Einfach ein paar Zeilen

Seht mal,gegenüber hat der mobile Hundefrisör sein Geschäft wieder „aufgeschlagen“.
Nein, Priska war dort kein Kunde, sie hatte ihre Privatfrisörin, nämlich mich. 🙂
Ach wisst ihr, es fällt mir heute unglaublich schwer hier zu schreiben, und selbst auf die Gefahr hin, dass ihr es eigentlich gar nicht lesen wollt, aber es ist nun mal so, heute ist es nicht nur außen grau sondern auch innen drin. Das ist seit Priska heute auf den Tag genau vor 9 Wochen gestorben ist immer mal wieder so. Ein ganz normaler Trauerprozess eben. Meine kleine Herzensdame hinterlässt eine große Lücke.
Ich werde bald hier losfahren, ja heute Abend fahre ich mit Freunden zu einem Vortrag mit Musik und Gesang nach  Karlsruhe. Dort spricht in einer Kirche Eugen Drewermann.
Das Thema wird sein:“ Wir glauben weil wir lieben“.
Ich schätze diesen Menschen sehr! Seine Art zu sprechen ist einfach einzigartig. Eigentlich lässt es sich nicht beschreiben, man muss es einfach selber erleben.
Ich glaube, es wird meiner Seele (heute besonders) gut tun.
Ich wünsche euch ein frohes Wochenende. Morgen darf ich arbeiten und am Sonntag habe ich frei und hoffe auf schönes frühlingshaftes Ausflugswetter.

Momente zwischen Raum und Zeit

Es gibt Momente, in denen die Welt plötzlich still zu stehen scheint, wie wenn ich unvermittelt in ein Netz zwischen Raum und Zeit falle.
In diesen Augenblicken bin ich hellwach, vollkommen präsent.
Da ist nichts was mich ablenkt, kein Gedanke an Vergangenheit oder Zukunft, nur das pure Sein.
Ich kann mich nicht entziehen, ich bin gefesselt und losgelöst zugleich.
Einen solchen Moment erlebte ich kürzlich, als ich von einer Freundin eine unendlich traurige Nachricht erhielt.
Wie vom Donner gerührt war ich.
Ich habe dieses Erlebnis in der Gestaltung eines Bildes und im Schreiben eines Gedichtes verarbeitet.
Ihr könnt beides in meinem Schreibblog Herzensauge sehen.
Heute Abend dachte ich darüber nach, wann ich solch einen Moment zum ersten Mal erlebt habe.
Soweit ich mich erinnere war es der Moment, in dem ich vom Unfalltod meines Schulkameraden und Freundes im Alter von 8 Jahren erfuhr.
Ich erinnere mich an zahlreiche solcher Momente, aber es waren nicht nur schmerzliche – sondern ebenso Augenblicke tiefster Freude oder wundersamer Führungen und himmlischer Hilfen.
Wenn ich im Nachspüren solcher besonderen Augenblicken mein Leben Revue passieren lasse, fühlt es sich plötzlich gar nicht mehr so schnellebig an und ich habe dann nicht mehr das Empfinden, dass meine Lebenszeit wie ein Schnellzug an mir vorbeigerast sei. Vielmehr ist es so, dass sich mit  jedem Augenblick, den ich mir in Erinnerung  rufe eine neue Tür meines Bewusstseins öffnet für den Reichtum meiner Erfahrungen.
Ein solcher Moment war für mich im letzten Jahr in unserem Urlaub, als ich diesem Schaf auf dem Deich begegnete, dass ganz nah zu mir kam, meine Schuhe beschnupperte und mir in die Augen schaute.

Nun werde ich eure lieben Kommentare, die sich hier angesammelt haben lesen und beantworten. Ich komme erst heute dazu.

 

Der wehrhafte Hirsch im Weihnachtsoutfit

Ich hatte euch von dem wehrhaften Hirsch berichtet und versprochen ihn euch zu zeigen, wenn weihnachtlich geschmückt ist. Leider ließen sich einfach keine pinkfarbenen Kugeln finden. Meine Freundin und ich haben auch gestern noch einmal gemeinsam danach Ausschau gehalten, als wir eine Weihnachtsausstellung in einem Baumarkt besucht haben. Aber wir haben einen guten Ersatz gefunden. Ich konnte meine Freundin dazu bewegen, ihn noch am selben Abend zu schmücken, weil ich ihr erzählte, dass ich ihn so gerne hier im Blog zeigen möchte. Leider ist das Foto, welches ich mit meinem Handy fotografiert habe wegen der ungünstigen Lichtverhältnisse gestern Abend unscharf. Aber ich denke es reciht um zu erkennen wie prächtig der Hirsch nun aussieht. Wir hatten auf jeden Fall einen Heidenspaß.
Was ist sonst noch hier los?
Priska geht es zur Zeit Gott seis gedankt ihrem Alter entsprechend recht gut. Die Besuche beim Tierarzt sind zum Glück seltener geworden, was für die süße Maus und auch für mich eine große Entlastung ist.
Eine Riesenfreude kann ich ihr machen, wenn ich ihr die Leckerlies in Päckchen verpacke, die sie dann auspacken darf.

Nach ein paar grauen Tagen war es gestern und heute auch wieder herrlich sonnig.
Die Fotos sind von unserer heutigen Runde.


Sind Handy Fotos. Meist denke ich nicht darn, meine Spiegelreflexkamera mitzunehmen.
Nun wünsche ich euch einen schönen entspannten Abend bis zum Wiederlesen.

 

Ich mach mir den grauen Tag hell

Wenn es draußen so mausgrau ist, dann ist es für mich wichtig, mir den Tag und die Stimmung etwas aufzuhellen. Wie mir das gelingt?

Erst mal einen Cappuccino aus einer meiner Lieblingstassen und ein bissel was Süßes dazu.

Und danach:

Ich hab da mal alles zusammengetragen, was ich für meine nächste Weihnachtsdekobastelaktion benötige. Da werde ich nachher mal beginnen, mir erst mal Schablonen anzufertigen. Das Bild verrät euch vielleicht schon, was hier entstehen soll. Aber ich werde euchcauf jeden Fall auf dem Laufenden halten! Heute Abend fahr ich mit meiben zwei Lieblingsfreundinnen zu einer Märchenbetrachtung nach Speyer. Ich bin sehr gespannt wie das wird. Wenn es mir gefallen hat, wovon ich ausgehe, werde ich euch davon berichten. Lasst es euch gut gehen.

Urlaub Wangerland – Zwischenahner Meer

Weil wir so gerne Freilichtmuseen besuchen, hatte ich im Internet eines ausgemacht, welches etwa 1 Stunde Fahrzeit von unserem Urlaubsort entfernt liegt. So führte uns der Tagesausflug nach Bad-Zwischenahn. Es gibt einen sehr schönen Kurpark in dem sich die alten Häuser und eine Windmühle verteilt finden. Das alles liegt an einem recht großen See, das „Zwischenahner Meer“ genannt.
In der Galerie zeige ich euch unseren Rundgang durch den Park und an den Häusern vorbei, die ich so im Gehen geknipselt habe. Für einen Eindruck reichen sie allemal.
Und hat es an diesem Ort wirklich gut gefallen.

Hinter den Wolken wohnt die Sonne

„Ich hoffe, Sie konnten sich trotzdem ein bischen erholen, trotz des schlechten Wetters? “ , sagte die Vermieterin unserer Ferienwohnung im Wangerland in Ostfriesland zu uns beim Abschied. Ich antwortete ihr, dass mir der Urlaub gut gefallen habe, weil wir das Glück hatten, dass die Regenpausen lang genug waren, um einige schöne Unternehmungen zu machen.
Als ich vorhin  den gestrigen Besuch bei einer Freundin und  unsere Gespräche in mir nachklingen ließ, blieb ich beim Thema : „Perfektionismus“ hängen.
Mir ist  im Laufe des Lebens mein Streben nach Perfektion bewusst geworden und in den unterschiedlichsten Situationen begegnet. Irgendwann habe ich dann verstanden, dass ich niemals perfekt sein werde, ja dass es meiner Erfahrung nach das Perfekte gar nicht gibt. „Es gibt immer was, was den Himmel hebt“, lautet ein Sprichwort, was ich hier in meiner zweiten Heimat, der Pfalz kennengelernt habe.
Diese Aussage bringt es genau auf den Punkt: Es ist nie gut genug, weder mein Mitmensch, noch ich selbst, nicht mal mein gestriger Tag oder  eben der letzte Urlaub. Es gibt doch immer etwas auszusetzen, so viele Gründe die gegen die Zufriedenheit sprechen. Manchmal geht es sogar noch viel weiter,  und wir werden Zeit unseres Lebens von Schuldgefühlen geplagt, weil wir uns selber unsere Schwächen und Unzulänglichkeiten nicht verzeihen können. Warum? Weil wir uns unsere eigenen Begrenzungen nicht eingestehen geschweige denn erlauben wollen. Das ist  äußerst tragisch, denn wir scheitern praktisch ständig an unseren eigenen perfektionistischen Ansprüchen. Wann haben wir das letzte Mal erlebt, dass wir vollkommen zufrieden mit einem Ergebnis, einem Erlebnis, einer Begegnung waren?
Ab dem Punkt in meinem Leben an dem wir klar wurde, dass ich niemals ausgelernt haben werde, dass das Leben ständige Entwicklung und Veränderung ist, konnte ich im Rückblick auf verschiedene Lebenssituationen einen anderen Blickwinkel einnehmen. Ich erkannte, dass ich aus dem Stand meiner derzeitigen Erfahrung und Entwicklung vieles heute anders machen würde, aber dass ich es in der jeweiligen vergangenen Lebenssituation nicht anders „gekonnt“ habe. Ich habe mein Bestes gegeben, aber das Beste geben bedeutet eben nicht, dass ich keine Fehler machen darf, sondern nur, dass ich mein Möglichkeiten ausgeschöpft habe.
Mit diesem Blickwinkel der die Möglichkeiten ins Visir nimmt und nicht nur die Begrenzungen,  werden wir in nahezu jeder Situation etwas Gutes oder Wertvolles finden und wir werden mit uns selbst und dann auch mit  unseren Mitmenschen weniger oft ins Gericht gehen und Milde walten lassen.
Selbst mitten im friesischen Schietwetter gibt es immer wieder bezaubernde Lichtblicke, die uns zeigen, dass hinter den Wolken die Sonne wohnt. Es folgen ein paar Handyfotos von verschiedenen Unternehmungen. Ich habe noch viele Fotos die ich mit meiner kleinen Kamera gemacht habe auf der Festplatte. Davon werde ich euch auch noch im Laufe der Zeit das ein oder andere zeigen.

Hundestrand-Schillig

Wilhelmshaven

Besuch bei den Schafen auf dem Deich

Blick auf das Haus in dem unsere Ferienwohnung war (am Ende der Straße, rechts).

Wangermeer

Blick auf das „Zwischenahner Meer“.

Für heute soll es genügen. Ich habe außer Fotos noch ein paar kleine Filmchen gemacht. Liebe Grüße und bis bald.

 

 

 

Wir sind angekommen

Herzlichen Dank für all eure lieben Wünsche für unseren Urlaub. Wir sind nachdem wir noch ein paar Lebensmittel eingekauft hatten am frühen Abend hier angekommen. Seht mal wer uns begrüßen hat:

Nachdem wir zu Abend gegessen hatten haben wir einen schönen Spaziergang durch die ländliche Idylle unternommen. Wir wohnen fast direkt hinterm Deich, aber es war dann zu Fuß für heute dennoch zu weit um einen Blick auf die Nordsee zu werfen. Das werden wir morgen aber auf jeden Fall nachholen. 

Darf ich vorstellen: Prinzessin Priska höchstpersönlich bei der heutigen Privataudienz auf ihrem Thron:

 

Herzlichen Glückwunsch

Nun steht sie fest, die Gewinnerin meines Rätsels: Mathilda, du warst die Erste mit der richtigen Lösung. Du gewinnst den allerersten Ausdruck, den ich zur Probe machen lies. Es sind inzwischen ein paar Motive etwas verändert worden, aber die Texte sind geblieben.

Als Zweite hat es Priska richtig geraten und daher möchte ich auch sie belohnen. Manche von euch, die auf meiner Schreibseite Herzensauge lesen, kennen die Geschichten von „Miriam und Valentin und die vielen Fragen“. Ich habe sie in einem kleinen Buch zusammengefasst drucken lassen. Davon bekommst du liebe Priska ein Exemplar.

Also ihr beiden Gewinnerinnen: Sendet mir per Mail ( beate.neufeld@gmx.de ) eure Adresse und dann schicke ich euch die Gewinne zu.

Durchatmen

Heute Vormittag war ich sehr dankbar für ein klein wenig Abkühlung in Form von einer leichten Brise. Seit Tagen hatte mich die Hitzewelle sozusagen lahmgelegt, weil diese Witterung und ich einfach nicht kompatibel sind. Nein, ich will hier jetzt nicht über das Wetter jammern,  denn es ist schließlich Sommer und wenn es derzeit kühl und grau wäre, dann wäre das alles andere als schön.Ich denke, dass es gerade diese Gegensätze sind, die wir hier in unseren Breitengraden auch gerade durch die Jahreszeiten erleben dürfen, die uns unsere Sinne öffnen für die Schönheit der Natur insbesondere  und des Lebens im allgemeinen. Niemals hätte ich diese Brise heute morgen so ausgekostet, wenn ich zuvor die Hitze nicht gespürt hätte. Niemals würden die leuchtenden Sommerfarben mein Herz so sehr erfreuen, wenn ich den kargen Winter nicht erlebt hätte. Also ist alles gut so wie es ist!
Und unserer alten Dame hat die kleine Abkühlung auch gut getan!
Wie ich diese kleinen Farbtupfer im Kornfeld liebe!

Sommerwind
labende Kühlung
auf erhitzter Haut
dankbar genieße ich erquickende
Belebung