Wolkenlücke

So kann es gehen: Heute Nachmittag schnappte ich mir hochmotiviert von einer großen Wolkenlücke meine Jacke und zog los zur Hunderunde ohne Hund.
Zurück kam ich pitschepatsche nass.
Auf der letzten Wegstrecke, beim Übergang vom Feld zum Ortseingang, traf ich auf einen ebenso nassen älteren Mann mit einem älteren Hund (er war schon grau um die Nase). Der Mann sagte zu mir: “ So ein Sauwetter!“ und wir lachten ein wenig verzweifelt.
Der Hund wechselte sofort die Wegseite und ging ganz eng neben mir her und stupste mich mit seiner Nase dabei an. Ich kraulte ihn ein bischen und freute mich über diesen Vertrauens- und Sympathiebeweis.

Dieses Bild machte ich kurz bevor es wieder anfing zu regnen.
Ich dachte mir, dass man bei dem derzeitigen Wetter ganz schön bescheiden wird und sich doch schon über ein wenig Helligkeit freuen kann.
Irgendwann wird er Einzug halten, der Frühling.
Bis dahin helfe ich mir z.B. mit einem gelben Tulpenstrauß, wie ich ihn mir heute vom
Einkauf mitbrachte.
Ich habe auch schon lustige bunte Vögel für unsere Wohnzimmerfenster gebastelt.

Schaun wir mal, das wird schon.

Dies und das

Nun hat der November schon begonnen und mir ist irgendwie die Zeit weggelaufen und es wird Zeit mich mal wieder zu melden.
Gut, es ging mir nicht so besonders in letzter Zeit, weil ich wochenlang an einer hartnäckigen Blasenentzündung herumlaboriert habe. Heute gab es dann endlich Grünes Licht.
Ich hab noch ein Sammelsuriem von ein paar Fotos von unseren Spaziergängen.

Wir wurden doch wirklich total von der Sonne verwöhnt in diesem Herbst und es dauert noch an. Ich genieße diese sonnigen Tage sehr.
Weil ich nicht so fit war und um meiner Seele etwas Gutes zu tun habe ich viel gebastelt.

In diesem Monat stehen viele erfreuliche Termine in meinem Kalender. Los geht es morgen Abend mit einem Fußtheater. Ich bin sehr gespannt. 🙂
Am Samstag bin ich bei einem Tanztag.
Sonntag arbeite ich dann endlich einmal wieder, auch darauf freue ich mich sehr.
Was ich sonst noch erleben darf, davon werde ich euch erzählen.
Lasst es euch gut gehen.

Aus meiner Elfenwerkstatt

Ich spürte, dass es in mir kribbelt und zibbelt. Kennt ihr dieses Empfinden wenn die Frühlingssehnsucht erwacht?

Da wurde es Zeit, diesem inneren Gefühl Ausdruck zu verleihen. Begonnen hatte es mit den Fensterbildern, die ich euch bereits gezeigt habe. Nun hatte ich Freude daran, weitere Elfen zu basteln.

Dies ist mein allererstes Modell, nur aus verschieden bunten Eierschachtelhütchen. Heute kam dann der Wunsch auf, weitere Elfen in bunteren Farben zu basteln. Morgen bin ich bei einer Freundin eingeladen und überreiche sie als kleines Mitbringsel in einer  Frühlingspflanze sitzend der Gastgeberin.

Meine erste Elfe darf in meiner Frühlingsschale sitzen
„Elfchen“ nennt man auch kleine Gedichte mit elf Wörtern, die  in besonderer Weise angeordnet sind.

Ich habe gerade eines geschrieben und wer weiß, vielleicht fällt euch ja auch eins ein?

Frühling
erwacht leise
wispernd und flüsternd
lockt er zart zum
Neubeginn.
Alles Liebe und einen frohen Sonntag wünsche ich euch.

Ein bissel was geht schon

Ganz fit bin ich noch nicht. Aber gestern war ich immerhin mit Unterstützung vom Ehemann ein wenig einkaufen. Heute dann die erste Minirunde mit Priska. Bin doch noch ziemlich schlapp und Geduld ist nicht gerade meine Stärke. Aber ein bissel was geht schon. Seht selbst!

Drei Motive warten noch und wenn sie dann alle fertig getrocknet sind, dürfen diese Elfen am Wohnzimmerfenster den Frühling anlocken. Einen frohen Sonntag für Euch alle!

Der Winter kommt

Ich freue mich, wenn der Winter heranzieht und sein von mir so geliebtes sonniges kalt-klares Wetter mit sich bringt. Das tut mir so richtig gut. Priska und ich haben heute Vormittag wieder einen schönen Spaziergang  unternommen. Die Sonne begleitete uns.

Und der Frost hatte lustige Muster in die Pfützen  gezaubert.

Ich habe am Wochenende das Haus adventlich geschmückt. Hier zeige ich euch meinen Wandbehang, den mein Mann nach meinen Wünschen gefertigt hat und an dem nun meine gefalteten Sterne hängen. Welch eine Freude hatte ich, als mir  vor zwei Wochen ein Katalogheft ins Haus flatterte, das qualitativ hochwertiges und ganz bezaubernd buntes Papier hatte. Ich habe  es komplett für alle Sterne die ihr seht aufgebraucht.
Den Holzengel habe ich am Samstag beim Weihnachtsmarkt der Lebenshilfe entdeckt, dort arbeitet meine große Tochter neben dem Studium und wir waren gemeinsam dort.

Hier seht ihr wie bunt die Sterne sind.

Im Header seht ihr meine Wichtel, die aus dem restlichen Holz entstanden. Nun werde ich noch einige Sterne aus Brotpapiertüten machen und dann die Bastelstube für dieses Jahr schließen und die Weihnachtsbackstube eröffnen.

Ein bischen Deko geht immer

Wie versprochen zeige ich euch meine beiden Tannenbäume die ich aus Wolle geklebt habe. Ich habe passende Beleuchtung in Form von LED Teelichtern dafür gefunden.

Heute wurde noch ein weiteres Bastelprojekt fertiggestellt.

Morgen geht es dann noch ein bischen weiter. Bald werde ich von Freunden abgeholt, wir fahren nach Mannheim zum Märchenabend. Habt einen schönen Abend.

Mutter-Tochter-Tag

Heute war meine jüngere Tochter bei mir zu Besuch und wir haben es uns so richtig gut gehen lassen.

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Es wurde gebastelt und gekocht.

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Sogar mit einem Smoothie hat sie mich zum Abschluss noch verwöhnt.

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Priska war auch ganz entspannt.

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Das Regenwetter haben wir dabei ganz vergessen.
Liebe Grüße an Euch alle.

Rückblick auf den April

Liebe Blogfreunde, ich habe lange nichts von mir lesen und sehen lassen. Ich möchte Euch mitteilen, dass es mir gut geht und gleichzeitig die Gelegenheit nutzen, Euch an dem Rückblick auf einen für mich reich gefüllten Monat teilhaben zu lassen.
April1April2April3
Das ist mein Geburtstagsgedicht für dieses Jahr:

Ich  danke heute an diesem Tag
der Quelle allen Lebens,
dass ich hier in dieser Welt,
zu dieser Zeit,
an diesem Ort sein darf.

Die Welt ist nicht perfekt,
und ich bin es auch nicht.
Deshalb glaube ich, dass wir
ganz gut zusammen passen,
mein Leben und ich.

Im Laufe der Jahre habe ich erkannt,  dass dieses Leben
gut genug ist für mich
und oftmals mehr als das.

Und so hoffe ich, dass ich am Ende meines Lebens
auch von mir sagen kann,
dass ich gut genug war
und vielleicht manchmal
auch mehr als das.

(C) Beate Neufeld
05.04. 2016
April4April5
Als ich mich auf das Wochenende zum Atemholen vorbereitete, entstand dieses Gedicht:

Lebensbaum
Solange ich lebe
fallen Äste,
im Sturm geknickt,
von meinem Lebensbaum.
Solange ich lebe
treiben Knospen,
wachsen Blätter,
an meinem Lebensbaum.
Solange ich lebe
haben meine Wurzeln
Verbindung zur unendlichen
Quelle der Lebenskraft,
werde ich gestärkt, erneuert und verwandelt
zur Auferstehung
in das unsterbliche Leben.

(C) Beate Neufeld
15.04.2016
April6
An diesem Wochenende in einer Zeit der Stille mit Impulsbesinnung schrieb ich folgendens Gedicht:

Augen der Liebe
DU hast mir Augen der Liebe gegeben,
aber ich habe mir die Brille
der Kontrolle und der Bewertung aufgesetzt.
Nur einen Lidschlag
bin ich von DIR getrennt.
Nur einen Augenblick
von DIR entfernt.
DU forderst mich dazu auf,
die Brille abzusetzen.
Wenn ich den neuen Blick wage,
erkenne ich mich so wie ich bin:
Getragen
gesegnet,
geheilt und
geliebt
in Ewigkeit.

(C) Beate Neufeld
16.04.2016
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Das war in kurzen Ausschnitten mein Monat April. Es begannen in diesem Monat auch noch zwei Kursreihen meiner Klangoase in den Volkshochschulen und gestern Abend durfte ich mit meiner Freundin Silvia einen Abend mit Klang und Märchen veranstalten.

Ich bin froh und dankbar, für alles, was ich an Schönem und Erfreulichem erleben durfte.
Seid mir alle herzlich gegrüßt!