Es fühlt sich gut an

„Alles neu macht der Mai „, heißt es in dem bekannten Sprichwort. Das hat für mich in diesem Jahr tatsächlich zugetroffen, wie ich schon im vorangegangenen Beitrag erzählt hatte. Nun bin ich also ab diesem Monat in meinen neuen Arbeitsrhythmus gestartet und es fühlt sich gut an.
Gestern habe ich eine  ausgiebige Tour durch unsere Felder gemacht. Einen weiten Weg, den ich wahrscheinlich im Jahre 2016 zuletzt gelaufen war, weil Priska ab 2017 zu kränklich war, um solche weiten Wege zu schaffen.

Das war ein Gesummsel und Gebrummsel und überall Vogelgesang: Herrlich!
Ich mag es, wenn sich das frische Weinlaub so elegant der Sonne entgegenreckt.
Und diese Weizenfelder, die fast schon silbrig glänzen mit roten Mohntupfen: Ich liebe diesen Anblick!

Der beste aller Ehemänner hat mir auf meinen Wunsch hin ein Gestell zum Aufhängen der Hängematte gewerkelt.

Das ist so herrlich entspannend, wenn ich dabei den Himmel beobachten kann, die Vögel, die vorbeifliegen und die Wolkengemälde am Himmel.
Demnächst zeige ich euch noch ein paar Fotos von Leipzig. Die laufen zum Glück ja nicht weg.
Bis bald und liebe Grüße an euch alle.

Neue Aufgaben

Der Mai neigt sich seinem Ende zu. Hier bei uns mutet das Wetter sommerlich an. In mir kribbelt es vor freudiger Aufregung. Es kommt etwas Neues auf mich zu.
Als Priska von uns gegangen war, wusste ich, dass ich mit der nun frei gewordenen Zeit unbedingt etwas Sinnvolles anfangen wollte. Ich bekam dann die Idee, mich ehrenamtlich bei der Offenen Hilfe einzubringen. Die Offene Hilfe ist einTeil der Lebenshilfe die den Freizeitbereich der Menschen mit Einschränkungen begleitet.
Gesagt getan, bewarb ich mich mit einem Angebot zur Klangentspannung und am nächsten Dienstag findet eine Schnupperstunde statt, zu der sich 5 Menschen angemeldet haben. Ich habe bisher im Bereich der Entspannung mit erwachsenen Menschen bei verschiedenen Volkshochschulen gearbeitet.
Dieses Angebot ist völlig anders, ganz neu, es ist ein Experiment, ein Abenteuer. Einen festgelegten Plan zur Gestaltung der Stunde kann ich mir nicht machen, denn der Umgang mit Menschen mit geistigen und körperlichen Einschränkungen verlangt Einfühlungsvermögen und Flexibilität.
Ein bischen was überlegt habe ich mir trotzdem und wir werden sehen…
Eine Phantasiereise soll es sein, die mit den Klängen der Klangschalen begleitet wird.
Das Thema ist ein sonniges Gartenerlebnis.
Dazu habe ich ein Bild gemalt, welches sich jede/r Teilnehmer/in als Erinnerung mitnehmen darf.

Gestern kam dann ein Anruf vom Chef, der mir anbot, meine Arbeitsstundenzahl als Betreuerin im Wohnheim der Lebenshilfe zu erhöhen.
Bisher war es ja nur ein sogenannter Minijob.
Ihr seht, es fügt sich alles zu einem sinnvollen Gesamtbild.
Ich bin dankbar und freue mich.

Herrlich ist es jetzt im Feld spazieren zu gehen. Überall blüht es.
Letzte Woche war ich mal wieder an einem meiner Lieblingsplätze, bei der Schaukelbank.

Von dort hat man einen schönen Ausblick auf ein kleines Biotop mit Benjeshecke und Insektenhotel. Ein Ort um die „Seele baumeln zu lassen“.

Euch allen wünsche ich ein entspanntes Wochenende.
Für mich diesmal arbeitsfrei und deshalb ebenfalls mit viel Zeit zur Entspannung.

Da bricht etwas auf

Seht mal, bei den Narzissen auf Priskas Grab tut sich was!
Und wisst ihr was, bei mir ist es genauso!

Ich habe es in meinem Leben immer wieder erfahren, dass alles miteinander verbunden ist und dass alles „zusammen passt“, vergleichbar mit einem Puzzle, was sich Stück für Stück zusammen fügt.
So ist kein Erlebnis, auch wenn es schmerzhaft ist, sinnlos.
Jede Veränderung im Leben birgt Chancen in sich.
Alles braucht seine Zeit und kommt zur richtigen Zeit „ans Licht“.

Ich habe 4 intensive Tage hinter mir. Ein grippaler Infekt hatte mich sozusagen auf mich selbst zurück geworfen. Intensive schmerzhafte Trauer, wichtige, wegweisende Erkenntnisse und ein Motivationsschub in Form einiger Impulse, die genau zur richtigen Zeit, nämlich gestern Abend, von meiner älteren Tochter kamen entfalteten in ihrem zeitlich perfekten Zusammenspiel ihre heilsame Wirkung.
Nun bricht auch in mir etwas auf und beginnt ganz zart seine Blüten zu entfalten.
Mir wurde bewusst, dass die Zeit, die ich nun nicht mehr mit Priska teilen kann, wertvoll ist und ich sie nun für neue Aufgaben nutzen darf!
Was das genau sein wird, das darf sich langsam entwickeln.
Zu gegebener Zeit werde ich es euch wissen lassen.

Stimmungsvoll

Stimmungsvoll habe ich unserem Spaziergang am Ostersonntagabend erlebt. Sobald wir am Ziel angekomnen waren, hat uns der Kukuck begrüßt.

Es war ganz ruhig und sehr wohltuend, die Abendstimmung am und um den See zu genießen. Lasst euch einfach ein Stück mitnehmen.

Diese Kraft wünsche ich euch und mir, möge sie uns auch weit über Ostern hinaus tragen.

 

Neuigkeiten

Ich hatte es bereits durchblicken lassen, dass das neue Jahr mir eventuell Neuigkeiten im beruflichen Bereich bringen könnte.
Nun liegen die beiden Hospitationstage hinter mir. Was soll ich sagen, sie sind erfolgreich verlaufen und ich habe ab diesen Monat eine neue Arbeitsstelle, die mich mit Freude und Dankbarkeit erfüllt.
Ich darf Menschen mit geistigem und oft auch körperlichem Handicap in ihren Wohngruppen rund um das tägliche Leben betreuen.
Es ist eine sehr verantwortungsvolle und abwechslungsreiche Arbeit.
Ich blicke voller freudiger Spannung auf meine neue Aufgabe.
Herzlichen Dank noch einmal hier an dieser Stelle für alle guten Gedanken und Wünsche.
Ich weiß das sehr zu schätzen.


Priska geht es in der Zwischenzeit auch wieder recht gut, sie braucht nur noch wenige Medikamente, zur Stabilisierung.
Nun mach ich für heute mal Schluss und pflege mich und meine Schnupfennase ein wenig.Bis bald dann mal wieder, hier an dieser Stelle.

Gute Worte sind wie Licht

Ich danke euch von Herzen für eure guten Worte mit denen ihr Anteil genommen habt und mir ein Licht in meinem Herzen angezündet habt. Es tut so gut zu wissen, dass liebe Menschen an uns denken und uns Gutes wünschen.

Heute war ich mit Priska wieder beim Tierarzt und er war froh zu sehen, dass es Priska wieder so gut geht. Er sagte mir, dass sie „ein Herzel“ ist und ihm im Laufe der Jahre ans Herz gewachsen ist.. Seine Worte taten mir auch so gut heute. Der Test zeigte, dass die Viren nun fast besiegt sind, zur Stabilisierung wird sie die Medikamente noch weiter nehmen und nächsten Mittwoch gibt es noch einmal eine Behandlung beim Tierarzt. Ich hoffe sehr, dass dann alles bestens ist und Priskas Immunsystem wunderbar gestärkt sein wird.

Ich bin schon ein bissel kribbelig, wenn ich an die nächste Woche denke. Es ist schon spannend, wenn man beruflich etwas Neues ausprobieren darf. Wenn diese Aufgabe für mich die richtige ist, dann wird es schon klappen und ich werde euch davon erzählen. Schaun wir mal. Wer mag darf mir am Montag und Dienstag die Daumen drücken. Ich bin jeweils von 15 Uhr bis 18 Uhr zur Hospitation.

Habt ein schönes Wochenende. ❤

Plauderpause? 

Was soll ich bloß schreiben,  fragte ich mich heute ständig? Ich stellte fest, dass ich mal wieder in eine längere Phase der Sprachlosigkeit eingetaucht war. Heute ist der Zeitpunkt gekommen,  wieder aufzutauchen. Da mir partout kein Thema  einfallen wollte, habe ich beschlossen, einfach loszuschreiben  und zu sehen, was dabei herauskommt.

Das neue Jahr scheint für mich beruflich einen Neubeginn zu bringen, aber davon werde ich erst berichten, wenn es spruchreif ist. Zunächst werde ich Anfang nächster Woche 2 Tage hospitieren und dann wird eine Entscheidung getroffen. Schaun wir mal.

Unsere süße Maus hat schon eine Zeit lang mit einem hartnäckigem Virus zu kämpfen, mit dem nicht zu spaßen ist. Nachdem er sich zunächst als heftiger Husten bemerkbar gemacht hatte und er im Laufe der Behandlung auch ausgeheilt schien, ist er kurz danach vorgestern wieder ausgebrochen und hat sich in einer anderen Form mit sehr besorgniserregenden Symptomen bemerkbar gemacht, quasi von jetzt auf nachher Auch nach der erneuten Behandlung beim Tierarzt verschlechterte sich Priskas Zustand im Laufe des Abends rapide. Gestern ging es ihr zum großen Glück wieder merklich besser, das Foto zeigt sie, wie sie endlich ruhig und friedlich und ohne Schmerzen auf ihrer Decke schlummert. Nun hoffen wir sehr, dass der Virus bald ausgeheilt ist.

Seid herzlich gegrüßt und habt einen schönen Abend.

Wenn der Herbstwind weht

Ich war heute beim Spaziergang unterwegs und es wehte ein ziemlich frischer, stürmischer Herbstwind. Als ich mich dabei ertappte, wie ich den Kopf senkte und das Gesicht verzog und eine gewisse ablehnende Haltung annahm: “ Hu, das ist aber unangenehm kalt heute“, überlegte ich mir, wie ich meine Einstellung zum Positiven wenden könnte.
Ich ging also in eine „Gehmeditation“ über und lies den inneren Widerstand bewusst los und stellte mir vor, wie dieser Wind, der an den Zweigen der Bäume rüttelt und die Blättern wegfegt, meinen Kopf durchweht und alles mitnimmt, was darin an unnötigem Ballast sich festgesetzt hat.
Es dauerte nicht lange bis ich eine Frische und Klarheit wahrnahm, die ich als wohltuend empfand.
Diese Erfahrung kann ich nutzen, um auch in gewissen belastenden Alltagssituation in eine positive Haltung zu kommen, die mein negatives Gedankenkarussell stoppt und ihm eine andere Richtung gibt.
Und dazu ist eine neue Gedichtkarte entstanden, die ich euch in meinem Schreibblog Herzensauge zeige.
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Aufbruchstimmung

Gerade komme ich von meiner Hunderunde mit Priska. Es ist so herrlich sonniges, mildwarmes Wetter. Überall in der Natur idt der „Aufbruch“ zu sehen. Auferstehung inmitten einer Welt, die derzeit gewaltig aus den Fugen zu geraten scheint. Ich brauche diese Hinwendung zur Natur gerade jetzt ganz besonders, um in Verbindung zu bleiben mit „dem Leben“,  um meine Wurzeln zu spüren und aufzutanken, damit der Glaube an den Sieg der Liebe nicht stirbt in mir.
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Ritual zur Wintersonnenwende und fotografischer Jahresrückblick

Heute ist Wintersonnenwende. Ab morgen werden die Tage wieder länger.
Dieser besondere Tag eignet sich gut für ein Ritual.

Ich lasse das vergangene Jahr Revue passieren und schreibe auf Zettel meinen Dank für das letzte Jahr und meine Wünsche für das neue Jahr.Die Zettel werden dann in einer Schale verbrannt. Mit dem Rauch steigen der Dank und die Wünsche in den Himmel. Die Asche wird in der Erde vergraben. So wird die Verbindung von Himmel und Erde deutlich.
Gerne schaue ich mir an diesem Tag auch die Fotos aus dem vergangenen Jahr an.
Ich habe heute eine Auswahl in einer Galerie zusammengefasst. Für jeden Monat zwei Bilder.