„Gansfamiliär“ und noch viel mehr

Zu Pfingsten hatten wir Besuch von meinem Bruder. Das ist so richtig fein wenn Bruder und Schwester familiäre Zeit miteinander verbringen dürfen. Wir nutzten diese am Pfingstmontag, um einen Ausflug in den Wildpark zu unternehmen. Es war sehr vergnüglich, denn wir konnten das Familienleben von verschiedenen Tieren beobachten.

Es gibt aber auch Einzelgänger, die sich durchaus sehr wohl fühlen.

Da hatten wir wirklich großes Glück, dass wir den Luchs aus nächster Nähe beobachten durften, bisher konnte ich ihn immer nur irgendwo ganz versteckt erahnen. Dieses Mal zog er ausgiebige Runden durch sein Revier.

Ich habe mich in letzter Zeit etwas rar gemacht hier im Blog. Demnächst zeige ich euch noch ein paar Bilder von meinen Unternehmungen.

Schön ist es fern und nah

Letzte Woche war meine ältere Tochter zu Besuch und wir haben die Gelegenheit zu einem Ausflug zur Bundesgartenschau in Heilbronn genutzt. Allzuviele Fotos sind es nicht, ich hatte nur das Handy, aber ein paar Eindrücke findet ihr in der Galerie.

Schön ist es aber auch bei uns in der Nähe. Ich habe gestern eine Wanderung durch unsere Felder zu einem Weiher gemacht, den ich mit Priska als sie noch gesund und munter war öfter zu Fuß besucht habe. Man läuft auf direktem Weg 3,6 Kilometer dort hin und es ist ein richtig kleines Paradies. Gestern war ich zum ersten Mal seit Priska von mir gegangen ist wieder dort und es hat mir sehr gut getan. Ich wurde erfreut von einer Begegnung mit einer Familie der Nilgänse. Hier seht ihr den „Eingang“ vom Feld zum Weiher.

Ich sah von weitem die Gänse am Ufer stehen und überlegte, ob ich überhaupt so nah heran kommen würde, dass ich meinen Platz auf der Bank einnehmen könnte.

Ich ging ganz langsam in Richtung Bank, die Gänsemutter im Blickwinkel, um abzuschätzen , ob sie eventuell ihre Jungen durch mich bedroht sieht. Aber sie war ganz gelassen.

Die ganze Gänsefamilie stolzierte nach einer kurzen Weile direkt auf dem Weg vor mir vorbei, um schließlich an geeigneter Stelle in den See zum Familienbad einzutauchen.

Eine weitere Freude erlebte ich, als ich auf dem Weg zum Weiher ein Feld mit Kornblumen sah. Diese Blumen habe ich hier vorher noch nie gesehen.

Das letzte Foto ist auf dem Rückweg entstanden.

Ein frohes und sonniges Wochenende wünsche ich euch. Für mich wird der Sonntag arbeitsreich, denn ich bin zum ersten Mal als Wahlhelferin aktiv.

Begegnungen in der Stille

Gestern war mein letzter Urlaubstag und da der Ehemann schon wieder arbeitet nutzte ich ihn für einen Besuch im nahegelegenen Wildpark. Bisher waren wir immer gemeinsam dort und jeweils am Wochenende. Da sind natürlich sehr viele Menschen dort unterwegs. Gestern war ich ganz alleine und es war ruhig dort. Eine ganz besondere Stimmung breitete sich aus: Die Stille des Herbstes.

Besonders faszinierend war, dass das Niederwild welches dort frei herumläuft gar nicht scheu war sondern mich bis auf 5 bis 10 Meter herankommen ließ. Ein besonderes Erlebnis welches mich glücklich gemacht hat.

 

Zickenalarm

Heute war es endlich soweit, ich habe das Weihnachtsgeschenk meiner Töchter eingelöst: Ein Fotokurs. Es war für mich ein Crashkurs, denn ich war bisher bei meiner digitalen Spiegelreflexkamera noch nicht über den Automatikmodus hinaus gekommen. Ich bin so ziemlich „beschreibungsresistent“, soll heißen, wenn ich im Web Bedienungstips lese, dann verstehe ich diese nicht wirklich. Ich brauche jemanden neben mir, der mir das zeigt.
Nun waren das heute seeehr viele Informationen auf einmal und ich habe mir beiweitem nicht alles merken können, aber es bleibt die Hoffnung, dass ich es nun soweit verstanden habe, dass ich mir nun mit Nachlesen helfen kann. Fortan gilt es fleißig zu üben, um die Kamera richtig kennenzulernen.
Ich habe mir fest vorgenommen, den Automatikmodus ab heute völlig zu ignorieren.Schaumamaaal, das ist doch schon was und durchaus auch ausbaufähig.

 

Besuch bei den Schafen

Am zweiten Tag meines Besuches in Leipzig sind wir in ein kleines Dorf am Rande von Leipzig gefahren. Dort hat der Nabu Leineschafe, oder besser gesagt eine Nachzüchtung dieser seltenen Schafrasse. Gudrun durfte sich dort vom geschorenen Schaffell etwas mitnehmen. Die Elke hat sich schon Sorgen gemacht, weil ich das Wort „Fell“ benutzt habe. Ich möchte deshalb hier noch einmal betonen, dass alle Schafe noch lebendig sind und sich des Lebens erfreuen!
Bevor wir zum Gelände der Nabu kamen, sahen wir noch einige andere Schafe, der Name der Rasse ist mir entfallen:

Die Leineschafe waren nicht auf der Weide sondern im Stall, denn sie hatten noch Junge.

Zuhause angekommen zeiget Gudrun mir, wie aus dem Schaffell Wolle entsteht. Das war sehr spannend anzuschauen. Das ist natürlich ein aufwendige Prozedur und ist nicht an einem Tag zu bewerkstelligen. Das Schaffell wurde zunächst von groben „Schmutz“ befreit,d. h, von dem was sich so im Schaffell sammelt. Hier ein Blick in den Sack, in dem wir das Fell mitgenommen hatten.
Dann wurde es in warmem Wasser und ein wenig Seife eingeweicht und gewaschen und schließlich zum Trocknen aufgehängt.
Am nächsten Tag wurde das getrocknete Fell nochmal ein wenig auseinandergezogen und dabei lösten sich noch einige Schmutzpartikelchen, wie Strohreste, etc. Dann wurde es in die Kardiermaschiene gelegt, sie hat zwei Walzen, die mit kleinen Nägeln gespickt sind und die sich in entgegengesetzter Richtung gegeneinander drehen.
Dabei ensteht das Wollflies. Aus diesem Flies wir dann die Wolle gesponnen.
Diese wird nochmal gewaschen und hier seht ihr, wie die fertige Wolle zum Trocknen aufgehängt wurde. Sie war wunderbar weich und duftete nach meinem Empfinden sehr angenehm ganz leicht nach Schaf.

Ich habe noch ein bischen was zu erzählen und zu zeigen von meinem Besuch in Leipzig. Demnächst also mehr.

Abschied nehmen

Nachdem ich im Januar von meiner geliebten Hundedame Abschied nehmen musste, ist es jetzt an der Zeit auch den kleinen Garten hinter unserer Scheune loszulassen. Er wird zwecks Wohnbebauung verkauft. Zugegeben, im vergangenen Jahr habe wir uns kaum dort aufgehalten und so verwilderte er zunehmend. Nun sieht es dort hinten so aus.

In den letzten Wochen  habe ich öfter dort gesessen und an die vergangenen Jahre gedacht. Unsere beiden Mädels haben hier viel gespielt, es gab ein Gehege für unsere drei Kaninchen, es stand ein Swimmingpool dort und später ein Trampolin. Priska ist immer mit Vergnügen in den Garten gegangen. Man hat einen schönen Blick auf den Nachbargarten.


Ich höre Kinderlachen und Hundegebell, das leiseste Geräusch aus dem Nachbargarten hatte Priska dazu animiert vehement ihr Revier zu verteidigen. Es war ganz klar, sie war die Chefin im Garten!


Sie liebte es sich hier im Sommer zu sonnen.


Es gab immer etwas zu entdecken.

Und im Herbst bereitete es ihr großes Vergnügen, sich in den Blättern zu wälzen.

Mein Herz ist schwer, während ich diesen Beitrag verfasse, aber es ist auch wieder leicht, weil ich die Lebensfreude spüre, die Priska überall um sich herum versprüht hat.
Ich möchte bewusst Abschied nehmen und den Schmerz nicht verdrängen. Ich bin so unendlich dankbar, dass ich diese süße Maus hier bei mir haben durfte. Sie hat mir so unsagbar viel gegeben. Am Ende bleibt die Liebe!

 

 

 

 

 

Luchs und Fütterung der Wildpferde

Weiter geht es hier mit Fotos vom Ausflug in den Wildpark am vergangenen Sonntag.
Den Luchs konnte ich leider nur durch das Gitter fotografieren, aber er hat so herrlich gegähnt, deshalb zeig ich es trotz schlechter Bildqualität.

Höchst amüsant fand ich die Fütterung der Wildpferde. Ein Foto mit  hatte ich euch ja bereits gezeigt. Hier der Rest:

Die Tiere haben sichtlich die Sonne genießen können.






So, das war dann meine Fotoausbeute.
Ich wünsche euch eine guteZeit bis zum Wiederlesen und  -schauen.

Hubschrauberlandeplatz

Heute morgen war es grau in grau hier, aber heute Nachmittag kam danndie Sonne raus und hat uns noch einmal richtig verwöhnt. Da bin ich mit Priska zu einem meiner Lieblingsorte hier in der Nähe gegangen. Der Rohrlachweiher ist wie eine kleine Oase.

Ich finde ihn zu jeder Jahreszeit sehr anziehend, aber vielleicht im Herbst am liebsten?
Die herabgefallenen Blätter sind überall präsent und zaubern spielerisch eine lebendiges Muster auf das Wasser.
Dieses Blatt sieht fast aus wie ein Bild auf einer Staffelei.
Auf der anderen Seite des Weihers spielte das Sonnenlicht mit dem Wasser.

Und Priskas Rücken wurde zum „Hubschrauberlandeplatz“. 🙂

Ich kann mich niemals sattsehen an diesem Licht-  und Farbenspiel.


Ein letzter Blick über die Felder in Richtung unseres Dorfes.

Ein wunderschönerHerbsttag geht zu Ende.
Lasst es euch gut gehen. Ich trink jetzt noch einen Tee.

Achtung Scha(r)f!

Heute zeige ich zum Abschluss meiner Uralubsberichte eine Menge Schaf Bilder. Während Robert Priska hütete, machte ich mich auf zum Deich und hatte dort nicht nur einen wunderbaren Weitblick über unseren Urlaubsort und auf das Wattenmeer, sondern ebenso eine sehr beglückende Begegnung mit den Deichschafen.
Ganz  langsam ging ich auf die dort grasende Herde zu und konnte ganz nah heran.
Weil ich so begeistetr war, gibt es auch viele Fotos in der Galerie, für alle die Scha(r)f mögen. 😮

Als Ich mich schon wieder zum Umkehren umgedreht hatte, stupste es mich plötzlich von hinten. Ich drehte mich um und schaute in zwei neugierige Augen.

Das Schaf wollte mich offensichtlich etwas näher kennenlernen. Es schnupperte auch ausgiebig an meinen Schuhen.

Dann ging es an mir vorbei, den Deich entlang in die Richtung, in die ich auch gehen wollte.

Es war wohl der Leithammel, denn die anderen Schafe folgten ihm langsam und sehr vorsichtig, nachdem immer das nächstfolgende kurz bevor es an mir vorbei musste zögernd stehen blieb und mich scheu anschaute und dann mit einem schnellen Schritt vorbeimarschierte. So ging das dann die Reihe entlang weiter. Ich fand das sehr amüsant.

So das war aber nun wirklich auch das letzte Urlaubsbild, das ich euch zeige.
Danke für eure Ausdauer. 🙂