Abends im Garten

Vor einigen Tagen bin ich abends nochmal in den Garten gegangen und habe mich dort sehr wohl gefühlt. Es ist dann alles noch viel stiller als am Tag und die äußere Stille legt sich dann wie eine wohlige Decke über mich und lässt mich auch innerlich ruhiger werden.

Hier ist zwar nicht mein Schreibblog aber ich hatte einfach Freude daran, zu den abendlichen Fotos ein kleines Gedicht zu schreiben. 


Die Sträucher und Bäume kommen zur Ruh

Wald und Felder schließen die Augen zu

Ich schaue in ein gähnendes Blumengesicht 

Sogleich steckt´ s mich an und ich wehre mich nicht

Der lauten Welt sag ich jetzt gute Nacht

Von fern hör ich wie der Mond heimlich lacht

Den ganzen Tag hat er davon geträumt

Dass die Sonne ihm endlich seinen Platz frei räumt

Ein spätsommerlicher Novembertag

Was war heute bloß mit dem Wetter los?
Wir hatten 18 Grad und strahlenden Sonnenschein. Ich lief ohne Jacke herum und fühlte mich zurückversetzt in den Spätsommer. Nun, das stimmt auch nicht ganz, denn der Spätsommer kam in diesem Jahr eher wie ein verlängerter Sommer daher.
Was ist bloß mit dem Wetter los?
Keine Sorge, ich möchte hier jetzt keinen weitern Artikel über den Klimawandel schreiben, dass haben Andere an zahlreichen anderen Stellen schon zur Genüge getan.
Ich habe mich des Themas auf humorvolle Weise angenommen, in einer Kurzgeschichte, die ihr auf meinem Schreibblog „Herzensauge“ lesen könnt.
Ihr gelangt übrigens über den entsprechenden Button, oben unter dem Headerbild auf diese Seite.
Wir waren heute trotz des prächtigen Wetters im Museum, weil eigentlich Regen angesagt war und wir uns schon auf den Museumsbesuch gefreut hatten.
Unsere Wahl fiel auf das Technoseum in Mannheim. Es ist sehr empfehlenswert und bietet auch für Kinder geniale interaktive Lernmöglichkeiten.
Unter den Ausstellungsstücken entdeckte ich etwas mir bisher völlig Unbekanntes:
DIE WELLENBADSCHAUKEL

Habt ihr so etwas schon mal gesehen? Ich war verblüfft und amüsiert zugleich, als ich die Beschreibung las.

Wir haben dann bei einem leckeren Stück Kuchen in unserem Lieblingscafe`den Ausflug ausklingen lassen. Damit ich noch ein wenig Sonne tanken konnte, habe ich später eine kleine Fotorunde durch unseren Noch-Garten und mit Blick auf den Nachbargarten gemacht.

Begegnungen in der Stille

Gestern war mein letzter Urlaubstag und da der Ehemann schon wieder arbeitet nutzte ich ihn für einen Besuch im nahegelegenen Wildpark. Bisher waren wir immer gemeinsam dort und jeweils am Wochenende. Da sind natürlich sehr viele Menschen dort unterwegs. Gestern war ich ganz alleine und es war ruhig dort. Eine ganz besondere Stimmung breitete sich aus: Die Stille des Herbstes.

Besonders faszinierend war, dass das Niederwild welches dort frei herumläuft gar nicht scheu war sondern mich bis auf 5 bis 10 Meter herankommen ließ. Ein besonderes Erlebnis welches mich glücklich gemacht hat.

 

Zurück und der Urlaub geht weiter

Hallo Ihr, ich habe mich ja kurz in Sachen Datenschutz etc. gemeldet und nun möchte ich euch von meiner kleinen Reise zum Bruder berichten.
Mein Urlaub geht zum Glück noch weiter aber diese Tage waren ein mehr als guter Auftakt!
Am Montag haben wir bei sommerlichen Temperaturen auf derTerasse eines Hotels im Bergischen Land zu Mittag gegessen. Diese zauberhafte Aussicht ließ sogar Tigerherzen schmelzen.

Ich wollte so gerne mal wieder meine Geburtsstadt besuchen, alo entschlossen wir uns spontan anschließend gleich hin zu fahren.
Wir konnten noch nicht ahnen, welches dramatische Ereignis sich zu diesem Zeitpunkt dort bereits abspielte, dessen Auswirkungen wir glücklicherweise nur am Rande mitbekamen.
Es war ein makabrer Zufall, dass wir das Navi auf das Parkhaus am Hauptbahnhof programmiert hatten. Im Bahnhof hatte um die Mittagszeit eine Geiselnahme stattgefunden.
Ziemlich genau zu der Zeit, als wir dort ankamen und durch die weiträumige Absperrung umgeleitet schließlich einen anderen Parkplatz gefunden hatten, fand der Übergriff der Polizei statt, es war 15 Uhr.
Durch meine Nichte, die in Köln lebt, und die ich über Whattsapp kontaktiert hatte, erfuhren wir, was geschehen war.
Wir spazierten am Rhein entlang Richtung Altstadt, bummelten dort ein wenig und besuchten den Dom.
Später entdeckte ich noch den Heinzelmännchenbrunnen, den ich bisher noch nicht kannte und der wie der Dom ein Wahrzeichen von Köln ist. Ich wurde an meine Kindheit erinnert, denn die Geschichte der Heinzelmännchen zu Köln habe ich als Kind oft gelesen.
In der Galerie habe ich ein paar fotografische Eindrücke für euch, die ich im Vorbeigehen per Smartphone fotografiert habe.

Am nächsten Tag besuchten wir das Freilichtmuseum Lindlar.

Dieses Häuschen, ein Kiosk, wurde am Marktplatz der Stadt Wermelskirchen abgebaut und im Museum wieder aufgebaut.

Das war schon richtig interessant und ein nostalgischer Anblick.



Ich hatte auch meine Spiegelreflexkamera dabei und habe ein wenig mit verschiedenen Einstellungen herumexperimentiert.
Die Bilder werde ich aber erst noch sichten und schauen, ob etwas Brauchbares dabei herausgekommen ist.

Ein Tag im Freilichtmuseum Wackershofen

Heute nehme ich euch mit auf unseren Rundgang durch das Freilichtmuseum Wackershofen  (bei Schwäbisch Hall), den wir im September in unserem Urlaub machten.
Uns erwartete dort eine schöne Überraschung, denn wir kamen mitten in ein Event von dem wir nichts wussten. Bisher hatten wir eine Veranstaltung solcher Art noch nie miterlebt. Unter dem Motto: Living History wurde das Museum an diesem Wochenende im wahrsten Sinne des Worteszum Leben erweckt. Das Thema war die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg, die Besatzung durch die Amerikaner. Ihr seht das Faltblatt in der Galerie. Es waren einegroße Anzahl an Menschen, die sich originalgetreu gekleidet hatten. Viele Häusern waren originalgetreu eingerichtet, Militärfahrzeuge fuhren durch das Museum, die Darsteller bewegten sich innen und außen und spielten das damalige Leben nach. Sogar in dem alten Gasthaus, in dem wir zu Mittag aßen, kam plötzlich ein Ehepaar in „Verkleidung“ und setzte sich an den Nachbartisch, die Frau hatte in einem Leinentuch ein Brot eingepackt.
Es fanden zu verschiedenen Zeiten Veranstaltungen wie z.B. ein Schwarzmarkt statt und man konnte beobachten, wie die Bevölkerung von den Soldaten kontrolliert wurde.
Alles sehr lebendig und beeindruckend, ich fühlte mich tatsächlich in diese Zeit hinein versetzt. Mit einer Frau die mitmachte habe ich mich unterhalten und erfuhr, dass die ganze Veranstaltung von vielen einzelnen Gruppierungen insziniert wurde, und dass das alles ehrenamtliches Engagement ist. Sie sagte, dass es für sie ein Urlaub vom Alltagsleben sei, sie genieße es, einmal ohne Smartphone zu sein.
Man konnte Frauen und Männer bei handwerklichen Tätigkeiten beobachten. In einem Zimmer mit Spielsachen saß ein kleines Mädchen am Boden und spielte mit Glasmurmeln, Musik erklang, es roch nach frisch aufgebrühtem Kaffe und gebackenem Brot. Der Ofen war noch warm.
Ich kann natürlich wegen der Datenschutzbestimmungen längst nicht alles zeigen, aber ich denke es sind doch genügend Fotos übrig geblieben, die einen ganz guten Eindruck vermitteln können.

 

Zickenalarm

Heute war es endlich soweit, ich habe das Weihnachtsgeschenk meiner Töchter eingelöst: Ein Fotokurs. Es war für mich ein Crashkurs, denn ich war bisher bei meiner digitalen Spiegelreflexkamera noch nicht über den Automatikmodus hinaus gekommen. Ich bin so ziemlich „beschreibungsresistent“, soll heißen, wenn ich im Web Bedienungstips lese, dann verstehe ich diese nicht wirklich. Ich brauche jemanden neben mir, der mir das zeigt.
Nun waren das heute seeehr viele Informationen auf einmal und ich habe mir beiweitem nicht alles merken können, aber es bleibt die Hoffnung, dass ich es nun soweit verstanden habe, dass ich mir nun mit Nachlesen helfen kann. Fortan gilt es fleißig zu üben, um die Kamera richtig kennenzulernen.
Ich habe mir fest vorgenommen, den Automatikmodus ab heute völlig zu ignorieren.Schaumamaaal, das ist doch schon was und durchaus auch ausbaufähig.

 

Manchmal kommt es ganz anders

Die goldene Herbstsonne hat mich heute hinausgelockt und ich hab meinen kleinen Rucksack gepackt und bin zu einem meiner Lieblingsplätze in „unserem Wald „ gewandert. Ja, ihr kennt ihn bereits. Eigentlich hatte ich es mir das ganz anders vorgestellt. Ich wollte hier nur eine kleine Rast einlegen und in der Stille des Waldes Ruhe, Sonne und Kraft tanken. Was bekam ich: Eine Horde Schulkinder samt Lehrer auf Ausflug. Schon von weitem hallten die Kinderstimmen durch den Wald. Ich konnte zum Glück sofort auf positives Denken umschalten und dachte: Wie schön, dass es diese Kinder gibt, dass sie leben dürfen, sie sind die „Gestalter“ der Zukunft. Ich fand dann tatsächlich am Rande einer Bank noch ein Plätzchen zwischen all den Tüten und Rucksäcken und ließ meinen Blick ins Tal schweifen. Habt ihr das schon mal ausprobiert: Die Stille hinter allen Tönen zu hören? Ich hab das „trainiert“, habe den Impuls vor längerer Zeit einmal von Eckart Tolle aufgegriffen und wenn ich einigermaßen gut drauf bin kann ich auf diese Weise die Geräuschkulisse und alles um mich herum ausblenden und auch im Trubel zur Ruhe kommen. Zumindest eine Zeitlang gelingt das. Heute saß ich eine gute Stunde dort und sah die eine Schulklasse von dannen ziehen, eine zweite Schulklasse kommen und bleiben, wieder weiter gehen, sie wurde just abgelöst von einer kleineren Männerwandergruppe mit „interessanten“ Gesprächsthemen. Ja, ich muss zugeben, da habe ich eine kleine Ausblendepause gemacht. Ich erfuhr also so ganz ungewollt und nebenbei, wie man einer Frau, die mehrfach Geld aus dem „Klingelbeutel“ gestohlen hat, das Diebeshandwerk legt und dass das eine gute Tat ist! Nachdem die Männer ihren Weg fortgesetzt hatten kam sogleich ein Ehepaar, Urlauber wohl, die sich aber vergleichsweise leise unterhielten. Dann gesellte sich eine größere Gruppe Menschen verschiedener Nationalitäten zu „uns“ und ich durfte während einer weiteren kurzen Ausblendepause original gepfälzertes Englisch auch Pfänglisch genannt (seit heute meine neue Wortkreation) genießen. Nachdem diese Gruppe auch das Weite gesucht hatte und ich von Ferne wieder Kinderstimmen hörte und gewahrte, dass diese Schulklasse sich offensichtlich genau das von mir geplante Wanderziel auserkoren hatte, beschloss ich es für heute gut sein zu lassen! Ich trat also den Rückweg an und traf noch Karl, den Käfer, der sich wohl wahrscheinlich wegen des munteren Treibens im Walde einen besseren Überblick verschaffen wollte.Aber ich komme wieder !

 

 

 

Ich lasse mir den Spaß nicht verderben…

… und mache einfach weiter!
Danke für eure Rückmeldungen per Kommentar.
Gestern Nachmittag habe ich zum ersten Mal einen ausgiebigen Herbstspaziergang gemacht. Ich mag diese Stimmung sehr, wie ihr wisst. Ich habe es ja oft genug geschrieben.


Das Licht ist ganz anders als im Sommer, eine gewissen Melancholie und Dramatik liegt in der Luft. Manchmal ist es auch einfach Stille.
Plötzlich sah ich von Weitem, was?

Man erkennt es kaum, weil das was mir ins Auge fiel und der Ackerboden ähnliche Farben haben.
Aber wenn man näher kommt, dann sieht das schon ganz anders aus.

Und noch näher dann so:
Bei diesem Anblick kam mir eine Idee für ein Gedicht in den Sinn.

Von Weitem ist´s ein Hügelchen
Von Nahem ist´s ein Berg
Und wenn man wieder sich entfernt
dann wird der Ries zum Zwerg

Wenn ein Problem im Wege steht
ist riesengroß der Schreck
doch wenn ein Jahr ins Lande geht
scheint´s winzig wie ein Fleck

Also, macht´s gut, bis demnächst mal wieder!

 

Kurzurlaub am Bodensee2

Am dritten  Tag unseres Urlaubs war unsere erste Station Lindau-Insel. Dort frühstückten wir in einem netten Lokal bei bestem Sonnenwetter draußen mit Blick auf den Hafen. Danach machten wir einen kleinen Spaziergang um das Hafenviertel.

Danach fuhren wir über die deutsche Alpenstraße mit herrlichen Ausblicken.

Der Alpsee lud uns dazu ein, ein wenig zu verweilen und die Seele baumeln zu lassen.

Und dann ging die Fahrt noch ein Stück weiter die Alpenstraße entlang und dann fuhren wir in das Kleinwalsertal.

Auf dem Rückweg verbrachten wir den frühen Abend wieder am Bodensee in dem wunderschönen Ort Langenargen.

Uns gefiel es hier so gut, dass wir uns entschlossen haben, am nächsten Vormittag die letzten Stunden unseres Urlaubs hier an der Uferpromenade zu verbringen. Und da fand ich dann den Glitzerstein, von dem ich euch bereits erzählte. Ich hoffe euch  hat mein Urlaubsbericht gefallen. Es gibt demnächst noch etwas zu Zeigen, denn unser Urlaub dauert auch wenn wir wieder zu Hause sind noch an.

Kurzurlaub am Bodensee 1

Eigentlich hat mein Urlaubsbericht bereits mit dem vorigen Beitrag begonnen. Da hatte ich die ganze Sache sozusagen von hinten aufgerollt und die letzten Stunden unseres Urlaubes beschrieben.

Heute erzähle ich von unseren ersten beiden Tagen. Die erste Station noch auf der Durchreise machten wir in Sipplingen an diesem schönen Ort, einem Strandlokal. Herrlich war der Blick auf den See und während wir da saßen verzogen sich die Wolken immer mehr und ließen die Sonne durch. Es wurde richtig warm und dieses wunderbare Wetter begleitete uns bis zur Abreise.

Wir fuhren abends mit der Fähre von Konstanz nach Meersburg, wo unsere Ferienwohnung war.

Am nächsten Tag fuhren wir nach Überlingen und frühstückten gemütlich und spazierten danach an der Uferpromenade entlang.

Es gab von hier aus viele verschiedene Möglichkeiten um Schiffsausfüge zu unternehmen. Wir wählten eine Rundfahrt. Es war für mich beeindruckend eine Ahnung von der Größe dieses Sees zu bekommen, denn wir fuhren ja nur einen verhältnismäßig kleinen Teil davon ab. Da wir unter Deck saßen und ich also nur durch die Scheibe fotografieren konnte belasse ich es bei einem Foto.

Wir hatten beschlossen, uns am Nachmittag das Pfahlbaumuseum in Unteruhldingen anzusehen. Eine sehr gute Wahl: Sehr beeindruckend und empfehlenswert! Man kann einen lebendigen Eindruck von der Lebensweise der Menschen aus Jungsteinzeit und Bronzezeit bekommen. Es folgen einige Bilder in der Galerie.

Das war unsere beiden ersten Urlaubstage und der Bericht geht demnächst weiter.