Urlaub im Wangerland – Wilhelmshaven

Heute soll es nun weiter gehen mit meinem Bericht über unseren Urlaub. Am dritten Tag ging es, nachdem wir am Vormittag in Jever gewesen waren, am Nachmittag weiter nach Wilhelmshaven.
Die Fotos in der Galerie erzählen euch: Von unserem Weg über die Strandpromenade mit Blick auf die Nordsee bei Ebbe.Davon, wie Priska sich die steife Brise um Nase und Ohren wehen ließ und von einer Hundebegegnung. Vom Blick auf die Kaiser Wilhelm Brücke, eines der Wahrzeichen von Wilhelmshaven. Davon wie die Wolken sich am Himmel versammelt haben um ein Fest zu feiern. Vom Blick auf den Hafen von der Brücke aus und wie diese sich öffnet, um ein recht kleines Schiff mit sehr langem Mast hindurch zu lassen.

Der Sommer schaut nochmal um die Ecke und sagt dem Herbst hallo

Ich mache mal eine kleine Pause beim Zeigen der Urlaubsfotos. Vorgestern habe ich mit Priska einen Ausflug nach Speyer gemacht, die Sonne hat uns gelockt. Wir hatten so einen schönen Nachmittag.

Der Park am Dom lud zu einem Spaziergang ein.

Ich konnte den Blättern bei ihrem Abschiedstanz zusehen. Lautlos und unbeschwert schwebten sie mit eleganten Drehungen hinunter.


Von Weitem lugte der Dom zwischen den Bäumen hervor.

Wir machten auch einen Bummel durch die Stadt und konnten bei sommerlichen Temperaturen beim „Italiener“ im Freien sitzen. Für die Hundemama gab es einen Cappuccino und der arme Hund  musste mit dem Wasser aus dem Brunnen vorlieb nehmen. 

Wir sahen lustige Schilderaufschriften:

Diese Recyclingidee fand ich bezaubernd:

Es folgen noch ein paar Fotos von unserem Bummel  zurück durch die Fußgängerzone und wieder am Dom vorbei zum Parkplatz.

 

So kann man sich täuschen

Bei einem Stadtbummel durch Neustadt an der Weinstraße war ich mit meiner Tochter schon einmal an diesem Lokal vorbeigeschlendert. Ich weiß noch, dass die etwas dekadent anmutende Aufmachung uns amüsiert hatte. Vor dem Lokal ist unter den Tischen und Stühlen ein roter Teppich ausgelegt.  Hier wird mit viel Silber dekoriert. Auf einem Tisch liegt ein silberner Dekohund. Der hätte uns damals schon auf die richtige Fährte bringen können und einen Hinweis darauf, was „Hund hier erwartet“.

Heute traf ich mich mit einer ortsansässigen Freundin dort zum Frühstück und kam ins Staunen. Kurz und gut, hinter der Chiccimikki (ich weiß gar nicht wie sich das schreibt) – Fassade verbirgt sich ein Lokal, in dem man sich als Gast und insbesondere als Hund rundherum liebevoll und gut versorgt fühlt. Seht selbst :

Darf ich vorstellen: „Prinzessin Priska“.Die überaus freundliche und zuvorkommende Frau, die uns das Frühstück servierte, fragte ob sie Wasser für den Hund bringen dürfe. Als sie damit ankam blieb uns der Mund offen stehen. Eins steht fest, ein Hundeleben hatten wir heute nicht!

 

Sonnenstrahlen fangen

„Wir sind hinaus gegangen, den Sonnenschein zu fangen …“, so heißt es in einem Frühligslied, dass mir gerade in den Sinn und auf die Lippen kam, als ich die passenden Worte für meinen heutigen Blogeintrag suchte. 

In diesen Tagen geht es Priska so gut, dass ich heute mit ihr sogar einen Waldspaziergang unternehmen konnte. Die gute Waldluft, das belebende Grün und die angenehmen Temperaturen unter dem Blätterdach haben uns beiden sehr gut getan. Mir ist von weitem schon dieses Muster aufgefallen, dass die Sonne auf den Baumstamm gemalt und mich zu einem kleinen Gedicht inspiriert hat.

Julisonne

Durch alle Ritzen
funkeln und blitzen
goldene Strahlen
die Lichtmuster malen.

(C) Beate Neufeld

Gestern hat mich ein sehr trauriges Ereignis wachgerüttelt. Kennt ihr das, es ist wie wenn plötzlich ein helles Licht einen schummrigen Raum erleuchtet, oder wie wenn man nach langem Umherirren plötzlich vor einem Wegweiser steht?

Der Hund meiner Freundin, 5 Monate älter als Priska, musste gestern, obwohl er schon länger kränklich war, wegen massiven gesundheitlichen Problemen dann doch ganz unerwartet schnell „erlöst“ werden. Dieses Ereignis macht mich sehr betroffen, weil mir der kleine Gismo auch sehr ans Herz gewachsen ist. Mir wurde aber dann heute Nacht als ich wachlag bewusst, dass ich nicht wirklich lebendig war in der letzten Zeit. Meine Gedankenkreise über die Sorgen um Priska hatten mich sozusagen so eingewickelt, dass mir kaum Luft zum Atmen blieb. Ich wartete wie gefesselt auf den Moment, in dem ich Priska „hergeben“ muss. Die Angst davor hatte mich sozusagen völlig in Beschlag genommen und mir einen Großteil meiner Lebenskraft und -freude geraubt. Durch das traurige Ereignis und die Gespräche mit meiner Freundin wurde mir bewusst, dass ich die Zeit, die mir mit Priska noch geschenkt ist, dankbar auskosten möchte, so wie es uns möglich ist. Tag für Tag. Stunde für Stunde.

Durchatmen

Heute Vormittag war ich sehr dankbar für ein klein wenig Abkühlung in Form von einer leichten Brise. Seit Tagen hatte mich die Hitzewelle sozusagen lahmgelegt, weil diese Witterung und ich einfach nicht kompatibel sind. Nein, ich will hier jetzt nicht über das Wetter jammern,  denn es ist schließlich Sommer und wenn es derzeit kühl und grau wäre, dann wäre das alles andere als schön.Ich denke, dass es gerade diese Gegensätze sind, die wir hier in unseren Breitengraden auch gerade durch die Jahreszeiten erleben dürfen, die uns unsere Sinne öffnen für die Schönheit der Natur insbesondere  und des Lebens im allgemeinen. Niemals hätte ich diese Brise heute morgen so ausgekostet, wenn ich zuvor die Hitze nicht gespürt hätte. Niemals würden die leuchtenden Sommerfarben mein Herz so sehr erfreuen, wenn ich den kargen Winter nicht erlebt hätte. Also ist alles gut so wie es ist!
Und unserer alten Dame hat die kleine Abkühlung auch gut getan!
Wie ich diese kleinen Farbtupfer im Kornfeld liebe!

Sommerwind
labende Kühlung
auf erhitzter Haut
dankbar genieße ich erquickende
Belebung

 

 

Ein Wasser bitte für den Hund

Hallo ihr Lieben,

bei uns ist es heute richtig sommerlich heiß und da haben wir für den Spaziergang den kühlen Wald gewählt. Nichts desto trotz sind wir ins Schwitzen gekommen. Meine Füße waren zudem noch warm verpackt in den Schuhen wärend „der beste Ehemann von allen“ (ich mag einfach diesen Ausspruch von Kishon) wohlweislich leichtes Schuhwerk gewählt hatte. Mensch und Hund waren auf jeden Fall glücklich zum Abschluss im Waldlokal einkehren zu können.

„Hallo Frau Bedienung, guck mal meine Zunge wird schon immer länger, während ich vor der trockenen Trinkschüssel warte. Gehts ein bissel schneller bittö?“

Na endlich! Schaut mal, wir hatten uns ein richtig gemütliches Plätzchen ausgesucht.

Und nun genießen wir die Sonntagsruhe im kühlen Wohnzimmer. Und ihr so?

Aus Grau wird Dankbarkeit

Heute morgen hat meine Stimmung im Inneren mit dem Grau in Grau im Äußeren perfekt zusammen gepasst. Ich ging mit Priska zur Hunderunde hinaus und dachte mir noch wie gut, es ist, dass ich „gezwungen“ bin nach draußen zu gehen, ohne Hund hätte ich mich wahrscheinlich den ganzen Tag „vergraben. Unweit von unserem Haus, also gerade um die Ecke steht ein großer Baum auf dem „Schwanenplatz“. Ich habe ihn aber schon lange in Rabenplatz umgetauft. Seht und hört selbst:https://www.youtube.com/watch?v=NkqDi4_M2l4

Es macht Freude, dem munteren Treiben zuzusehen. Zumindest geht es mir so, die Menschen die direkt am Schwanenplatz wohnen, empfinden das vielleicht zuweilen ganz anders, so ist das eben.
Dann ging es weiter durch die Felder und es gab ein wunderbares Vogelkonzert.
Deshalb  dachte ich mir, wenn das Wetter auch nicht so berauschend ist, dann gibt es doch wenigstens Schönes zu hören. Also wieder ein Glücksmoment für meine Sammlung. :;-)

https://www.youtube.com/watch?v=VKW00OL-Uf0

Als ich nach Hause kam durfte ich einen ganz  lieben Brief einer Freundin aus dem Briefkasten holen.Wir kennen uns seit vielen Jahren und sehen uns sehr selten. Aber die Beziehung hält über diese Entfernung hinaus immer noch und das macht mich dankbar.

Habt ihr heute auch schon etwas erlebt, was euch froh und dankbar gemacht hat?

Nichts Weltbewegendes

Ich ertappe mich immer wieder dabei, in eine Schreibblockade zu verfallen, weil ich mir denke, dass es nichts Interessantes zu berichten gibt. Dann stieß ich vorgestern auf einen Artikel bei Facebook. Er handelte vom Zaudern. Darin heißt es unter anderem: “ Pssst, ich verrate Ihnen jetzt das grosse Geheimnis der Schriftstellerei: Die besten Ideen kommen einem beim Schreiben, nicht beim Nachdenken. “ Diese Erkenntnis lässt sich auch auf allgemeine Lebensbereiche übertragen.  Es wurde darin beschrieben, dass das Nachdenken bis zu einem gewissen Grad nützlich ist, aber wenn wir zu lange darin verweilen, wird es zum Grübeln und Zaudern und lässt uns schnell in eine Blockadefalle laufen. Also kurz gesagt: Die Umsetzung einer Idee lässt sich nicht theoretisch in Gedanken vorweg – „leben“, nur im Handeln wird sie lebendig und bietet uns die Möglichkeit Erfahrungen zu sammeln, was natürlich die Möglichkeit Fehler zu machen einschließt. Als ich den Artikel las, konnte ich mich in vielen Passagen wiedererkennen. Deshalb habe ich heute beschlossen „einfach drauf los zu schreiben“ und siehe da, es sind schon erstaunlich viele Worte geworden. Also erzähle ich von meinem ganz normalen Leben, nichts Weltbewegendes; aber es gibt ja nun auch zur Zeit, wie ich meine, mehr als genug, was die Welt bewegt und durcheinander rüttelt. Für mich ist es aus diesem Grund ganz besonders wichtig, immer wieder gedanklich zur Ruhe zu kommen. Dabei hilft mir zum Beispiel das Malen und Zeichnen. Ich habe die Zentangle Technik für mich entdeckt und abgewandelt. Mein neues Bild zeigt ein geliebtes Motiv von mir, das ihr ja schon  auf anderen Bildern gesehen habt: Weiterlesen

Die Ruhe vor dem Sturm

Hallo Ihr Lieben,  bevor sich später unser Haus mit meinen Freundinnen, Lachen und turbulentem Stimmengewirr füllen wird, genieße ich noch ein wenig die Ruhe hier im Wohnzimmer. Ihr seht, der Kaffeetisch ist schon fast fertig und auch sonst ist nicht mehr viel zu tun. 

Das habe ich alles schon seit heute Morgen vorbereitet. Morgen habe ich Frühdienst und am Freitag fahren wir nach Kassel, um unsere jüngste Tochter zu besuchen und sie über Ostern mit zu uns zu nehmen. Am Ostermontag arbeite ich im Spätdienst, und deshalb vermute ich, dass ich vor Ostern hier nichts mehr schreiben werde. Auch für Besuche in euren Blogs bleibt mir  leider keine Zeit.

Ich werde die Zeit zwischen meinen Arbeitseinsätzen mit meinen Lieben genießen. Ich halte es mit der Weisheit der Indianer, dass es ratsam ist, ab und zu eine Rast einzulegen, damit unsere Seele Zeit hat nach zu kommen.

Ich wünsche Euch allen ein frohes und entspanntes Osterfest.

Entwicklungsmöglichkeiten

Kannst du dir vorstellen, dass noch ungenutzte Talente in dir schlummern?

Hast du eine Ahnung von deinen Entwicklungsmöglichkeiten?

Weißt du wie du deine Wachstumsbedingungen fördern kannst.

Diese und noch viele andere Fragen stellten sich mir heute morgen, als ich staunend vor der Vase mit den Rebzweigen stand, die ich vor 17 Tagen aus dem Feld aufgesammelt und mitgebracht hatte. Im Frühjahr werden die Weinstöcke beschnitten, so dass letztlich nur zwei Ruten übrig bleiben.
Heute entdeckte ich die ersten zarten Blättchen, die aus den zuvor kahlen Zweigen ausgetrieben sind. Das Wunder des Lebens! Der Kreislauf der Natur in den wir alle eingebunden sind.


Gestern haben wir bei schönstem Frühlingwetter einen Spaziergang am Rhein unternommen. Ein Gefühl von Leichtigkeit und Freiheit empfinde ich, wenn ich nach der langen kalten Jahreszeit ohne Jacke laufen kann. Priska hat den Ausblick auf den Rhein genossen.