Zu Besuch bei den Kelten

Am letzten Sonntag haben wir ein keltisches Museumsdorf besucht. Es liegt nicht allzu weit von unserem Wohnort entfernt. Ich habe zwar Fotos gemacht, aber werde sie hier lieber nicht zeigen, weil ich nicht sicher bin, ob das rechtlich in Ordnung ist.
Es war sehr interessant vom Leben der Kelten etwas zu erfahren.
Am meisten beeindruckt hat mich die  Aussage der Museumsführerein, dass ein keltisches Haus, wie sie es im Dorf mit Originalwerkzeug und Material nahgebaut haben in 4 Wochen fertig war und dass es ca. 30 Jahre hält.
Wenn ihr euch dafür interessiert findet ihr im Web unter „Keltendorf Steinbach“ die Website vom Museum und auch auf Youtube gibt es Videos davon zu sehen.
Ich zeige euch den schönen Weitblick, den wir vom Parkplatz aus hatten.
Es war leider bewölkt und es kündigte sich ein Gewitter an.

Wir sind dann in das nahegelegene Kirchheimbolanden gefahren, weil ich gelesen hatte, dass dort teilweise die alte Stadtmauer noch erhalten ist.
In der Galerie zeige ich euch einige Eindrücke.

Wir sind relativ flott durch den Ort gegangen, weil das Gewitter immer näher kam und hatten Glück, dass wir gerade noch rechtzeitig wieder im Auto saßen.
Dieses Wochenende gibt es keine Ausflüge, weil für mich Arbeitswochenende ist. Heute hatte ich Frühdienst und morgen dann auch noch einmal.
Nun lasst es euch gut gehen bis wir uns bald wiederlesen.

Ein Sommernachmittag mit Gartenglück

Letzten Sonntag hat uns unser Ausflug in den Hermanshof in Weinheim geführt. Der Schau- und Sichtungsgarten, wie er sich nennt, stand schon lange auf meiner Ausflugswunschliste. Mit Hund kann man da nicht herein, deswegen hat es auch recht lange gedauert, bis wir ihn besichtigen konnten.

Üppige Blüten, exotische Pflanzen, idyllische Plätze zum Verweilen, beeindruckende mächtige Bäume. Seht selbst eine kleine Fotoauswahl in der Galerie.

Trotz der großen Hitze findet man immer einen schattigen Platz und zum Abschluss gab es einen lecker erfrischenden Eiskaffee. 🙂
Nun geht es heute wieder los zu einem Ausflug. Ich werde berichten, wenn sich brauchbare Fotos machen lassen.
Seid mir alle herzlich gegrüßt.

Freudige Überraschung

Meine Güte war das eine Freude, als ich soeben in das Dashboard meines Blogs geschaut habe und eure vielen lieben Kommentare darin fand.
Damit hatte ich nicht gerechnet und mir wurde bewusst, wie lange ich schon wieder abwesend war.
Ich bin am Montag von einem sehr schönen verlängerten Wochenende bei meinem Bruder zurück gekehrt. Wir haben am Samstag einen kleinen Ausflug in das landschaftlich bezaubernde Bergische Land gemacht. Zunächst haben wir in einem Tagungshotel auf der Terasse mit wunderbarem Ausblick unseren Kaffee genossen.

Das war unsere Aussicht.


Blick vom Parkplatz auf das Hotel.

Weg zur Terasse.

Blick vom Parkplatz aus auf die Umgebung.
Ihr seht, es war richtig idyllisch dort.
Danach sind wir in das nahe gelegene Altenberg gefahren.
Wir sind in den Dom gegangen und haben dann lange auf einer Bank mit Blick auf den Dom gesessen und einfach nur „die Seele baumeln lassen“.

Das war er, der Blick auf den Dom von unserer Bank aus.

Heute habe ich in unserem kleinen verwilderten Garten hinter unserer Scheune gesessen. Solang er noch für uns zugänglich ist, nutze ich die Gelegenheit gerne, obwohl mich dort immer ein wenig Trauer überkommt. Zum einen, weil Priska sehr gerne dort war und zum anderen, weil er bald verkauft und bebaut wird.
Veränderung und Abschiede gehören zum Leben einfach dazu, manchmal schwer zu akzeptieren.
Heute habe ich mich vor den Lavendelbusch gesetzt und zugesehen, wer da zu Besuch kommt. (Ich war sehr froh, als ich viele fleißige Bienen beim Sammeln von Blütenstaub beobachten konnte.) Wie ich von Matilda erfahren habe, sind es dann doch keine Bienen gewesen, sondern Hummeln. Sehr schade, es hatte meine Hoffnung geweckt. Es sah so lustig aus, wie die dünnen Halme des Lavendels ins Schwingen gerieten, wenn sie sich auf den Blüten niedergelassen haben.
Ich habe leider (noch) kein Macro Objektiv für meine Spiegelreflexkamera, aber mit dem Tele Objektiv konnte ich ein paar nette Aufnahmen machen. Besonders die beiden Fotos mit den Bienchen im Flug ließen mich schmunzeln. Ich weiß, es sind keine hochwertigen Fotos, aber für mich eine schöne Erinnerung.



Nun wünsche ich eine gute Zeit bis wir uns wiederlesen.

 

Bootsfahrt in Leipzig

Weiter geht es mit meinem Reisebericht aus Leipzig. Am zweiten Tag war ich mit der Gudrun am Kulkwitzer See. Nähere Informationen findet Ihr z.B.  bei Wikipedia.

Es war ein richtig hochsommerlich anmutender Tag Mitte Mai. Es waren sogar schon einige mutige Menschen im See schwimmen, obwohl das Wasser sicher trotz der hohen Außentemperaturen noch sehr kalt war.
Am nächsten Tag haben Gudrun und ich eine Bootstour unternommen.
Wir hatten das Glück, die einzigen Mitfahrer zu sein, so dass wir eine Privatführung  bekamen. Interessante, abenteurliche und auch malerische Eindrücke konnten wir genießen. Wir fuhren unter zahlreichen Brücken hindurch, eine war so niedrig, dass wir uns mit dem Kopf auf den Tisch legen mussten um unbeschadet darunter hindurch zu fahren. Ihr seht in der Galerie die Fotos. Zur Erklärung: Das Gebäude Mey und Edlich war früher eine Textilfabrik, das erste Versandhaus in Leipzig. Die Gebäude der alten Kammgarnspinnerei erinnern an die Speicherstadt in Hamburg, ein riesiger Gebäudekomplex. Sowohl die Gebäude von Mey und Edlich als auch die der alten Kammgarnspinnerei dienen heute als Wohnungen.

Besuch bei den Schafen

Am zweiten Tag meines Besuches in Leipzig sind wir in ein kleines Dorf am Rande von Leipzig gefahren. Dort hat der Nabu Leineschafe, oder besser gesagt eine Nachzüchtung dieser seltenen Schafrasse. Gudrun durfte sich dort vom geschorenen Schaffell etwas mitnehmen. Die Elke hat sich schon Sorgen gemacht, weil ich das Wort „Fell“ benutzt habe. Ich möchte deshalb hier noch einmal betonen, dass alle Schafe noch lebendig sind und sich des Lebens erfreuen!
Bevor wir zum Gelände der Nabu kamen, sahen wir noch einige andere Schafe, der Name der Rasse ist mir entfallen:

Die Leineschafe waren nicht auf der Weide sondern im Stall, denn sie hatten noch Junge.

Zuhause angekommen zeiget Gudrun mir, wie aus dem Schaffell Wolle entsteht. Das war sehr spannend anzuschauen. Das ist natürlich ein aufwendige Prozedur und ist nicht an einem Tag zu bewerkstelligen. Das Schaffell wurde zunächst von groben „Schmutz“ befreit,d. h, von dem was sich so im Schaffell sammelt. Hier ein Blick in den Sack, in dem wir das Fell mitgenommen hatten.
Dann wurde es in warmem Wasser und ein wenig Seife eingeweicht und gewaschen und schließlich zum Trocknen aufgehängt.
Am nächsten Tag wurde das getrocknete Fell nochmal ein wenig auseinandergezogen und dabei lösten sich noch einige Schmutzpartikelchen, wie Strohreste, etc. Dann wurde es in die Kardiermaschiene gelegt, sie hat zwei Walzen, die mit kleinen Nägeln gespickt sind und die sich in entgegengesetzter Richtung gegeneinander drehen.
Dabei ensteht das Wollflies. Aus diesem Flies wir dann die Wolle gesponnen.
Diese wird nochmal gewaschen und hier seht ihr, wie die fertige Wolle zum Trocknen aufgehängt wurde. Sie war wunderbar weich und duftete nach meinem Empfinden sehr angenehm ganz leicht nach Schaf.

Ich habe noch ein bischen was zu erzählen und zu zeigen von meinem Besuch in Leipzig. Demnächst also mehr.

Ich bin wieder zurück

Hallo ihr Lieben.
Ich bin am Donnerstag erst kurz vor Mitternacht hier wieder zu Hause angekommen.
Die Tage in Leipzig bei der lieben Gudrun haben mir sehr gut getan.
Wenn ich daran zurückdenke, dann umgibt mich ein warmes wohliges Gefühl.
Im September 2016 hatte ich Gudrun zum ersten Mal besucht und obwohl wir uns nur vom Bloggen kannten waren wir uns vom ersten Augenblick an überhaupt nicht fremd. Es war so, als wenn wie uns schon sehr lange kennen.
Damals war ich schon so sehr berührt von ihrer Gastfreundschaft und sie hat mich auch dieses Mal wieder so liebevoll aufgenommen. Ich bin sehr dankbar für unsere Freundschaft.

Am ersten  Tag kam ich am späten Vormittag an und wir sind nach dem Mittagessen gleich losgezogen. Unter anderem haben wir einen schönen Spaziergang in dem Park gemacht, den man von Gudruns Küchenfenster aus sehen kann.


Das Wetter war schon  richtig sommerlich und so haben wir lange auf einer Bank gesessen und die schöne Natur genießen können.

Die Penny hatte sich sogleich die Papiertragetasche, die ich mitgebracht hatte, auserkoren und für die nächsten Tage ihr Lieblingsdomizil auf dem Wohnzimmertisch eingerichtet.

Auch die Penny und ich hatten gleich bei meinem ersten Besuch Freundschaft geschlossen, die nun natürlich wieder neu belebt wurde. Am ersten Tag nahm sie zunächst zögerlich am Abend neben mir auf dem Sofa Platz und ließ sich ausgiebig kraulen.


Erst am dritten Tag nahm sie auch auf meinem Schoß Platz. Beim ersten Besuch machte sie das sofort und bei jeder Gelegenheit. Gudrun meinte spaßeshalber, sie habe mir es evtl. verübelt, dass ich sie wieder verlassen hatte.
So, das soll für heute reichen.
Beim nächsten Mal erzähle ich euch von unserem Besuch bei den Leine Schafen.
Ich danke euch für die lieben Kommentare, die ich heute erst entdeckt und freigeschaltet habe. Ich freue mich über jedes liebe Wort hier von euch.
Bis zum Wiederlesen lasst es euch gut gehen.

Aus Bäumen lesen

Am ersten Mai haben wir die Burg Guttenberg am Neckar besucht.
Dort ist die deutsche Greifenwarte beheimatet. Leider kamen wir wegen einer Straßensperrung zu spät zur Greifvogelflugschau aber diese hatte ich früher schon einmal erlebt.
Wir besuchten zuerst das Museum. Dort hat mich am meisten die Holzbibliothek beeindruckt.
Diese Sammlung, die wie Bücher aussieht, besteht aus 93 hölzernen Kästchen, die jeweils eine Baum- oder Strauchart beschreiben, aus deren Holz das jeweilige Kästchen gefertigt ist. Der Buchrücken ist aus der betreffenden Rinde gefertigt.
Innen sieht man Zweige, Blüten, Blätter, Früchte und Sämlinge.Die Wurzeln sind zu einem Kranz geflochten, man findet einen Querschnitt und einen Radialschnitt durch einen Ast, ein Stückchen Holzkohle und einen Würfel definierten Volumens zur Bestimmung der Holzdichte. In einer kleinen Schatulle befindet sich der Blütenstaub zur Pollenanalyse. Neuere Forschungen haben ergeben, dass diese Sammlung vor etwa 200 Jahren hergestellt wurde.

In der folgenden Galerie könnt ihr unseren Rundgang durch die Burg, den Ausblick von der Burg und wenige Greifvögel sehen.

So, ich hoffe ich habe euch nicht überfordert, mit den vielen Fotos.
Seid mir herzlich gegrüßt.

Ausflug an die Mosel

Der Frühling hat es hier schon richtig gut mit uns gemeint.
Das ideale Ausflugswetter haben wir bestens genutzt.
Hier heute in der Galerie die Handybilder von Bernkastel-Kues.
Wir hatten in Kues geparkt und sind dann am Ufer der Mosel entlang nach Bernkastel spaziert. Dort kommt man dann über die Brücke in die Altstadt.

In der Altstadt haben wir uns nicht lange verweilt, wie ihr auf dem letzten Foto sehen könnt, war es dort sehr überlaufen. Wir haben uns lieber ein „Schleck-Eis“ gekauft und noch ein wenig am Ufer gesessen.
Seid alle herzlich gegrüßt, bis bald.

Schuhkauf und Wanderung

Am Dienstag nach Ostern hatte mein Mann noch frei und wir sind in die Süd-Westpfalz zum Schuhkauf gefahren. Es gibt in dieser Ecke der Pfalz zahlreiche Schuhfabriken, und landschaftlich ist es dort ebenfalls sehr reizvoll, deshalb haben wir bei dieser Gelegenheit und dem wirklich wunderschönen Frühlingswetter eine kleine Wanderung von Hauenstein aus unternommen.
Wir waren auf dem Schuhfabrikarbeiterweg unterwegs.

Ich stellte mir vor, wie sich  die Arbeiter damals wohl in aller Herrgottsfrühe zu Fuß auf den Weg zu ihrer Arbeitstelle gemacht haben und abends nach einem langen anstrengenden
Arbeitstag diese Strecke wieder nach Hause laufen mussten. Wahrscheinlich haben sie gerade so viel verdient, dass sie mehr schlecht als recht ihre Familie ernähren konnten und Freizeit war wohl fast ein Fremdwort für sie.
Es war an diesem Tag eine Menge  los und ihr seht vielleicht jetzt vor eurem geistigen Auge eventuell eine Horde von Wanderern mit Rucksack und Wanderstock.
Tatsächlich trafen wir aber keinen Menschen und waren doch keinesfalls alleine.
Wie das? Seht selbst:

Es fand eine Krötenwanderung statt. Wir mussten wirklichlich aufpassen, dass wir nicht auf sie getreten sind.

Weil es so schön sonnig war, haben wir auch eine Weile auf dieser einladenden Bank die Seele baumeln lassen.

Aber was macht der passionierte Heimwerker, bevor er sich zum Chillen niederlässt? Er schaut einmal näher hin, um sich Ideen für den Nachbau zu holen. 🙂
Woll ihr mal sehen, welchen Ausblick wir von der Bank aus genießen konnten?

Und mit dem Teleobjektiv herangezoomt:

Ich staune immer wieder über Bäume die auf Felsen wachsen.

Wir haben dann bei der Wanderhütte zum ersten Mal in diesem Jahr ohne Jacke in der Sonne sitzen können. Einfach ein Genuss nach der langen kalten Zeit!
Und hier der Ausblick beim Mittagessen auf den Paddelweiher:

So, nun ist schon wieder die Woche fast herum. Für mich ist Arbeitswochenende mit  jeweils Frühdienst heute und morgen auch noch mal. Aber morgen nach der Arbeit unternehme ich mit Mann und Töchtern einen Ausflug mit Picknik. Die Wetterprognosen sind vielversprechend!
Für euch ein frohes Wochenende. Bis zum Wiederlesen gehabt euch wohl. 🙂

Viele Blumenkinder und ein Bankier

Heute war hier bei uns ein richtig schöner Frühlingstag und die Sonne hat uns nach draußen gelockt, zu einem Spaziergang durch die Felder. Hier seht ihr einen Blick auf unser Dorf.

Diese vielen freundlichen Blumengesichter der kleinen Blumenkinder haben mich ganz besonders erfreut!
Es war sogar warm genug, um sich ein Weilchen auf die Bank zu setzten.

Hier sitzt der Bankier persönlich. Kleines Späßle! Dieses Foto hat mich zu einem Gedicht inspiriert. Auf Herzensauge könnt ihr es lesen.