Ich mag ihn so gerne

Ich kann ihn sehen, spüren und riechen  und wenn ich aufmerksam lausche vernehme ich  die ganz besondere Stille die sich über das Land zu legen beginnt. 

Heute beim Spaziergang habe ich dieser ganz besonderen Stimmung nachgespürt, die sich mit dem Herbst über die Felder legt. Erste bunte Tupfer kann man im Gebüsch entdecken.

Die Farbnuancen verlagern sich auf erdige Töne.

Ich habe mir heute die Frage gestellt, warum ich die Natur im Herbst so besonders mag? Ich kann es im Moment nicht in Worte fassen. 

Die üppige Fülle an den Weinstöcken berührt mich jedes Jahr auf‘s Neue. 

Ich empfinde das Kleid des Herbstes als sehr reizvoll. Ich freue mich, dass ab Montag der Urlaub beginnt. Ein paar Tage fahren wir an den Bodensee und dann werden wir von zu Hause aus noch den ein oder anderen Tagesausflug unternehmen. Es wird viel Zeit zum Lesen sein, genügend Lektüre liegt bereit.

Euch allen wünsche ich einen guten Übergang in den Herbst und freue mich jedes Mal sehr, wenn ich hier Kommentare von euch lesen darf. Lasst es euch gut gehen.

Ausflug in die Vergangenheit

Es ist nun wieder eine Weile her, dass ich eine Wanderung im Pfälzer Wald unternommen habe, am 18. Juli. Mit dem Auto dauert es nur etwa 15 Minuten, bis ich am Waldparkplatz angelangt bin. Von hier aus führte mich mein Weg stetig bergauf bis zur Baumgrenze. Mein Ziel waren die „Heidenlöcher“ in der Waldgemarkung von Deidesheim. Wer interessiert ist, findet bei Wikipedia einen Artikel dazu.

Dieser Weg ist mir sehr vertraut, denn ich hatte mit meinen Eltern lange Jahre in Deidesheim gewohnt und konnte von dort aus gut zu Fuß in den Wald laufen. Auch später mit Prika war ich sehr gerne dort oben an diesem Kulturdenkmal.
Ich sehe Priska noch wie sie dort nach Herzenslust herumgeflitzt ist um ab und zu aus verschiedenen Richtungen plötzlich mit wehenden Oren aufzutauchen und sogleich wieder zu verschwinden. Hier bin ich fast am Ziel angelangt, man sieht schon die Überreste der ringförmigen Außenmauer.

Und dann stehe ich vor einem der beiden Eingangstore zur Fliehburg.

Die Sonne blitze durch die Bäume und die Kühle des Waldes machte diesen Ausflug einfach zu einem wunderbaren sommerlichen Erlebnis.

Überall auf dem Gelände sieht man Überreste der ehemaligen „Häuser“.



Hier hatte ich mich für ein Rast niedergelassen. Auf dem Rückweg verweilte ich noch ein wenig an der Michaelskapelle, die einen wunderbaren Ausblick auf Deidesheim und Co bietet.


Ich werde bald wieder kommen.

Freudige Überraschung

Meine Güte war das eine Freude, als ich soeben in das Dashboard meines Blogs geschaut habe und eure vielen lieben Kommentare darin fand.
Damit hatte ich nicht gerechnet und mir wurde bewusst, wie lange ich schon wieder abwesend war.
Ich bin am Montag von einem sehr schönen verlängerten Wochenende bei meinem Bruder zurück gekehrt. Wir haben am Samstag einen kleinen Ausflug in das landschaftlich bezaubernde Bergische Land gemacht. Zunächst haben wir in einem Tagungshotel auf der Terasse mit wunderbarem Ausblick unseren Kaffee genossen.

Das war unsere Aussicht.


Blick vom Parkplatz auf das Hotel.

Weg zur Terasse.

Blick vom Parkplatz aus auf die Umgebung.
Ihr seht, es war richtig idyllisch dort.
Danach sind wir in das nahe gelegene Altenberg gefahren.
Wir sind in den Dom gegangen und haben dann lange auf einer Bank mit Blick auf den Dom gesessen und einfach nur „die Seele baumeln lassen“.

Das war er, der Blick auf den Dom von unserer Bank aus.

Heute habe ich in unserem kleinen verwilderten Garten hinter unserer Scheune gesessen. Solang er noch für uns zugänglich ist, nutze ich die Gelegenheit gerne, obwohl mich dort immer ein wenig Trauer überkommt. Zum einen, weil Priska sehr gerne dort war und zum anderen, weil er bald verkauft und bebaut wird.
Veränderung und Abschiede gehören zum Leben einfach dazu, manchmal schwer zu akzeptieren.
Heute habe ich mich vor den Lavendelbusch gesetzt und zugesehen, wer da zu Besuch kommt. (Ich war sehr froh, als ich viele fleißige Bienen beim Sammeln von Blütenstaub beobachten konnte.) Wie ich von Matilda erfahren habe, sind es dann doch keine Bienen gewesen, sondern Hummeln. Sehr schade, es hatte meine Hoffnung geweckt. Es sah so lustig aus, wie die dünnen Halme des Lavendels ins Schwingen gerieten, wenn sie sich auf den Blüten niedergelassen haben.
Ich habe leider (noch) kein Macro Objektiv für meine Spiegelreflexkamera, aber mit dem Tele Objektiv konnte ich ein paar nette Aufnahmen machen. Besonders die beiden Fotos mit den Bienchen im Flug ließen mich schmunzeln. Ich weiß, es sind keine hochwertigen Fotos, aber für mich eine schöne Erinnerung.



Nun wünsche ich eine gute Zeit bis wir uns wiederlesen.

 

Es fühlt sich gut an

„Alles neu macht der Mai „, heißt es in dem bekannten Sprichwort. Das hat für mich in diesem Jahr tatsächlich zugetroffen, wie ich schon im vorangegangenen Beitrag erzählt hatte. Nun bin ich also ab diesem Monat in meinen neuen Arbeitsrhythmus gestartet und es fühlt sich gut an.
Gestern habe ich eine  ausgiebige Tour durch unsere Felder gemacht. Einen weiten Weg, den ich wahrscheinlich im Jahre 2016 zuletzt gelaufen war, weil Priska ab 2017 zu kränklich war, um solche weiten Wege zu schaffen.

Das war ein Gesummsel und Gebrummsel und überall Vogelgesang: Herrlich!
Ich mag es, wenn sich das frische Weinlaub so elegant der Sonne entgegenreckt.
Und diese Weizenfelder, die fast schon silbrig glänzen mit roten Mohntupfen: Ich liebe diesen Anblick!

Der beste aller Ehemänner hat mir auf meinen Wunsch hin ein Gestell zum Aufhängen der Hängematte gewerkelt.

Das ist so herrlich entspannend, wenn ich dabei den Himmel beobachten kann, die Vögel, die vorbeifliegen und die Wolkengemälde am Himmel.
Demnächst zeige ich euch noch ein paar Fotos von Leipzig. Die laufen zum Glück ja nicht weg.
Bis bald und liebe Grüße an euch alle.

Viele Blumenkinder und ein Bankier

Heute war hier bei uns ein richtig schöner Frühlingstag und die Sonne hat uns nach draußen gelockt, zu einem Spaziergang durch die Felder. Hier seht ihr einen Blick auf unser Dorf.

Diese vielen freundlichen Blumengesichter der kleinen Blumenkinder haben mich ganz besonders erfreut!
Es war sogar warm genug, um sich ein Weilchen auf die Bank zu setzten.

Hier sitzt der Bankier persönlich. Kleines Späßle! Dieses Foto hat mich zu einem Gedicht inspiriert. Auf Herzensauge könnt ihr es lesen.

Sonnenschein fangen

Zugegeben, mit meinen Hunderunden ohne Hund tue ich mich zunehmend schwerer.
Mir fehlt meistens die Motivation dazu. Ohne Priska fehlt der Antrieb.
Aber heute habe ich mich mal wieder aufgerafft, weil die Sonne draußen allzu verlockend strahlte. Es ist zwar immer noch frisch, aber ich konnte den nahenden  Frühling schon erahnen.
Kaum war ich aus der Haustüre heraus, begrüße mich schon ein Vogel auf dem Nachbarsdach mit einem fröhlichen Lied.

Kaum am Feldrand angelangt entdeckte ich die beginnende Blüte mancher Sträucher,an den obersten Zweigen, die der Sonne am nächsten  sind.

Überall zwitscherten die Vögel und nur vereinzelte Wolken zeigten sich am strahlend blauen Himmel.

Mir kam die Zeile aus demLied: „Im Frühtau zu Berge“ in den Sinn:
„Wir sind hinaus gegangen, den Sonnenschein zu fangen, kommt mit und versucht des auch einmal!“
In diesem Sinne wünsche ich uns allen einen frohen Frühling.

 

Vielleicht bist du glücklich und weißt es noch nicht?

In den vergangenen Tagen war das Thema Glück einmal wieder präsent für mich.
Es kam einfach so gänzlich unerwartet daher, es erschien bei einer Übung zum kreativen Schreiben und nahm sich Raum auf dem Papier. Es wollte zum Ausdruck kommen.
Und dann habe ich plötzlich bei meinen Entwürfen den Beginn einer Geschichte gefunden, der genau passte und das Thema Glück hat sich in seiner Nähe sichtlich wohlgefühlt. Deshalb haben sie Freundschaft geschlossen und haben sich zu einer Geschichte zusammengetan.
„ Vielleicht bist du schon glücklich und weißt es noch nicht?“
So könnte man den Grundgedanken dieser Geschichte formulieren.
In meinem Schreibblog Herzensauge könnt ihr die Geschichte lesen.

Schon sehr oft habe ich das Thema Glück in Wort und Bild in Szene gesetzt. Es verfolgt mich eigentlich schon lange Zeit meines Lebens. Vielleicht liegt es daran, dass mein Name Beate “ Die Glückliche “ bedeutet.
Immer wieder habe ich erfahren, dass es gewisse Grundbedingungen für mich gibt, die mich glücklich machen, sozusagen das große Glück des Lebens, eine davon ist zum Beispiel das Geschenk der Freundschaft.
Heute Nachmittag darf ich wieder mit einer lieben Freundin zusammen sein und wir tun einander einfach gut, das macht mich glücklich.
Aber das Glück hat auch ganz viele kleine Ableger, zum Beispiel, wenn ich in der Natur unterwegs bin und mein Herzensauge das Wunder und die Schönheit von ganz unscheinbaren Pflänzchen wahrnimmt.
Ich wünsche euch, dass ihr an jedem Tag einen“ kleinen Ableger des Glückes“ entdecken dürft.

Ein wundervoller Spaziergang und ein Trosthund

Gestern haben wir uns getroffen, zwei Freundinnen und ich. Das Wetter war wirklich traumhaft schön, strahlend blauer Himmel, klar und kalt, wie es sich für den Winter „gehört“. Deshalb haben wir die Gunst der Stunde genutzt und einen langen Spaziergang unternommen.

Es tat so unendlich gut, die frische Luft zu atmen und die Sonnenstrahlen zu tanken.


Hinten in der Mitte des Bildes könnt ihr das Hambacher Schloss mehr erahnen als sehen. Eine geschichtsträchtige Stätte aus Sicht der Weingärten um Edenkoben fotografiert.

Es sind übrigens Handy Fotos, meine Kamera war zu Hause.
Hier auf dem letzten Foto vom Rückweg gefielen mir die Vögel in den Bäümen.
Sie haben gestern richtig schön gesungen, fast wie im Frühling.
Eine meiner Freundinnen hat mir gestern ein sehr rühriges Geschenk gemacht:
Ein kleiner Hund (Steiff Tier, das den Knopf schon verloren hat) aus ihrer Kindheit. Er ist einem Drahthaarfoxterrier nachempfunden,wie man sie früher immer gestilt hat, nur die Farbe stimmt nicht.
Sie sagte zu mir, dass er mich trösten solle, damit ich nicht allzu traurig bin.

Mir ist das großartige Geschenk der Freundschaft gestern wieder einmal ganz besonders bewusst geworden.

Wolkenlücke

So kann es gehen: Heute Nachmittag schnappte ich mir hochmotiviert von einer großen Wolkenlücke meine Jacke und zog los zur Hunderunde ohne Hund.
Zurück kam ich pitschepatsche nass.
Auf der letzten Wegstrecke, beim Übergang vom Feld zum Ortseingang, traf ich auf einen ebenso nassen älteren Mann mit einem älteren Hund (er war schon grau um die Nase). Der Mann sagte zu mir: “ So ein Sauwetter!“ und wir lachten ein wenig verzweifelt.
Der Hund wechselte sofort die Wegseite und ging ganz eng neben mir her und stupste mich mit seiner Nase dabei an. Ich kraulte ihn ein bischen und freute mich über diesen Vertrauens- und Sympathiebeweis.

Dieses Bild machte ich kurz bevor es wieder anfing zu regnen.
Ich dachte mir, dass man bei dem derzeitigen Wetter ganz schön bescheiden wird und sich doch schon über ein wenig Helligkeit freuen kann.
Irgendwann wird er Einzug halten, der Frühling.
Bis dahin helfe ich mir z.B. mit einem gelben Tulpenstrauß, wie ich ihn mir heute vom
Einkauf mitbrachte.
Ich habe auch schon lustige bunte Vögel für unsere Wohnzimmerfenster gebastelt.

Schaun wir mal, das wird schon.

Hubschrauberlandeplatz

Heute morgen war es grau in grau hier, aber heute Nachmittag kam danndie Sonne raus und hat uns noch einmal richtig verwöhnt. Da bin ich mit Priska zu einem meiner Lieblingsorte hier in der Nähe gegangen. Der Rohrlachweiher ist wie eine kleine Oase.

Ich finde ihn zu jeder Jahreszeit sehr anziehend, aber vielleicht im Herbst am liebsten?
Die herabgefallenen Blätter sind überall präsent und zaubern spielerisch eine lebendiges Muster auf das Wasser.
Dieses Blatt sieht fast aus wie ein Bild auf einer Staffelei.
Auf der anderen Seite des Weihers spielte das Sonnenlicht mit dem Wasser.

Und Priskas Rücken wurde zum „Hubschrauberlandeplatz“. 🙂

Ich kann mich niemals sattsehen an diesem Licht-  und Farbenspiel.


Ein letzter Blick über die Felder in Richtung unseres Dorfes.

Ein wunderschönerHerbsttag geht zu Ende.
Lasst es euch gut gehen. Ich trink jetzt noch einen Tee.