Bin ich ein FLT?

Diese Frage habe ich mir heute morgen einmal wieder gestellt. Der Impuls kam aus einer Gruppe bei Facebook. Meine Antwort die ich mir dann schließlich selber gab sieht folgendermaßen aus:

Wird dein Rucksack dir zu schwer
Lohnt es sich doch meistens sehr
Eine Pause einzulegen
Und mal näher hinzusehen
Was du alles mit dir schleppst
Möglich dass du dann  entdeckst
Was du dir hast aufgeladen
Musst du gar nicht alles tragen
Denn es kann sehr schnell geschehen
Fremde Lasten trägst du unbesehen
Was zu dir gehört pack ein
Was nicht dein ist lasse sein!

(C) Beate Neufeld

Ihr könnt euch vielleicht denken, was FLT bedeutet? Fremdelastenträger! Mit dieser neuen Wortschöpfung verabschiede ich mich für diese Woche und wünsche euch ein unbeschwertes Wochenende.

 

 

Herzlich Willkommen hier in meinem neuen Blog!

Schön, dass Du den Weg hierher gefunden hast. Ich freue mich sehr über jeden Besuch und jeden Kommentar.
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Schaun wir mal, über was es sich in Zukunft hier zu plaudern lohnt.
Heute war ein recht ausgefüllter Tag. Ich habe ein bischen mit der Bildbearbeitung herumgespielt und dabei ist folgenden Karte entstanden:
Die Welt ist bunt
Außerdem habe ich eine Freundin besucht und es wurde in der Bastelstube schon herumprobiert und getüftelt, denn Weihnachten ist ja nicht mehr allzu weit entfernt. 😉
Nun wünsche ich Euch einen frohen Abend, bis bald.

Für den befreienden Mut

Liebe Leser,
es gab hier in der letzten Zeit wenig zu lesen.Immer wieder ertappte ich mich dabei, dass mir die Worte fehlten.
ich wusste auch nicht so recht, was mit mir los ist.

Eigentlich, sagte ich mir, geht es mir doch gut, wieso fühle ich mich dann so gelähmt?

Heute wurde es mir klar, dass ich mich von den wenig erfreulichen Ereignissen in der Welt
habe „überrollen lassen“ und diese Negativität hat mir immer mehr positiven Kräfte geraubt.

Im Hinblick auf die Weltgeschehnisse erschien es mir irgendwie zu banal, von meinen Erlebnissen zu berichten.

Zur Zeit scheint sich die Waagschale immer mehr mit Ungutem: Gewalt und Hass zu füllen.

Heute wurde mir klar, dass es gerade deshalb wichtiger denn je ist, die andere Waagschale mit positiven und lebensbejahenden Aspekten zu füllen.
Ich habe deshalb beschlossen,ganz bewusst hier in diesem Blog einen Gegenpol zu setzen, den Blickwinkel auf das Gute und Hoffnungsvolle und Kraftspendende zu lenken.
Wer es lesen mag, der ist herzlich dazu eingeladen.
Wem es zu banal erscheint, der kann ja weiter klicken.

Nun genug der Vorrede, ich zeige Euch ein paar Bilder von meinen Lieblingsblumen.
Die Sonnenblumen habe ich schon seit meiner Kindheit besonders in mein Herz geschlossen.
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Wenn ich von weitem ein Feld mit Sonnenblumen erblicke, dann geht mir mein Herz auf.
Diese Blumen strahlen für mich Lebensfreude und Kraft aus.
Sie wenden sich der Sonne zu und sehen selber aus, wie Sonnen.
Sie sind Lichtsucher und Lichtspender zugleich.
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Ich bin auch ein Lichtsucher, daher kommt wahrscheinlich meine starke Beziehung zu dieser Blume.
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Am Montag hatte Priska eine kleine OP, weil ein kariöser Backenzahn gezogen werden musste.
Sie hat die Narkose und den Eingriff gut überstanden, worüber ich sehr froh bin, denn sie ist ja immerhin schon eine alte Dame und ihr Herz ist nicht mehr ganz gesund.
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Nun geht es ihr wieder viel besser und sie hechelt nicht mehr vor Schmerzen, sondern nur noch wie hier, wenn es ihr heiß wird. 🙂

Ich will schreiben:

Gegen die Ohnmacht

Gegen die Resignation

Gegen die Wellen der Gewalt

Gegen die Trostlosigkeit

Ich will meine Augen und mein Herz offen halten:

Für die Widerstandsfähigkeit

Für die Zuversicht

Für das Wachstum der Liebe

Für die Lebensfreude

Ich will mein Leben nicht aus der Hand geben

sondern meine Kräfte mobilisieren

um einen Gegenpol zu setzen:

Gegen die lähmende Angst

Für den befreienden Mut

(C) Beate Neufeld

20.07.2016

Seid alle herzlich gegrüßt, bis bald.

 

Nur hier sitzen

Nur hier sitzen
und genießen
die Ruhe des Sonntags
und lauschen
dem Vogelkonzert
und riechen
den Duft des Lindenbaumes
und spüren
die zarten Sonnenstrahlen auf meiner Haut
und sehen den Tanz der Gräser im Sommerwind
und danken
für das Geschenk des Augenblickes.
(C) Beate Neufeld

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Ich wünsche Euch einen erfüllten Sonntag.

Da lacht das Fotografenherz

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Ich war heute nach dem Einkauf auf dem Weg nach Hause und da blieb mir plötzlich vor Staunen der Mund offen stehen.
Ein prachtvolles Rot leuchtete am Wegesrand. Ich kann mich nicht daran erinnern schon einmal so viele Mohnblumen auf einmal gesehen zu haben.

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Ich suchte mir einen halbwegs sicheren Platz zum Parken, auf der zum Glück nur wenig befahrenen Landstraße.

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Mitten am Tag,
ganz unerwartet,
wurde ich eingeladen
zu einem Freudenfest.
Zwischen saftigem Grün
wiegten sich
in leuchtend roten Röcken
wohl tausend Tänzerinnen.
Mein Herz hüpfte mit.

(c) Beate Neufeld

Der goldene Mittelweg und ein maienwonniger Ausflug

Heute beim Frühstück las ich bei Gudrun ihren neuen Artikel.
Der hat mich sofort inspiriert und ich nahm ihre Worte in Gedanken mit auf unseren Ausflug.
Aber dazu später, jetzt erst mal das Gedicht, welches sich im Laufe des Tages in mir geformt hat und das ich dann wieder zu Hause angekommmen, zu Papier brachte.:

Der goldene Mittelweg

Hast du dir schon mal überlegt,
wo der goldene Mittelweg eigentlich ist?
Vielleicht ist er für dich eine Handbreit weiter links und für mich drei Schritte rechts davon?
Vielleicht ist der Mittelweg eine Sackgasse, oder ein Trampelpfad, auf dem es sich so schön unaufgeregt hinterher trotten lässt?
Bloß nicht auffallen und vom Weg abkommen, da könnte ja der böse Wolf lauern!
Ich zieh mir heute das rote Käppchen ab und werfe den Korb in die Büsche, dann pfeife ich auf den ausgetretenen Weg und hüpfe querfeldein.
Und genau dort schiebt sich mir mein goldener Mittelweg  förmlich unter die Füße.

Hast du dir schon mal überlegt, wo der goldene Mittelweg eigentlich ist?
Heute weiß ich, dass er sich weder ausmessen noch berechnen oder vorhersagen lässt.
Du findest ihn auf keiner Landkarte.
Wenn du den Mut hast, dich auf deinen eigenen Weg zu machen,
dann  wirst du unzweifelhaft und sicheren Schrittes deinem goldenen Mittelweg folgen.

(C) Beate Neufeld  05.05.2016

Unser goldener MIttelweg führte uns heute nach Speyer an den Rhein.
Wir haben das milde sonnige Wetter in vollen Zügen genießen können und sind ganz gemütlich am Rheinufer entlanggeschlendert, haben auf einer Mauer Platz gefunden und dem Treiben auf dem Fluß und am Ufer zugeschaut.
Alles war sehr friedlich, obwohl sehr viele Menschen unterwegs waren.
Schließlich haben wir uns in einem italienischen Restaurant, dass eine schöne Terrasse mit Rheinblick hat, einen leckeren Salatteller schmecken lassen.

20160505_143034Das war der Blick von unserem Tisch aus.
Der Rückweg führte uns durch einen Park, wo es sich viele Menschen bei einem Picknick
gut gehen ließen.
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Nun sitze ich hier im Wohnzimmer und wenn mein Blick nach draußen geht, dann kann ich die Lichtflecken bewundern, die die Abendsonne auf die Häuserwände zaubert.
Es ist alles sehr friedlich, an diesem maienwonnigen Feiertag.
Ich grüße Euch alle und wünsche Euch einen friedlichen Abend.

 

Rückblick auf den April

Liebe Blogfreunde, ich habe lange nichts von mir lesen und sehen lassen. Ich möchte Euch mitteilen, dass es mir gut geht und gleichzeitig die Gelegenheit nutzen, Euch an dem Rückblick auf einen für mich reich gefüllten Monat teilhaben zu lassen.
April1April2April3
Das ist mein Geburtstagsgedicht für dieses Jahr:

Ich  danke heute an diesem Tag
der Quelle allen Lebens,
dass ich hier in dieser Welt,
zu dieser Zeit,
an diesem Ort sein darf.

Die Welt ist nicht perfekt,
und ich bin es auch nicht.
Deshalb glaube ich, dass wir
ganz gut zusammen passen,
mein Leben und ich.

Im Laufe der Jahre habe ich erkannt,  dass dieses Leben
gut genug ist für mich
und oftmals mehr als das.

Und so hoffe ich, dass ich am Ende meines Lebens
auch von mir sagen kann,
dass ich gut genug war
und vielleicht manchmal
auch mehr als das.

(C) Beate Neufeld
05.04. 2016
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Als ich mich auf das Wochenende zum Atemholen vorbereitete, entstand dieses Gedicht:

Lebensbaum
Solange ich lebe
fallen Äste,
im Sturm geknickt,
von meinem Lebensbaum.
Solange ich lebe
treiben Knospen,
wachsen Blätter,
an meinem Lebensbaum.
Solange ich lebe
haben meine Wurzeln
Verbindung zur unendlichen
Quelle der Lebenskraft,
werde ich gestärkt, erneuert und verwandelt
zur Auferstehung
in das unsterbliche Leben.

(C) Beate Neufeld
15.04.2016
April6
An diesem Wochenende in einer Zeit der Stille mit Impulsbesinnung schrieb ich folgendens Gedicht:

Augen der Liebe
DU hast mir Augen der Liebe gegeben,
aber ich habe mir die Brille
der Kontrolle und der Bewertung aufgesetzt.
Nur einen Lidschlag
bin ich von DIR getrennt.
Nur einen Augenblick
von DIR entfernt.
DU forderst mich dazu auf,
die Brille abzusetzen.
Wenn ich den neuen Blick wage,
erkenne ich mich so wie ich bin:
Getragen
gesegnet,
geheilt und
geliebt
in Ewigkeit.

(C) Beate Neufeld
16.04.2016
April7April8April9April10April11
Das war in kurzen Ausschnitten mein Monat April. Es begannen in diesem Monat auch noch zwei Kursreihen meiner Klangoase in den Volkshochschulen und gestern Abend durfte ich mit meiner Freundin Silvia einen Abend mit Klang und Märchen veranstalten.

Ich bin froh und dankbar, für alles, was ich an Schönem und Erfreulichem erleben durfte.
Seid mir alle herzlich gegrüßt!