Wirrwarr im Kopf

Ach ihr Lieben, ich danke euch von Herzen, die ihr hier bei mir so liebe Kommentare hinterlassen habt. Ich habe einige Tage nicht nachgeschaut. Irgendwie war in meinem Kopf ein Wirrwarr, ich wollte gerne schreiben aber ich habe nicht gewusst worüber.
Das ist wie wenn ein penetranter Nörgler sich auf meinen Kopf setzt und mir ins Ohr raunt: „Lass es doch, es interessiert doch niemanden, alles total überflüssig…“
Ich habe zur Zeit auch wenig Fotos, weil ich einfach viel zu wenig hinaus gehe in die Natur. Seit Priska nicht mehr bei mir ist, gelingt es mir nur selten, mich alleine auf den Weg zu machen. Mir ist irgendwie die Freude daran abhanden gekommen.
Natürlich weiß ich, dass es mir gut tun würde, Bewegung, frische Luft sind nicht nur der Gesundheit sonder auch der guten Laune dienlich.
Ab Sonntag aber wird das alles viel besser, da gehe ich nämlich auf Reisen zu einer ganz lieben internetten Freundin nach Leipzig. Ja genau, ich besuche die Gudrun und freue mich riesig darauf.
Ich werde meinen Fotoapparat mitnehmen und wahrscheinlich ganz viele Fotos mitbringen.
Ach da fällt mir ein, eines hab ich noch: Mein Abschiedsfoto vom Moselufer.
Bis zum Wiederlesen lasst es euch gut gehen.

Zeichen des Lebens

Seit Tagen trage ich mich mit dem Gedanken, dass ich schon lange nichts mehr hier geschrieben habe, es kostet mich auch jetzt Überwindung. Aber darin bin ich mittlerweile schon geübt, denn ich bin damit beschäftigt gut auf mich aufzupassen und mich in meiner Trauer immer wieder auszubalancieren.
Einerseits ist es wichtig, die „dunklen“ Gefühle zuzulassen, andererseits ist es gut achtsam zu sein, um nicht darin zu „versinken“.
Im Moment habe ich das Empfinden, dass es Tag für Tag schwerer wird, dass Priska mir jeden Tag ein wenig mehr fehlt. Morgen werden es erst 3 Wochen seit ich sie habe gehen lassen. Mir kommt die Zeit sehr viel länger vor, sie zieht sich wie Kaugummi.
Ich möchte mir die Zeit lassen die ich brauche und mich so annehmen wie ich bin.
Das fällt mir nicht leicht. Immer wieder macht sich da der innere Kritiker stark und möchte mir weismachen, dass ich kein Recht habe so zu trauern, dass ich mich nicht so hängen lassen soll, …
Aber das wird schon, ich darf mich in Geduld üben.
Gestern habe ich mich dann aufgerafft und bin in die Sauna gefahren, was eine wirklich gute Entscheidung war.
Und heute schien wieder so wohltuend die Sonne zum Fenster herein. Auf Priskas Platz im Wohnzimmer steht nun eine Palme, weil ein Zeichen des Lebens ihren Platz einnehmen sollte.

Zwischendurch habe ich mal Pause gemacht und mir ein  Pfannengericht zubereitet : Weißkohl in Zwiebeln und Knoblauch angebraten, mit wenig Wasser gedünstet, noch Birnenscheibchen und eine Hand voll geröstete Erdnüsse dazu und fertig ist der Gaumenschmaus.
Es tut mir auch gut, wenn ich mich dazu motivieren konnte, etwasGesundes und Leckeres für mich zu kochen, dazu fehlte mir in der letzten Zeit oft die Energie.
Nun  wünsche ich euch eine gute Zeit bis zum Wiederlesen.

Da ist etwas am Werden…

Es tut mir zur Zeit so richtig gut, meiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Ich lasse es einfach fließen, ohne Leistungsdruck oder bestimmte Vorstellungen. Dieses Bild ist noch nicht fertig,  ich lasse es langsam werden, Stück für Stück und bin selber gespannt was dabei heraus kommt.

Zwischendurch arbeite ich an meinem Kalender für 2018, für den vorgestern ein Monatsmotiv entstanden ist.
Meiner kleinen Goldmaus geht es zur Zeit zum großen Glück sehr gut. Wir waren schon drei Wochen nicht mehr beim Tierarzt. Das ist ein echter Fortschritt, wenn man bedenkt, dass wir zuvor seit Januar in der Regel zweimal in der Woche dort waren.

Seid mir alle ganz lieb gegrüßt.

Du, ich mag dich

Heute nutze ich die Gunst der Stunde um mich mal wieder zu melden. Mit Priskas Gesundheitszustand ist es ein ständiges Auf-und Ab. Das kostet mich sehr viel Kraft. Aber heute geht es ihr bisher gut und wir haben eine kleinen Spaziergang gemacht, denn heute Nachmittag möchte ich mit Priska zu einer Freundin fahren, die auch einen Hund hat. Er läuft nur noch sehr langsam, weil er schon „ein alter Herr “ ist und da war es gut, vorher noch ein bissel für etwas flottere Bewegung zu sorgen.Ich habe mich an den Mohnblumen vor dem Kornfeld erfreut. Jedes Jahr ein geliebter Anblick. Ihr wundert euch über meine Überschrift, die in keinem Zusammenhang mit dem bisher Geschriebenen steht? Ich wollte euch noch berichten, dass ich inzwischen gut „angekommen “ bin an meiner Arbeitsstelle. Zwischen mir und den meisten  Bewohnern der beiden Wohngruppen in denen ich arbeite hat sich inzwischen ein gutes Vertrauensverhältnis aufgebaut. Mir geht das Herz auf, wenn ich mit einem Lächeln begrüßt werde oder ein froher Ruf klingt den Flur entlang: „Hallo Beate, bist du heute bei uns?“ Eine Bewohnerin hat  beim letzten Mal gesagt: „Du, ich mag dich.“ Das ist einfach unbezahlbar.

Liebe Grüße an euch, bis bald.