Ein Ort zum Träumen

Ihr Lieben, die ihr hier noch gelegentlich vorbeischaut, ich habe mich entschlossen, mich (eventuell nur für eine Weile oder eben auch endgültig) vom Bloggen zu verabschieden. Ich habe mich immer riesig über jeden Kommentar von euch gefreut und danke den wenn auch wenigen, treuen Lesern. Es ist mit der Zeit immer ruhiger hier geworden und deshalb habe ich mich in letzter Zeit oft gefragt, mit welcher Motivation ich blogge und ob das überhaupt noch sinnvoll ist. Ich bin kein Mensch dem Smalltalk liegt, es gibt vieles was mir wirklich wichtig ist, was mir am Herzen liegt und was ich hier nicht schreiben kann, denn es ist zu persönlich. Deshalb nehme ich mir die Zeit das Ganze mal mit Abstand zu betrachten und auf mich wirken zu lassen. Ich wünsche euch alles erdenklich Gute.

Schnittlauchblumen

Bei mir im Kräuterbeet da blüht es kräftig, der Schnittlauch hat sich prächtig rausgeputzt!

Es ist schon erstaunlich, was man entdecken kann, wenn man näher hinschaut: Da sind lauter winzigkleine Blüten in der Blüte versteckt.

Gestern dachte ich, dass es schlau wäre, gleich in der Frühe loszugehen, um meine Wanderung zu unternehmen, aber die Hitze war dann doch viel schneller als ich laufen konnte. Ich kam ganz ordentlich ins Schwitzen und habe mich schließlich irgendwann auf einen schmalen Streifen Wiese die vor einer Mauer und daher im Schatten lag geflüchtet. Wie köstlich kann Wasser schmecken!

Aber ich wurde belohnt mit dem Blick auf ein Meer aus Mohnblumen, die ich so liebe.

Heute gönnte ich mir mein Naturerlebnis dann mit geringem Kraftaufwand, denn ich war zum Einkauf per Auto unterwegs und machte einen Abstecher zu meinem Weiher, an dem mich die Enten schon am Weg erwarteten. Es war ein richtiges Entengetümmel im See, aber seht selbst in der Galerie.

Im Fluss

Heute Nachmittag hab ich einen kleinen Spaziergang durch den Kurpark gemacht, bevor ich einen Besuch bei meiner ehemaligen Arbeitsstelle gemacht habe. Es ist mir nicht leicht gefallen, denn ich habe diese Menschen in der Wohngruppe des Wohnheimes sehr in mein Herz geschlossen und sie also heute nach 2 1/2 Monaten zum ersten Mal wieder gesehen. Ich hatte für jeden ein kleines Ostergeschenk eingepackt und die Freude war groß! Das Leben ist im Fluss, wenn etwas endet wird Platz für Neues. Ich weiß noch nicht genau wie es beruflich weiter geht, ich bin und bleibe offen und bin gespannt was die Zukunft bringen wird. Euch wünsche ich ein frohes Osterfest mit viel Licht im Herzen. Das folgende Foto mit dem kleinen Entenküken habe ich letzte Woche im Wald am Weiher fotografiert, da hatte ich mit einer Tochter eine kleine Wanderung unternommen.

Unverhoffter Besuch

Die Sonne hat mich heute besucht. Zum Glück war ich zu Hause! Sie hat nicht lange gefackelt, kam direkt durch das Fenster. Ich setzte mich ihr gegenüber und nahm mir gerne Zeit. Sie sprühte vor Freude und zauberte auch mir ein Strahlen auf das mein Gesicht. Leider konnte sie nicht lange bleiben, hatte noch einen Termin auf der anderen Seite, wo sie schon bald erwartet wird.

Abends im Garten

Vor einigen Tagen bin ich abends nochmal in den Garten gegangen und habe mich dort sehr wohl gefühlt. Es ist dann alles noch viel stiller als am Tag und die äußere Stille legt sich dann wie eine wohlige Decke über mich und lässt mich auch innerlich ruhiger werden.

Hier ist zwar nicht mein Schreibblog aber ich hatte einfach Freude daran, zu den abendlichen Fotos ein kleines Gedicht zu schreiben. 


Die Sträucher und Bäume kommen zur Ruh

Wald und Felder schließen die Augen zu

Ich schaue in ein gähnendes Blumengesicht 

Sogleich steckt´ s mich an und ich wehre mich nicht

Der lauten Welt sag ich jetzt gute Nacht

Von fern hör ich wie der Mond heimlich lacht

Den ganzen Tag hat er davon geträumt

Dass die Sonne ihm endlich seinen Platz frei räumt

Like Button

Ich wurde nach dem Verbleib meines Like Buttons gefragt. Es ist so, dass mein Bruder meine Webseiten auf „seinen“ Server  umgezogen hat und sie über ein WordPress Plugin läuft. Über Sharrif lässt sich die Funtionalität um ein Like Button nur auf „normalen“ Webseiten erweitern. Es ist also leider nicht zu ändern.

Käschte lese

Wisst ihr was das heißt:“Käschte lese“?

Ich habe es getan und zwar vorgestern. Als ich am Waldparkplatz aus dem Auto stieg, fragte mich ein Mann nach dem Weg zur Michaelskapelle. Klar konnte ich ihm weiterhelfen, denn das ist ja eines meiner beliebtesten Ziele von diesem Standpunkt aus. Als er sah, dass ich zum Boden nach den Kastanien schaute meinte er zu mir: „Lohnt sich das in diesem Jahr?“

Ich antwortete: „Ach, die sind so klein“. Als ich weiter lief lagen doch erstaunlich viele Kastanien auf dem Weg. Als ich das letzte Mal im Wald war, hatte der Wind nur lauter winzig kleine Kastanien heruntergepustet. Ichhatte mir dieses Phönomen mit der Trockenheit in diesem Sommer erklärt. Nun sah ich aber, dass die Exemplare auf dem Weg zwar nicht so dick wie in den vergangenen Jahren waren, aber auch nicht winzig, so mittelmäßig eben. Dann dachte ich mir: Warum sollte ich mich nicht mit diesen etwas kleineren Kastanien zufrieden geben, sie sind doch ein Geschenk des Waldes! Also ließ ich die Kapelle zunächst mal hinter mir und wanderte weiter zu meiner „Kastaniensammelstelle“. Die Ausbeute war nicht besonders groß aber auch nicht besonders klein, so mittelmäßig eben. Ich erinnerte mich an meine Erkenntnis der mir der letzte Ausflug in den Wald bescherte: Es muss nicht immer alles perfekt sein! Ich freute mich an meiner mittelmäßigen Ausbeute und lief zurück zur Kspelle. Dort hingegen durfte ich dieses Mal eine perfekte Ruhe genießen. 

Ich weiß, ihr kennt den Ausblick schon, aber sooft ich dort sitze und schaue, entfaltet sich jedes Mal eine andere Stimmung. Als ich den Waldweg zurück zum Auto lief erfreuten mich die vielen Lichtpunkte, die die Herbstsonne auf den Waldboden malte.

Mir kam plötzlich eine Frage in den Sinn: Wenn der Herbst singen könnte, wie würde sein Lied wohl klingen? Und während ich zum Auto wanderte formte sich ein Gedicht welches ich zu Hause aufschrieb. Ihr könnt es im Schreibblog Herzensauge nachlesen. In unserem Garten steht auch  ein Kastanienbaum, den wir als Ableger von einer Freundin, die am Wald wohnte bekommen hatten. Vor vielen Jahren haben wir ihn gepflanzt und die Früchte waren bisher sehr wenig und ganz klein. In diesem Jahr schenkt er uns riesig große Früchte: Ein Abschiedsgeschenk? Es ist schön und traurig  zugleich, denn wenn der Garten bebaut wird, ist seine Zeit gezählt.

Nun wisst ihr inzwischen was „Käschte lese“ heißt, gell? Die dicksten obenauf habe ich im Garten gesammelt.

Richtigstellung

Ich betrachte es als meine Pflicht hier meine Aussagen über die Regelungen des Datenschutzgesetztes, was die Veröffentlichungen von Fotos mit Personenbetrifft, richtig zu stellen.
Ich war offensichtlich falsch informierte, d.h. ich bin den massenhaft grasierenden Gerüchten auf den Leim gegangen.
Es ist tatsächlich so, dass die neue Datenschutzverordnung keine Neuerungen bezüglich des sogenannten Kunsturheberrechtes einbezieht.
Es ist also alles beim Alten!
Mein Bruder hat mich darüber aufgeklärt und ich habe daraufhin eine Website gefunden, die die gesetzliche Regelung klar und deutlich darlegt.
Wer das gerne nachlesen möchte gelangt über den Link auf die betreffende Website.

Zickenalarm

Heute war es endlich soweit, ich habe das Weihnachtsgeschenk meiner Töchter eingelöst: Ein Fotokurs. Es war für mich ein Crashkurs, denn ich war bisher bei meiner digitalen Spiegelreflexkamera noch nicht über den Automatikmodus hinaus gekommen. Ich bin so ziemlich „beschreibungsresistent“, soll heißen, wenn ich im Web Bedienungstips lese, dann verstehe ich diese nicht wirklich. Ich brauche jemanden neben mir, der mir das zeigt.
Nun waren das heute seeehr viele Informationen auf einmal und ich habe mir beiweitem nicht alles merken können, aber es bleibt die Hoffnung, dass ich es nun soweit verstanden habe, dass ich mir nun mit Nachlesen helfen kann. Fortan gilt es fleißig zu üben, um die Kamera richtig kennenzulernen.
Ich habe mir fest vorgenommen, den Automatikmodus ab heute völlig zu ignorieren.Schaumamaaal, das ist doch schon was und durchaus auch ausbaufähig.