Wolkenhimmel und eine mögliche Strategie

Ein makellos blauer Himmel ist schon schön anzuschauen, aber ich finde gerade auch starke Wolkenbildung vor allem auf Fotos oder Gemälden sehr reizvoll. Gestern bot der Himmel eine reizvolle Kulisse. Ich nehm euch mal mit und zeige euch ein Video mit Rundumblick.

Ich habe gestaunt, als ich „plötzlich“ vor einem Maisfeld stand, wo vor kurzem noch nichts zu sehen war. Der Regen lässt alles fleißig sprießen.

Ach dieser Wolkenhimmel!

Heute früh war ich auch wieder unterwegs und mir fielen die riesig in die Höhe gewachsenen Wegwarten ins Auge.

Und noch ein letzter Ausblick von heute früh.

Nun ist es schon spät am Abend und ich möchte diesen Blogbeitrag doch noch heute zu Ende bringen. Zur Zeit fällt es mir relativ schwer, hier einen Beitrag zu verfassen. Ich hadere schon längere Zeit, weil es recht ruhig hier geworden ist. Klar ich bin auch ruhiger geworden. Heute lass ich bei Emil im Blog einen Kommentar, ein paar Zeilen die mich sehr berührten. Die Aussage war in etwa, dass das Geschriebene Wort unendlich ist, für immer lebendig bleibt. Da bekam ich eine Ahnung davon, dass es wahrscheinlich gar nicht darauf ankommt, wieviele Menschen hier bei mir lesen, sondern dass es darauf ankommt, dass ich den Wortfluss nicht versiegen lasse. Denn eigentlich, im tiefsten Inneren drängt es mich zu schreiben. Es liegt mir sozusagen im Blut. Und dann las ich heute bei Gudrun auch etwas, was genau diese Gedanken unterstreicht: Es kommt auf die Freude beim Tun an, wenn wir uns immer erst fragen, was es bringt, also beginnen es im Vorhinein zu bewerten, dann legt das die Kreativität lahm. Ja, danke für die Erinnerung an das, was ich eigentlich schon wusste. Aber das ist ja oft so, dass ich einer Erinnerung bedarf um wieder auf die Spur zu kommen. So und nun sind es doch noch viel mehr Wirte geworden, also ich mir heute vorzustellen gewagt hätte. Einfach mal drauflos schreiben, das ist vielleicht gar keine schlechte Strategie. Zum Lesen wird ja keiner gezwungen :-O

Ein bisschen was geht immer

Hallo ihr Lieben, falls jemand hier vorbei schaut, kann er sehen, wie meine selber gebastelte Lampion-Lichterkette aussieht. Mit den Fotos erfülle ich gerne den Wunsch von Martina
Der Heißkleber ist gerade frisch getrocknet und ich bin mit dem Ergebnis zufrieden. Es war schon ein wenig aufwendig, aber ich finde es hat sich gelohnt. Es folgt noch eine zweite Kette, aber da müssen nur noch die bereits fertiggestellten Lampions dran geklebt werden. Der beste aller Ehemänner hat prophezeit, dass die Chancen nicht schlecht stehen, dass die Sauna morgen fertig gestellt wird und wir sie im Sonntag dann einweihen können. Für die Gemütlichkeit im Ruheraum habe ich mit den Lichterketten schon mal gut vorgesorgt.

Ich habe die Lampions immer in ganz kleinen Schritten gefaltet mit viel Pause dazwischen. Besonders frisch habe ich mich in der letzten Woche nicht gefühlt, aber seit gestern Abend geht es wieder gut. Ich wurde letzte Woche am Donnerstag zum zweiten Mal geimpft und das hat mein Immunsystem ganz gut beschäftigt.

Nun wünsche ich euch ein freudvolles Wochenende.

Stell dir vor, dass unten oben ist

Kürzlich „kramte“ ich in meiner Musikbibliothek und stieß auf ein Lied, dass ich schon
eine ganze Weile nicht mehr gehört hatte. Meine Überschrift trägt den Titel dieses Liedes
von Annett Louisan. Der Liedtext sprach mich gerade in diesem Moment besonders an und ich beschäftigte mich eine ganze Weile damit.

Meine Gedanken wanderten zurück zu der Zeit meiner Fortbildung zur Lehrerin für Stressprävention und Psychohygiene. Wir hatten uns mit dem Thema Reframing (Umdeutung) in der Psychologie eingehend beschäftigt.

https://www.wikiwand.com/de/Umdeutung_(Psychologie)

Ja und womit ich mich sonst so beschäftigt habe?
Keine weltbewegenden Dinge, aber ist ja auch ganz gut, wenn es mal eher unaufgeregt vonstatten geht, finde ich.

Neulich bei der Laufrunde wartete eine Gänseschar auf mich. Und ein Bastelprojekt ist auch am Start.


Nene, das ist keine Weihnachtsbastelei. Es wird eine Lichterkette für den Ruhebereich unseres zukünftigen Saunahäuschens. Ihr glaubt ja gar nicht, wie ich mich freue, dass mein langgehegter Traum nun Wirklichkeit wird. Nun seid mir alle herzlich gegrüßt.

Lebe Liebe Jetzt

Ein Raum in dir 
bleibt ewig
unberührt 
und heil
bietet dir Zuflucht
mitten im Lärm der Welt
und 
lichtdurchflutet
wärmend umhüllt
getränkt mit Liebe
durchfließt dich
in seinem Schutz
unbändige Lebenskraft

(c) Beate Neufeld

Ihr Lieben, ich habe eine längere Pause eingelegt und habe euch in euren Blogs nicht besucht. Ich brauche manchmal den Abstand, aber ich werde euch bald nach und nach besuchen, versprochen!

Die Kraft der Verwandlung

Die Kraft der Verwandlung

So schöne Sonne auf meinem Sideboard heute Morgen.

Heute morgen, am dritten Tag der Fastenzeit wurde mir klar, worauf ich in den nächsten Wochen achten möchte. 
Beim Lesen eines Artikels über eine mir bekannte Person spürte ich, wie sich etwas in mir zusammenbraute. 
Obwohl eigentlich etwas Positives berichtet wurde, fühlte ich, dass sich in mir lauter negative, abwertende Gedanken und Emotionen ausbreiteten. 
Ich konzentrierte mich einen Moment bewusst auf das, was ich im Körper spürte. 
Das war ziemlich unangenehm.
Mir wurde bewusst, dass dieser Mensch bei mir in einer Schublade gelandet war, und dass meine Einstellung sowohl auf die betreffende Person als auch auf mich keine gute Auswirkung hat. 
Plötzlich kam mir ein Blitzgedanke:
Das muss so nicht bleiben, es ist deine Entscheidung, du kannst das verwandeln! 
Ich bat den Engel des Mitgefühls um Unterstützung und fühlte, wie sich langsam Wärme und Licht in mir ausbreiteten und visualisierte, wie dieses Licht zu diesem Menschen hin fließt und ihn umgibt.
Ich möchte in den nächsten Wochen achtsam mit meinen Emotionen sein und mich für die Kraft der Verwandlung öffnen und in mir wirken lassen.

Gestern wurde meine Bestellung geliefert: Mein Foto vom Wolkenengel habe ich auf Leinwand „ziehen lassen“ und heute Abend werden wir es hier im Wohnzimmer aufhängen. Es beglückt mich sehr.
Ebenfalls viel Freude bereitet mir mein neues Projekt: Ich male Motive zu meiner Osterhasengeschichte. Vielleicht wird einmal ein Bilderbuch daraus, wer weiß das schon?
Aber das Wichtigste daran ist die Freude beim Malen, das soll erst mal genug sein.

Ganz liebe Grüße zu euch, liebe Leser.

Ein Wolkenengel und der Geruch des Frühlings

Kennt ihr das auch, dass ihr unvermittelt einen Geruch in der Nase habt und damit verbunden eine Erinnerung an eine bestimmte Situation in der Vergangenheit? Mit dem Geruch ist dann auch eine Stimmung und ein Bild verbunden, fast so als wenn ich zurück gereist wäre. Ist schon spannend, was in uns alles abgespeichert ist. Das ist eine gute Möglichkeit, um mir selber aus einer trostlosen Stimmungslage wieder hinaus zu helfen, wenn ich mir bewusst solche schönen und aufbauenden Erinnerungen abrufe. Klappt vielleicht nicht immer, aber doch sehr häufig.
Auch Farben sorgen bei mir für gute Laune. Deshalb sind in letzter Zeit vier Bilder mit bunten Farben entstanden, einfach nur, weil es mir Freude macht.

Ja und natürlich habe ich letzte Woche die Gunst der Stunde genutzt und bin seit langer Zeit mal wieder am Weiher gewesen. Ach war das schön, ich bin früh losgelaufen und hatte im Rucksack mein Frühstück dabei.

Und schon am Nachmittag zog sich die Wolkendecke schon wieder zu. In den nächsten Tagen konnte ich noch spüren, dass ich von der aufgetankten Sonne zehren konnte. Als es dann wieder „die Decke auf den Kopf fiel, nutzte ich die Gelegenheit, meinen Einkauf mit einem Spaziergang auf einem Weg durch die Weinberge bei Deidesheim zu verbinden. Ich hatte mich mit dem Regenschirm ausgerüstet, denn das Wetter ließ zu wünschen übrig. Dann zeigte sich die Sonne doch noch und ich war so froh, dass ich losgegangen war. Und eine Überraschung beglückte mich ganz besonders, es zeigte sich ein Wolkenengel.

Herzliche Grüße von mir zu euch.

Belanglos?

Wenn ich mir überlege, was ich hier schreiben oder zeigen kann, erscheint mir im Moment alles belanglos. Aber dennoch möchte ich irgendwie versuchen, diese Blockade zu überwinden, denn es tut mir nicht gut zu schweigen. Manchmal ja, aber nicht dauerhaft!
Ich bin gerade dabei für eine liebe Freundin eine kleine Sammlung meiner Geschichten und Gedichte aufzuschreiben, die wie ich finde in diese Zeit gerade ganz gut passen. Ich weiß, dass sie sich darüber freuen wird. Bei dieser Gelegenheit bin ich dann über ein Gedicht vom Februar letzten Jahres „gestolpert“. Ich dachte mir, dass ich das jetzt auch gerade ganz gut gebrauchen kann.

Die Welt ist schlecht
Die Welt ist gut
Für Beides gibt es
Grund genug
Du findest das
Nachdem du suchst
Und ob du Jubelst
Oder fluchst
Das hast du selbst
In deiner Hand
Wohin dein Blick
Auch immer geht
Es zieht dich an
Wie ein Magnet
Du hast die Macht
Dich zu entscheiden
Du bist kein Opfer
Musst nicht leiden
Suchst du nach Freude
Und nach Licht
Dann hindert dich
Das Dunkel nicht
Die Welt ist schlecht
Die Welt ist gut
Für Beides gibt es
Grund genug

(c) Beate Neufeld

Ich beobachte bei mir, dass die Stimmung immer wildere Tänze aufführt, mal hoch mal runter, und das kenne ich von Zeiten vor der Pandemie nicht in diesen kurzen Intervallen. Also habe ich damit zu tun, mich immer wieder aus den stimmungsmäßigen Tiefpunkten aufzurappeln. Ich weiß, dass ich hier nichts Neues schreibe, dass es wahrscheinlich den allermeisten Menschen da draußen auch so geht. Aber dennoch hilft es ja auch manchmal darüber zu sprechen und zu schreiben, denn dadurch ändert sich die eigene „Position“. Ich bin nicht mehr in der Situation die mich belastet drin sondern werde, wenn ich darüber spreche oder schreibe, zum Beobachter derselben. Und dann bemerke ich, dass mich diese Situation niemals ganz ausmacht, dass da noch so Viel mehr ist. Dann wird der Blick wieder frei zum Beispiel für das wofür ich dankbar sein darf oder mir kommt eine Idee, was mir jetzt gut tun würde.
Ich male immer wieder gerne. Nun haben mittlerweile alle Steine, die ich im letzten Sommer bei einem Ausflug am Rhein gesammelt habe, ein buntes Kleid bekommen.

Anfang der Woche war es dann auch Zeit, um die Weihnachtsdeko abzuräumen. Ich habe unser Sideboard neu dekoriert und das macht Freude.

Und nun wende ich mich wieder meinen Aquarellfarben zu und pinsele in fröhlichen bunten Farben.

Ich habe bereits 4 weitere Motive vorgezeichnet. Die werden jetzt nach und nach „mit Leben erfüllt“. Im nächsten Monat würden normalerweise meine Entspannungskurse wieder losgehen, aber das danach sieht es im Moment gar nicht aus. Ach, das fehlt mir schon sehr: Ja, ich will nicht jammern, aber das darf ja auch mal geschrieben werden.
Wie haltet ihr euch munter, was tut euch gut?

Frühe Freude

Heute war ich früher wach als gewöhnlich und als ich aus dem Fenster schaute lachte mir die Sonne ins Gesicht. Da musste ich nicht lange überlegen und habe mich rasch angezogen und bin sogleich losgelaufen.

Heute bemerkte ich, dass die Wegwarten ihre Hochsaison gestartet haben. Überall am Wegesrand blühten sie üppig.

Gestern habe ich endlich nach längerer Pause wieder mit dem Malen begonnen.

Mit Papier, Pinsel und Farben und einer schönen Musik, die mich beim Malen begleitet geht es mir richtig gut, da kann es schon mal vorkommen, dass ich während die Farben trocknen ein paar Runden zur Musik durch das Zimmer wirbele.

Aber zwischendurch kann ich auch mal ruhig. Hier in meiner geliebten Hängematte, für die mir der beste Ehemann von allen im letzten Jahr als verspätetes Geburtstagsgeschenk die Neuauflage einer genialen Hänge-Konstruktion gebaut hat. Seht mal, er hat sogar einen Abstelltisch für ein Getränk oder als Buchablage angebracht.

Wollt ihr wissen, was ich gerade getan habe, bevor ich begonnen habe diesen Artikel ins IPad zu tippseln? Ich saß auf meinem Sessel und ließ das Bild, was gerade im Werden ist, auf mich wirken. Ich habe mal schnell mit dem IPad ein Foto gemacht. Ist doch praktisch, dann könnt ihr sehen, was ich gerade sehe. :-0 Da auf dem Schrank steht es!

Mit Abstand betrachtet wird klarer, was noch nicht stimmig ist. Als ich das Wort Abstand geschrieben hatte, machte sich just ein leichtes Unwohlsein in mir breit.
Aber nun ist es Zeit, mich für heute von euch zu verabschieden. Macht es gut, bis bald.