir alle gesund durch das Jahr gekommen sind.
Ich bin dankbar für das wunderbare Frühlingswetter, was die Zeit des ersten Lockdowns so sehr erleichtert hat.
Ich bin dankbar für unseren Wohnort, der mir die Möglichkeit bietet, mich in der Natur zu bewegen und dabei immer wieder neue Kraft zu tanken.
Ich bin dankbar, dass ich im August gemeinsam mit einer Freundin ein kleines Konzert im Freien mit zweien meiner Lieblingsmusikern erleben durfte.
Ich bin dankbar für die zahlreichen wunderbaren Musikerlebnisse per Stream, ein Fest für die Seele.
Ich bin dankbar, auch wenn meine Arbeit im Bereich Stressprävention brach lag und 21 Termine abgesagt werden mussten, denn es blieb dennoch ein Abend im September, den ich mit einer Freundin zusammen gestalte habe und der wurde zu einem ganz besonderen Erlebnis für meine Freundin und mich und für die 5 Menschen die gekommen waren.
Ich bin dankbar, dass ich die Zeit zum kreativen Ausdruck nutzen konnte, ich glaube ich war noch nie so kreativ wie in diesem Jahr.
Noch so Einiges könnte ich aufzählen, für das ich dankbar bin, aber das führt hier zu weit.
Ich gehe mit Zuversicht in das neue Jahr und wünsche euch allen ein liebevolles neues Jahr.

Blick von der Michaelskapelle auf Deidesheim in der weihnachtlichen Nachtmittags-Sonne.

Siehst du das Licht?
Du sagst, du siehst es nicht.
Verändere deine Sicht!
Du wirst es nur mit Augen sehen die nach innen blicken.

Siehst du das Licht?
Du sagst, du siehst es nicht.
Weite deinen Blick!
Du wirst es nur mit Augen sehen die sich über den Horizont erheben.

(c) Beate Neufeld

Lichtblicke

Heute war endlich mal wieder ein Tag, an dem die Sonne sich richtig lange hinter den Wolken hervor getraut hat. Herrlich war das, im Sonnenschein durch die Felder zu laufen. Das hebt die Stimmung und gibt neuen Schwung.

Mir ist besonders die strahlende Farbe des Mooses oder der Flechten? auf dem Birkenstamm aufgefallen, fast wie Neonfarben. Die beiden nächsten Fotos sind noch von letzter Woche.

Heute hat mir aber nicht nur die Sonne Freude bereitet, sondern auch eine doppelt schöne Entdeckung im Dorf. Es gibt sie noch, die Zeichen der Menschenfreundlichkeit!

Es gibt also tatsächlich jetzt auch bei uns in unserem kleinen Dorf ein öffentliches Bücherregal zum Tauschen oder sich Beschenken lassen. Das hatte ich mir schon lange gewünscht: Voila, da steht es und ich werde gerne auch hin und wieder Bücher hineinstellen und mir gegebenenfalls eines mitnehmen. Ich finde das total klasse, denn nicht jedes Buch, dass ich gelesen habe möchte ich behalten. Natürlich schmeiße ich Bücher nicht einfach weg, ich habe sie zum Beispiel für den Flohmarkt zum Erlös für den Tierschutz gespendet oder über die Facebook Seite unserer Verbandsgemeinde, in der Dinge kostenlos abgegeben werden, verschenkt. Ich finde es total schön, dass jetzt dieses Regal da steht, so eine Einrichtung bringt eine liebevolle Atmosphäre in das Dorf!
Als ich näher kam, sah ich dann den zweiten Grund zur Freude.

So eine schöne Idee!
Solche Aktionen machen Mut und geben Kraft. Es geht nur, wenn wir aufeinander zugehen, wenn wir Solidarität entwickeln, soziale Intelligenz ist mehr denn je gefragt!
Also dann, lasst es euch gut gehen, ich bin dann mal weg, ich habe ein Projekt, dem ich mich widme.

Eine Dose Ravioli umarmen

Bevor der August sich nun verabschiedet möchte ich hier doch gerne noch einige Zeilen und Fotos hinterlassen. Wenn ich auf das Datum des letzten Beitrages schaue, wird mir bewusst, wie sehr ich bei all den „Turbulenzen“ in unserer Welt die Ruhe und den Rückzug brauche. Nicht dass ich jegliche Kontakte vermeide und mich zu Hause vergrabe, nein so ist das nicht! Aber manchmal fehlen mir einfach die Worte um hier zu schreiben und ich gestehe ich mir das selber auch zu. Weniger ist manchmal mehr, Smalltalk ist nicht zwingend schlecht, aber er liegt mir nicht!

Mit einer lieben Freundin habe ich einen Spaziergang im Wald unternommen. Wir liefen an diesem kleinen Bach entlang und lauschten seinem „Gesang“. Der Weg war nicht sehr weit, aber meine Freundin machte mich darauf aufmerksam, dass der Klang sich entlang des Bachlaufs immer wieder veränderte. Spannend fand ich das.

Es gibt sogar einen kleinen Wasserfall zu bestaunen. Die Waldluft, das Grün der Bäume und das Wasser waren einfach nur wohltuend. Dankbarkeit empfand ich darüber, dass der Wald nicht weit ist und ich ihn besuchen kann.

Dann war unsere jüngere Tochter auf Kurzbesuch. Ich freue mich immer riesig wenn ich die Töchter sehen kann. Das obige Foto habe ich bei unserer Abendrunde durch die Felder gemacht.

Der beste Ehemann von allen und ich sind beide sehr gerne am Rhein hier in der Nähe oder auch mal an Neckar und Mosel, die für uns bei einem Tagesausflug erreichbar sind. Hier oben der Blick auf den Rheindamm bei Frankenthal, nicht weit von unserem Wohnort.

Wir waren letzten Sonntag dort und es war sehr windig und wunderbar sonnig.

Sowohl das Gleiten der Wolken am Himmel als auch das vorbeifließende Wasser zu beobachten, empfinde ich als entspannend. Irgendwie kann es dann geschehen, dass auch „innerlich“ etwas in Fluss kommt.

Gestern bei meiner Laufrunde ist mir unter anderem diese pralle Weintraube ins Auge gefallen: Fülle der Natur.

Zur Ernte bereit! Das Erntedankfest naht. Auch bei diesem Anblick wächst die Dankbarkeit in mir für alles was der Erntekorb des Lebens für mich bereit hält.
Gestern als ich bei der ehrenamtlichen Lebensmittelausgabe für Menschen mit „finanziellem Engpass“ in unserer Verbandsgemeinde mithalf hatte ich ein zu Herzen gehendes Erlebnis. Ein Mann dem ich auf Wunsch eine Dose Ravioli weitergeben durfte, umarmte diese glücklich strahlend. Er erzählte mir, wie gerne er diese isst.
Wieder einmal wurde mir deutlich aufgezeigt, dass eben nichts selbstverständlich ist!
Gerade in einer Zeit wie dieser ist es besonders wichtig, Augen und Herz zu öffnen für alles was gut ist im Leben, denn das vergessen wir sehr schnell, bei all den Unwegsamkeiten und Schreckensmeldungen die auf uns einströmen!