Herbstwald

Wenn es herbstelt dann packt mich die Fotografierfreude. Ich habe meine Spiegelreflexkamera  wieder hervorgeholt und bin oft auf Foto Tour.
Letzte Woche war ich seit längerem mal wieder im Wald bei Birkenheide. Da ist auch ein kleiner See und ein Naturdenkmal, die Silbergrasflur. Das ist ein sogenannter Sandmagerrasen, der Lebensraum für spezielle Insekten- und Pflanzenarten bietet.

Der Sommer schaut nochmal um die Ecke und sagt dem Herbst hallo

Ich mache mal eine kleine Pause beim Zeigen der Urlaubsfotos. Vorgestern habe ich mit Priska einen Ausflug nach Speyer gemacht, die Sonne hat uns gelockt. Wir hatten so einen schönen Nachmittag.

Der Park am Dom lud zu einem Spaziergang ein.

Ich konnte den Blättern bei ihrem Abschiedstanz zusehen. Lautlos und unbeschwert schwebten sie mit eleganten Drehungen hinunter.


Von Weitem lugte der Dom zwischen den Bäumen hervor.

Wir machten auch einen Bummel durch die Stadt und konnten bei sommerlichen Temperaturen beim „Italiener“ im Freien sitzen. Für die Hundemama gab es einen Cappuccino und der arme Hund  musste mit dem Wasser aus dem Brunnen vorlieb nehmen. 

Wir sahen lustige Schilderaufschriften:

Diese Recyclingidee fand ich bezaubernd:

Es folgen noch ein paar Fotos von unserem Bummel  zurück durch die Fußgängerzone und wieder am Dom vorbei zum Parkplatz.

 

Urlaub im Wangerland – Jever

Am dritten Urlaubstag gab es Sturmwarnung: Orkanartige Böen. Wir warteten bis nachmittags und starteten einen Versuch dem Wetter zu trotzen und einen Ausflug nach Jever zu machen. Allerdings sind wir dann sehr bald umgekehrt, nachdem wir mehrfach große Äste vor uns auf der Straße liegen sahen und haben Jever erst am Vormittag des vierten Urlaubstages besucht. Die Fotos in der Galerie nehmen euch mit auf unserem Stadtrundgang. Jever ist ein gemütliches und wirklich hübsches Städtchen, wie ich finde. (Ich bitte um Nachsicht, die Rechtschreibefehler in den Bilduntersxhriften in der Galerie ließen sich nicht beheben. Das Jever Brauhaus ist natürlich präsent ubd die Fußgängerzone ist keine Fupgängerzone.😂

Besuch bei den Heckrindern

Am Sonntag trafen wir uns mit Freunden in einem kleinen Waldlokal zum Mittagessen. Anschließend machten wir einen Spaziergang zu der Weide mit Heckrindern, die nahe am Sandwiesenweiher liegt.
Weil gerade Kälber bei der Herde sind, durften wir mit Priska nicht durch das Gatter auf die Weide laufen und konnten nur von außen einen Blick bekommen.
Wir spazierten um den kleinen Weiher herum, der sehr idyllisch im Wald liegt. Bei mir kommt dort jedes Mal ein Urlaubsgefühl auf. An diesem Tag entdeckte ich Pilze, die nach Schätzung meines Mannes etwa 25 cm Hutumpfang hatten. Exemplare in solcher Größe hatte ich noch nie gesehen. Für Priska gab es viele interessante Gerüche zu erschnüffeln und Robert nutzte die Gelegenheit auf dem Barfußpfad zur Wellness für die Füße. Priska wollte nicht barfuß laufen!
Seht selbst in der Galerie:

Zum Schluss noch ein Foto mit dem Titel: “ Ich seh was, was du (nicht) eventuell auch siehst! „

Zeitreise

Ein Nachbardorf feiert 1250 Jahre Ortsjubiläum. Aus diesem Anlass findet an diesem Wochenende ein Mittelaltermarkt statt.  Der beste Ehemann von allen und ich konnten heute bei schönstem Sonnenwetter viele interessante Eindrücke genießen. Lasst euch doch einfach auf unserer Runde über das Marktgelände mitnehmen.

 

 

 

Nichts Weltbewegendes

Ich ertappe mich immer wieder dabei, in eine Schreibblockade zu verfallen, weil ich mir denke, dass es nichts Interessantes zu berichten gibt. Dann stieß ich vorgestern auf einen Artikel bei Facebook. Er handelte vom Zaudern. Darin heißt es unter anderem: “ Pssst, ich verrate Ihnen jetzt das grosse Geheimnis der Schriftstellerei: Die besten Ideen kommen einem beim Schreiben, nicht beim Nachdenken. “ Diese Erkenntnis lässt sich auch auf allgemeine Lebensbereiche übertragen.  Es wurde darin beschrieben, dass das Nachdenken bis zu einem gewissen Grad nützlich ist, aber wenn wir zu lange darin verweilen, wird es zum Grübeln und Zaudern und lässt uns schnell in eine Blockadefalle laufen. Also kurz gesagt: Die Umsetzung einer Idee lässt sich nicht theoretisch in Gedanken vorweg – „leben“, nur im Handeln wird sie lebendig und bietet uns die Möglichkeit Erfahrungen zu sammeln, was natürlich die Möglichkeit Fehler zu machen einschließt. Als ich den Artikel las, konnte ich mich in vielen Passagen wiedererkennen. Deshalb habe ich heute beschlossen „einfach drauf los zu schreiben“ und siehe da, es sind schon erstaunlich viele Worte geworden. Also erzähle ich von meinem ganz normalen Leben, nichts Weltbewegendes; aber es gibt ja nun auch zur Zeit, wie ich meine, mehr als genug, was die Welt bewegt und durcheinander rüttelt. Für mich ist es aus diesem Grund ganz besonders wichtig, immer wieder gedanklich zur Ruhe zu kommen. Dabei hilft mir zum Beispiel das Malen und Zeichnen. Ich habe die Zentangle Technik für mich entdeckt und abgewandelt. Mein neues Bild zeigt ein geliebtes Motiv von mir, das ihr ja schon  auf anderen Bildern gesehen habt: Weiterlesen

Ein grauer Tag mit bunter Überraschung

Es war ein Tag Anfang März, an dem  es eigentlich am Vormittag ganz freundlich draußen aussah Die Diskussion mit Harry, meinem inneren Schweinehund, hatte ich mit schlagkräftigen Argumenten erfolgreich für mich entschieden.
So brachen  wir schließlich zu einer etwas längeren Spazierrunde an unseren kleinen See auf.
Kaum waren wir gestartet, wurde es ein ziemlich mühsames Unterfangen. denn das Wetter verschlechterte sich zunehmend. Der Wind wuchs sich zu kleineren stürmischen Böen aus und trieb immer mehr dunkle Wolken zusammen.
Harry begann natürlich sofort wieder zu maulen und zu quängeln und setzte alles daran, mich zum Umkehren zu bewegen.
Aber ich kann stur sein, richtig stur!
Deshalb zog ich mein Vorhaben eisern durch und ließ Harry eiskalt abblitzen.
Mein Durchhaltevermögen wurde belohnt, denn am Ufer wartete eine bunte Überraschung auf uns.


Mein Herz hüpfte vor Freude und Harry zog sich beleidigt zurück.
Priska und ich konnten zwar nur eine kurze Rast machen, weil es richtig frisch war, aber der Ausblick auf den kleinen See war trotzdem wohltuend und schön.

Sogar die Kanadagänse trafen wir am Ufer.

Als sie sich gerade zu einem Bad im See entschlossen hatten, machten wir uns zufrieden auf den Rückweg:

Zuhause war es so gemütlich und  kuschlig warm und ich sagte triumphierend zu Harry:
“ Siehste wohl, wenn man die Gunst der Stunde nutzt, kann auch an einem grauen Tag eine bunte Überraschung warten!“

Der Winter ist angekommen

Ich freue mich, dass seit vorgestern nun endlich der Winter bei uns eingetroffen ist. Eigentlich war er ja schon lange da, aber eben inkognito.

Nun hat er sein Tarnkleid ausgezogen und zeigt sein wahres Gesicht.
Priska und ich haben das herrliche Winterwetter natürlich sofort für eine ausgedehnte Hunderunde genutzt.

Hier sieht nun Priska fast so aus, als ob sie ein Tarnkleid anhatte.


Heute haben wir den Weihnachtsbaum abgeschmückt und die Krippe weggepackt.
Die restliche Weihnachtsdeko bleibt aber noch, denn die Weihnachtszeit ist noch nicht zu Ende.
Gestern war das Fest der Heiligen drei Könige und heute kamen die Sternsinger zu uns, um die Gaben für Kinder in Kenia zu sammeln und unser Haus zu segnen.
Als ich danach im Wohnzimmer ohne Weihnachtsbaum saß , dachte ich darüber nach, was nun bleibt vom Weihnachtsfest.
Mir kam der Stern in den Sinn, der den Männern aus  dem Morgenland den Weg gewiesen hat. Er war und ist ein Zeichen, dass unser Leben unter einem guten Stern steht.
Ich habe héute Abend mit Priska einen Spaziergang durch unser Dorf gemacht und nach den noch übrig gebliebenen Sternen an den Häusern Ausschau gehalten, es sind noch wenige zu sehen. Dann habe ich in den Schnee geschrieben:

Heute war ein richtiger Sternentag für mich, denn ich habe einen Stern mit Sätzen gefüllt und habe ein Gedicht dazu geschrieben: “ Dein Leben steht unter einem guten Stern.“
Das könnt ihr, wenn ihr möchtet, auf meinem Schreibblog Herzensauge nachlesen.

Wenn der Herbstwind weht

Ich war heute beim Spaziergang unterwegs und es wehte ein ziemlich frischer, stürmischer Herbstwind. Als ich mich dabei ertappte, wie ich den Kopf senkte und das Gesicht verzog und eine gewisse ablehnende Haltung annahm: “ Hu, das ist aber unangenehm kalt heute“, überlegte ich mir, wie ich meine Einstellung zum Positiven wenden könnte.
Ich ging also in eine „Gehmeditation“ über und lies den inneren Widerstand bewusst los und stellte mir vor, wie dieser Wind, der an den Zweigen der Bäume rüttelt und die Blättern wegfegt, meinen Kopf durchweht und alles mitnimmt, was darin an unnötigem Ballast sich festgesetzt hat.
Es dauerte nicht lange bis ich eine Frische und Klarheit wahrnahm, die ich als wohltuend empfand.
Diese Erfahrung kann ich nutzen, um auch in gewissen belastenden Alltagssituation in eine positive Haltung zu kommen, die mein negatives Gedankenkarussell stoppt und ihm eine andere Richtung gibt.
Und dazu ist eine neue Gedichtkarte entstanden, die ich euch in meinem Schreibblog Herzensauge zeige.
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