Es fühlt sich gut an

„Alles neu macht der Mai „, heißt es in dem bekannten Sprichwort. Das hat für mich in diesem Jahr tatsächlich zugetroffen, wie ich schon im vorangegangenen Beitrag erzählt hatte. Nun bin ich also ab diesem Monat in meinen neuen Arbeitsrhythmus gestartet und es fühlt sich gut an.
Gestern habe ich eine  ausgiebige Tour durch unsere Felder gemacht. Einen weiten Weg, den ich wahrscheinlich im Jahre 2016 zuletzt gelaufen war, weil Priska ab 2017 zu kränklich war, um solche weiten Wege zu schaffen.

Das war ein Gesummsel und Gebrummsel und überall Vogelgesang: Herrlich!
Ich mag es, wenn sich das frische Weinlaub so elegant der Sonne entgegenreckt.
Und diese Weizenfelder, die fast schon silbrig glänzen mit roten Mohntupfen: Ich liebe diesen Anblick!

Der beste aller Ehemänner hat mir auf meinen Wunsch hin ein Gestell zum Aufhängen der Hängematte gewerkelt.

Das ist so herrlich entspannend, wenn ich dabei den Himmel beobachten kann, die Vögel, die vorbeifliegen und die Wolkengemälde am Himmel.
Demnächst zeige ich euch noch ein paar Fotos von Leipzig. Die laufen zum Glück ja nicht weg.
Bis bald und liebe Grüße an euch alle.

Viele Blumenkinder und ein Bankier

Heute war hier bei uns ein richtig schöner Frühlingstag und die Sonne hat uns nach draußen gelockt, zu einem Spaziergang durch die Felder. Hier seht ihr einen Blick auf unser Dorf.

Diese vielen freundlichen Blumengesichter der kleinen Blumenkinder haben mich ganz besonders erfreut!
Es war sogar warm genug, um sich ein Weilchen auf die Bank zu setzten.

Hier sitzt der Bankier persönlich. Kleines Späßle! Dieses Foto hat mich zu einem Gedicht inspiriert. Auf Herzensauge könnt ihr es lesen.

Sonnenschein fangen

Zugegeben, mit meinen Hunderunden ohne Hund tue ich mich zunehmend schwerer.
Mir fehlt meistens die Motivation dazu. Ohne Priska fehlt der Antrieb.
Aber heute habe ich mich mal wieder aufgerafft, weil die Sonne draußen allzu verlockend strahlte. Es ist zwar immer noch frisch, aber ich konnte den nahenden  Frühling schon erahnen.
Kaum war ich aus der Haustüre heraus, begrüße mich schon ein Vogel auf dem Nachbarsdach mit einem fröhlichen Lied.

Kaum am Feldrand angelangt entdeckte ich die beginnende Blüte mancher Sträucher,an den obersten Zweigen, die der Sonne am nächsten  sind.

Überall zwitscherten die Vögel und nur vereinzelte Wolken zeigten sich am strahlend blauen Himmel.

Mir kam die Zeile aus demLied: „Im Frühtau zu Berge“ in den Sinn:
„Wir sind hinaus gegangen, den Sonnenschein zu fangen, kommt mit und versucht des auch einmal!“
In diesem Sinne wünsche ich uns allen einen frohen Frühling.

 

Vielleicht bist du glücklich und weißt es noch nicht?

In den vergangenen Tagen war das Thema Glück einmal wieder präsent für mich.
Es kam einfach so gänzlich unerwartet daher, es erschien bei einer Übung zum kreativen Schreiben und nahm sich Raum auf dem Papier. Es wollte zum Ausdruck kommen.
Und dann habe ich plötzlich bei meinen Entwürfen den Beginn einer Geschichte gefunden, der genau passte und das Thema Glück hat sich in seiner Nähe sichtlich wohlgefühlt. Deshalb haben sie Freundschaft geschlossen und haben sich zu einer Geschichte zusammengetan.
„ Vielleicht bist du schon glücklich und weißt es noch nicht?“
So könnte man den Grundgedanken dieser Geschichte formulieren.
In meinem Schreibblog Herzensauge könnt ihr die Geschichte lesen.

Schon sehr oft habe ich das Thema Glück in Wort und Bild in Szene gesetzt. Es verfolgt mich eigentlich schon lange Zeit meines Lebens. Vielleicht liegt es daran, dass mein Name Beate “ Die Glückliche “ bedeutet.
Immer wieder habe ich erfahren, dass es gewisse Grundbedingungen für mich gibt, die mich glücklich machen, sozusagen das große Glück des Lebens, eine davon ist zum Beispiel das Geschenk der Freundschaft.
Heute Nachmittag darf ich wieder mit einer lieben Freundin zusammen sein und wir tun einander einfach gut, das macht mich glücklich.
Aber das Glück hat auch ganz viele kleine Ableger, zum Beispiel, wenn ich in der Natur unterwegs bin und mein Herzensauge das Wunder und die Schönheit von ganz unscheinbaren Pflänzchen wahrnimmt.
Ich wünsche euch, dass ihr an jedem Tag einen“ kleinen Ableger des Glückes“ entdecken dürft.

Ein wundervoller Spaziergang und ein Trosthund

Gestern haben wir uns getroffen, zwei Freundinnen und ich. Das Wetter war wirklich traumhaft schön, strahlend blauer Himmel, klar und kalt, wie es sich für den Winter „gehört“. Deshalb haben wir die Gunst der Stunde genutzt und einen langen Spaziergang unternommen.

Es tat so unendlich gut, die frische Luft zu atmen und die Sonnenstrahlen zu tanken.


Hinten in der Mitte des Bildes könnt ihr das Hambacher Schloss mehr erahnen als sehen. Eine geschichtsträchtige Stätte aus Sicht der Weingärten um Edenkoben fotografiert.

Es sind übrigens Handy Fotos, meine Kamera war zu Hause.
Hier auf dem letzten Foto vom Rückweg gefielen mir die Vögel in den Bäümen.
Sie haben gestern richtig schön gesungen, fast wie im Frühling.
Eine meiner Freundinnen hat mir gestern ein sehr rühriges Geschenk gemacht:
Ein kleiner Hund (Steiff Tier, das den Knopf schon verloren hat) aus ihrer Kindheit. Er ist einem Drahthaarfoxterrier nachempfunden,wie man sie früher immer gestilt hat, nur die Farbe stimmt nicht.
Sie sagte zu mir, dass er mich trösten solle, damit ich nicht allzu traurig bin.

Mir ist das großartige Geschenk der Freundschaft gestern wieder einmal ganz besonders bewusst geworden.

Wolkenlücke

So kann es gehen: Heute Nachmittag schnappte ich mir hochmotiviert von einer großen Wolkenlücke meine Jacke und zog los zur Hunderunde ohne Hund.
Zurück kam ich pitschepatsche nass.
Auf der letzten Wegstrecke, beim Übergang vom Feld zum Ortseingang, traf ich auf einen ebenso nassen älteren Mann mit einem älteren Hund (er war schon grau um die Nase). Der Mann sagte zu mir: “ So ein Sauwetter!“ und wir lachten ein wenig verzweifelt.
Der Hund wechselte sofort die Wegseite und ging ganz eng neben mir her und stupste mich mit seiner Nase dabei an. Ich kraulte ihn ein bischen und freute mich über diesen Vertrauens- und Sympathiebeweis.

Dieses Bild machte ich kurz bevor es wieder anfing zu regnen.
Ich dachte mir, dass man bei dem derzeitigen Wetter ganz schön bescheiden wird und sich doch schon über ein wenig Helligkeit freuen kann.
Irgendwann wird er Einzug halten, der Frühling.
Bis dahin helfe ich mir z.B. mit einem gelben Tulpenstrauß, wie ich ihn mir heute vom
Einkauf mitbrachte.
Ich habe auch schon lustige bunte Vögel für unsere Wohnzimmerfenster gebastelt.

Schaun wir mal, das wird schon.

Hubschrauberlandeplatz

Heute morgen war es grau in grau hier, aber heute Nachmittag kam danndie Sonne raus und hat uns noch einmal richtig verwöhnt. Da bin ich mit Priska zu einem meiner Lieblingsorte hier in der Nähe gegangen. Der Rohrlachweiher ist wie eine kleine Oase.

Ich finde ihn zu jeder Jahreszeit sehr anziehend, aber vielleicht im Herbst am liebsten?
Die herabgefallenen Blätter sind überall präsent und zaubern spielerisch eine lebendiges Muster auf das Wasser.
Dieses Blatt sieht fast aus wie ein Bild auf einer Staffelei.
Auf der anderen Seite des Weihers spielte das Sonnenlicht mit dem Wasser.

Und Priskas Rücken wurde zum „Hubschrauberlandeplatz“. 🙂

Ich kann mich niemals sattsehen an diesem Licht-  und Farbenspiel.


Ein letzter Blick über die Felder in Richtung unseres Dorfes.

Ein wunderschönerHerbsttag geht zu Ende.
Lasst es euch gut gehen. Ich trink jetzt noch einen Tee.

Besuch bei den Heckrindern

Am Sonntag trafen wir uns mit Freunden in einem kleinen Waldlokal zum Mittagessen. Anschließend machten wir einen Spaziergang zu der Weide mit Heckrindern, die nahe am Sandwiesenweiher liegt.
Weil gerade Kälber bei der Herde sind, durften wir mit Priska nicht durch das Gatter auf die Weide laufen und konnten nur von außen einen Blick bekommen.
Wir spazierten um den kleinen Weiher herum, der sehr idyllisch im Wald liegt. Bei mir kommt dort jedes Mal ein Urlaubsgefühl auf. An diesem Tag entdeckte ich Pilze, die nach Schätzung meines Mannes etwa 25 cm Hutumpfang hatten. Exemplare in solcher Größe hatte ich noch nie gesehen. Für Priska gab es viele interessante Gerüche zu erschnüffeln und Robert nutzte die Gelegenheit auf dem Barfußpfad zur Wellness für die Füße. Priska wollte nicht barfuß laufen!
Seht selbst in der Galerie:

Zum Schluss noch ein Foto mit dem Titel: “ Ich seh was, was du (nicht) eventuell auch siehst! „

Ich mach‘ das jetzt, trotzdem!


Vielleicht habt Ihr Euch jetzt erst mal die Stirn in Falten legend etwas verwundert am Kopf gekratzt und gefragt: Was will sie uns nun damit sagen?
Ich habe heute an meine Kindheit zurück gedacht, an eine ganz bestimmte Szene. Ein Onkel war zu Besuch. seines Zeichens ein sehr ambitionierter Hobbymaler. Er schaute mir über die Schulter, als ich entspannt und vergnügt ein Bild zu Papier brachte. Ich war vielleicht 8 Jahre alt. Er mäkelte, weil ich ein Lineal gebrauchte, um ein Haus zu zeichnen.
Ich erinnere mich nicht mehr an die Einzelheiten unsere Gespreäches, aber ich weiß, dass dieses Ereignis mich stark geprägt hat und die Auswirkungen bis vor nicht allzulanger Zeit meine Lust am Zeichnen und Malen blockiert hat. Ich hatte diesen Satz in mir: „Du kannst das nicht…!“
Heute ist es mir egal, ob “ ich das kann oder nicht“, ich tue es einfach für mich, weil ich Freude daran habe und nun geht es mir gut damit.
Es gibt so viele Gründe, die mich daran hindern können, etwas zu tun, was ich gerne mache, wozu ich Lust habe, was mir einfach gut tut. Zum Beispiel die Stimme in meinem Kopf die mir sagt: “ Dazu ist jetzt keine Zeit, es gibt so viel zu tun, du musst erst dies und das tun, das Leben ist doch nicht zum Vergnügen da, erst die Arbeit dann das Spiel…“
Heute gelingt es mir immer öfter, diese Stimme in mir zum Schweigen zu bringen und ich mache dann trotzdem genau das, was mir gerade Freude macht, und die Arbeit ist mir noch niemals davon gelaufen. Sie ist ganz geduldig mit mir und wartet, bis ich Zeit für sie habe.
Ich bin davon überzeugt bin, dass jeder Mensch mindestens eine besondere Begabung hat, die es wert ist entdeckt und gelebt zu werden. Begabungen verstehe ich nicht nur im künstlerischen Sinne, sondern es schließt alles ein, was mir Freude bereitet, was mir leicht fällt, zu dem ich mich hingezogen fühle. Vielleicht entdecke ich, dass ich besonders gerne anderen Menschen zuhöre, und ihnen damit eine Freude bereiten kann. Vielleicht macht es mir Spaß zu basteln und ich verschenke ab und zu eines meiner Werke oder ich spende es für einen Basar. Vielleicht wohnt in mir die Gabe, mich an der Natur zu erfreuen und ich gebe mir selber mindestens zweimal in der Woche eine Stunde Urlaub vom Alltag für eine kleine Wanderung.
Alles was ich in diesem Sinne tue wird nicht nur mir selber dienen, es wird als positive Kraft in die Welt hinaus fließen.
Alle Begabungen die wir “ ins Leben rufen“ werden gute Frucht bringen.
Das ist ganz besonders in dieser Zeit wichtig, in der der Fokus so oft auf allen möglichen negativen Ereignissen in der Welt liegt. Ich möchte mich nicht auslaugen und entkräften lassen, ich möchte Licht, Freude, positive Kraft, Mut und Hoffnung tanken und weiter fließen lassen, ganz natürlich und selbstverständlich, wie der Löwenzahn, der seine Schirmchen weiter fliegen lässt.

 

Entwicklungsmöglichkeiten

Kannst du dir vorstellen, dass noch ungenutzte Talente in dir schlummern?

Hast du eine Ahnung von deinen Entwicklungsmöglichkeiten?

Weißt du wie du deine Wachstumsbedingungen fördern kannst.

Diese und noch viele andere Fragen stellten sich mir heute morgen, als ich staunend vor der Vase mit den Rebzweigen stand, die ich vor 17 Tagen aus dem Feld aufgesammelt und mitgebracht hatte. Im Frühjahr werden die Weinstöcke beschnitten, so dass letztlich nur zwei Ruten übrig bleiben.
Heute entdeckte ich die ersten zarten Blättchen, die aus den zuvor kahlen Zweigen ausgetrieben sind. Das Wunder des Lebens! Der Kreislauf der Natur in den wir alle eingebunden sind.


Gestern haben wir bei schönstem Frühlingwetter einen Spaziergang am Rhein unternommen. Ein Gefühl von Leichtigkeit und Freiheit empfinde ich, wenn ich nach der langen kalten Jahreszeit ohne Jacke laufen kann. Priska hat den Ausblick auf den Rhein genossen.