Die Datenschutzverordnung als Spaßbremse

In der zweiten Urlaubswoche habe ich so viel Schönes und Interessantes gesehen und erlebt, aber beim Durchsehen der Fotos habe ich festgestellt, dass ich keine wirklich eindrucksvollen Berichte erstellen kann, weil auf sehr vielen Fotos Menschen zu sehen sind, meist zwar weit weg, aber die neuen Datenschutzrichtlinien lassen mich davon absehen sie zu zeigen und der Spaß am Bloggen wird schon sehr davon beeinträchtigt.
Wir haben zwei Freilichtmuseen besucht, die beide auf ihre Weise sehenswert sind.
In dem Freilichtmuseen, das wir gestern besucht haben fand ein Thementag statt.
Es ging um die Zeit direkt nach Ende des zweiten Weltkrieges, die Zeit der Besatzung durch Amerika. „Living History nannte sich dieses Event, an zwei Tagen wurden den ganzen Tag über verschiedene Szenen, z.B. Schwarzmarkt, Typhusimpfung, usw. nachgestellt. Das Museum war die gesamte Zeit über belebt, d.h., in den Häusern und auf den Straßen spielten Menschen in der Zeit entsprechender Kleidung den damaligen Alltag nach. Es wurde in den Häusern gekocht, gebacken, gespielt, genäht… und, und und. Haushaltgegenstände, Kleidung, Spielzeug, alles Originale aus der Zeit.
Ein total faszinierendes Erlebnis war das für mich und ich kam mir vor, als sei ich in diese Zeit gereist.
Ein anderes Thema ist die Frage nach dem Sinn des Bloggens.
Diese stelle ich mir schon eine ganze Weile und bin noch zu keinem endgültigen Schluss gekommen.
Wer liest hier eigentlich, einige wenige treue Leser, die ihre Kommentare hinterlassen, aber ob und wer hier sonst noch liest weiß ich nicht?
Ich freue mich über jeden einzelnen Kommentar von euch und ich glaube für mich ist ein wichtiger Punkt warum ich blogge der Austausch den ich wertvoll finde.

Der Gute Laune Tag

Gerhard, so will ich ihn mal nennen, zeigt sich in der Regel von seiner rauhen, unzugänglichen, aufbrausenden, nörgelnden, jähzornigen Seite. Wenn man ihn direkt anspricht bekommt man nur selten eine Antwort und wenn ausnahmsweise doch, dann spricht er sie in genervtem Tonfall, sehr leise  und vermeidet dabei meist den Blickkontakt.

Es ist keineswegs so, dass er Sprachschwierigkeiten hat, denn er kann sich erstaunlich gewählt und in vollständigen Sätzen ausdrücken , die er aber fast ausschließlich zu sich selber sagt.

Er sammelt gerne alle möglichen Sachen und wenn er ertappt wird und sie dem eigentlichen Besitzer zurück bringen muss, ist seine Laune dann endgültig auf dem absoluten Tiefpunkt.

Gerhard ist ungefähr Mitte Fünfzig und wohnt schon sehr lange in seinem Zimmer des Wohnheimes. Ein Mensch mit geistigem Handicap, der auf Betreuung angewiesen ist. 

Zuweilen kommt seine andere Seite zum Vorschein, dann ist er zu Späßen und Neckereien aufgelegt und wenn sein Gegenüber darauf eingeht, kann er so heftig lachen, dass sein Gesicht ganz rot anläuft und seine Augen zu tränen beginnen.

An solchen entspannten Tagen begrüßt er mich sogar auf seine spezielle Art, mit gespielt mauligem Tonfall höre ich dann wenn ich zur Tür herein komme: „Oooch, immer die Beate do!“ (Soll heißen: Hallo Beate, schön dass du heute da bist!)

Er liebt seine Legobausteine und seine Stofftiere. Zwei davon sind seine engen Verbündeten und so etwas wie sein Tor zur Außenwelt, denn sie tun das für ihn, was er ihnen aufträgt. Sie kommen und knuffen die Betreuer in die Seite, manchmal streicheln sie über einen Arm oder geben einen Kuss auf die Wange. Ein Stofftier trägt den Namen einer ehemaligen Betreuerin, die Gerhard sehr mochte und die bereits berentet ist, nennen wir sie Moni. 

Moni darf in einem Puppenstuhl am Tisch sitzen, wenn wir zusammen essen. Aber nur, wenn Gerhard einigermaßen gut gestimmt ist. Dann versucht sie auch schon mal ihre Nase in meine Kaffeetasse zu stecken oder schmatzt extra laut und holt sich eine „entrüstete Rüge“ von mir ab, sehr zur Erheiterung von Gerhard.

Das andere Stofftier ist erst seit einigen Monaten im Besitz von Gerhard, es gehörte zuvor einem Mitbewohner der gestorben ist. Gerhard wählte dieses Stofftier, als jeder aus der Wohngruppe sich etwas als Erinnerung aussuchen durfte und gab ihm den Namen von dem verstorbenen Mitbewohner.

In der letzten Woche als ich Dienst hatte, war so ein Gute Laune Tag von Gerhard.

Er ließ sich sogar dazu motivieren, mit mir zum nahegelegenen Markt zu gehen, um einige Einkäufe zu erledigen. Moni musste natürlich mit und wurde von Gerhard in seine Tasche gesetzt. Ich zog den kleinen Handwagen für die Einkäufe hinter mir her und lud Moni ein, im Wagen Platz zu nehmen. Gerhard setzte sie sofort mit sichtlichem Vergnügen hinein. Auf dem Rückweg nahm Moni oben auf den Einkäufen Platz und als ich sie so auf den direkt aus der Kühlung kommenden Milchflaschen sitzen sah, sagte ich mit sorgenvoller Stimme zu ihr: „Ach du liebe Zeit Moni, du bekommst ja einen ganz kalten Po, hoffentlich holst du dir keinen Schnupfen!“

Gerhard ging sofort mit seinem komödiantischen Talent darauf ein und machte Niesgeräusche. Jedesmal wenn Moni nieste, hielt ich an, zog ein Taschentuch aus der Tasche, hielt es vor Monis Nase und machte ein sehr lautes Schneuzgeräusch.

Gerhard und ich hatten beide einen großen Spaß an unserem gemeinsamen Spiel.

Was das Schneckenhaus zu erzählen hat

In unserem Garten fand ich ein leeres Schneckenhaus.

Seine einstige Bewohnerin hatte im Laufe der Zeit viele Eier gelegt aus denen zahlreiche Schnecken ins Leben geschlüpft sind.

Einst wurde auch sie genau wie jede ihrer Nachkommen mit einem winzigen Schneckenhaus geboren, das im Laufe des Lebens mit ihr gewachsen und als kleine Spitze erkennbar bleibt.

Mein Finger zeichnet die Windungen der Rillen von der Spitze bis zum Rand nach.

Während ich das Schneckenhaus in meiner Hand halte lausche ich seinen Erzählungen vom Werden und Vergehen, von Geburt und Tod und der Kraft des Leben die alles durchdringt.

Mir wird bewusst, dass in Allem was lebt bereits ein Hauch von Abschied spürbar ist. Anfang und Ende sind miteinander verwoben.

Lebensschätze

In der Regel leben wir so, als wäre unsere Zeit unbegrenzt.
Natürlich wissen wir, dass wir sterbliche Wesen sind, aber in unserem Kulturkreis ist der Großteil der Menschen zu wahren Meistern der Verdrängung geworden.
Auch ich zähle mich zu ihnen und das, obwohl mein Leben für mich von Kindheit an immer wieder Lektionen bereit gehalten hat, die mir die Endlichkeit des Lebens vor Augen führte, so zum Beispiel im Alter von 8 Jahren, als ein Freund von mir starb.
Ihr könnt diese Episode in meinem Schreibblog Herzensauge lesen.

Im Hinblick auf die Vergänglichkeit kann sich so manches Problem als weniger bedeutungsvoll herausstellen. Wenn ich in einer belastenden Situation feststecke, kann es durchaus hilfreich sein, mir vorzustellen, wie ich in etwa 2 Jahren wohl rückblickend darüber denke.
Oder wenn mir der heutige Tag scheinbar nur Anlass zu Ärger und mieser Laune gegeben hat, dann kann die Frage, wie ich empfinden würde, wenn ich wüsste, dass es der Letzte wäre alles verändern.
Ich habe mir auf diese Weise schon öfter über die meinen Kreislauf belastende Hitze dieses Sommers hinweg geholfen in dem ich mir vorstellte, dass in wenigen Wochen schon Herbst ist und dann die dunklere Jahreszeit beginnt, in dem ich mich manchmal nach Sonnenlicht sehne.

Ich sitze hier am Notebook und tippe
diese Zeilen und denke daran, wie unermesslich viele Stunden mir das
Leben schon geschenkt hat. Einige, wenige sind mir noch in
Erinnerung, meist solche in denen mich „das Leben auf die ein oder
andere Art durchgerüttelt hat“. Sie haben es geschafft, sich einen
Platz in den ungeschriebenen Memoiren meines Lebens zu ergattern.

Aber was ist mit den Sternstunden meines Lebens, sie sind
anscheinend dazu prädestiniert, ein Schattendasein zu
führen?
Kürzlich habe ich mich dazu entschlossen, mich den
Erinnerungen an meine Kindheit zu widmen. Ich habe mich z.B. gefragt,
welche Bilder auftauchen, wenn ich an meine Kindergartenzeit denke,
wie das Außengelände ausgesehen hat, wie es innen aussah, womit ich
gerne gespielt habe, an welche Erlebnisse im Kindergartenalltag ich
mich erinnere. Auf diese Weise ist schon in kurzer Zeit recht Vieles
wieder ins Bewusstsein gerückt, was lange verborgen war.
Zum
Beispiel fielen mir zwei meiner Lieblingslieder ein, die unsere
Kindergartenschwester mit uns gesungen hat und ich konnte nachspüren,
was ich beim Singen empfunden habe, das war so etwas wie Helle,
Heiterkeit, Geborgenheit, tiefes Vertrauen in das Leben. Mir wurde
bewusst, wie wertvoll und wichtig diese Ordensschwester, die meine
Kindergartengruppe geleitet hat, für mein Leben war. Sie hatte mir
einiges mitzugeben, was mich positiv geprägt hat.
Ich habe eine
Ahnung, dass sich noch ganz viele Lebensschätze entdecken lassen,
wenn ich mich dafür öffne.

So oder so?

Ich sitze in unserem Hof

Als mein Blick die Mauer des Nachbarhauses streift, fallen mir die eigenwillig überstehenden Steine auf und ich denke an eine Geschichte, die von einem Mönch erzählt, der zum ersten Mal gemauert hat und seine liebe Mühe hatte, die Steine gerade auszurichten. Er ging sehr perfektionistisch ans Werk und haderte später jedes Mal, wenn er die fertige Mauer ansah, mit der Tatsache, dass zwei schief stehende Steine die Mauer verunstalteten. Bei Führungen von Besuchergruppen über das Klostergelände mied er diesen Teil der Mauer, weil er sich dafür schämte. Eines Tages wollte ein Besucher unbedingt das gesamte Gelände besichtigen. Er äußerte sich begeistert über die Schönheit des Gebäudes und der Mönch fragte ihn daraufhin, ob er denn die mangelhafte Stelle in der Mauer nicht gesehen habe. Der Besucher sagte, dass er freilich die beiden Steine erblickt habe, aber dass er ebenso die 99 Prozent der ebenmäßig gemauerten Steine gesehen habe.

AUF DEN BLICKWINKEL KOMMT ES AN.

Ich kann jetzt an den morgigen Arbeitstag denken, an dem ich zu einer ungemütlich frühen Zeit noch fast in der Nacht aufstehen muss 

oder das zarte erfrischende Lüftchen genießen, dass mein Gesicht und die Arme streichelt, während ich hier im schattigen Hof sitze und eine Tasse  Milchkaffee mit Schaum trinke.

Ich kann jetzt über die bevorstehende Hitze jammern

oder bedenken, wie es mir in vergangenen Sommern ging, die man kaum als solchen identifizieren konnte.

Ich kann jetzt mit dem Schmerz der Trauer um Priska hadern, der immer noch ab und an wiederkehrt 

oder dankbar sein, dass ich sie an meiner Seite haben durfte.

AUF DEN BLICKWINKEL KOMMT ES AN.

Ich kann jetzt über die negativen Entwicklungen in unserer Gesellschaft und Weltgeschichte klagen oder Augen, Ohren, Herz und Sinne offen halten für die Zeichen der Liebe und die Wunder des Lebens.

AUF DEN BLICKWINKEL KOMMT ES AN

Natürlich will ich hier nicht dazu aufrufen sich hinter einer rosaroten Brille zu verstecken, aber ich denke es ist in diesen Zeiten unendlich wichtig, sich nicht von niederschmetternden Prognosen und Schreckensmeldungen überrollen zu lassen sondern die positiven Lebenskräfte zu mobilisieren und zu stärken!

Wir sind keine Besitzer eines eigenen Pools aber wir können unser Schlauchboot zu einer erfrischenden Fußbadeanstalt umfunktionieren.

Lasst es euch gut gehen und genießt die Sommertage die uns bleiben, der Herbst steht schon vor der Tür!

Wirrwarr im Kopf

Ach ihr Lieben, ich danke euch von Herzen, die ihr hier bei mir so liebe Kommentare hinterlassen habt. Ich habe einige Tage nicht nachgeschaut. Irgendwie war in meinem Kopf ein Wirrwarr, ich wollte gerne schreiben aber ich habe nicht gewusst worüber.
Das ist wie wenn ein penetranter Nörgler sich auf meinen Kopf setzt und mir ins Ohr raunt: „Lass es doch, es interessiert doch niemanden, alles total überflüssig…“
Ich habe zur Zeit auch wenig Fotos, weil ich einfach viel zu wenig hinaus gehe in die Natur. Seit Priska nicht mehr bei mir ist, gelingt es mir nur selten, mich alleine auf den Weg zu machen. Mir ist irgendwie die Freude daran abhanden gekommen.
Natürlich weiß ich, dass es mir gut tun würde, Bewegung, frische Luft sind nicht nur der Gesundheit sonder auch der guten Laune dienlich.
Ab Sonntag aber wird das alles viel besser, da gehe ich nämlich auf Reisen zu einer ganz lieben internetten Freundin nach Leipzig. Ja genau, ich besuche die Gudrun und freue mich riesig darauf.
Ich werde meinen Fotoapparat mitnehmen und wahrscheinlich ganz viele Fotos mitbringen.
Ach da fällt mir ein, eines hab ich noch: Mein Abschiedsfoto vom Moselufer.
Bis zum Wiederlesen lasst es euch gut gehen.

Heute war drinnen und draußen was los

Gestern hat die Lebenshilfe bei der ich arbeite einen Frühlingsmarkt mit Pflanzenverkauf aus unserer Gärtnerei veranstaltet. Dort habe ich mir ein paar Töpfe mit Kräutern für mein Beet im Hof gekauft. Die habe ich heute eingepflanzt.

Heute Abend habe ich noch ein wenig mit Pappmaschee gewerkelt.



So, das darf jetzt erst mal brav trocknen.
Ich habe schon längere Zeit eine Figur  aus Pappmaschee in Arbeit, die immer wieder zwischen den einzelnen Arbeitsschritten trocknen musste.

Die Dame steht jetzt schon eine Weile und ist unten drunter immer noch nicht ganz trocken. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich sie wie zuerst geplant bunt gestalten soll oder ob ich sie so lasse wie sie ist.
Das Trocknen geht in Zukunft schneller, weil ich die Figuren nun nicht mehr hinlegen muss, sondern wie ihr oben seht aufspieße, dann können sie gleich rundherum trocken, geht schneller!
Nun lege ich noch ein bissel gemütlich die Füße hoch und wünsche euch eine gute Nacht.

Einfach ein paar Zeilen

Seht mal,gegenüber hat der mobile Hundefrisör sein Geschäft wieder „aufgeschlagen“.
Nein, Priska war dort kein Kunde, sie hatte ihre Privatfrisörin, nämlich mich. 🙂
Ach wisst ihr, es fällt mir heute unglaublich schwer hier zu schreiben, und selbst auf die Gefahr hin, dass ihr es eigentlich gar nicht lesen wollt, aber es ist nun mal so, heute ist es nicht nur außen grau sondern auch innen drin. Das ist seit Priska heute auf den Tag genau vor 9 Wochen gestorben ist immer mal wieder so. Ein ganz normaler Trauerprozess eben. Meine kleine Herzensdame hinterlässt eine große Lücke.
Ich werde bald hier losfahren, ja heute Abend fahre ich mit Freunden zu einem Vortrag mit Musik und Gesang nach  Karlsruhe. Dort spricht in einer Kirche Eugen Drewermann.
Das Thema wird sein:“ Wir glauben weil wir lieben“.
Ich schätze diesen Menschen sehr! Seine Art zu sprechen ist einfach einzigartig. Eigentlich lässt es sich nicht beschreiben, man muss es einfach selber erleben.
Ich glaube, es wird meiner Seele (heute besonders) gut tun.
Ich wünsche euch ein frohes Wochenende. Morgen darf ich arbeiten und am Sonntag habe ich frei und hoffe auf schönes frühlingshaftes Ausflugswetter.

Momente zwischen Raum und Zeit

Es gibt Momente, in denen die Welt plötzlich still zu stehen scheint, wie wenn ich unvermittelt in ein Netz zwischen Raum und Zeit falle.
In diesen Augenblicken bin ich hellwach, vollkommen präsent.
Da ist nichts was mich ablenkt, kein Gedanke an Vergangenheit oder Zukunft, nur das pure Sein.
Ich kann mich nicht entziehen, ich bin gefesselt und losgelöst zugleich.
Einen solchen Moment erlebte ich kürzlich, als ich von einer Freundin eine unendlich traurige Nachricht erhielt.
Wie vom Donner gerührt war ich.
Ich habe dieses Erlebnis in der Gestaltung eines Bildes und im Schreiben eines Gedichtes verarbeitet.
Ihr könnt beides in meinem Schreibblog Herzensauge sehen.
Heute Abend dachte ich darüber nach, wann ich solch einen Moment zum ersten Mal erlebt habe.
Soweit ich mich erinnere war es der Moment, in dem ich vom Unfalltod meines Schulkameraden und Freundes im Alter von 8 Jahren erfuhr.
Ich erinnere mich an zahlreiche solcher Momente, aber es waren nicht nur schmerzliche – sondern ebenso Augenblicke tiefster Freude oder wundersamer Führungen und himmlischer Hilfen.
Wenn ich im Nachspüren solcher besonderen Augenblicken mein Leben Revue passieren lasse, fühlt es sich plötzlich gar nicht mehr so schnellebig an und ich habe dann nicht mehr das Empfinden, dass meine Lebenszeit wie ein Schnellzug an mir vorbeigerast sei. Vielmehr ist es so, dass sich mit  jedem Augenblick, den ich mir in Erinnerung  rufe eine neue Tür meines Bewusstseins öffnet für den Reichtum meiner Erfahrungen.
Ein solcher Moment war für mich im letzten Jahr in unserem Urlaub, als ich diesem Schaf auf dem Deich begegnete, dass ganz nah zu mir kam, meine Schuhe beschnupperte und mir in die Augen schaute.

Nun werde ich eure lieben Kommentare, die sich hier angesammelt haben lesen und beantworten. Ich komme erst heute dazu.