Aikido

Ich möchte mir die Freiheit nehmen,
in Zeiten der Krise den Blick zu erheben
aus dem Gefängnis der Angst
um die Chancen zu sehen,
die in jeder Herausforderung stecken!
Nicht zulassen möchte ich, 
dass das, was nicht 
in meiner Macht steht,
mich gefangen nimmt,
mich niederdrückt und lähmt!
Aikido heißt die Kampfkunst
bei der der Verteidiger
der Kraft des Angriffs
keine Kraft entgegensetzt.
Er nimmt vielmehr diese Kraft auf, 
verbindet sich mit ihr 
und lenkt sie sozusagen um.
Diese Strategie möchte ich mir zunutze machen
und lenke meine Aufmerksamkeit
auf das, was gut ist,
wofür ich dankbar
und was ich zu geben habe,
denn Alles und Alle sind miteinander verbunden! 

Ihr Lieben, mit den Fotos dieser Woche sende ich euch meine besten Wünsche und Gedanken.

Chancen sehen und nutzen

Hallo Ihr Lieben,
nun krieche ich heute mal wieder aus meinem Schneckenhaus heraus. Ich habe eine Weile den Schutz um mich herum gebraucht, um nachzuspüren, nachzusinnen, mich zu sammeln, Kraft zu tanken…

Wir alle durchleben eine Zeit voller Herausforderungen.
Ich empfinde es wichtiger denn je, achtsam und spürsam mit mir selbst umzugehen, um meine Verbindung zu den Kraftquellen in mir nicht zu verlieren.

Jede Herausforderung birgt eine Chance in sich, das zeigt mir meine Lebenserfahrung.
Deshalb habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht, wenn ich in einer schwierigen Lage bin, mich zu fragen, was ich jetzt daraus lernen kann.

Heute früh las ich auf Facebook in der Gruppe der Nachbarschaftshilfe unserer Verbandsgemeine ein Angebot von einer Lehrerin. Sie bietet aufgrund der vermehrten Schulschließungen kostenlose Nachhilfe und Hilfe zur Prüfungsvorbereitung für Schüler der Abschlussklassen in unserer Verbandsgemeinde an. Sie unterrichtet an einer Schule im benachbarten Bundesland Baden-Württemberg zur Zeit online von zu Hause aus.

Ich bekam eine Gänsehaut und mir wurde schlagartig bewusst, welche Chance sich für jeden Einzelnen in dieser Zeit bietet: Wir dürfen erkennen, dass wir in Wahrheit nicht getrennt voneinander sind, wir bilden eine einzige große Gemeinschaft. Alles was wir tun oder nicht tun hat letztendlich Auswirkungen auf uns alle!

Ich grüße euch alle und wünsche dir und mir, dass wir uns nicht von der Angst gefangen nehmen lassen sondern besonnen aus dem Herzen heraus in Verantwortung für uns und alle handeln.

Rahmen

Seit ich das Fotografieren zu meinem Hobby gemacht habe, sehe ich die Welt um mich herum viel bewusster, vor allem wenn ich in der Natur unterwegs bin. Ich scanne mit meinem Blick die Landschaft ab, so als ob ich einen unsichtbaren Rahmen in den Händen halte für den ich ein passendes Motiv suche. 

Wenn ich mit anderen Menschen unterwegs bin ist mir schon oft aufgefallen, dass unsere Blickwinkel verschieden sind. Was meine Aufmerksamkeit erregt ist für den Anderen unter Umständen nicht interessant und was er anziehend findet entgeht vielleicht meinem Blick. 

Jeder trägt halt seinen eigenen Rahmen mit sich.

Mir ist bewusst geworden, dass mein Erleben ganz maßgeblich mit meiner Wahrnehmung zusammenhängt. Worauf ich meine Aufmerksamkeit richte das „nimmt mich mit in seine Welt“. 

Kennt ihr die Geschichte von Narnia, in der ein Kind in einen Kleiderschrank steigt und durch die Rückwand in eine Parallelwelt gelangt? 

Wenn mein Stimmungsbarometer eher auf dem „absteigenden Ast“ ist, frage ich mich zuweilen, in welche Welt ich abgetaucht bin? Es kann sein, dass ich mich von einem unangenehmen Ereignis in eine wolkenverhangene und sorgenschwere Welt habe entführen lassen.  

Ich sehe das Bild eines Bilderrahmens und stelle mir vor, dass ich jeweils nur einen winzigen Ausschnitt der Welt sehen kann und daher mein Weltbild nicht allgemeingültig ist. Wenn ich versuche meinem Gegenüber mein Erleben zu erklären, dann kann er es nicht unbedingt leicht nachvollziehen, weil er die Welt aus einem anderen Blickwinkel sieht. 

Manchmal treffe ich Menschen, die einen ähnlichen Blickwinkel haben, dann entsteht im Gedankenaustausch ein Gefühl von Zusammengehörigkeit, es fühlt sich ein bisschen wie nach Hause kommen an. 

Aber es kann auch sehr anregend und bereichernd sein mit Menschen zu sprechen die ganz andere Ansichten haben. Dadurch habe ich die Chance meinen Blickwinkel zu verändern. 

Ich finde es ungemein wichtig sowohl mir selbst als auch meinen Mitmenschen zu gestatten „aus dem Rahmen zu fallen“. 

Ich trage die Verantwortung für meine Lebensgestaltung und möchte meinen eigenen Rahmen setzen und sollte meinen Mitmenschen das Gleiche auch zugestehen. 

Wenn wir einander damit nicht schaden, sollten wir uns gegenseitig die Freiheit und das natürliche Recht zugestehen das Leben so zu gestalten wie wir es möchten!

Natürlich passiert es auch mir sehr oft, dass ich in Gedanken mich selbst oder Andere bewerte und maßregele, ich bin ja schließlich nicht perfekt und kann und muss es auch  nicht sein, aber es ist doch schon ein Fortschritt, wenn ich mich hin und wieder an meinen Rahmen erinnere. 

Nun könnt ihr vielleicht verstehen, warum ich so gerne Bilder mit vielen  Rahmen male.

Bewegung und Ruhe

Heute bin ich nun nach einer Pause mal wieder hier und möchte euch ein paar Zeilen hinterlassen. Dieser erste Monat des neuen Jahres war bis heute sehr bewegt im positiven Sinne, ja ich glaube dieses Wort trifft die Qualität ganz gut. Manchmal ist das bei mir so, wenn ich innerlich bewegt bin, dass ich dann nach außen eher ruhig werde. Ich glaube es liegt daran, dass ich Ruhe brauche, um alles zu verarbeiten. Aber in der Natur ist im Moment ja auch Ruhe eingekehrt und das wirkt sich auch auf mich aus, manchmal brauchen wir Zeit zum Kraftsammeln. In diesemJahr ist es mir wieder so bewusst geworden, als ich die Weihnachtsdekorationen eingepackt hatte, dass ich die nun entstandene Leere im Zimmer so richtig genießen kann. Ich lasse es meist eine ganze Zeit so und es ist für mich wie eine wohltuendes bewusstes Atemholen. Vor ein paar Tagen las ich in unserer Tageszeitung im Regionalteil einen Bericht über zwei Künstlerinnen, die gemeinsam ihre Bilder ausstellen. Eine der Beiden gestaltet auf eine für mich sehr ansprechende Weise ihre Bilder mit so einer Art gemalter Monatscollage, in der sie auf ihre Erlebnisse in dieser Zeit darstellt, jeder Tag hat ein eigenes Kästchen mit gezeichneten Symbolen. Weil mir zur Zeit die Worte fehlen um all das auszudrücken, was ich erlebt habe, habe ich hier auf meinem IPad ganz simpel und ohne künstlerischen Anspruch den bisherigen Monatsverlauf gezeichnet, inspiriert von den beschriebenen Monatscollagen aber in lockerer Form und nicht speziell für jeden Tag ein Kästchen. Es hat Freude gemacht und den Rückblick auf diese Weise empfinde ich als wohltuend.

Ganz liebe Grüße an euch da draußen. Ich möchte heute einmal Danke sagen für jeden lieben Kommentar, den ich hier lesen darf, für mich ein spürbares und wertvolles Zeichen der Verbundenheit mit euch.

Ein König sitzt stolz in seinem Zimmer – oder wie sich Schreibblockaden lösen lassen

„Ein König sitzt stolz in seinem Zimmer, prächtig umhüllt von Schein und Schimmer.“
Was für ein merkwürdiger Satz! Ich habe ihn zusammengesetzt aus lauter Wortplättchen, die ich kürzlich beim Flohmarkt gekauft habe. „Kühlschrankpoesie“ stand auf der Schachtel, die wie ein Schatzkästchen anmutete, gefüllt mit Wörtern auf kleinen magnetischen Plättchen. Ich dachte mir, das sei eventuell ein geeignetes Mittel um meine gelegentlichen Schreibblockaden zu lösen.
Aber was soll man denn bloß mit einem König anfangen, der stolz und selbstzufrieden in seinem Zimmer herum sitzt? Keine Ahnung! Umhüllt von Schein und Schimmer ist er wahrscheinlich unfähig über den Tellerrand seiner pompösen Welt hinaus zu blicken.
Ich bleibe in Gedanken an dem Wort „Tellerrand“ hängen. Jeder hat seinen eigenen Tellerrand. Kürzlich las ich, dass sich jeder mit seinem ureigenen Blickwinkel, der durch die individuellen Erfahrungen geprägt ist, quasi seine eigene Welt erschafft. Wir sehen also demnach nicht die Realität sondern das was wir dafür halten. Dann stellt sich natürlich die Frage, ob es überhaupt eine Realität gibt? Aber das ist wohl ein anderes Thema .
Aber ich kann es nicht ganz von der Hand weisen, denn habe ich doch schon oft erlebt, dass sich miese Laune bereitwillig wie eine Brille auf die Augen setzt und den ganzen Tag in graue Farben hüllt. Eine gleichsam erhellende Wirkung kann ein freudiges Erlebnis erzielen.
Schon erstaunlich, zu welchen Gedankenflügen mich ein selbstgenügsamer König verleitet. Meine Augen wandern wieder über die Metalltafel, die über und über mit Wörtern gefüllt ist. Bei meinem Streifzug sammle ich mir hier und da ein Wort ein, welches mich anzieht und ich forme meine Ausbeute Stück um Stück zu einem Reim:

Zärtlich pflücke tausend Zauber
küsst dein Blick das Himmelslicht
Tropft der Quelle zartes Lächeln
sonnentrunken ins Gesicht

An dieser Stelle passt nun das Foto, welches ich heute Morgen bei meiner Wanderung gemacht habe.

Es war ein sehr guter Morgen, weil ich ohne über die tausend Gründe nachzudenken, die mich hätten davon abhalten können in meine Laufschuhe zu schlüpfen, einfach loslief. Ohne Ziel habe ich mich „gehenlassen“ und bin schließlich nach 7,6 km glücklich und zufrieden wieder zu Hause angekommen.
Nun wünsche ich allen Lesern die bis hierhin durchgehalten haben eine gute Nacht oder je nachdem zu welcher Zeit ihr mich hier besucht einen guten Tag, ganz wie es beliebt! 😉



Die Schönheit der Vergänglichkeit

Noch ist der Tag frisch, er liegt vor mir wie ein weißes Blatt. Was werde ich darauf schreiben? Welche Worte werde ich wählen?

Noch ist der Tag frisch, er liegt vor mir mit all seinen Ideen. Was werde ich denken? Welchen Gedanken werden mich leiten?

Noch ist der Tag frisch, er liegt vor mir mit all seinen Stunden. Was werde ich tun? Wo führt mein Weg mich heute hin?

Noch ist der Tag frisch, er liegt vor mir mit all seinen Möglichkeiten. Wie wird meine Wahl ausfallen, worauf lenke ich meine Kraft?

Noch ist der Tag frisch, er liegt vor mir mit den ihm eigenen Gegebenheiten. Mal kann ich wählen, mal muss ich hinnehmen. Heute habe ich mich dafür entschieden, die Schönheit in der Vergänglichkeit zu entdecken.

Lebensspuren

Als ich gestern im Feld unterwegs war, fielen mir die vielen Schmetterlinge auf, allesamt von der gleichen Art, ich nehme an es waren Kohlweißlinge. 

Ich staunte nicht schlecht, dass sie noch in so großer Zahl und geschäftig unterwegs waren. 

Ich braucht mehrere Anläufe, bis es mir gelang, einen von ihnen zu fotografieren.

Ein sogenannter „abgeflatterter“ Schmetterling kam mir vor die Linse, das Leben hatte schon deutliche Spuren an seinen Flügeln hinterlassen.

Der Anblick berührt mich in meinem Inneren und ich spüre den Empfindungen nach.

Ich denke darüber nach, welche Spuren das Leben bei mir hinterlassen hat? 

Ich glaube nicht, dass wir als unbeschriebenes Blatt auf diese Welt kommen, aber das ist mein persönlicher Glaube und der ist sicher nicht der Weisheit letzter Schluss. 

Ungeachtet dessen kann ich zahlreiche Spuren entdecken, die mein derzeitiges Leben von Kindheit an bis jetzt hinterlassen hat. 

Diese Spuren sind natürlich ähnlich wie bei dem Schmetterling auch äußerlich sichtbar und spürbar. Jedoch bin ich auch innerlich heute eine Andere als die, die vor gut 57 Jahren auf diese Welt kam. 

Manches Blessuren die sich in meine Seele eingegraben haben schmerzen mich noch heute, andere Wunden sind verheilt und nur die Narben sind noch zu erahnen. 

Alles was ich erlebt habe, hat mich zu der gemacht, die ich heute bin. 

Im Laufe der Jahre kann ich immer deutlicher das Lernpotential all dessen was mich geprägt hat erkennen und konnte und kann mich dann auch Stück für Stück mit den Erlebnissen aussöhnen, die mir „die Flügel gestutzt“ haben.

Sterne siehst du nicht nur am Himmel

Manchmal wachsen sie sogar aus dem Boden. 🙂

Jetzt wird es Zeit, dass ich mich mal wieder hier melde, denn die Zeit geht „rum wie nix“ und es sammeln sich die Fotos hier an und ich mag euch sie doch lieber zeigen, wenn sie noch halbwegs frisch sind. Diese hier sind von der letzten Woche. Ich war mal wieder in den Feldern rund um den Wohnort unterwegs. Obwohl ich hier schon etliche Male fotografiert habe wird es zumindest für mich nie langweilig, weil sich die Landschaft je nach Jahreszeit und Stand der Sonne und nicht zuletzt wegen den Wolkenformationen ständig in einem neuen Kleid zeigt.

Zur Zeit wächst der Mais sehr fleißig und auch der neue Wein steht sozusagen bereits in den Startlöchern.

Auch abgeerntete Felder bieten interessante Motive, hier der „Spargelwald“ von oben und von unten..-)

Am vorletzten Wochenende war das Haus voll, wir hatten ein Familientreffen bei uns. Da brachte mir die ältere Tochter ein Mitbringsel aus ihrem Urlaub mit. Die Freude über diese wunderschönen Muscheln von Finiste`re ist sehr groß.

Da kann ich mich jedesmal wenn ich daran vorbei gehe freuen.

Ich sagte bereits, dass der Mais fleißig wächst, also dann wollen wir ihn nicht weiter stören und lassen ihn in Ruhe. Ich sag euch Tschüß, bis bald.

Das Positive wertschätzen

Wenn ich in der Medienlandschaft unterwegs bin muss ich ganz gut auf mich aufpassen, damit ich nicht von dem allgemeinen Wulst an Negativität und Wehklagen überrollt werde. Natürlich habe ich keine rosarote Brille auf, aber ich bin davon überzeugt, dass es in dieser Zeit ganz besonders wichtig ist, den Blick für das Positive nicht zu verlieren. Wo sollen wir denn die Motivation und Kraft zum Leben hernehmen, wenn wir uns immer wieder auf das konzentrieren, was im Argen liegt? Das gilt natürlich nicht nur für den Blick auf unsere Gesellschaft und Politik, sondern auch für das persönliche Umfeld. Ich weiß wovon ich spreche, denn ich ertappe mich auch oft dabei, mit dem zu hadern, was gerade ist. Wenn es doch nur anders wäre, wenn ich dieses oder Jenes hätte, dann… Kürzlich musste ich mich selbst einmal herzhaft aufrütteln und mir sagen: Hallo, du lebst gerade jetzt, das ist dein Leben, du verplemperst wertvolle Zeit, wenn du immer im Wartemodus bist und diesen Moment nicht auskostest! Deshalb bin ich heute mit meinem Frühstück im Rucksack einfach losgelaufen an einen schönen Platz im Feld und habe ein Picknick gemacht. Ich möchte dankbar dafür sein, dass ich das einfach so machen kann. Kostet ja kein Geld und die Zeit habe ich auch. Wollt ihr mal sehen, wo ich gesessen habe?

So ruhig, nur der Wind, die Vögel und in der Ferne die Kirchenglocken. Einen Hasen habe ich da ich vorbeihoppeln sehen. Nach dem Frühstück wanderte ich noch ein schönes Stückel weiter.

In diesem Jahr fällt mir auf, dass das Bewusstsein für die Natur wieder wächst, es gab rund um unseren Ort mehrer Felder mit Bienenpflanzen und heute als ich das hier sah, hüpfte mein Herz:

Für mich ist der Aufenthalt in der Natur eine unendlich wertvolle Kraftquelle. Ich bin dankbar, dass ich ländlich wohnen darf und nur „ein paar Schritte“ laufen muss um die Landschaft genießen zu können. Die Wegwarten leuchteten heute so schön.

Und die hier wendet sich der Sonne zu, genau wie ich, deshalb schauen wir in die gleiche Richtung.

Das Licht ist immer da, auch wenn manchmal die Wolken davor sind.

Liebe Grüße an euch alle da draußen.

Lebensmomente-Perlen

Ich sitze im Wohnzimmer in meinem Sessel, in den Händen eine Tasse mit Tee. Mein Blick ist auf ein Fenster gerichtet. Ich atme ein und atme aus und mir kommt das Bild einer langen Schnur in den Sinn, auf die ich mit jedem Atemzug eine bunte Perle aufziehe. Wenn jeder Moment eine Perle für mich bereit hält, dann ist die Menge der Perlen, die mir mein bisheriges Leben angeboten hat schon unfassbar groß. Wieviele Perlen werde ich noch erhalten? Aber noch wichtiger scheint mir der nächste Gedanke, der mir in den Sinn kommt: Wieviele von der unermesslich großen Anzahl meiner Lebensmomente- Perlen habe ich aufgefädelt und wieviele habe ich links liegen lassen? Die Lebensmomente-Perlen bergen ein Geheimnis, denn sie lassen sich nur wahrnehmen, wenn ich im jeweiligen Moment wach und bewusst bin, genau in diesem Moment, hier und jetzt! Wenn der Moment vergangen ist, dann lösen sie sich auf in fließen in das Meer der Vergangenheit. 

Mein Blick ist noch immer auf das Fenster gerichtet und ich sehe immer wieder einzelne oder mehrere Vögel ihre Kreise am Himmel ziehen. Dann ein Flugzeug, kurz darauf ein zweites, und während ich da sitze und schaue, es sind insgesamt nur einige Minuten, erscheinen noch zwei  weitere Flugzeuge in meinem Blickfeld. Ich wusste bisher noch gar nicht, wieviele Flugzeuge und Vögel hier tagtäglich vorbeiziehen und sie werden mir zum Sinnbild für bewusst gelebte Zeit, die Momenten in denen ich aufmerksam und wach bin!