Ein sportlicher Einkauf

Nö nö, ich habe heute keine Sportkleidung eingekauft, wie die Überschrift vermuten lässt.  Dienstags steht normalerweise das Fitnesstudio im Terminkalender, aber weil heute der erste Tag war, an dem ich mich wieder gesund gefühlt habe, war mir das noch zu viel des Guten. Nach einem überstandenen Infekt gebe ich lieber nochmal einige Tage zu, bevor ich wieder „in die Vollen gehe“ ( woher kommt diese Redewendung eigentlich, muss ich mal recherchieren. Der Grund für diese Vorsicht ist, dass ich im Bekanntenkreis leider schon die ein oder andere wirklich sehr schlimme Auswirkung auf die Gesundheit ,nach zu früher sportlicher Betätigung mitbekommen habe.
Deshalb habe ich heute einen nötigen Einkauf mit einem sehr ausgedehnten Spaziergang flotten Schrittes quer durch Speyer. So ca. 4 km sollten es gewesen sein und das hat mir dann für`s Erste auch gereicht.
Am Parkplatz unterhalb des Domes ging es los. Ich mag diese Perspektive sehr. Halbzeit war kurz vor dem Bahnhof beim Biomarkt. Dort hatte ich ein leckeres Mittagessen. Danach ging es zurück und da ich ja nicht auf Fototour war, hab ich nur noch schnell ein Bild im Vorbeigehen für euch gemacht,  vom Altpörtel.

Es war zwar heute nicht so wunderbar sonnig wie die Tage vorher, aber immerhin blieb es trocken und das ist ja auch schon erfreulich, finde ich.
Habt noch einen schönen Abend.

Ach übrigens, ich hab Onkel Google gefragt:  “ In die Vollen gehen“ kommt wohl vom Kegelsport und bezeichnet alle neun Kegel.

 

Eye Poetry 12

Challenge

Ich habe ich bei Birgit eine Aktion entdeckt, die mich sehr angesprochen hat.
Die Eye Poetry wird veranstaltet auf dem Blog Holunder.
Es geht um Gedichte oder kleinere Textpassagen aus der Literatur, deren Aussage, oder das was den Einzelnen daran berührt, in sichtbare Form zu bringen.
In diesem Monat geht es um folgendes Gedicht:

Das Lerchenlied
Der Tag bringt seine Sorgen,
mich lässt es unbeschwert,
das macht, ich hab am Morgen
die Lerchen singen gehört.
 
Nun geh ich durch die Menge,
geh ruhig und mit Lust,
weiß keiner, was für Klänge
ich trag in meiner Brust.
 
Es klang so süß und labend,
rief Mut und Hoffen wach.
Den Tag lang bis zum Abend
klingt’s mir im Herzen nach. 

Johannes Trojan

Mich hat dieses Gedicht sofort im Herzen berührt.

Besonders die Zeilen:
“ weiß keiner was für Klänge ich trag in meiner Brust“
“ kling`ts mir im Herzen nach“
Für mich war sofort klar, dass ich das in einer kreativen Fotogestaltung umsetzen möchte.
Das Bild ist aus mehren Fotos zusammengesetzt.
Wichtig war mir, dass die Lerche und die Noten zu sehen sind.

Die Gestaltung hat mir sehr viel Freude bereitet und da man das Ergebnis noch bis zum 28. Februar nachreichen kann, tue ich es hiermit.

Abendspaziergang

Heute konnte ich mich erst gegen Abend dazu „aufraffen“, einen Spaziergang zu unternehmen, aber besser spät als nie! Ich nahm zum ersten Mal seit längerer Zeit meine Bridge-Kamera mit. Schön sieht das nun wirklich nicht  aus, dachte ich mir, als ich im Feld unterwegs war. Aber dann kam der Gedanke, dass es ja nicht immer nur Schönwetterfotos sein müssen, auch der graue Himmel hat seine Reize.

Die frische Luft tat mir gut und ich war froh, dass ich die Diskussion mit meinem inneren Schweinehund abgebrochen habe um einfach loszulaufen.

Jedem der heute noch hier reinschaut wünsche ich einen guten Abend und für alle einen erholsamen Sonntag.

Gerangel

Wenn ich über die derzeitige Wetterlage nachsinne, stelle ich mir vor, wie der Frühling und der Winter miteinander rangeln, und auch der Herbst mischt dabei noch fleißig mit. Einer sitzt total entspannt im Schaukelstuhl und denkt sich: Macht ihr mal ruhig euer Ding, ich kann warten!

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg

Heute war hier bei uns wunderbares Sonnenwetter und es ist ungewöhnlich warm geworden, um die 13 Grad, nachdem es gestern noch Höchsttemperaturen um die 6 Grad hatte.
Kein Wunder, dass ich ein duseliges Gefühl und leichte Kopfschmerzen hatte.
Ich bin dann am späten Vormittag noch mit Priska losgefahren, weil ich mit ihr zu meine kleinen Lieblingsweiher wollte. Früher konnten wir da zu Fuß vom Haus aus hinlaufen. Der einfacher Weg dauert ca. 50 MInuten bei flottem Tempo. Das geht mit Priska nun leider nicht mehr, einmal in der ersten Jahreshälfte haben wir das noch gemacht, aber da merkte ich, dass sie überfordert war. Ich habe inzwischen eine gute Möglichkeit gefunden, wie wir von einem benachbarten Ort aus in einem kurzen Fußweg zum Weiher gelangen können. Wo ein Wille ist, ist eben auch ein Weg. Und so haben wir heute diesen schönen Ausflug gemacht und es war einfach nur wohltuend bei herrlichem Sonnenschein.

Ich habe zwei Reiher beobachten können,die zunächst als wir ankamen am Ufer saßen und dann auf die Bäume flogen. Bevor ich das Handy zum Fotografieren auspacken konnte, waren sie wieder fort.
Es war so friedlich heute, niemand war außer uns da.

Wir sind ganz gemütlich zweimal um den Weiher gelaufen und haben auch  zwischendurch kurz auf einer Bank verweilt.
Die Pappeln sind schon ganz kahl geworden.


Letztes Wochenende habe ich das ganze Haus weihnachtlich geschmückt.
So früh habe ich das noch nie getan, aber mir war einfach danach, warum also nicht?
Ich freue mich auf morgen Abend, da hütet Robert die Priska und ich kann mit meinen zwei Lieblingsfreundinnen zu einem Märchenabend im Nachbarort fahren.
Märchen tun meiner Seele gut. Brigitta ist die Märchenerzählerin, die auch die Abende mit den Märchenbetrachtungen veranstaltet. Morgen erzählt sie und zwischendurch spielt eine Harfinistin. Das ist eine perfekte Mischung, finde ich.
Jetzt habe ich doch wieder so viel geschrieben und dabei habe ich mich selber antreiben müssen, überhaupt damit zu beginnen. Kennt ihr solche Gedanken wie: “ Ach was soll ich denn schreiben, wen interessiert das schon…“, usw.?
“ Ich mach das jetzt trotzdem „, habe ich mir gesagt, und das sollte ich viel öfter zu mir selber sagen! Punkt!

 

Der wehrhafte Hirsch im Weihnachtsoutfit

Ich hatte euch von dem wehrhaften Hirsch berichtet und versprochen ihn euch zu zeigen, wenn weihnachtlich geschmückt ist. Leider ließen sich einfach keine pinkfarbenen Kugeln finden. Meine Freundin und ich haben auch gestern noch einmal gemeinsam danach Ausschau gehalten, als wir eine Weihnachtsausstellung in einem Baumarkt besucht haben. Aber wir haben einen guten Ersatz gefunden. Ich konnte meine Freundin dazu bewegen, ihn noch am selben Abend zu schmücken, weil ich ihr erzählte, dass ich ihn so gerne hier im Blog zeigen möchte. Leider ist das Foto, welches ich mit meinem Handy fotografiert habe wegen der ungünstigen Lichtverhältnisse gestern Abend unscharf. Aber ich denke es reciht um zu erkennen wie prächtig der Hirsch nun aussieht. Wir hatten auf jeden Fall einen Heidenspaß.
Was ist sonst noch hier los?
Priska geht es zur Zeit Gott seis gedankt ihrem Alter entsprechend recht gut. Die Besuche beim Tierarzt sind zum Glück seltener geworden, was für die süße Maus und auch für mich eine große Entlastung ist.
Eine Riesenfreude kann ich ihr machen, wenn ich ihr die Leckerlies in Päckchen verpacke, die sie dann auspacken darf.

Nach ein paar grauen Tagen war es gestern und heute auch wieder herrlich sonnig.
Die Fotos sind von unserer heutigen Runde.


Sind Handy Fotos. Meist denke ich nicht darn, meine Spiegelreflexkamera mitzunehmen.
Nun wünsche ich euch einen schönen entspannten Abend bis zum Wiederlesen.

 

Dies und das

Nun hat der November schon begonnen und mir ist irgendwie die Zeit weggelaufen und es wird Zeit mich mal wieder zu melden.
Gut, es ging mir nicht so besonders in letzter Zeit, weil ich wochenlang an einer hartnäckigen Blasenentzündung herumlaboriert habe. Heute gab es dann endlich Grünes Licht.
Ich hab noch ein Sammelsuriem von ein paar Fotos von unseren Spaziergängen.

Wir wurden doch wirklich total von der Sonne verwöhnt in diesem Herbst und es dauert noch an. Ich genieße diese sonnigen Tage sehr.
Weil ich nicht so fit war und um meiner Seele etwas Gutes zu tun habe ich viel gebastelt.

In diesem Monat stehen viele erfreuliche Termine in meinem Kalender. Los geht es morgen Abend mit einem Fußtheater. Ich bin sehr gespannt. 🙂
Am Samstag bin ich bei einem Tanztag.
Sonntag arbeite ich dann endlich einmal wieder, auch darauf freue ich mich sehr.
Was ich sonst noch erleben darf, davon werde ich euch erzählen.
Lasst es euch gut gehen.

Hubschrauberlandeplatz

Heute morgen war es grau in grau hier, aber heute Nachmittag kam danndie Sonne raus und hat uns noch einmal richtig verwöhnt. Da bin ich mit Priska zu einem meiner Lieblingsorte hier in der Nähe gegangen. Der Rohrlachweiher ist wie eine kleine Oase.

Ich finde ihn zu jeder Jahreszeit sehr anziehend, aber vielleicht im Herbst am liebsten?
Die herabgefallenen Blätter sind überall präsent und zaubern spielerisch eine lebendiges Muster auf das Wasser.
Dieses Blatt sieht fast aus wie ein Bild auf einer Staffelei.
Auf der anderen Seite des Weihers spielte das Sonnenlicht mit dem Wasser.

Und Priskas Rücken wurde zum „Hubschrauberlandeplatz“. 🙂

Ich kann mich niemals sattsehen an diesem Licht-  und Farbenspiel.


Ein letzter Blick über die Felder in Richtung unseres Dorfes.

Ein wunderschönerHerbsttag geht zu Ende.
Lasst es euch gut gehen. Ich trink jetzt noch einen Tee.

Herbstwald

Wenn es herbstelt dann packt mich die Fotografierfreude. Ich habe meine Spiegelreflexkamera  wieder hervorgeholt und bin oft auf Foto Tour.
Letzte Woche war ich seit längerem mal wieder im Wald bei Birkenheide. Da ist auch ein kleiner See und ein Naturdenkmal, die Silbergrasflur. Das ist ein sogenannter Sandmagerrasen, der Lebensraum für spezielle Insekten- und Pflanzenarten bietet.

Der Sommer schaut nochmal um die Ecke und sagt dem Herbst hallo

Ich mache mal eine kleine Pause beim Zeigen der Urlaubsfotos. Vorgestern habe ich mit Priska einen Ausflug nach Speyer gemacht, die Sonne hat uns gelockt. Wir hatten so einen schönen Nachmittag.

Der Park am Dom lud zu einem Spaziergang ein.

Ich konnte den Blättern bei ihrem Abschiedstanz zusehen. Lautlos und unbeschwert schwebten sie mit eleganten Drehungen hinunter.


Von Weitem lugte der Dom zwischen den Bäumen hervor.

Wir machten auch einen Bummel durch die Stadt und konnten bei sommerlichen Temperaturen beim „Italiener“ im Freien sitzen. Für die Hundemama gab es einen Cappuccino und der arme Hund  musste mit dem Wasser aus dem Brunnen vorlieb nehmen. 

Wir sahen lustige Schilderaufschriften:

Diese Recyclingidee fand ich bezaubernd:

Es folgen noch ein paar Fotos von unserem Bummel  zurück durch die Fußgängerzone und wieder am Dom vorbei zum Parkplatz.