Urlaub im Wangerland – Wilhelmshaven

Heute soll es nun weiter gehen mit meinem Bericht über unseren Urlaub. Am dritten Tag ging es, nachdem wir am Vormittag in Jever gewesen waren, am Nachmittag weiter nach Wilhelmshaven.
Die Fotos in der Galerie erzählen euch: Von unserem Weg über die Strandpromenade mit Blick auf die Nordsee bei Ebbe.Davon, wie Priska sich die steife Brise um Nase und Ohren wehen ließ und von einer Hundebegegnung. Vom Blick auf die Kaiser Wilhelm Brücke, eines der Wahrzeichen von Wilhelmshaven. Davon wie die Wolken sich am Himmel versammelt haben um ein Fest zu feiern. Vom Blick auf den Hafen von der Brücke aus und wie diese sich öffnet, um ein recht kleines Schiff mit sehr langem Mast hindurch zu lassen.

Wenn (Einer)Dreie eine Reise (tut)tun

So, nun ist so gut wie alles bereit. So sieht das aus, wenn der Hund mit Herrchen und Frauchen verreist. Nur ein paar winzige Kleinigkeiten kommen morgen noch dazu und dann geht es auf die Reise. Die Töchter hüten das Haus..Endlich einmal wieder Urlaub und dazu noch an meine geliebte Nordsee. Wir fahren nach Minsen/Wangerland. Ich habe die Woche dreimal gearbeitet, damit ich nächste Woche frei habe. Deshalb kam ich auch nicht zu ausgedehnten  Blogrunden. Ich melde mich eventuell mal zwischendurch,  wenn ich Muse habe, ansonsten lesen wir uns nach dem Urlaub wieder. Wir sind ja nur eine Woche weg. Gehabt euch wohl, bis bald.

Besuch bei den Heckrindern

Am Sonntag trafen wir uns mit Freunden in einem kleinen Waldlokal zum Mittagessen. Anschließend machten wir einen Spaziergang zu der Weide mit Heckrindern, die nahe am Sandwiesenweiher liegt.
Weil gerade Kälber bei der Herde sind, durften wir mit Priska nicht durch das Gatter auf die Weide laufen und konnten nur von außen einen Blick bekommen.
Wir spazierten um den kleinen Weiher herum, der sehr idyllisch im Wald liegt. Bei mir kommt dort jedes Mal ein Urlaubsgefühl auf. An diesem Tag entdeckte ich Pilze, die nach Schätzung meines Mannes etwa 25 cm Hutumpfang hatten. Exemplare in solcher Größe hatte ich noch nie gesehen. Für Priska gab es viele interessante Gerüche zu erschnüffeln und Robert nutzte die Gelegenheit auf dem Barfußpfad zur Wellness für die Füße. Priska wollte nicht barfuß laufen!
Seht selbst in der Galerie:

Zum Schluss noch ein Foto mit dem Titel: “ Ich seh was, was du (nicht) eventuell auch siehst! „

Da ist etwas am Werden…

Es tut mir zur Zeit so richtig gut, meiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Ich lasse es einfach fließen, ohne Leistungsdruck oder bestimmte Vorstellungen. Dieses Bild ist noch nicht fertig,  ich lasse es langsam werden, Stück für Stück und bin selber gespannt was dabei heraus kommt.

Zwischendurch arbeite ich an meinem Kalender für 2018, für den vorgestern ein Monatsmotiv entstanden ist.
Meiner kleinen Goldmaus geht es zur Zeit zum großen Glück sehr gut. Wir waren schon drei Wochen nicht mehr beim Tierarzt. Das ist ein echter Fortschritt, wenn man bedenkt, dass wir zuvor seit Januar in der Regel zweimal in der Woche dort waren.

Seid mir alle ganz lieb gegrüßt.

So kann man sich täuschen

Bei einem Stadtbummel durch Neustadt an der Weinstraße war ich mit meiner Tochter schon einmal an diesem Lokal vorbeigeschlendert. Ich weiß noch, dass die etwas dekadent anmutende Aufmachung uns amüsiert hatte. Vor dem Lokal ist unter den Tischen und Stühlen ein roter Teppich ausgelegt.  Hier wird mit viel Silber dekoriert. Auf einem Tisch liegt ein silberner Dekohund. Der hätte uns damals schon auf die richtige Fährte bringen können und einen Hinweis darauf, was „Hund hier erwartet“.

Heute traf ich mich mit einer ortsansässigen Freundin dort zum Frühstück und kam ins Staunen. Kurz und gut, hinter der Chiccimikki (ich weiß gar nicht wie sich das schreibt) – Fassade verbirgt sich ein Lokal, in dem man sich als Gast und insbesondere als Hund rundherum liebevoll und gut versorgt fühlt. Seht selbst :

Darf ich vorstellen: „Prinzessin Priska“.Die überaus freundliche und zuvorkommende Frau, die uns das Frühstück servierte, fragte ob sie Wasser für den Hund bringen dürfe. Als sie damit ankam blieb uns der Mund offen stehen. Eins steht fest, ein Hundeleben hatten wir heute nicht!

 

Sonnenstrahlen fangen

„Wir sind hinaus gegangen, den Sonnenschein zu fangen …“, so heißt es in einem Frühligslied, dass mir gerade in den Sinn und auf die Lippen kam, als ich die passenden Worte für meinen heutigen Blogeintrag suchte. 

In diesen Tagen geht es Priska so gut, dass ich heute mit ihr sogar einen Waldspaziergang unternehmen konnte. Die gute Waldluft, das belebende Grün und die angenehmen Temperaturen unter dem Blätterdach haben uns beiden sehr gut getan. Mir ist von weitem schon dieses Muster aufgefallen, dass die Sonne auf den Baumstamm gemalt und mich zu einem kleinen Gedicht inspiriert hat.

Julisonne

Durch alle Ritzen
funkeln und blitzen
goldene Strahlen
die Lichtmuster malen.

(C) Beate Neufeld

Gestern hat mich ein sehr trauriges Ereignis wachgerüttelt. Kennt ihr das, es ist wie wenn plötzlich ein helles Licht einen schummrigen Raum erleuchtet, oder wie wenn man nach langem Umherirren plötzlich vor einem Wegweiser steht?

Der Hund meiner Freundin, 5 Monate älter als Priska, musste gestern, obwohl er schon länger kränklich war, wegen massiven gesundheitlichen Problemen dann doch ganz unerwartet schnell „erlöst“ werden. Dieses Ereignis macht mich sehr betroffen, weil mir der kleine Gismo auch sehr ans Herz gewachsen ist. Mir wurde aber dann heute Nacht als ich wachlag bewusst, dass ich nicht wirklich lebendig war in der letzten Zeit. Meine Gedankenkreise über die Sorgen um Priska hatten mich sozusagen so eingewickelt, dass mir kaum Luft zum Atmen blieb. Ich wartete wie gefesselt auf den Moment, in dem ich Priska „hergeben“ muss. Die Angst davor hatte mich sozusagen völlig in Beschlag genommen und mir einen Großteil meiner Lebenskraft und -freude geraubt. Durch das traurige Ereignis und die Gespräche mit meiner Freundin wurde mir bewusst, dass ich die Zeit, die mir mit Priska noch geschenkt ist, dankbar auskosten möchte, so wie es uns möglich ist. Tag für Tag. Stunde für Stunde.

Durchatmen

Heute Vormittag war ich sehr dankbar für ein klein wenig Abkühlung in Form von einer leichten Brise. Seit Tagen hatte mich die Hitzewelle sozusagen lahmgelegt, weil diese Witterung und ich einfach nicht kompatibel sind. Nein, ich will hier jetzt nicht über das Wetter jammern,  denn es ist schließlich Sommer und wenn es derzeit kühl und grau wäre, dann wäre das alles andere als schön.Ich denke, dass es gerade diese Gegensätze sind, die wir hier in unseren Breitengraden auch gerade durch die Jahreszeiten erleben dürfen, die uns unsere Sinne öffnen für die Schönheit der Natur insbesondere  und des Lebens im allgemeinen. Niemals hätte ich diese Brise heute morgen so ausgekostet, wenn ich zuvor die Hitze nicht gespürt hätte. Niemals würden die leuchtenden Sommerfarben mein Herz so sehr erfreuen, wenn ich den kargen Winter nicht erlebt hätte. Also ist alles gut so wie es ist!
Und unserer alten Dame hat die kleine Abkühlung auch gut getan!
Wie ich diese kleinen Farbtupfer im Kornfeld liebe!

Sommerwind
labende Kühlung
auf erhitzter Haut
dankbar genieße ich erquickende
Belebung

 

 

Ich mach‘ das jetzt, trotzdem!


Vielleicht habt Ihr Euch jetzt erst mal die Stirn in Falten legend etwas verwundert am Kopf gekratzt und gefragt: Was will sie uns nun damit sagen?
Ich habe heute an meine Kindheit zurück gedacht, an eine ganz bestimmte Szene. Ein Onkel war zu Besuch. seines Zeichens ein sehr ambitionierter Hobbymaler. Er schaute mir über die Schulter, als ich entspannt und vergnügt ein Bild zu Papier brachte. Ich war vielleicht 8 Jahre alt. Er mäkelte, weil ich ein Lineal gebrauchte, um ein Haus zu zeichnen.
Ich erinnere mich nicht mehr an die Einzelheiten unsere Gespreäches, aber ich weiß, dass dieses Ereignis mich stark geprägt hat und die Auswirkungen bis vor nicht allzulanger Zeit meine Lust am Zeichnen und Malen blockiert hat. Ich hatte diesen Satz in mir: „Du kannst das nicht…!“
Heute ist es mir egal, ob “ ich das kann oder nicht“, ich tue es einfach für mich, weil ich Freude daran habe und nun geht es mir gut damit.
Es gibt so viele Gründe, die mich daran hindern können, etwas zu tun, was ich gerne mache, wozu ich Lust habe, was mir einfach gut tut. Zum Beispiel die Stimme in meinem Kopf die mir sagt: “ Dazu ist jetzt keine Zeit, es gibt so viel zu tun, du musst erst dies und das tun, das Leben ist doch nicht zum Vergnügen da, erst die Arbeit dann das Spiel…“
Heute gelingt es mir immer öfter, diese Stimme in mir zum Schweigen zu bringen und ich mache dann trotzdem genau das, was mir gerade Freude macht, und die Arbeit ist mir noch niemals davon gelaufen. Sie ist ganz geduldig mit mir und wartet, bis ich Zeit für sie habe.
Ich bin davon überzeugt bin, dass jeder Mensch mindestens eine besondere Begabung hat, die es wert ist entdeckt und gelebt zu werden. Begabungen verstehe ich nicht nur im künstlerischen Sinne, sondern es schließt alles ein, was mir Freude bereitet, was mir leicht fällt, zu dem ich mich hingezogen fühle. Vielleicht entdecke ich, dass ich besonders gerne anderen Menschen zuhöre, und ihnen damit eine Freude bereiten kann. Vielleicht macht es mir Spaß zu basteln und ich verschenke ab und zu eines meiner Werke oder ich spende es für einen Basar. Vielleicht wohnt in mir die Gabe, mich an der Natur zu erfreuen und ich gebe mir selber mindestens zweimal in der Woche eine Stunde Urlaub vom Alltag für eine kleine Wanderung.
Alles was ich in diesem Sinne tue wird nicht nur mir selber dienen, es wird als positive Kraft in die Welt hinaus fließen.
Alle Begabungen die wir “ ins Leben rufen“ werden gute Frucht bringen.
Das ist ganz besonders in dieser Zeit wichtig, in der der Fokus so oft auf allen möglichen negativen Ereignissen in der Welt liegt. Ich möchte mich nicht auslaugen und entkräften lassen, ich möchte Licht, Freude, positive Kraft, Mut und Hoffnung tanken und weiter fließen lassen, ganz natürlich und selbstverständlich, wie der Löwenzahn, der seine Schirmchen weiter fliegen lässt.

 

Die Ruhe vor dem Sturm

Hallo Ihr Lieben,  bevor sich später unser Haus mit meinen Freundinnen, Lachen und turbulentem Stimmengewirr füllen wird, genieße ich noch ein wenig die Ruhe hier im Wohnzimmer. Ihr seht, der Kaffeetisch ist schon fast fertig und auch sonst ist nicht mehr viel zu tun. 

Das habe ich alles schon seit heute Morgen vorbereitet. Morgen habe ich Frühdienst und am Freitag fahren wir nach Kassel, um unsere jüngste Tochter zu besuchen und sie über Ostern mit zu uns zu nehmen. Am Ostermontag arbeite ich im Spätdienst, und deshalb vermute ich, dass ich vor Ostern hier nichts mehr schreiben werde. Auch für Besuche in euren Blogs bleibt mir  leider keine Zeit.

Ich werde die Zeit zwischen meinen Arbeitseinsätzen mit meinen Lieben genießen. Ich halte es mit der Weisheit der Indianer, dass es ratsam ist, ab und zu eine Rast einzulegen, damit unsere Seele Zeit hat nach zu kommen.

Ich wünsche Euch allen ein frohes und entspanntes Osterfest.

Ein schöner Tag

Ich sitze nun zufrieden und entspannt in meinem Sessel und lasse die Seele baumeln. Es war ein rundum schöner Tag. Er begann mit einem gemütlichen Frühstück mit dem besten Ehemann von allen. Dabei fühlte ich mich reich beschenkt durch allerlei Überraschungen die per Post zu mir kamen.

Danach bekam ich kurz Besuch von einer Freundin hier aus dem Ort, die mir einen Blumenstrauß mitbrachte. Dann rief unsere jüngere Tochter an, um mir zu gratulieren, denn sie kommmt erst an Ostern wieder zu Besuch. Wir holten gegen Mittag unsere ältere Tochter ab und fuhren durch landschaftlich schöne Ausblicke in ein kleines gemütliches Dörfchen im Leiniger-Land zum Mittagessen. 

Die Beiden „warteten auf uns“, als wir nach dem Essen aus der Gaststätte kamen. Eigentlich war eine kleine Wanderung im Wald geplant, aber da unsere Tochter wegen einer Erkältung nicht fitt war und es doch trotz Sonnenschein recht frisch dort war, entschlossen wir uns gleich zu uns nach Hause zu fahren. Es war ein geruhsamer Nachmittag. Ein Fest gibt es erst nächste Woche, da kommen fast alle meine Freundinnen und das Haus wird erfüllt sein mit „Frauenpower“.

Da fällr mir ein, auf dem ersten Bild könnt ihr bei genauerem Hinschauen erkennen, womit Kerstin (Träumerle)  mir heute eine ganz besondere Freude bereitet hat. Sie hat erst kürzlich einen solchen selbstgefertigten, wunderschön kunstvoll verzierten Kugelschreibern in ihrem Blog gezeigt.

Gestern war ich mal wieder an meinem kleinen See.  Wir werden zur Zeit mit wunderbarem Frühlingswetter verwöhnt. Ein paar Impressionen habe ich euch mitgebracht.



Liebe Grüße und lasst es euch gut gehen.