Darf ich vorstellen?

Das ist Leo, ein etwas schüchterner Grashüpfer. Er ist ausgewandert, brauchte mal Tapetenwechsel und wollte offensichtlich auch andere Seiten seiner Persönlichkeit entdecken. Diesen Traum hat er dich nun erfüllt, er lebt zur Zeit in unserem Hof auf dem Basilikum und gibt sich seither als Kräuterhüpfer aus.

Heute Nachmittag ist das Wetter wieder richtig schön sommerlich geworden und bei der Hunderunde haben die  Wölkchen am Himmel mir Freude bereitet.

 Priska war das glaube ich so ziemlich egal.

Sie liegt jetzt zufrieden neben ihrer Decke und dampft erst mal ab.

Schaut mal, was da auf unserem Wohnzimmertisch steht.

Ihr werdet jetzt vielleicht ungläubig den Kopf schütteln und denken: Ja hat sie denn jetzt völlig die Orientierung verloren. Ne, keine Sorge, das sind krine Vorbereitungen auf Ostern. Ich möchte am Wochenende mal wieder basteln. Vielleicht zeige ich Euch was daraus geworden ist. 😉

Nun lasst es Euch gut gehen. Liebe Grüße in das Wochenende.

Mobiler Feldfriseur


Hallo Leute, ich finde es wird höchste Zeit, dass ich mich hier mal wieder zu Wort melde.
picsart_07-24-05.31.58.jpgIch erzähle Euch  mal was hier in der letzten Zeit so los war.
Also es ist ja ganz schön schwül hier bei uns in der Rheinebene.
Da ist es gut, wenn Frauchen und ich ab und zu mal eine Rast einlegen.
Wir brauchen uns nicht zu hetzen, wir haben Zeit!
Außerdem sehen und erleben die Langsamen sowieso viel mehr, als die, die nur durch die Gegend pesen. Da habe ich doch tatsächlich vor ein paar Tagen den mobilen Feldfriseur auf frischer Tat ertappt.
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Ja, wenn Ihr Euch anstrengt, könnt Ihr ihn ganz hinten entdecken.
Und die Felder wissen offensichtlich auch ganz genau was sie wollen und das ist ganz sicher kein oller Einheitsschnitt. Nene, seht nur, jedes Feld wird hier ganz nach eigenem Wunsch total schick gestylt.
Dieses Feld wollte zum Beispiel einen eleganten Stufenschnitt.
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Wisst Ihr eigentlich wie der Sommer riecht?
Ich weiß es ganz genau!
Zugegeben, mit meiner super leistungsfähigen und sensiblen Hundenase habe Euch gegenüber einen entscheidenden Vorteil.
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Aber wenn Ihr Euch Zeit nehmt und Eure Nase mal ganz gemächlich in die Luft streckt, dann könnt Ihr ihn auch riechen, den Sommer.
Er duftet nach: Mohnblumenrot, Sonnenblumengelb und Wegwartenblau, nach tausenderlei blumigen Düften, nach zarten Gräsern und frisch gemähtem Heu und nach dem scheuen Flügelschlag der Schmetterlinge.
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Ich verraten Euch mal was: Ich konzentriere mich ganz arg und sammle die Düfte dann sozusagen und nehme sie mit, und wenn ich  dann hundemüde bin verleihen sie meinen Träumen eine ganz besondere Duftnote.
Und noch ein Tipp von Hund zu Mensch:
Damit es mir nicht zu warm wird, lege ich mich einfach neben das Körbchen auf die wunderbar erfrischend kühlen Fließen. Keine Ahnung warum Ihr Euch nicht mal ein Beispiel daran nehmt, anstatt Euch darüber zu beklagen, dass Ihr mal wieder gar nicht gut schlafen konntet, vor lauter Hitze.
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Für mich sieht das Maisfeld wie ein Urwald aus, aber wenn ich meinen Kopf hoch genug recke, dann kann ich den schönen blauen Sommerhimmel genießen.
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Hihi, hier habe ich es fast geschafft mein Frauchen auszutricksen. Ich habe mir nämlich ganz heimlich eine Kartoffel am Feldrand gemobst.
Könnt Ihr wahrscheinlich gar nicht erkennen, weil ich auf dem Foto so weit weg stehe.
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Auch Frauchen hat es erst im letzen Moment gemerkt und schnell: “ mach  aus! “ gerufen. Puuuh, wenn ich das höre,  dann kann ich nicht anders, dann lasse ich meine Beute lieber fallen. Wisst Ihr, ich denke mir, der Klügere gibt nach, denn ich will ja nicht , dass Frauchen verärgert ist, später gibt es nämlich ein Leckerlie.

Ich sage für heute mal Tschüß und schicke Euch ganz liebe Grüße von Frauchen:
Der Herbst lässt übrigens auch schon grüßen. 😉
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Priska auf der Sonnenseite und Pferdeyoga

Mir fällt immer wieder auf, wie häufig in den Medien über Negatives berichtet wird, da hat das Positive meist wenig Platz.
Priska meint:  Das Leben bietet  viel mehr Sonnenplätze, wenn man sich darauf konzentriert, sie zu suchen. Wer im Schatten bleibt, der hat versäumt, nach der Sonne Ausschau zu halten.

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Wo wir gerade beim Thema „Ausschau halten“ sind: Gestern Nachmittag hat das Gewitter vorab durch ein Wolkenfenster in  unseren Hof gelinst und hat sich sicher heimlich ins Fäustchen gelacht, bei der Vorfreude darauf, einen fleißigen Heimwerker von seinem Arbeitsplatz  zu vertreiben.

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Heute bei der Hunderunde kamen Priska und ich an einer Pferdekoppel vorbei.

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Ich staunte nicht schlecht, als ich ein Pferd sah, das Yoga praktizierte.

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Ich genieße jetzt den Sonntag mit Lesen und mach mir später noch einen erfrischenden Smoothie.

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Prost und lasst es Euch gut gehen, bis zum nächsten Mal.

Ich sehe was 4 und Schon wieder England – Cotsworlds

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Ich habe zwei Motive von der letzten Englandreise gefunden, die in diese Reihe hineinpassen:
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Mietwagenverleih ist ja ein alter Hut, aber dass es auch einen Bassets-Verleih gibt, war mir neu!
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Für die vertraulichen Gespräche von Frau zu Frau.

Nun folgen in einer Galerie die Fotos vom unserem nächsten Ausflug während der Englandreise, in die Cotsworlds.
Wir besuchten zwei von Bath aus nahe gelegende Orte: Cirencester, die größte Stadt der Cotsworlds mit einer typischen Wollkirche und Bibury, ein typisches Dorf dieser Gegend, das von einem Schriftsteller als das schönste Dorf Englands bezeichnet wurde.

Mein innerer Schweinehund heißt Harry

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Bildquelle: (c) phoddoschopp/pixelio.de

Darf ich vorstellen: Das ist Harry, mein innerer Schweinehund.
Es ist noch gar nicht allzu lange her, dass ich mit ihm Bekanntschaft machte, und dass ist sehr verwunderlich, denn ich weiß heute, dass er praktisch schon immer bei mir war.
Früher habe ich mich selbst dafür verantwortlich gemacht, wenn ich keine Lust hatte und unangenehmen Betätigungen aus dem Weg gegangen bin.
Dann fühlte ich mich schlecht und schimpfte mich selber faul.
Heute weiß ich ganz genau wer so einen schlechten Einfluss auf mich hat und mich zu solch liderlichem Verhalten anstifteten will.
Er ist der Übeltäter, mich trifft keine Schuld!
Aber seit ich ihn enttarnt habe, hat sich einiges in meinem Leben verändert.
ICH LASS MIR DOCH VON DEM NICHT IN MEINE ANGELEGENHEITEN HINEINFUSCHEN!
Zunächst habe ich viel Energie darauf verschwendet, seine penetrant aufdringliche Stimme zu ignorieren. Aber das ist mir nur ganz selten gelungen.
Neuerdings habe ich eine sehr wirksame Strategie entdeckt:
Ich lasse mich jetzt auf einen Dialog mit ihm ein.
Ja, ihr habt richtig gelesen: Ich bin wirklich so verrückt und spreche mit ihm.
Das hat einen entsprechenden Vorteil, ich habe die Chance ihn im Gespräch mit meinen Gegenargumenten zu überzeugen.
Ich gebe ja zu, dass ich diese Strategie nicht immer anwende, denn es kann schon ein wenig anstrengend sein, mit ihm zu diskutieren. Aber ich weiß, dass er letztendlich schnell aufgibt, wenn ich ein Thema mit ihm einmal ordentlich „durchgeackert“ habe.
Also zum Beispiel das Thema Training im Fitness – Studio.
Da hat er mich auf folgende Weise mit seiner nervigen Art belästigt:
“ Neee, du kannst heute nicht da hingehen, dein Kreislauf ist nicht in Schuss, du hast doch eh schon leichte Kopfschmerzen, das tut dir nicht gut, die werden nur schlimmer vom Training! “
Da habe ich ihm aber ein Schnippchen geschlagen, in dem ich argumentierte:
“ Weißt du was, das kannst du ja gar nicht wissen, ich werde es einfach ausprobieren. Ich geh jetzt hin, und wenn es wirklich nicht gut tut, dann kann ich immer noch heimgehen! “
Und was soll ich Euch sagen: Er hatte mich angeflunkert, wollte nur nicht alleine daheim auf der Couch liegen, er hat es nämlich viel lieber, wenn ich mich daneben lege und ihm den Bauch kraule!
Aber damit ist jetzt Schluss!
Na ja, ab und zu braucht er ja auch seine Streicheleinheiten, soll ja schließlich auch “ nicht leben wie ein Hund „, aber nicht immer und zu jeder Zeit und nur dann, wenn ich auch will! 😉

Und wie heißt Euer innerer Schweinehund, falls Ihr einen habt?

Ein spielender Hund und ein fliegender Elefant

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Dies ist mein Beitrag zum Projekt von Hingesehen-Luiselotte.
Gesammelte Glücksmomente der vergangenen Woche.
Los geht es heute mit dem spielenden Hund.
Ich freue mich heutzutage mehr als früher, wenn Priska zum Spielen aufgelegt ist. Solche Momente sind mit den Jahren seltener geworden. Ihr geht es Gott sei Dank gut, aber ich merke ihr doch deutlich an, dass sie jetzt eine ältere Dame ist.
Sie ist viel ruhiger geworden, schläft mehr und spielt seltener.
Aber wenn sie dann mal “  der Hafer sticht “ oder sie sich von mit animieren lässt, dann genieße ich es in vollen Zügen!
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Der krönende Abschluss war dann noch eine herrliche Fußmassage mit Priskas rauher Zunge.
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Der Herbst hat bei uns seinen Einzug gehalten: Meine liebste Jahreszeit!
Ich genieße die Spaziergänge mit kühler belebender Brise.
Die Wolkenspiele waren an einem Tag besonders schön:
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Auch hier ein krönender Abschluss, tatsächlich am Ende des Feldweges:
Ein fliegender Elefant:
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Ein Ereignis, dass mir ganz besonderes vergnügen bereitet hat, war unser Freundinnen- Treffen, dass dieses Mal bei mir stattfand.
Hier seht Ihr einen Teil der Tisch-Dekoration und den Blumenstrauß, den ich geschenkt bekam.
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Nun bin ich in der Küche am backen und werkeln für ein besonders Fest, was morgen bei uns stattfindet. Aber davon erzähle ich Euch in der nächsten Woche mehr!
Seid herzlich gegrüßt!

Geschichten die das Leben schreibt

Heute war ich bei einer Freundin zu Besuch und eine Freundin von ihr erzählte uns eine Begebenheit die sich kürzlich bei ihr zugetragen hat.
Diese besagte Freundin hat einen Kater, der in der letzten Zeit häufig Vögel gejagt und mit nach Hause gebracht hat. Eines Tages war es wieder so weit, dass ein „klägliches Piepsen“ zu vernehmen war. Das arme Vöglein wurde im ganzen Haus in allen Winkeln gesucht und das Mitleid wurde von Tag zu Tag größer, weil trotz verzweifelter Hilferufe die Rettungsversuche ohne Erfolg blieben. Die Freundin redete sogar auf das kleine hilflose Wesen ein, dass es sich doch endlich zeigen möge, aber es war auch nach 3 Tagen keine Spur zu sehen. Um das Tierchen vor dem nahenden Hungertod zu retten und es aus dem Versteck zu locken, wurde schließlich ein kleines Schälchen mit Wasser und eines mit Haferflocken aufgestellt.  Mit dem Besuch der Tochter am nächsten Tag kam dann endlich die ersehnte Abhilfe, die Tochter hörte das Piepsen und konnte Licht in das Dunkel bringen: Es war der Feuermelder. 😀

Es frühlingt :-)

Es summselt und brummselt,
es blütelt und duftelt,
es zwitschelt und pfeifelt,
überall:
unter mir, über mir,
neben mir und um mich herum,
frühlingt es.
(C).Beate Neufeld

Da gibt es kein Halten mehr,
es drängt mich hinaus in die Natur.

Die Sonne zieht mir die Jacke aus.

Der Bauer zieht den Feldern ein Mäntelchen drüber.

Es märzelt und deshalb spannt er sein
(Rösslein) Traktörlein ein.

Die Magnolien haben beschlossen, sich nicht an den altgewohnten Zeitplan zu halten und einmal forsch und frech aus dem Rahmen zu fallen.
Und das alles nur weil
es frühlingt!