Besuch bei den Heckrindern

Am Sonntag trafen wir uns mit Freunden in einem kleinen Waldlokal zum Mittagessen. Anschließend machten wir einen Spaziergang zu der Weide mit Heckrindern, die nahe am Sandwiesenweiher liegt.
Weil gerade Kälber bei der Herde sind, durften wir mit Priska nicht durch das Gatter auf die Weide laufen und konnten nur von außen einen Blick bekommen.
Wir spazierten um den kleinen Weiher herum, der sehr idyllisch im Wald liegt. Bei mir kommt dort jedes Mal ein Urlaubsgefühl auf. An diesem Tag entdeckte ich Pilze, die nach Schätzung meines Mannes etwa 25 cm Hutumpfang hatten. Exemplare in solcher Größe hatte ich noch nie gesehen. Für Priska gab es viele interessante Gerüche zu erschnüffeln und Robert nutzte die Gelegenheit auf dem Barfußpfad zur Wellness für die Füße. Priska wollte nicht barfuß laufen!
Seht selbst in der Galerie:

Zum Schluss noch ein Foto mit dem Titel: “ Ich seh was, was du (nicht) eventuell auch siehst! „

Ich mach‘ das jetzt, trotzdem!


Vielleicht habt Ihr Euch jetzt erst mal die Stirn in Falten legend etwas verwundert am Kopf gekratzt und gefragt: Was will sie uns nun damit sagen?
Ich habe heute an meine Kindheit zurück gedacht, an eine ganz bestimmte Szene. Ein Onkel war zu Besuch. seines Zeichens ein sehr ambitionierter Hobbymaler. Er schaute mir über die Schulter, als ich entspannt und vergnügt ein Bild zu Papier brachte. Ich war vielleicht 8 Jahre alt. Er mäkelte, weil ich ein Lineal gebrauchte, um ein Haus zu zeichnen.
Ich erinnere mich nicht mehr an die Einzelheiten unsere Gespreäches, aber ich weiß, dass dieses Ereignis mich stark geprägt hat und die Auswirkungen bis vor nicht allzulanger Zeit meine Lust am Zeichnen und Malen blockiert hat. Ich hatte diesen Satz in mir: „Du kannst das nicht…!“
Heute ist es mir egal, ob “ ich das kann oder nicht“, ich tue es einfach für mich, weil ich Freude daran habe und nun geht es mir gut damit.
Es gibt so viele Gründe, die mich daran hindern können, etwas zu tun, was ich gerne mache, wozu ich Lust habe, was mir einfach gut tut. Zum Beispiel die Stimme in meinem Kopf die mir sagt: “ Dazu ist jetzt keine Zeit, es gibt so viel zu tun, du musst erst dies und das tun, das Leben ist doch nicht zum Vergnügen da, erst die Arbeit dann das Spiel…“
Heute gelingt es mir immer öfter, diese Stimme in mir zum Schweigen zu bringen und ich mache dann trotzdem genau das, was mir gerade Freude macht, und die Arbeit ist mir noch niemals davon gelaufen. Sie ist ganz geduldig mit mir und wartet, bis ich Zeit für sie habe.
Ich bin davon überzeugt bin, dass jeder Mensch mindestens eine besondere Begabung hat, die es wert ist entdeckt und gelebt zu werden. Begabungen verstehe ich nicht nur im künstlerischen Sinne, sondern es schließt alles ein, was mir Freude bereitet, was mir leicht fällt, zu dem ich mich hingezogen fühle. Vielleicht entdecke ich, dass ich besonders gerne anderen Menschen zuhöre, und ihnen damit eine Freude bereiten kann. Vielleicht macht es mir Spaß zu basteln und ich verschenke ab und zu eines meiner Werke oder ich spende es für einen Basar. Vielleicht wohnt in mir die Gabe, mich an der Natur zu erfreuen und ich gebe mir selber mindestens zweimal in der Woche eine Stunde Urlaub vom Alltag für eine kleine Wanderung.
Alles was ich in diesem Sinne tue wird nicht nur mir selber dienen, es wird als positive Kraft in die Welt hinaus fließen.
Alle Begabungen die wir “ ins Leben rufen“ werden gute Frucht bringen.
Das ist ganz besonders in dieser Zeit wichtig, in der der Fokus so oft auf allen möglichen negativen Ereignissen in der Welt liegt. Ich möchte mich nicht auslaugen und entkräften lassen, ich möchte Licht, Freude, positive Kraft, Mut und Hoffnung tanken und weiter fließen lassen, ganz natürlich und selbstverständlich, wie der Löwenzahn, der seine Schirmchen weiter fliegen lässt.

 

Entwicklungsmöglichkeiten

Kannst du dir vorstellen, dass noch ungenutzte Talente in dir schlummern?

Hast du eine Ahnung von deinen Entwicklungsmöglichkeiten?

Weißt du wie du deine Wachstumsbedingungen fördern kannst.

Diese und noch viele andere Fragen stellten sich mir heute morgen, als ich staunend vor der Vase mit den Rebzweigen stand, die ich vor 17 Tagen aus dem Feld aufgesammelt und mitgebracht hatte. Im Frühjahr werden die Weinstöcke beschnitten, so dass letztlich nur zwei Ruten übrig bleiben.
Heute entdeckte ich die ersten zarten Blättchen, die aus den zuvor kahlen Zweigen ausgetrieben sind. Das Wunder des Lebens! Der Kreislauf der Natur in den wir alle eingebunden sind.


Gestern haben wir bei schönstem Frühlingwetter einen Spaziergang am Rhein unternommen. Ein Gefühl von Leichtigkeit und Freiheit empfinde ich, wenn ich nach der langen kalten Jahreszeit ohne Jacke laufen kann. Priska hat den Ausblick auf den Rhein genossen.

Da lacht die Frühlingsfee

Heute hat meine Frühlingsfee beste Laune. Ist ja auch kein Wunder, wenn die Sonne so großzügig ihre Strahlen ausbreitet, kann sie nicht anders, als mir von ihrem Platz am Fenster aus freudig zuzuzwinkern.

Da hat es Priska und mich natürlich nicht im Haus gehalten und wir sind hinausgegangen uns haben viele Frühlingsboten getroffen.

Wie liebe ich es, dieses zarte Frühlingsgrün!

Herrlich, wie sich zwischen den Reben diese Blütenteppiche ausbreiten.

Heute habe ich zum ersten Mal die Jacke beim Laufen ausgezogen.

Bald ist es soweit, die Magnolien stehen sozusagen in den Startlöchern, um ihre üppige Blütenpracht zu entfalten.

Der Winter kommt

Ich freue mich, wenn der Winter heranzieht und sein von mir so geliebtes sonniges kalt-klares Wetter mit sich bringt. Das tut mir so richtig gut. Priska und ich haben heute Vormittag wieder einen schönen Spaziergang  unternommen. Die Sonne begleitete uns.

Und der Frost hatte lustige Muster in die Pfützen  gezaubert.

Ich habe am Wochenende das Haus adventlich geschmückt. Hier zeige ich euch meinen Wandbehang, den mein Mann nach meinen Wünschen gefertigt hat und an dem nun meine gefalteten Sterne hängen. Welch eine Freude hatte ich, als mir  vor zwei Wochen ein Katalogheft ins Haus flatterte, das qualitativ hochwertiges und ganz bezaubernd buntes Papier hatte. Ich habe  es komplett für alle Sterne die ihr seht aufgebraucht.
Den Holzengel habe ich am Samstag beim Weihnachtsmarkt der Lebenshilfe entdeckt, dort arbeitet meine große Tochter neben dem Studium und wir waren gemeinsam dort.

Hier seht ihr wie bunt die Sterne sind.

Im Header seht ihr meine Wichtel, die aus dem restlichen Holz entstanden. Nun werde ich noch einige Sterne aus Brotpapiertüten machen und dann die Bastelstube für dieses Jahr schließen und die Weihnachtsbackstube eröffnen.

Wenn der Herbstwind weht

Ich war heute beim Spaziergang unterwegs und es wehte ein ziemlich frischer, stürmischer Herbstwind. Als ich mich dabei ertappte, wie ich den Kopf senkte und das Gesicht verzog und eine gewisse ablehnende Haltung annahm: “ Hu, das ist aber unangenehm kalt heute“, überlegte ich mir, wie ich meine Einstellung zum Positiven wenden könnte.
Ich ging also in eine „Gehmeditation“ über und lies den inneren Widerstand bewusst los und stellte mir vor, wie dieser Wind, der an den Zweigen der Bäume rüttelt und die Blättern wegfegt, meinen Kopf durchweht und alles mitnimmt, was darin an unnötigem Ballast sich festgesetzt hat.
Es dauerte nicht lange bis ich eine Frische und Klarheit wahrnahm, die ich als wohltuend empfand.
Diese Erfahrung kann ich nutzen, um auch in gewissen belastenden Alltagssituation in eine positive Haltung zu kommen, die mein negatives Gedankenkarussell stoppt und ihm eine andere Richtung gibt.
Und dazu ist eine neue Gedichtkarte entstanden, die ich euch in meinem Schreibblog Herzensauge zeige.
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Auftanken

In diesen letzten Spätsommertagen genieße ich ganz besonders die angenehme Wärme , das milder gewordene Licht und die Ruhe die sich langsam über die Natur breitet und sie wie ein leichtes Tuch sanft einzuhüllen beginnt.

Priska und ich nutzen gern noch die Möglichkeit uns hier im Hof aufzuhalten.  Ich mag es, wenn die Sonne mit ihrem Licht die Steinmauer anmalt und allerhand Licht-und Schattenspiele zaubert.

8

Diese 8 lässt sich nicht löschen, also bleibt die halt da stehen. Wer weiß, was sie uns sagen möchte?  Vielleicht hält der Spätsommer noch  8 solcher wunderschönen Tage für uns bereit? Lassen wir uns überraschen!

Der Himmel hat heute sein wunderschönes makellos blaues Kleid angezogen.

Nun ist er wohl da

Gestern bin ich ihm begegnet. Nein, das stimmt nicht ganz, nicht ihm persönlich..Es ist ja bekannt, daß er seine Gesandtschaft hat. Er hält sich auch in diesem Jahr bedeckt und lässt seine Hilfskräfte  die ganze Arbeit machen. Gestern also war es soweit, ich hatte insgeheim darauf gehofft, seine Ankunft würde noch ein wenig auf sich warten lassen.

So wie es aussieht, hat er sich darauf eingerichtet, eine ganze Weile zu bleiben. Das schwere Gepäck lässt darauf schließen. Habt Ihr ihn schon erkannt?

Darf ich vorstellen?

Das ist Leo, ein etwas schüchterner Grashüpfer. Er ist ausgewandert, brauchte mal Tapetenwechsel und wollte offensichtlich auch andere Seiten seiner Persönlichkeit entdecken. Diesen Traum hat er dich nun erfüllt, er lebt zur Zeit in unserem Hof auf dem Basilikum und gibt sich seither als Kräuterhüpfer aus.

Heute Nachmittag ist das Wetter wieder richtig schön sommerlich geworden und bei der Hunderunde haben die  Wölkchen am Himmel mir Freude bereitet.

 Priska war das glaube ich so ziemlich egal.

Sie liegt jetzt zufrieden neben ihrer Decke und dampft erst mal ab.

Schaut mal, was da auf unserem Wohnzimmertisch steht.

Ihr werdet jetzt vielleicht ungläubig den Kopf schütteln und denken: Ja hat sie denn jetzt völlig die Orientierung verloren. Ne, keine Sorge, das sind krine Vorbereitungen auf Ostern. Ich möchte am Wochenende mal wieder basteln. Vielleicht zeige ich Euch was daraus geworden ist. 😉

Nun lasst es Euch gut gehen. Liebe Grüße in das Wochenende.

Da lacht das Fotografenherz

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Ich war heute nach dem Einkauf auf dem Weg nach Hause und da blieb mir plötzlich vor Staunen der Mund offen stehen.
Ein prachtvolles Rot leuchtete am Wegesrand. Ich kann mich nicht daran erinnern schon einmal so viele Mohnblumen auf einmal gesehen zu haben.

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Ich suchte mir einen halbwegs sicheren Platz zum Parken, auf der zum Glück nur wenig befahrenen Landstraße.

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Mitten am Tag,
ganz unerwartet,
wurde ich eingeladen
zu einem Freudenfest.
Zwischen saftigem Grün
wiegten sich
in leuchtend roten Röcken
wohl tausend Tänzerinnen.
Mein Herz hüpfte mit.

(c) Beate Neufeld