Der Segen der Scheune

Holdrio,die Schreibblockade ist überwunden und es fließen die Wörter wieder „aus der Feder“!

Heute hatte der beste Ehemann von allen die rettende Idee: Wir lassen die Hitze ohne Murren ihrer natürlichen Bestimmung nachgehen und haben unsere Zelte in der Scheune aufgeschlagen.

Während ich einfach nur hier sitze und genieße formt sich  ein Gedicht fast wie von selbst.

Der Segen der Scheune

Ach wie glücklich

kann sich schätzen

jener Mensch

dem vor der Hitze

eine Zuflucht 

ist gegeben

Wie bereichert

und begnadet

wie bevorteilt 

ist sein Leben

Während Andere

hilflos darben

darf er gänzlich

ohne Schwitzen

in der kühlen 

Scheune sitzen

Freizeitaktivitäten

Es wird Zeit, mich wieder einmal zu melden um euch zu erzählen, was ich in meiner Freizeit in letzterZeit  gemacht habe.
Kürzlich war ich mit meinem Mann im Museumfür Puppentheaterkultur in Bad Kreuznach.
Ich liebe ja das Puppentheater und nutze jede Gelegenheit, mir Aufführungen solcher Art anzusehen. So war der Rundgang durch das Museum eine wahre Freude für mich.
Es gibt dort unter anderem ganz alte Filme zu sehen in denen man beobachten kann, wie früher die Schausteller ihre Bühnen transportiert und aufgebaut haben.
Man kann auch viel über die Entwicklung des Puppenspieles erfahren.
Welch unterschiedliche Arten von Puppen es dort zu sehen gab hat mich sehr fasziniert.
Schön war auch, dass es öfter Stationen gab, an denen man unterschiedliche Puppen anfassen durfte.

Ich habe das Gestalten mit Draht für mich neu entdeckt.

Das ist mein Erstlingswerk, es hängt am Fenster und ist am Abend bei geschlossenen Fensterläden fotografiert, deshalb die Schatten. Aber ein bissel kann man es erkennen, gell?

Dieses Drahtmandala ist heute Abend entstanden und es wird das Gastgeschenk für eine Freundin, bei der ich morgen zusammen mit einer anderen Freundin zum Mittagessen eingeladen bin.
Gestern Abend war ich bei einem Konzert und als ich meine Freundin abholen wollte und noch etwas auf sie warten musste, bin ich ein bischen auf der Straße hin und her gelaufen. Dabei habe ich das Foto gemacht und dann heute Abend dazu noch ein Gedicht geschrieben:

Als ich gestern so um die Ecke ging
hörte ich ein zaghaftes Bingelingling.
Verwundert und neugierig blieb ich stehen
doch weit und breit konnte ich nicht sehen
woher es kam, dieses leise Gebimmel
über mir sah ich den wolkigen Himmel,
unter mir nur die staubige Straße
doch endlich  vernahm ich am Ende der Gasse
aus einer Ecke in Nachbars Garten
ein Klingeln und Klimpern, ein Läuten und Locken,
es riefen nach dem Frühling die Osterglocken.

 

Bin ich ein FLT?

Diese Frage habe ich mir heute morgen einmal wieder gestellt. Der Impuls kam aus einer Gruppe bei Facebook. Meine Antwort die ich mir dann schließlich selber gab sieht folgendermaßen aus:

Wird dein Rucksack dir zu schwer
Lohnt es sich doch meistens sehr
Eine Pause einzulegen
Und mal näher hinzusehen
Was du alles mit dir schleppst
Möglich dass du dann  entdeckst
Was du dir hast aufgeladen
Musst du gar nicht alles tragen
Denn es kann sehr schnell geschehen
Fremde Lasten trägst du unbesehen
Was zu dir gehört pack ein
Was nicht dein ist lasse sein!

(C) Beate Neufeld

Ihr könnt euch vielleicht denken, was FLT bedeutet? Fremdelastenträger! Mit dieser neuen Wortschöpfung verabschiede ich mich für diese Woche und wünsche euch ein unbeschwertes Wochenende.

 

 

Herzlich Willkommen hier in meinem neuen Blog!

Schön, dass Du den Weg hierher gefunden hast. Ich freue mich sehr über jeden Besuch und jeden Kommentar.
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Schaun wir mal, über was es sich in Zukunft hier zu plaudern lohnt.
Heute war ein recht ausgefüllter Tag. Ich habe ein bischen mit der Bildbearbeitung herumgespielt und dabei ist folgenden Karte entstanden:
Die Welt ist bunt
Außerdem habe ich eine Freundin besucht und es wurde in der Bastelstube schon herumprobiert und getüftelt, denn Weihnachten ist ja nicht mehr allzu weit entfernt. 😉
Nun wünsche ich Euch einen frohen Abend, bis bald.

Für den befreienden Mut

Liebe Leser,
es gab hier in der letzten Zeit wenig zu lesen.Immer wieder ertappte ich mich dabei, dass mir die Worte fehlten.
ich wusste auch nicht so recht, was mit mir los ist.

Eigentlich, sagte ich mir, geht es mir doch gut, wieso fühle ich mich dann so gelähmt?

Heute wurde es mir klar, dass ich mich von den wenig erfreulichen Ereignissen in der Welt
habe „überrollen lassen“ und diese Negativität hat mir immer mehr positiven Kräfte geraubt.

Im Hinblick auf die Weltgeschehnisse erschien es mir irgendwie zu banal, von meinen Erlebnissen zu berichten.

Zur Zeit scheint sich die Waagschale immer mehr mit Ungutem: Gewalt und Hass zu füllen.

Heute wurde mir klar, dass es gerade deshalb wichtiger denn je ist, die andere Waagschale mit positiven und lebensbejahenden Aspekten zu füllen.
Ich habe deshalb beschlossen,ganz bewusst hier in diesem Blog einen Gegenpol zu setzen, den Blickwinkel auf das Gute und Hoffnungsvolle und Kraftspendende zu lenken.
Wer es lesen mag, der ist herzlich dazu eingeladen.
Wem es zu banal erscheint, der kann ja weiter klicken.

Nun genug der Vorrede, ich zeige Euch ein paar Bilder von meinen Lieblingsblumen.
Die Sonnenblumen habe ich schon seit meiner Kindheit besonders in mein Herz geschlossen.
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Wenn ich von weitem ein Feld mit Sonnenblumen erblicke, dann geht mir mein Herz auf.
Diese Blumen strahlen für mich Lebensfreude und Kraft aus.
Sie wenden sich der Sonne zu und sehen selber aus, wie Sonnen.
Sie sind Lichtsucher und Lichtspender zugleich.
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Ich bin auch ein Lichtsucher, daher kommt wahrscheinlich meine starke Beziehung zu dieser Blume.
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Am Montag hatte Priska eine kleine OP, weil ein kariöser Backenzahn gezogen werden musste.
Sie hat die Narkose und den Eingriff gut überstanden, worüber ich sehr froh bin, denn sie ist ja immerhin schon eine alte Dame und ihr Herz ist nicht mehr ganz gesund.
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Nun geht es ihr wieder viel besser und sie hechelt nicht mehr vor Schmerzen, sondern nur noch wie hier, wenn es ihr heiß wird. 🙂

Ich will schreiben:

Gegen die Ohnmacht

Gegen die Resignation

Gegen die Wellen der Gewalt

Gegen die Trostlosigkeit

Ich will meine Augen und mein Herz offen halten:

Für die Widerstandsfähigkeit

Für die Zuversicht

Für das Wachstum der Liebe

Für die Lebensfreude

Ich will mein Leben nicht aus der Hand geben

sondern meine Kräfte mobilisieren

um einen Gegenpol zu setzen:

Gegen die lähmende Angst

Für den befreienden Mut

(C) Beate Neufeld

20.07.2016

Seid alle herzlich gegrüßt, bis bald.

 

Nur hier sitzen

Nur hier sitzen
und genießen
die Ruhe des Sonntags
und lauschen
dem Vogelkonzert
und riechen
den Duft des Lindenbaumes
und spüren
die zarten Sonnenstrahlen auf meiner Haut
und sehen den Tanz der Gräser im Sommerwind
und danken
für das Geschenk des Augenblickes.
(C) Beate Neufeld

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Ich wünsche Euch einen erfüllten Sonntag.

Da lacht das Fotografenherz

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Ich war heute nach dem Einkauf auf dem Weg nach Hause und da blieb mir plötzlich vor Staunen der Mund offen stehen.
Ein prachtvolles Rot leuchtete am Wegesrand. Ich kann mich nicht daran erinnern schon einmal so viele Mohnblumen auf einmal gesehen zu haben.

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Ich suchte mir einen halbwegs sicheren Platz zum Parken, auf der zum Glück nur wenig befahrenen Landstraße.

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Mitten am Tag,
ganz unerwartet,
wurde ich eingeladen
zu einem Freudenfest.
Zwischen saftigem Grün
wiegten sich
in leuchtend roten Röcken
wohl tausend Tänzerinnen.
Mein Herz hüpfte mit.

(c) Beate Neufeld

Der goldene Mittelweg und ein maienwonniger Ausflug

Heute beim Frühstück las ich bei Gudrun ihren neuen Artikel.
Der hat mich sofort inspiriert und ich nahm ihre Worte in Gedanken mit auf unseren Ausflug.
Aber dazu später, jetzt erst mal das Gedicht, welches sich im Laufe des Tages in mir geformt hat und das ich dann wieder zu Hause angekommmen, zu Papier brachte.:

Der goldene Mittelweg

Hast du dir schon mal überlegt,
wo der goldene Mittelweg eigentlich ist?
Vielleicht ist er für dich eine Handbreit weiter links und für mich drei Schritte rechts davon?
Vielleicht ist der Mittelweg eine Sackgasse, oder ein Trampelpfad, auf dem es sich so schön unaufgeregt hinterher trotten lässt?
Bloß nicht auffallen und vom Weg abkommen, da könnte ja der böse Wolf lauern!
Ich zieh mir heute das rote Käppchen ab und werfe den Korb in die Büsche, dann pfeife ich auf den ausgetretenen Weg und hüpfe querfeldein.
Und genau dort schiebt sich mir mein goldener Mittelweg  förmlich unter die Füße.

Hast du dir schon mal überlegt, wo der goldene Mittelweg eigentlich ist?
Heute weiß ich, dass er sich weder ausmessen noch berechnen oder vorhersagen lässt.
Du findest ihn auf keiner Landkarte.
Wenn du den Mut hast, dich auf deinen eigenen Weg zu machen,
dann  wirst du unzweifelhaft und sicheren Schrittes deinem goldenen Mittelweg folgen.

(C) Beate Neufeld  05.05.2016

Unser goldener MIttelweg führte uns heute nach Speyer an den Rhein.
Wir haben das milde sonnige Wetter in vollen Zügen genießen können und sind ganz gemütlich am Rheinufer entlanggeschlendert, haben auf einer Mauer Platz gefunden und dem Treiben auf dem Fluß und am Ufer zugeschaut.
Alles war sehr friedlich, obwohl sehr viele Menschen unterwegs waren.
Schließlich haben wir uns in einem italienischen Restaurant, dass eine schöne Terrasse mit Rheinblick hat, einen leckeren Salatteller schmecken lassen.

20160505_143034Das war der Blick von unserem Tisch aus.
Der Rückweg führte uns durch einen Park, wo es sich viele Menschen bei einem Picknick
gut gehen ließen.
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Nun sitze ich hier im Wohnzimmer und wenn mein Blick nach draußen geht, dann kann ich die Lichtflecken bewundern, die die Abendsonne auf die Häuserwände zaubert.
Es ist alles sehr friedlich, an diesem maienwonnigen Feiertag.
Ich grüße Euch alle und wünsche Euch einen friedlichen Abend.