Besuch bei den Karpfen

 

Ein wahrhaft goldener Oktobertag war uns beschert. Ich hatte das Vergnügen meine Töchter heute Vormittag am HBF in Mannheim abzuholen und dann sind wir in den Luisenpark gefahren. 

Herrliche Herbstblüten waren Balsam für die Seele. Das bunte Blätterkleid der Bäume ein wundervoller Anblick. Wir machten eine Bootsfahrt.

Das ist eigentlich ein absolutes „Muss“ wenn wir dort sind, denn unsere Freunde die Karpfen warten schon auf uns.

Wir mussten zahlen, sie fuhren gratis mit!

Ganz besonders reizvoll fand ich die Spiegelungen im Wasser.

Im Pflanzenschauhaus ging es sehr entspannt zu.

Ich darf mich auch eine Weile entspannen, denn ich habe nun Urlaub. Am Sonntag fahre ich für ein paar Tage zu meinem Bruder, worauf ich mich riesig freue! Habt auch ihr ein frohes Wochenende und eine gute Zeit.

 

Nicht die schönste Aussicht

 

Nicht die schönste Aussicht, aber doch auch schön!

Heute Nachmittag bin ich zu Fuß ins Dorf gelaufen, weil ich einige Besorgungen machen und die Zeit gleichzeitig für einen kleinen Spaziergang und zum Kraft und Frischluft tanken nutzen wollte. Auf dem Rückweg setzte ich mich noch ein wenig auf die Bank die am Radweg steht, mit Blick auf die Felder.

Ich überlegte , ob ich ein Foto machen sollte und dachte mir: Naja, das ist ja nicht die schönste Aussicht, das kannst du im Blog nicht zeigen. Dann dachte ich mir: Warum muss denn immer alles „perfekt“ sein, so ist das Leben doch auch nicht.? Und dann dachte ich mir: Ich zeig das jetzt trotzdem, denn es ist doch schön genug! Ich sitze gerne hier und genieße die Ruhe und bin dankbar, dass hier eine Bank zum Verweilen steht.

Auch die Ruhe hier ist nicht „perfekt“, aber doch entspannend genug und andererseits habe ich heute beim „Nur hier sitzen“ (Gudrun ich denke an dich 🙂 ) wieder etwas Interessantes gehört:

Autofahrer die über den Radweg fahren sind Idioten. Das sagte eine Mutter im Vorbeiradeln zu ihrem Kind. Aha so so, wieder etwas dazugelernt. Kann ja niemals schaden!

Und noch etwas: Der Walter macht seine Frau nochmal fertig. Das sagte die ältere Dame zu ihrem Begleiter und ich schließe daraus, dass er Walter heißt und die Beiden verheiratet sind. Manche Frauen haben es wohl nicht so leicht mit ihren Ehemännern.

Ein Tag im Freilichtmuseum Wackershofen

Heute nehme ich euch mit auf unseren Rundgang durch das Freilichtmuseum Wackershofen  (bei Schwäbisch Hall), den wir im September in unserem Urlaub machten.
Uns erwartete dort eine schöne Überraschung, denn wir kamen mitten in ein Event von dem wir nichts wussten. Bisher hatten wir eine Veranstaltung solcher Art noch nie miterlebt. Unter dem Motto: Living History wurde das Museum an diesem Wochenende im wahrsten Sinne des Worteszum Leben erweckt. Das Thema war die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg, die Besatzung durch die Amerikaner. Ihr seht das Faltblatt in der Galerie. Es waren einegroße Anzahl an Menschen, die sich originalgetreu gekleidet hatten. Viele Häusern waren originalgetreu eingerichtet, Militärfahrzeuge fuhren durch das Museum, die Darsteller bewegten sich innen und außen und spielten das damalige Leben nach. Sogar in dem alten Gasthaus, in dem wir zu Mittag aßen, kam plötzlich ein Ehepaar in „Verkleidung“ und setzte sich an den Nachbartisch, die Frau hatte in einem Leinentuch ein Brot eingepackt.
Es fanden zu verschiedenen Zeiten Veranstaltungen wie z.B. ein Schwarzmarkt statt und man konnte beobachten, wie die Bevölkerung von den Soldaten kontrolliert wurde.
Alles sehr lebendig und beeindruckend, ich fühlte mich tatsächlich in diese Zeit hinein versetzt. Mit einer Frau die mitmachte habe ich mich unterhalten und erfuhr, dass die ganze Veranstaltung von vielen einzelnen Gruppierungen insziniert wurde, und dass das alles ehrenamtliches Engagement ist. Sie sagte, dass es für sie ein Urlaub vom Alltagsleben sei, sie genieße es, einmal ohne Smartphone zu sein.
Man konnte Frauen und Männer bei handwerklichen Tätigkeiten beobachten. In einem Zimmer mit Spielsachen saß ein kleines Mädchen am Boden und spielte mit Glasmurmeln, Musik erklang, es roch nach frisch aufgebrühtem Kaffe und gebackenem Brot. Der Ofen war noch warm.
Ich kann natürlich wegen der Datenschutzbestimmungen längst nicht alles zeigen, aber ich denke es sind doch genügend Fotos übrig geblieben, die einen ganz guten Eindruck vermitteln können.

 

Ein goldener Oktobertag

Ein fast noch sommerlich warmer, goldener Oktobertag war das heute hier bei uns. Ich hatte Frühdienst und war so dankbar am Nachmittag einen Spaziergang durch den nahegelegenen Wildpark machen zu können. Der angenehme erdige Duft, die wohligen Herbsttöne, das Beobachten der Tiere, es war Seelenbalsam pur.

Er und ich, wir hatten unseren Spaß:

Frust überwunden

Ich habe meinen Frust bezüglich der neuen Datenschutzbestimmungen überwunden und habe mich entschlossen, meine Fotos vom Ausflug in das Freilichtmuseum doch teilweise zu zeigen.
Beeindruckt hat mich dort vor allem der weiträumige Marktplatz, der den Eindruck vermittelte, dass man mitten in eine andereZeit gereist sei.
Es waren viele Häuser eingerichtet und begehbar, einige Geschäfte hatten sogar geöffnet und man konnte dort einkaufen.
Dieses Museum war auch deshalb etwas Besonderes, weil die Gebäude innen jeweils eine Art Museum beherbergten, da wurden ganz unterschiedliche Themengebiete nahe gebracht, in der Galerie seht ihr zum Beispiel Spinnen und Weben, Fotografie und eine alte Mühle, die  begehbar war, das riesige Mühlrad ganz oben im Dach hat mich beeindruckt.
Es lief Federvieh vor den Bauernhäusern herum, Schweine waren in den Ställen und auch eine große Wiese auf der Schafe lebten.
Alle Fotos im Vorbeigehen und mit Smartphone fotografiert, um sich einen Eindruck zu machen, reicht die Qualität aus, denke ich.

Zickenalarm

Heute war es endlich soweit, ich habe das Weihnachtsgeschenk meiner Töchter eingelöst: Ein Fotokurs. Es war für mich ein Crashkurs, denn ich war bisher bei meiner digitalen Spiegelreflexkamera noch nicht über den Automatikmodus hinaus gekommen. Ich bin so ziemlich „beschreibungsresistent“, soll heißen, wenn ich im Web Bedienungstips lese, dann verstehe ich diese nicht wirklich. Ich brauche jemanden neben mir, der mir das zeigt.
Nun waren das heute seeehr viele Informationen auf einmal und ich habe mir beiweitem nicht alles merken können, aber es bleibt die Hoffnung, dass ich es nun soweit verstanden habe, dass ich mir nun mit Nachlesen helfen kann. Fortan gilt es fleißig zu üben, um die Kamera richtig kennenzulernen.
Ich habe mir fest vorgenommen, den Automatikmodus ab heute völlig zu ignorieren.Schaumamaaal, das ist doch schon was und durchaus auch ausbaufähig.

 

Manchmal kommt es ganz anders

Die goldene Herbstsonne hat mich heute hinausgelockt und ich hab meinen kleinen Rucksack gepackt und bin zu einem meiner Lieblingsplätze in „unserem Wald „ gewandert. Ja, ihr kennt ihn bereits. Eigentlich hatte ich es mir das ganz anders vorgestellt. Ich wollte hier nur eine kleine Rast einlegen und in der Stille des Waldes Ruhe, Sonne und Kraft tanken. Was bekam ich: Eine Horde Schulkinder samt Lehrer auf Ausflug. Schon von weitem hallten die Kinderstimmen durch den Wald. Ich konnte zum Glück sofort auf positives Denken umschalten und dachte: Wie schön, dass es diese Kinder gibt, dass sie leben dürfen, sie sind die „Gestalter“ der Zukunft. Ich fand dann tatsächlich am Rande einer Bank noch ein Plätzchen zwischen all den Tüten und Rucksäcken und ließ meinen Blick ins Tal schweifen. Habt ihr das schon mal ausprobiert: Die Stille hinter allen Tönen zu hören? Ich hab das „trainiert“, habe den Impuls vor längerer Zeit einmal von Eckart Tolle aufgegriffen und wenn ich einigermaßen gut drauf bin kann ich auf diese Weise die Geräuschkulisse und alles um mich herum ausblenden und auch im Trubel zur Ruhe kommen. Zumindest eine Zeitlang gelingt das. Heute saß ich eine gute Stunde dort und sah die eine Schulklasse von dannen ziehen, eine zweite Schulklasse kommen und bleiben, wieder weiter gehen, sie wurde just abgelöst von einer kleineren Männerwandergruppe mit „interessanten“ Gesprächsthemen. Ja, ich muss zugeben, da habe ich eine kleine Ausblendepause gemacht. Ich erfuhr also so ganz ungewollt und nebenbei, wie man einer Frau, die mehrfach Geld aus dem „Klingelbeutel“ gestohlen hat, das Diebeshandwerk legt und dass das eine gute Tat ist! Nachdem die Männer ihren Weg fortgesetzt hatten kam sogleich ein Ehepaar, Urlauber wohl, die sich aber vergleichsweise leise unterhielten. Dann gesellte sich eine größere Gruppe Menschen verschiedener Nationalitäten zu „uns“ und ich durfte während einer weiteren kurzen Ausblendepause original gepfälzertes Englisch auch Pfänglisch genannt (seit heute meine neue Wortkreation) genießen. Nachdem diese Gruppe auch das Weite gesucht hatte und ich von Ferne wieder Kinderstimmen hörte und gewahrte, dass diese Schulklasse sich offensichtlich genau das von mir geplante Wanderziel auserkoren hatte, beschloss ich es für heute gut sein zu lassen! Ich trat also den Rückweg an und traf noch Karl, den Käfer, der sich wohl wahrscheinlich wegen des munteren Treibens im Walde einen besseren Überblick verschaffen wollte.Aber ich komme wieder !

 

 

 

Ich lasse mir den Spaß nicht verderben…

… und mache einfach weiter!
Danke für eure Rückmeldungen per Kommentar.
Gestern Nachmittag habe ich zum ersten Mal einen ausgiebigen Herbstspaziergang gemacht. Ich mag diese Stimmung sehr, wie ihr wisst. Ich habe es ja oft genug geschrieben.


Das Licht ist ganz anders als im Sommer, eine gewissen Melancholie und Dramatik liegt in der Luft. Manchmal ist es auch einfach Stille.
Plötzlich sah ich von Weitem, was?

Man erkennt es kaum, weil das was mir ins Auge fiel und der Ackerboden ähnliche Farben haben.
Aber wenn man näher kommt, dann sieht das schon ganz anders aus.

Und noch näher dann so:
Bei diesem Anblick kam mir eine Idee für ein Gedicht in den Sinn.

Von Weitem ist´s ein Hügelchen
Von Nahem ist´s ein Berg
Und wenn man wieder sich entfernt
dann wird der Ries zum Zwerg

Wenn ein Problem im Wege steht
ist riesengroß der Schreck
doch wenn ein Jahr ins Lande geht
scheint´s winzig wie ein Fleck

Also, macht´s gut, bis demnächst mal wieder!

 

Die Datenschutzverordnung als Spaßbremse

In der zweiten Urlaubswoche habe ich so viel Schönes und Interessantes gesehen und erlebt, aber beim Durchsehen der Fotos habe ich festgestellt, dass ich keine wirklich eindrucksvollen Berichte erstellen kann, weil auf sehr vielen Fotos Menschen zu sehen sind, meist zwar weit weg, aber die neuen Datenschutzrichtlinien lassen mich davon absehen sie zu zeigen und der Spaß am Bloggen wird schon sehr davon beeinträchtigt.
Wir haben zwei Freilichtmuseen besucht, die beide auf ihre Weise sehenswert sind.
In dem Freilichtmuseen, das wir gestern besucht haben fand ein Thementag statt.
Es ging um die Zeit direkt nach Ende des zweiten Weltkrieges, die Zeit der Besatzung durch Amerika. „Living History nannte sich dieses Event, an zwei Tagen wurden den ganzen Tag über verschiedene Szenen, z.B. Schwarzmarkt, Typhusimpfung, usw. nachgestellt. Das Museum war die gesamte Zeit über belebt, d.h., in den Häusern und auf den Straßen spielten Menschen in der Zeit entsprechender Kleidung den damaligen Alltag nach. Es wurde in den Häusern gekocht, gebacken, gespielt, genäht… und, und und. Haushaltgegenstände, Kleidung, Spielzeug, alles Originale aus der Zeit.
Ein total faszinierendes Erlebnis war das für mich und ich kam mir vor, als sei ich in diese Zeit gereist.
Ein anderes Thema ist die Frage nach dem Sinn des Bloggens.
Diese stelle ich mir schon eine ganze Weile und bin noch zu keinem endgültigen Schluss gekommen.
Wer liest hier eigentlich, einige wenige treue Leser, die ihre Kommentare hinterlassen, aber ob und wer hier sonst noch liest weiß ich nicht?
Ich freue mich über jeden einzelnen Kommentar von euch und ich glaube für mich ist ein wichtiger Punkt warum ich blogge der Austausch den ich wertvoll finde.

Kurzurlaub am Bodensee2

Am dritten  Tag unseres Urlaubs war unsere erste Station Lindau-Insel. Dort frühstückten wir in einem netten Lokal bei bestem Sonnenwetter draußen mit Blick auf den Hafen. Danach machten wir einen kleinen Spaziergang um das Hafenviertel.

Danach fuhren wir über die deutsche Alpenstraße mit herrlichen Ausblicken.

Der Alpsee lud uns dazu ein, ein wenig zu verweilen und die Seele baumeln zu lassen.

Und dann ging die Fahrt noch ein Stück weiter die Alpenstraße entlang und dann fuhren wir in das Kleinwalsertal.

Auf dem Rückweg verbrachten wir den frühen Abend wieder am Bodensee in dem wunderschönen Ort Langenargen.

Uns gefiel es hier so gut, dass wir uns entschlossen haben, am nächsten Vormittag die letzten Stunden unseres Urlaubs hier an der Uferpromenade zu verbringen. Und da fand ich dann den Glitzerstein, von dem ich euch bereits erzählte. Ich hoffe euch  hat mein Urlaubsbericht gefallen. Es gibt demnächst noch etwas zu Zeigen, denn unser Urlaub dauert auch wenn wir wieder zu Hause sind noch an.