Aufbruchstimmung

Gerade komme ich von meiner Hunderunde mit Priska. Es ist so herrlich sonniges, mildwarmes Wetter. Überall in der Natur idt der „Aufbruch“ zu sehen. Auferstehung inmitten einer Welt, die derzeit gewaltig aus den Fugen zu geraten scheint. Ich brauche diese Hinwendung zur Natur gerade jetzt ganz besonders, um in Verbindung zu bleiben mit „dem Leben“,  um meine Wurzeln zu spüren und aufzutanken, damit der Glaube an den Sieg der Liebe nicht stirbt in mir.
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Ritual zur Wintersonnenwende und fotografischer Jahresrückblick

Heute ist Wintersonnenwende. Ab morgen werden die Tage wieder länger.
Dieser besondere Tag eignet sich gut für ein Ritual.

Ich lasse das vergangene Jahr Revue passieren und schreibe auf Zettel meinen Dank für das letzte Jahr und meine Wünsche für das neue Jahr.Die Zettel werden dann in einer Schale verbrannt. Mit dem Rauch steigen der Dank und die Wünsche in den Himmel. Die Asche wird in der Erde vergraben. So wird die Verbindung von Himmel und Erde deutlich.
Gerne schaue ich mir an diesem Tag auch die Fotos aus dem vergangenen Jahr an.
Ich habe heute eine Auswahl in einer Galerie zusammengefasst. Für jeden Monat zwei Bilder.

Nicht perfekt – aber perfekt ich selbst!

Nicht perfekt – aber perfekt ich selbst

Lange Zeit habe ich unglaublich viel
Kraft daran verschwendet,
nach Perfektion zu streben.
Tag für Tag
arbeitete ich verbissen
an einer Maskerade,
die wie maßgeschneidert auf die Rolle passte,
die ich mir selbst erwählt hatte,
um mich stetig immer weiter von mir selbst
zu entfernen.
Wie in einen Kokon gehüllt
wartete mein wahres Ich geduldig darauf,
in die Freiheit geboren zu werden.
Es ist nie zu spät neu zu beginnen.
Heute nutze ich meine Energie,
um Stück für Stück
herauszuschlüpfen
und abzulegen,
was nicht zu mir gehört.
Wie ein Magnet werde ich angezogen
von der leisen Gewissheit,
dass mein Weg das Ziel ist,
und dass ich schon immer perfekt war,
genau so wie ich bin.

(C) Beate Neufeld

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