Wenn man eingeschneit ist. . .

. . . und man deswegen nicht Auto fahren mag, kann man die Zeit anderweitig sinnvoll nutzen. Das sagte ich mir heute Morgen, als ich aus dem Fenster sehen wollte und nichts sah. Ne, stimmt nicht, ich sah alles weiß.
Also doch nicht zum Mittagessen zur Freundin fahren, was schon schade war, denn wir haben uns lange nicht gesehn, das geplante Treffen kürzlich auch schon mal auf heute verschoben. Aber alles hat ja bekanntlich zwei Seiten und so beendete ich kurzerhand mein erstes Pappmasche Projekt. Darf ich vorstellen, das ist der Hase Augustin:

Meine Osterkarten für dieses Jahr hatte ich gestern bereits fertig gestellt.

Nun küsste mich heute die Muse und ich brachte eine Kurzgeschichte zu Papier, die ich mit der Osterpost verschicken möchte.
Wer mag kann sie in meinem Schreibblog Herzensauge lesen.
Einen frohen Sonntag Abend für euch alle!

Freizeitaktivitäten

Es wird Zeit, mich wieder einmal zu melden um euch zu erzählen, was ich in meiner Freizeit in letzterZeit  gemacht habe.
Kürzlich war ich mit meinem Mann im Museumfür Puppentheaterkultur in Bad Kreuznach.
Ich liebe ja das Puppentheater und nutze jede Gelegenheit, mir Aufführungen solcher Art anzusehen. So war der Rundgang durch das Museum eine wahre Freude für mich.
Es gibt dort unter anderem ganz alte Filme zu sehen in denen man beobachten kann, wie früher die Schausteller ihre Bühnen transportiert und aufgebaut haben.
Man kann auch viel über die Entwicklung des Puppenspieles erfahren.
Welch unterschiedliche Arten von Puppen es dort zu sehen gab hat mich sehr fasziniert.
Schön war auch, dass es öfter Stationen gab, an denen man unterschiedliche Puppen anfassen durfte.

Ich habe das Gestalten mit Draht für mich neu entdeckt.

Das ist mein Erstlingswerk, es hängt am Fenster und ist am Abend bei geschlossenen Fensterläden fotografiert, deshalb die Schatten. Aber ein bissel kann man es erkennen, gell?

Dieses Drahtmandala ist heute Abend entstanden und es wird das Gastgeschenk für eine Freundin, bei der ich morgen zusammen mit einer anderen Freundin zum Mittagessen eingeladen bin.
Gestern Abend war ich bei einem Konzert und als ich meine Freundin abholen wollte und noch etwas auf sie warten musste, bin ich ein bischen auf der Straße hin und her gelaufen. Dabei habe ich das Foto gemacht und dann heute Abend dazu noch ein Gedicht geschrieben:

Als ich gestern so um die Ecke ging
hörte ich ein zaghaftes Bingelingling.
Verwundert und neugierig blieb ich stehen
doch weit und breit konnte ich nicht sehen
woher es kam, dieses leise Gebimmel
über mir sah ich den wolkigen Himmel,
unter mir nur die staubige Straße
doch endlich  vernahm ich am Ende der Gasse
aus einer Ecke in Nachbars Garten
ein Klingeln und Klimpern, ein Läuten und Locken,
es riefen nach dem Frühling die Osterglocken.

 

Vielleicht bist du glücklich und weißt es noch nicht?

In den vergangenen Tagen war das Thema Glück einmal wieder präsent für mich.
Es kam einfach so gänzlich unerwartet daher, es erschien bei einer Übung zum kreativen Schreiben und nahm sich Raum auf dem Papier. Es wollte zum Ausdruck kommen.
Und dann habe ich plötzlich bei meinen Entwürfen den Beginn einer Geschichte gefunden, der genau passte und das Thema Glück hat sich in seiner Nähe sichtlich wohlgefühlt. Deshalb haben sie Freundschaft geschlossen und haben sich zu einer Geschichte zusammengetan.
„ Vielleicht bist du schon glücklich und weißt es noch nicht?“
So könnte man den Grundgedanken dieser Geschichte formulieren.
In meinem Schreibblog Herzensauge könnt ihr die Geschichte lesen.

Schon sehr oft habe ich das Thema Glück in Wort und Bild in Szene gesetzt. Es verfolgt mich eigentlich schon lange Zeit meines Lebens. Vielleicht liegt es daran, dass mein Name Beate “ Die Glückliche “ bedeutet.
Immer wieder habe ich erfahren, dass es gewisse Grundbedingungen für mich gibt, die mich glücklich machen, sozusagen das große Glück des Lebens, eine davon ist zum Beispiel das Geschenk der Freundschaft.
Heute Nachmittag darf ich wieder mit einer lieben Freundin zusammen sein und wir tun einander einfach gut, das macht mich glücklich.
Aber das Glück hat auch ganz viele kleine Ableger, zum Beispiel, wenn ich in der Natur unterwegs bin und mein Herzensauge das Wunder und die Schönheit von ganz unscheinbaren Pflänzchen wahrnimmt.
Ich wünsche euch, dass ihr an jedem Tag einen“ kleinen Ableger des Glückes“ entdecken dürft.

Heute mal ganz anders

Einen Tag für ganz für mich, mit einer ausgewogenen Mischung aus Fitness und Wellness hatte ich mir heute verordnet, und den bekam ich auch, nur ganz anders als geplant.
Mindestens zehntausend Schritte (nö ich besitze keinen Schrittzähler, ist nur so ein Synonym für ambitionierte sportliche Betätigung) wollte ich laufen und mir danach noch ein Wellnesserlebnis in der Sauna gönnen.
Dann fand ich alles was mein Herz begehrte nach vermutlich nur schlappen 1500 Schritten. So kann es gehen, wenn man ganz spontan einen anderen Weg einschlägt, am murmelnden Bächlein entlang, mit zwei kleinen Schneeglöckcheninseln, die aussahen, als ob der Herr Frühling sie selbst mit beschwingtem Pinsel hingetupft hatte  und begleitet vom munteren Zwitschern der Vögel, die offensichtlich genauso begeistert wie ich den ersten Frühlingstag genießen wollten.

Nur wenige Schritte später lockte mich am Feldrand sogar eine Bank aus gesägten Holzstämmen und es kam mir vor, als ob sie extra für mich dort liegen gelassen wurden. Auch gut, das ist Fitness für die Seele, dachte ich mir und ließ mich nur zu gerne vom schmunzelnden Gesicht der Sonne einladen, mich hier niederzulassen und ihre zarte Wärme zu genießen.

Während ich genüsslich mein Gesicht in ihren Strahlen badete, kam mir in den Sinn, dass ich mir heute die Saunakosten ersparen könnte, denn das hier war doch wohl Wellness in Perfektion und dazu noch gratis. Ich verweilte also anstatt zu trimmen und dachte mit Genugtuung an die anderen Saunagäste, die sich mühsam einen Platz auf der Liege erkämpfen mussten, weil ganz nach deutscher Marnier, die Plätze von denen die zuerst kamen mit Handtuch und Decke belegt wurden, so dass für alle Nachzügler ein freier Platz fast wie der Gewinn in einer Lotterie anmutete. Angesichts dieser Erinnerung nahm ich mitleidig lächelnd die nur um wenige Grade niedrigeren Temperaturen in Kauf. Ich bin ja schließlich genügsam, es muss ja nicht immer um die 100 Grad sein, auch ohne zu schwitzen kann der Körper entspannen, dachte ich bei mir.

Zum ersten Mal in diesem Jahr zog mir die Sonne meine Jacke aus und malte für mich mit den Ästen auf dem Baumstamm der neben mir lag ein zartes Schattenmuster.

Lustige Schäfchenwolken schmückten den perfekt blauen Himmel und das beruhigende Gluggern des Bächleins hinter mir bereitete mir ein Fest für die Sinne.
Hier ein kleines Video.
Irgendwann machte ich mich fast beflügelt auf den Rückweg und war vollkommen zufrieden mit mir und der Welt. Als ich schon fast zu Hause war, wurde ich jäh aus meinen beseelten Träumen gerissen, denn ich bemerkte, dass meine Kamera fehlte. Schnell wurde mir klar, dass ich sie in einem Zuge mit meiner Jacke am Baumstamm abgelegt hatte.
Nun kam ich also doch noch so richtig in Schwung, denn ich lief flotten Schrittes in gutem Walkingtempo zurück zum dem Ort an dem ich mich ganz dem Naturerlebnis hingegeben hatte.
Was soll ich sagen, diese fast perfekt anmutende Achtsamkeitsübung hatte ihre kleinen Tücken, denn ich wurde ausgerechnet von ihr dazu verleitet ganz unachtsam meine Kamera zu vergessen.
Nun ja wer will schon vollkommen sein, ist doch langweilig, oder?

Ich kam nun also doch noch, auch ganz ohne Sauna, ordentlich ins Schwitzen und glücklich trug ich meine wiedergefundene Kamera im sportlichen Schritt nach Hause, denn wenn man einmal in Schwung ist, geht es beinahe wie von selbst. So kam es, dass ich sie doch noch erreichte, die ausgewogene Fitness-Wellness Balance.

Blockaden auflösen

Weil sich mir mal wieder eine Schreibblockade in den Weg stellen wollte, habe ich nach einem Weg gesucht, diese zu überlisten. Plötzlich kam mir die Idee, von einem Kartenset mit Impulswörtern eine Karte zu ziehen und über diesen Begriff dann etwas zu schreiben.
Ich zog den Begriff Heiterkeit.
Wie kann ich über Heiterkeit schreiben an einem Tag wie heute, der mit so viel Traurigkeit begann? Seit ich von meiner geliebten Priska Abschied nehmen musste, darf ich jeden Tag ein bischen mehr darüber lernen, wie bunt das Leben ist.
Auf dieser Farbpalette finden sich alle Nuancen von strahlendweiß bis tiefschwarz, von sonnengelb bis nachtgrau und erst wenn diese Farben untereinander gemischt werden, entsteht ein lebendiges Bild.
Während mein Herz fast zerreißt, weil dein Platz neben mir leer ist fühle ich mich gleichzeit warm eingehüllt wie in einen Mantel den du mir mit deiner Liebe gewoben hast.
Ja das geht, es ist kein Widerspruch!
Nun war ich so richtig im Schreibfluss und in mir formten sich die Worte zu einem Gedicht.
Das könnt ihr auf meinem Schreibblog Herzensauge lesen.

Einstimmung auf den Frühling

Meteorologisch hat er längst Einzug gehalten, der Herr Frühling. Er hält sich doch sehr bedeckt, das Wetter lässt ihn jedenfalls nicht erahnen. Offensichtlich hat er Spaß daran, sich ein bissel zu verkleiden. Lange kann es nun aber nicht mehr dauern, bis er seine Maske fallen lässt! Um mir die Wartezeit ein wenig zu verkürzen, beschäftige ich mich mir allerlei Wohltuendem.
Zum Beispiel mit dem Pflanzen einer Mangopflanze. Wie das geht habe ich kürzlich im Internet gesehen. Wenn der Kern aus dem Fruchtfleisch gelöst ist, wird er von seiner umhüllenden Schale befreit und diese wird in feuchtem Küchenpapier eingeschlagen in einem verschlossenen Plastikbeutel 2-3 Wochen lang aufbewahrt. Danach hat sich ein Keim gebildet und man kann den Kern in Blumenerde einpflanzen.
Ich hoffe das Pflänzchen fühlt sich bei mir wohl und gedeiht gut.

Weil ich gerne ein paar Blüten um mich herum haben mochte, fertigte ich sie mir kurzerhand aus Eierkarton an. Die Idee die Blüten am Draht zu befestigen und mit einem Stein zu stabilisieren habe ich von einer Freundin. Bei ihr war es allerdings nur eine einzelne Blüte und ich fand es schöner mit diesem Trio.

Inzwischen habe ich beruflich ein neues Projekt gestartet. Ich habe bei einer VHS für das Herbstsemester ein Kursangebot zur Klangentspannung eingereicht und es wurde sofort angenommen. Ich habe sogar am selben Tag noch die Kurstermine bestätigt bekommen. So flott ging das noch niemals und ich hoffe, das dieser Kurs zustande kommen wird!
Am selben Tag habe ich auch noch an anderer Stelle meine Arbeit  zur Klangentspannung angeboten, aber davon erzähle ich euch, wenn das klappen sollte mehr.
Heute habe ich erst mal ein neues kreatives Projekt gestartet: Eine Hasenfigur aus Pappmasche. Die folgenden Collagen zweigen euch die einzelnen Arbeitsschritte von der Herstellung des Pappier- Breies, der sogenannten Pulpe, bis zur fast fertigen Figur. Ich habe nachträglich bemerkt, dass die Reihenfolge der Nummerierung bei der zweiten Collage nicht korrekt ist, sei’s drum! Der Hase liegt jetzt zum Trocken und dann kommt noch die Feinarbeit.


Zeitungspapier schnipseln, im warmen Wasser über Nacht einweichen, mit dem Zauberstab pürieren, im Tuch ausdrücken um überflüssiges Wasser zu entfernen. Den Brei mit Kleisterpulver und Holzleim zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Die Figur mit einem doppelt gedrehten Blumendraht und mit Alufolie vor formen und dann mit dem Pappmasche umhüllen und ausformen.
Ich hoffe sehr, dass dieser Hase dann tatsächlich auch stehen kann. Er wird einen Spaten als Stütze bekommen und wenn das Huhn dann letztendlich wirklich nach Huhn aussieht, darf es auf dem Arm Platz nehmen.
Ich werde euch das Ergebnis hoffentlich präsentieren können.
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende mit vielen frohmachenden Erlebnissen die euch die Wartezeit auf den Frühling ebenfalls versüßen.

Besuch bei den Schafen

Gestern habe ich mit einer Freundin eine Wanderung unternommen und wir haben die Schafe in den Weinbergen besucht. Das ist nur eine kleine Herde, die da auf einem eingezäunten Stück stand. Meine Freundin, die in der Nähe wohnt, weiß wo sie sich gerade befinden, denn sie weiden nachdem sie ein Stück abgefressen haben immer mal wieder woanders. Gestern gab es Futter aus aufgehängten Netzen.
Meine Freundin weiß, mit welchen Leckereien sie die Schafe erfreuen kann und hatte unterwegs schon „Grünzeug“ geflückt.

Kaum näherte sie sich dem eingezäunten Gelände, wurden die Schafe schon aufmerksam und kamen erwartungsvoll heran.

Das war für sie wohl das Highlight des gestrigen Nachmittags.Kaum war der Schmaus vorbei, wendeten sie sich wieder ihren Futternetzen zu.
Ach ja, wir haben auf dem Rückweg noch etwas entdeckt.
Eines ist sicher, es war nicht das blaue Band des Frühlings, dazu waren die Temperaturen gestern zu frisch.

Heute hab ich Spätdienst und morgen fahre ich für ein verlängertes Wochenende zu meinem Bruder, den ich schon lange Zeit nicht gesehen habe. Lasst es euch gut gehen.

Ein sportlicher Einkauf

Nö nö, ich habe heute keine Sportkleidung eingekauft, wie die Überschrift vermuten lässt.  Dienstags steht normalerweise das Fitnesstudio im Terminkalender, aber weil heute der erste Tag war, an dem ich mich wieder gesund gefühlt habe, war mir das noch zu viel des Guten. Nach einem überstandenen Infekt gebe ich lieber nochmal einige Tage zu, bevor ich wieder „in die Vollen gehe“ ( woher kommt diese Redewendung eigentlich, muss ich mal recherchieren. Der Grund für diese Vorsicht ist, dass ich im Bekanntenkreis leider schon die ein oder andere wirklich sehr schlimme Auswirkung auf die Gesundheit ,nach zu früher sportlicher Betätigung mitbekommen habe.
Deshalb habe ich heute einen nötigen Einkauf mit einem sehr ausgedehnten Spaziergang flotten Schrittes quer durch Speyer. So ca. 4 km sollten es gewesen sein und das hat mir dann für`s Erste auch gereicht.
Am Parkplatz unterhalb des Domes ging es los. Ich mag diese Perspektive sehr. Halbzeit war kurz vor dem Bahnhof beim Biomarkt. Dort hatte ich ein leckeres Mittagessen. Danach ging es zurück und da ich ja nicht auf Fototour war, hab ich nur noch schnell ein Bild im Vorbeigehen für euch gemacht,  vom Altpörtel.

Es war zwar heute nicht so wunderbar sonnig wie die Tage vorher, aber immerhin blieb es trocken und das ist ja auch schon erfreulich, finde ich.
Habt noch einen schönen Abend.

Ach übrigens, ich hab Onkel Google gefragt:  “ In die Vollen gehen“ kommt wohl vom Kegelsport und bezeichnet alle neun Kegel.

 

Da bricht etwas auf

Seht mal, bei den Narzissen auf Priskas Grab tut sich was!
Und wisst ihr was, bei mir ist es genauso!

Ich habe es in meinem Leben immer wieder erfahren, dass alles miteinander verbunden ist und dass alles „zusammen passt“, vergleichbar mit einem Puzzle, was sich Stück für Stück zusammen fügt.
So ist kein Erlebnis, auch wenn es schmerzhaft ist, sinnlos.
Jede Veränderung im Leben birgt Chancen in sich.
Alles braucht seine Zeit und kommt zur richtigen Zeit „ans Licht“.

Ich habe 4 intensive Tage hinter mir. Ein grippaler Infekt hatte mich sozusagen auf mich selbst zurück geworfen. Intensive schmerzhafte Trauer, wichtige, wegweisende Erkenntnisse und ein Motivationsschub in Form einiger Impulse, die genau zur richtigen Zeit, nämlich gestern Abend, von meiner älteren Tochter kamen entfalteten in ihrem zeitlich perfekten Zusammenspiel ihre heilsame Wirkung.
Nun bricht auch in mir etwas auf und beginnt ganz zart seine Blüten zu entfalten.
Mir wurde bewusst, dass die Zeit, die ich nun nicht mehr mit Priska teilen kann, wertvoll ist und ich sie nun für neue Aufgaben nutzen darf!
Was das genau sein wird, das darf sich langsam entwickeln.
Zu gegebener Zeit werde ich es euch wissen lassen.

Eye Poetry 12

Challenge

Ich habe ich bei Birgit eine Aktion entdeckt, die mich sehr angesprochen hat.
Die Eye Poetry wird veranstaltet auf dem Blog Holunder.
Es geht um Gedichte oder kleinere Textpassagen aus der Literatur, deren Aussage, oder das was den Einzelnen daran berührt, in sichtbare Form zu bringen.
In diesem Monat geht es um folgendes Gedicht:

Das Lerchenlied
Der Tag bringt seine Sorgen,
mich lässt es unbeschwert,
das macht, ich hab am Morgen
die Lerchen singen gehört.
 
Nun geh ich durch die Menge,
geh ruhig und mit Lust,
weiß keiner, was für Klänge
ich trag in meiner Brust.
 
Es klang so süß und labend,
rief Mut und Hoffen wach.
Den Tag lang bis zum Abend
klingt’s mir im Herzen nach. 

Johannes Trojan

Mich hat dieses Gedicht sofort im Herzen berührt.

Besonders die Zeilen:
“ weiß keiner was für Klänge ich trag in meiner Brust“
“ kling`ts mir im Herzen nach“
Für mich war sofort klar, dass ich das in einer kreativen Fotogestaltung umsetzen möchte.
Das Bild ist aus mehren Fotos zusammengesetzt.
Wichtig war mir, dass die Lerche und die Noten zu sehen sind.

Die Gestaltung hat mir sehr viel Freude bereitet und da man das Ergebnis noch bis zum 28. Februar nachreichen kann, tue ich es hiermit.