Zurück und der Urlaub geht weiter

Hallo Ihr, ich habe mich ja kurz in Sachen Datenschutz etc. gemeldet und nun möchte ich euch von meiner kleinen Reise zum Bruder berichten.
Mein Urlaub geht zum Glück noch weiter aber diese Tage waren ein mehr als guter Auftakt!
Am Montag haben wir bei sommerlichen Temperaturen auf derTerasse eines Hotels im Bergischen Land zu Mittag gegessen. Diese zauberhafte Aussicht ließ sogar Tigerherzen schmelzen.

Ich wollte so gerne mal wieder meine Geburtsstadt besuchen, alo entschlossen wir uns spontan anschließend gleich hin zu fahren.
Wir konnten noch nicht ahnen, welches dramatische Ereignis sich zu diesem Zeitpunkt dort bereits abspielte, dessen Auswirkungen wir glücklicherweise nur am Rande mitbekamen.
Es war ein makabrer Zufall, dass wir das Navi auf das Parkhaus am Hauptbahnhof programmiert hatten. Im Bahnhof hatte um die Mittagszeit eine Geiselnahme stattgefunden.
Ziemlich genau zu der Zeit, als wir dort ankamen und durch die weiträumige Absperrung umgeleitet schließlich einen anderen Parkplatz gefunden hatten, fand der Übergriff der Polizei statt, es war 15 Uhr.
Durch meine Nichte, die in Köln lebt, und die ich über Whattsapp kontaktiert hatte, erfuhren wir, was geschehen war.
Wir spazierten am Rhein entlang Richtung Altstadt, bummelten dort ein wenig und besuchten den Dom.
Später entdeckte ich noch den Heinzelmännchenbrunnen, den ich bisher noch nicht kannte und der wie der Dom ein Wahrzeichen von Köln ist. Ich wurde an meine Kindheit erinnert, denn die Geschichte der Heinzelmännchen zu Köln habe ich als Kind oft gelesen.
In der Galerie habe ich ein paar fotografische Eindrücke für euch, die ich im Vorbeigehen per Smartphone fotografiert habe.

Am nächsten Tag besuchten wir das Freilichtmuseum Lindlar.

Dieses Häuschen, ein Kiosk, wurde am Marktplatz der Stadt Wermelskirchen abgebaut und im Museum wieder aufgebaut.

Das war schon richtig interessant und ein nostalgischer Anblick.



Ich hatte auch meine Spiegelreflexkamera dabei und habe ein wenig mit verschiedenen Einstellungen herumexperimentiert.
Die Bilder werde ich aber erst noch sichten und schauen, ob etwas Brauchbares dabei herausgekommen ist.

Kurzurlaub am Bodensee 1

Eigentlich hat mein Urlaubsbericht bereits mit dem vorigen Beitrag begonnen. Da hatte ich die ganze Sache sozusagen von hinten aufgerollt und die letzten Stunden unseres Urlaubes beschrieben.

Heute erzähle ich von unseren ersten beiden Tagen. Die erste Station noch auf der Durchreise machten wir in Sipplingen an diesem schönen Ort, einem Strandlokal. Herrlich war der Blick auf den See und während wir da saßen verzogen sich die Wolken immer mehr und ließen die Sonne durch. Es wurde richtig warm und dieses wunderbare Wetter begleitete uns bis zur Abreise.

Wir fuhren abends mit der Fähre von Konstanz nach Meersburg, wo unsere Ferienwohnung war.

Am nächsten Tag fuhren wir nach Überlingen und frühstückten gemütlich und spazierten danach an der Uferpromenade entlang.

Es gab von hier aus viele verschiedene Möglichkeiten um Schiffsausfüge zu unternehmen. Wir wählten eine Rundfahrt. Es war für mich beeindruckend eine Ahnung von der Größe dieses Sees zu bekommen, denn wir fuhren ja nur einen verhältnismäßig kleinen Teil davon ab. Da wir unter Deck saßen und ich also nur durch die Scheibe fotografieren konnte belasse ich es bei einem Foto.

Wir hatten beschlossen, uns am Nachmittag das Pfahlbaumuseum in Unteruhldingen anzusehen. Eine sehr gute Wahl: Sehr beeindruckend und empfehlenswert! Man kann einen lebendigen Eindruck von der Lebensweise der Menschen aus Jungsteinzeit und Bronzezeit bekommen. Es folgen einige Bilder in der Galerie.

Das war unsere beiden ersten Urlaubstage und der Bericht geht demnächst weiter.

Freudige Überraschung

Meine Güte war das eine Freude, als ich soeben in das Dashboard meines Blogs geschaut habe und eure vielen lieben Kommentare darin fand.
Damit hatte ich nicht gerechnet und mir wurde bewusst, wie lange ich schon wieder abwesend war.
Ich bin am Montag von einem sehr schönen verlängerten Wochenende bei meinem Bruder zurück gekehrt. Wir haben am Samstag einen kleinen Ausflug in das landschaftlich bezaubernde Bergische Land gemacht. Zunächst haben wir in einem Tagungshotel auf der Terasse mit wunderbarem Ausblick unseren Kaffee genossen.

Das war unsere Aussicht.


Blick vom Parkplatz auf das Hotel.

Weg zur Terasse.

Blick vom Parkplatz aus auf die Umgebung.
Ihr seht, es war richtig idyllisch dort.
Danach sind wir in das nahe gelegene Altenberg gefahren.
Wir sind in den Dom gegangen und haben dann lange auf einer Bank mit Blick auf den Dom gesessen und einfach nur „die Seele baumeln lassen“.

Das war er, der Blick auf den Dom von unserer Bank aus.

Heute habe ich in unserem kleinen verwilderten Garten hinter unserer Scheune gesessen. Solang er noch für uns zugänglich ist, nutze ich die Gelegenheit gerne, obwohl mich dort immer ein wenig Trauer überkommt. Zum einen, weil Priska sehr gerne dort war und zum anderen, weil er bald verkauft und bebaut wird.
Veränderung und Abschiede gehören zum Leben einfach dazu, manchmal schwer zu akzeptieren.
Heute habe ich mich vor den Lavendelbusch gesetzt und zugesehen, wer da zu Besuch kommt. (Ich war sehr froh, als ich viele fleißige Bienen beim Sammeln von Blütenstaub beobachten konnte.) Wie ich von Matilda erfahren habe, sind es dann doch keine Bienen gewesen, sondern Hummeln. Sehr schade, es hatte meine Hoffnung geweckt. Es sah so lustig aus, wie die dünnen Halme des Lavendels ins Schwingen gerieten, wenn sie sich auf den Blüten niedergelassen haben.
Ich habe leider (noch) kein Macro Objektiv für meine Spiegelreflexkamera, aber mit dem Tele Objektiv konnte ich ein paar nette Aufnahmen machen. Besonders die beiden Fotos mit den Bienchen im Flug ließen mich schmunzeln. Ich weiß, es sind keine hochwertigen Fotos, aber für mich eine schöne Erinnerung.



Nun wünsche ich eine gute Zeit bis wir uns wiederlesen.

 

Bootsfahrt in Leipzig

Weiter geht es mit meinem Reisebericht aus Leipzig. Am zweiten Tag war ich mit der Gudrun am Kulkwitzer See. Nähere Informationen findet Ihr z.B.  bei Wikipedia.

Es war ein richtig hochsommerlich anmutender Tag Mitte Mai. Es waren sogar schon einige mutige Menschen im See schwimmen, obwohl das Wasser sicher trotz der hohen Außentemperaturen noch sehr kalt war.
Am nächsten Tag haben Gudrun und ich eine Bootstour unternommen.
Wir hatten das Glück, die einzigen Mitfahrer zu sein, so dass wir eine Privatführung  bekamen. Interessante, abenteurliche und auch malerische Eindrücke konnten wir genießen. Wir fuhren unter zahlreichen Brücken hindurch, eine war so niedrig, dass wir uns mit dem Kopf auf den Tisch legen mussten um unbeschadet darunter hindurch zu fahren. Ihr seht in der Galerie die Fotos. Zur Erklärung: Das Gebäude Mey und Edlich war früher eine Textilfabrik, das erste Versandhaus in Leipzig. Die Gebäude der alten Kammgarnspinnerei erinnern an die Speicherstadt in Hamburg, ein riesiger Gebäudekomplex. Sowohl die Gebäude von Mey und Edlich als auch die der alten Kammgarnspinnerei dienen heute als Wohnungen.

Besuch bei den Schafen

Am zweiten Tag meines Besuches in Leipzig sind wir in ein kleines Dorf am Rande von Leipzig gefahren. Dort hat der Nabu Leineschafe, oder besser gesagt eine Nachzüchtung dieser seltenen Schafrasse. Gudrun durfte sich dort vom geschorenen Schaffell etwas mitnehmen. Die Elke hat sich schon Sorgen gemacht, weil ich das Wort „Fell“ benutzt habe. Ich möchte deshalb hier noch einmal betonen, dass alle Schafe noch lebendig sind und sich des Lebens erfreuen!
Bevor wir zum Gelände der Nabu kamen, sahen wir noch einige andere Schafe, der Name der Rasse ist mir entfallen:

Die Leineschafe waren nicht auf der Weide sondern im Stall, denn sie hatten noch Junge.

Zuhause angekommen zeiget Gudrun mir, wie aus dem Schaffell Wolle entsteht. Das war sehr spannend anzuschauen. Das ist natürlich ein aufwendige Prozedur und ist nicht an einem Tag zu bewerkstelligen. Das Schaffell wurde zunächst von groben „Schmutz“ befreit,d. h, von dem was sich so im Schaffell sammelt. Hier ein Blick in den Sack, in dem wir das Fell mitgenommen hatten.
Dann wurde es in warmem Wasser und ein wenig Seife eingeweicht und gewaschen und schließlich zum Trocknen aufgehängt.
Am nächsten Tag wurde das getrocknete Fell nochmal ein wenig auseinandergezogen und dabei lösten sich noch einige Schmutzpartikelchen, wie Strohreste, etc. Dann wurde es in die Kardiermaschiene gelegt, sie hat zwei Walzen, die mit kleinen Nägeln gespickt sind und die sich in entgegengesetzter Richtung gegeneinander drehen.
Dabei ensteht das Wollflies. Aus diesem Flies wir dann die Wolle gesponnen.
Diese wird nochmal gewaschen und hier seht ihr, wie die fertige Wolle zum Trocknen aufgehängt wurde. Sie war wunderbar weich und duftete nach meinem Empfinden sehr angenehm ganz leicht nach Schaf.

Ich habe noch ein bischen was zu erzählen und zu zeigen von meinem Besuch in Leipzig. Demnächst also mehr.

Ich bin wieder zurück

Hallo ihr Lieben.
Ich bin am Donnerstag erst kurz vor Mitternacht hier wieder zu Hause angekommen.
Die Tage in Leipzig bei der lieben Gudrun haben mir sehr gut getan.
Wenn ich daran zurückdenke, dann umgibt mich ein warmes wohliges Gefühl.
Im September 2016 hatte ich Gudrun zum ersten Mal besucht und obwohl wir uns nur vom Bloggen kannten waren wir uns vom ersten Augenblick an überhaupt nicht fremd. Es war so, als wenn wie uns schon sehr lange kennen.
Damals war ich schon so sehr berührt von ihrer Gastfreundschaft und sie hat mich auch dieses Mal wieder so liebevoll aufgenommen. Ich bin sehr dankbar für unsere Freundschaft.

Am ersten  Tag kam ich am späten Vormittag an und wir sind nach dem Mittagessen gleich losgezogen. Unter anderem haben wir einen schönen Spaziergang in dem Park gemacht, den man von Gudruns Küchenfenster aus sehen kann.


Das Wetter war schon  richtig sommerlich und so haben wir lange auf einer Bank gesessen und die schöne Natur genießen können.

Die Penny hatte sich sogleich die Papiertragetasche, die ich mitgebracht hatte, auserkoren und für die nächsten Tage ihr Lieblingsdomizil auf dem Wohnzimmertisch eingerichtet.

Auch die Penny und ich hatten gleich bei meinem ersten Besuch Freundschaft geschlossen, die nun natürlich wieder neu belebt wurde. Am ersten Tag nahm sie zunächst zögerlich am Abend neben mir auf dem Sofa Platz und ließ sich ausgiebig kraulen.


Erst am dritten Tag nahm sie auch auf meinem Schoß Platz. Beim ersten Besuch machte sie das sofort und bei jeder Gelegenheit. Gudrun meinte spaßeshalber, sie habe mir es evtl. verübelt, dass ich sie wieder verlassen hatte.
So, das soll für heute reichen.
Beim nächsten Mal erzähle ich euch von unserem Besuch bei den Leine Schafen.
Ich danke euch für die lieben Kommentare, die ich heute erst entdeckt und freigeschaltet habe. Ich freue mich über jedes liebe Wort hier von euch.
Bis zum Wiederlesen lasst es euch gut gehen.

Urlaub Wangerland Tag 2

Zunächst einmal möchte ich mich ganz herzlich für all eure lieben Kommentare bedanken. Ich konnte sie nicht einzeln beantworten, mir fehlte irgendwie die Zeit dazu.
Ich hatte heute Spätdienst und darf morgen als Vertretung noch zusätzlich einen ungeplanten Frühdienst arbeiten, aber dennoch nutze ich jetzt mal noch flott vor der wohlverdienten Nachtruhe die Zeit, um euch die Fotos vom zweiten Urlaubstag zu zeigen.
Wir waren nachmittags am Hundestrand in Schillig. Da konnte ich unter anderem eine kleine Serie von einem Mann mit Hund machen. Ich habe die Fotos in eine Galerie gepackt. Mir gefällt das Erscheinungsbild der Galerie überhaupt nicht, aber um das zu ändern benötige ich die Hilfe meines Bruders.Das lässt sich heute abend nicht mehr ändern. Aber wenn ihr das erste Foto anklickt, dann werden die Fotos größer und vollständig angezeigt.

So, das soll für heute genügen, ich gehe nun in mein Bett und träume von meiner Nordsee.
Habt es fein, bis demnächst.

Wenn (Einer)Dreie eine Reise (tut)tun

So, nun ist so gut wie alles bereit. So sieht das aus, wenn der Hund mit Herrchen und Frauchen verreist. Nur ein paar winzige Kleinigkeiten kommen morgen noch dazu und dann geht es auf die Reise. Die Töchter hüten das Haus..Endlich einmal wieder Urlaub und dazu noch an meine geliebte Nordsee. Wir fahren nach Minsen/Wangerland. Ich habe die Woche dreimal gearbeitet, damit ich nächste Woche frei habe. Deshalb kam ich auch nicht zu ausgedehnten  Blogrunden. Ich melde mich eventuell mal zwischendurch,  wenn ich Muse habe, ansonsten lesen wir uns nach dem Urlaub wieder. Wir sind ja nur eine Woche weg. Gehabt euch wohl, bis bald.

Mein letzter Tag in Leipzig

Heute zeige ich euch die restlichen Fotos von Leipzig. Ich hoffe sehr, dass es nicht wirklich der letzte Tag in Leipzig für mich war. Gudrun hat mir schon gesagt, dass ich gerne einmal wiederkommen darf. Nun hoffe ich, dass sie mich zuvor auch einmal besuchen kommt.
An dem Tag meiner Rückreise zeigte sich Leipzig wettermäßig von seiner besten Seite, es war klar und richtig sonniges Wetter. Direkt gegenüber von Gudruns Wohnung ist der Schönauer Park. Da mein Bus erst um 15 Uhr fuhr hatten wir noch genügend Zeit um einen langen Spaziergang im Park zu machen.
Bevor man die große Straße überquert, kommt man an dieser Gedenktafel vorbei.
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Gudrun zeigte mir die Stelle, wo die Baracken der inhaftierten Frauen standen. Es ist nur einen Katzensprung von dem Wohnblock entfernt, in dem Gudrun wohnt. Sie sagte auch, dass die Frauen in der Rüstungsfabrik arbeiten mussten.
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Wie bereits geschrieben, hatte ich nur meine kleine Kamera dabei und daher ist das nachfolgende Bild mangels Tele-Objektiv unscharf. Ich zeige es aber dennoch, denn meine Freude war groß, zum ersten Mal ein Eichhörnchen zu erleben, dass offensichtlich einen Riesenspaß daran hatte, vor der Kamera zu possieren.
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Es blieb sehr lange da sitzen, das Interesse war auf beiden Seiten  gleich groß.
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Wir fanden sogar das Hornissen Nest, auf welches Gudrun von einer Bekannten hingewiesen wurde.
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Das ist der Elster-Saale Kanal, auf der gegenüberliegenden Seite werden alle alten Gebäude abgerissen und es sollen dort Edelwohnungen entstehen.
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Auf Wiedersehen Leipzig, ich trage dich in meinem Herzen und behalte dich in bester Erinnerung. Ich danke dir liebe Gudrun an dieser Stelle noch einmal von ganzem Herzen, dass du mich so liebevoll aufgenommen hast und mir in jeder Sekunde das Gefühl gegeben hast zu Hause zu sein.

Und weiter geht`s mit Leipzig

Ich zeige euch heute noch einige Fotos vom zweiten Tag in der Stadt. Da waren wir zuerst oben auf der Aussichtsplattform des City Hochhauses, auch Weißheitszahn genannt.
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Auf diesem Foto seht ihr ganz hinten vor dem Horizont ziemlich in der Mitte das Völkerschlachtdenkmal, das wir anschließend besucht haben. Ich finde, da wird die beeindruckende Größe deutlich.
Nachdem wir an diesem Tag das Völkerschlachtdenkmal besucht hatten, führte uns unser Weg zum Capa Haus. Ich hatte bis dato noch nie etwas von dem wohl sehr bekannten “ Kriegsfotografen“ Robert Capa gehört. Wir haben die Ausstellung besucht und sind auch danach noch über die Angerbrücke und in den nahe gelegenen Clara Zetkin Park gegangen. Ich zeige euch die Fotos in einer Galerie: