Da bricht etwas auf

Seht mal, bei den Narzissen auf Priskas Grab tut sich was!
Und wisst ihr was, bei mir ist es genauso!

Ich habe es in meinem Leben immer wieder erfahren, dass alles miteinander verbunden ist und dass alles „zusammen passt“, vergleichbar mit einem Puzzle, was sich Stück für Stück zusammen fügt.
So ist kein Erlebnis, auch wenn es schmerzhaft ist, sinnlos.
Jede Veränderung im Leben birgt Chancen in sich.
Alles braucht seine Zeit und kommt zur richtigen Zeit „ans Licht“.

Ich habe 4 intensive Tage hinter mir. Ein grippaler Infekt hatte mich sozusagen auf mich selbst zurück geworfen. Intensive schmerzhafte Trauer, wichtige, wegweisende Erkenntnisse und ein Motivationsschub in Form einiger Impulse, die genau zur richtigen Zeit, nämlich gestern Abend, von meiner älteren Tochter kamen entfalteten in ihrem zeitlich perfekten Zusammenspiel ihre heilsame Wirkung.
Nun bricht auch in mir etwas auf und beginnt ganz zart seine Blüten zu entfalten.
Mir wurde bewusst, dass die Zeit, die ich nun nicht mehr mit Priska teilen kann, wertvoll ist und ich sie nun für neue Aufgaben nutzen darf!
Was das genau sein wird, das darf sich langsam entwickeln.
Zu gegebener Zeit werde ich es euch wissen lassen.

Wolkenfenster und ein neuer Rahmen

Als ich heute im Wohnzimmer in meinem Sessel saß und aus dem Fenster schaute, blieb mein Blick an den vorbeiziehenden Wolken hängen, schon als Kind habe ich das sehr gerne getan, im Sommer auf dem Rücken in der Wiese liegend.
Diese Beschäftigung empfinde ich als total entspannend. Dieses Wolkenspiel ist für mich ein Sinnbild des Lebens. Das Leben ist ja auch ein stetiger Wandel, was manchmal sehr tröstlich sein kann, manchmal auch sehr schmerzlich, je nach Situation und Blickwinkel.

Heute habe ich diesen Anblick dazu genutzt, mich im Annehmen oder Loslassen zu üben, je nachdem wie man es betrachten will. Schon seltsam, dass zwei auf den ersten Blick total gegensätzliche Begriffe ein und den selben Prozess beschreiben können.
Bei mir ist es der Trauerprozess.
„Lolassen bedeutet nicht Loswerden“, das habe ich im letzten Jahr einmal irgendwo gelesen und es hat mir sehr geholfen, den Prozess des Loslassen besser zu verstehen und auch leichter in mein Leben zu integrieren. Bis dato hatte ich immer Probleme, wenn jemand sagte: “ Das musst du annehmen!“  In mir rebellierte es dann.
„Ich will das doch nicht annemen, ich will das doch so gar nicht wie das ist.“
Diese Aussage die ich las, machte mir deutlich, dass es notwendig ( im wahrsten Sinne des Wortes –  Not-wendig) ist, das Unabänderliche anzunehmen, d,h, mich gegen die unangenehmen Gefühle, mich gegen den Schmerz der Trauer nicht zur  Wehr zu setzten sondern ihn zuzulassen.“ Durch die Trauer hindurch gehen“ ist wahrscheinlich eine gute Beschreibung, es heißt ja auch: „da muss ich jetzt durch“.
Das gilt ja keineswegs nur für Trauersituationen, es gibt ja immer wieder im Leben Gegebenheiten, die wir als lästig, unpassend, hinderlich usw, erleben.
Sicher, nicht immer ist dann das Hinnehmen die beste Lösung! Es gilt herauszufinden, ob es gut und möglich ist, an der betreffenden Situation etwas aktiv zu verändern.
Aber wenn wir uns dazu nicht in der Lage sehen, dann ist es hilfreich, sie anzunehmen.
Jetzt aber genug der Philosophie!

Ich möchte noch einen ganz praktischen Tip weitergeben, der eigentlich wie ich gerade bemerke, die praktische Umsetzung des oben Beschriebenen ist, was die Gegebenheiten betrifft, die man ändern kann!
Ich bekam gestern ein kleines Bild geschenkt, das eine Freundin für mich bei einer Ausstellung gekauft hatte und dann selber eingerahmt hatte. Das Bild gefällt mir sehr gut, aber die Einrahmung dazu gefiel mir gar nicht.
Der Hintergrund war leuchtend orange und der Rahmen glänzend silbern.
Früher hätte ich dann das Bild irgendwo so wie es war im Schrank verschwinden lassen, um es irgendwann zu entsorgen.
Heute dachte ich, nein, ich kann es doch verändern!
Dann nahm ich es aus dem Rahmen, malte den Rahmen mit Acrylfarben an und es kam dann auf einen für mich farbig passenden Hintergrund.
Ist ja alles Geschmacksache!
So sieht es jetzt aus:
Und das Schöne ist, ich habe es meiner Freundin geschrieben und ihr dieses Foto auch geschickt, weil ich beschlossen hatte, ehrlich zu sein und dachte, es ist besser ich lasse sie es sofort wissen, bevor sie es irgendwann in unserer Wohnung entdeckt.
Sie hat sehr positiv darauf reagiert. Sie freute sich, dass ich soviel Freude an dem Bild habe und wir haben beschlossen im Frühjahr einmal die Ausstellung des Künstlers zu besuchen, der ganz in ihrer Nähe wohnt.
Euch allen einen schönen Montag Abend.

 

Die Dankbarkeit ist größer

Die Dankbarkeit ist größer als die Trauer!

In den letzten Tagen habe ich meine Festplatte nach den Fotos aus Priskas Leben abgesucht. Es sind so unzählig viele, dass ich noch nicht über das Jahr 2013 hinweg gekommen bin. Beim Anschauen der zahlreichen Fotos und Videos ist mir einmal mehr bewusst geworden, dasss das Leben ganz und gar nicht so „vorbeirast“ wie es mir manchmal im Rückblick schon erschienen ist.
Wir hatten so unzählig viele wunderschöne und unvergessliche Stunden miteinander.
Ein langes und schönes Hundeleben hatte Priska und dafür bin ich sehr sehr dankbar.
Ich habe es mir seit Anfang diesen Jahres zur Gewohnheit gemacht in einem Kalenderbuch stichpunktartig Tag für Tag die Ereignisse festzuhalten, die mir gut getan haben, für die ich dankbar bin.
Ich glaube, dass sich auf diese Weise das Zeitgefühl ändert und ich dem Empfinden, dass die Zeit wie in einem Hochgeschwindigkeitszug vorbeirauscht,entgegenwirken kann. Schaun wir mal?
Durch diese erhöhte Aufmerksamkeit gelingt es mir auch besser  darauf zu achten mir etwas Gutes zu tun. Dazu gehören zum Beispiel die sportliche Betätigung im Fitnesstudio, Saunabesuche, Aufenthalte in der Natur, Lesen, Basteln, Freunde besuchen.
Im Gespräch höre ich im Allgemeinen ganz oft Äußerungen wie: “ Ach dazu fehlt mir die Zeit, der Tag geht immer so schnell herum, ich komme zu nichts.“
Wenn ich mir die Zeit nicht nehme habe ich sie auch nicht!
Prioritäten setzten ist die Devise!
Das habe ich nicht zuletzt durch den so frühen Tod meines Bruders gelernt.
Nachdem er gegangen war, habe ich mich oft bei Entscheidungen gefragt:
Ist dir das wirklich wichtig?

Mein neues Bastelprojekt ist noch in Arbeit. Ich zeig es schon mal sozusagen auf „halbem Wege“:
Lasst es euch gut gehen!

Jahresausklang


Nun ist er ins Land gezogen, der letzte Tag des Jahres. Er nimmt sich ganz schön wichtig. Davon erzählt meine Geschichte, die ihr in meinem Blog Herzensauge lesen könnt.
Eigentlich ist jeder Tag, jede Sekunde ein Übergang und eine Chance für einen  Neubeginn. Aber es ist gut, wenn wir im Gewühl der Zeit solche Haltepunkte finden, die uns dazu anregen, spürsam zu sein und im Rückblick hoffentlich auch viel Positives sehen zu können, das uns Motivation und Kraft auf unserem Weg geben kann.
Ich habe auf meiner Festplatte mal wieder nach einem Foto für jeden Monat des vergangenen Jahres gesucht und dabei kam bei mir zunächst viel Schwermut auf, denn es war für Priska und für mich kein leichtes Jahr. Sie hatte besonders in der ersten Jahreshälfte viele gesundheitliche Probleme und ich leide einfach mit, wenn es meiner alten Dame nicht gut geht. Ich habe oft in diesem Jahr gedacht, dass der Abschied kurz bevor steht und nun ist der letzte Tag des Jahres gekommen und sie ist noch bei mir, mein kleines Goldstück und es geht ihr in Anbetracht ihres Alters recht gut. Ich darf dankbar sein!
Anfang diesen Jahres habe ich beruflich einen Neubeginn gewagt und die Arbeit hat mir viele Herausforderungen aber auch viel Freude und persönliche Entwicklungschancen gebracht. Auch dafür bin ich dankbar.
Ich denke auch an Bärbel, eine liebenswürdige Blogfreundin, die im Februar diesen Jahres verstorben ist. Es war wohl eine Erlösung für sie von ihrer schweren Krankheit, die sie mit soviel Geduld und Demut getragen hat. Was sie gegeben hat mit ihrer liebevollen und humorvollen Art klingt in mir nach und bleibt in meinem Herzen.
Das Jahr ist noch nicht zu Ende, viele Sekunden warten darauf gelebt zu werden und eine jede ist so wertvoll wie die andere.
Wir lesen uns wieder im neuen Jahr.
Ich danke euch an dieser Stelle für all eure Besuche und liebenswerte Anteilnahme und aufmerksamen Kommentare.
Es ist schön und wertvoll, dass es euch gibt!

Wink des Himmels

„Der Mensch denkt – Gott lenkt“.
Die Stimme meiner Mutter mit diesem Satz begleitet mich seit langer Zeit.
Manchmal um meiner Erfahrung von Fügung und Führung Nachdruck zu verleihen oder als Trost und Aufforderung „die Zügel loszulassen“; ich habe nämlich die Neigung alle Lebenssituationen unter Kontrolle haben zu wollen. Gestern dann hielt ich den Brief einer Freundin  in den Händen, in dem sie von der wundersamen Wende einer bis dahin aussichtlosen Situation erzählte, die sie restlos überfordert hatte.
Nachdem ich das Gelesene auf mich wirken ließ wurde mir bewusst, dass auch ich mich gerade wieder in der Position des Reiters befand, die Zügel fest in der Hand haltend und das „störrische Pferd“ in Form von einer Situation, die mich auszubremsen droht, mit verbissener Miene und verkrampfter Haltung mit aller Gewalt lenken zu wollen, aber wohin bloß?
Beim Lesen wurde mir wieder bewusst, dass ich es doch so oft im Leben schon erfahren habe, dass es für Vieles eine Lösung gibt, und dass die Lösung ganz anders aussieht als ich sie mir je vorstellen konnte.
Also vom hohen Ross absteigen, ich kann und muss nicht alles alleine lösen!
Das bedeutet nicht, dass ich die Verantwortung gänzlich abgebe und „den liebe Gott einen guten Mann“ sein lasse. Die Erfahrung hat mir gezeigt, dass ich oft den „Wald vor lauter Bäumen nicht sehe“, aber wenn ich die Zügel loslasse und im wilden Trab anhalte, dann kann ich plötzlich erkennen was wirklich zu tun ist.
Nichts desto trotz durfte es auch schon oft so sein, dass die Lösung plötzlich fix und fertig vor der Haustür stand, es gab nichts mehr zu tun, ich durfte nur aufmachen, staunen und dankbar entgegennehmen.
Solche Erfahrungen machen mich demütig und schenken mir die Bestätigungen für meinen Glauben an die liebevollen Segnungen des „Himmels“.

Wie dankbar bin ich für diesen “ Wink des Himmels “ in Form eines Briefes, der mich aufrüttelte und mir Erleichterung brachte: „Es wird schon werden!“

Ich denke, dass auch diejenigen unter euch, die nicht an eine „höhere Macht“ oder etwas Ähnliches glauben, schon die Erfahrungen gemacht haben, dass die Lösung nicht immer von uns selber „gemacht“ werden kann .

Gerade in schwierigen Lebenssituationen ist es sehr hilfreich sich daran zurück zu erinnern. Es macht Mut und stärkt.

 

Aus Grau wird Dankbarkeit

Heute morgen hat meine Stimmung im Inneren mit dem Grau in Grau im Äußeren perfekt zusammen gepasst. Ich ging mit Priska zur Hunderunde hinaus und dachte mir noch wie gut, es ist, dass ich „gezwungen“ bin nach draußen zu gehen, ohne Hund hätte ich mich wahrscheinlich den ganzen Tag „vergraben. Unweit von unserem Haus, also gerade um die Ecke steht ein großer Baum auf dem „Schwanenplatz“. Ich habe ihn aber schon lange in Rabenplatz umgetauft. Seht und hört selbst:https://www.youtube.com/watch?v=NkqDi4_M2l4

Es macht Freude, dem munteren Treiben zuzusehen. Zumindest geht es mir so, die Menschen die direkt am Schwanenplatz wohnen, empfinden das vielleicht zuweilen ganz anders, so ist das eben.
Dann ging es weiter durch die Felder und es gab ein wunderbares Vogelkonzert.
Deshalb  dachte ich mir, wenn das Wetter auch nicht so berauschend ist, dann gibt es doch wenigstens Schönes zu hören. Also wieder ein Glücksmoment für meine Sammlung. :;-)

https://www.youtube.com/watch?v=VKW00OL-Uf0

Als ich nach Hause kam durfte ich einen ganz  lieben Brief einer Freundin aus dem Briefkasten holen.Wir kennen uns seit vielen Jahren und sehen uns sehr selten. Aber die Beziehung hält über diese Entfernung hinaus immer noch und das macht mich dankbar.

Habt ihr heute auch schon etwas erlebt, was euch froh und dankbar gemacht hat?

Nichts Weltbewegendes

Ich ertappe mich immer wieder dabei, in eine Schreibblockade zu verfallen, weil ich mir denke, dass es nichts Interessantes zu berichten gibt. Dann stieß ich vorgestern auf einen Artikel bei Facebook. Er handelte vom Zaudern. Darin heißt es unter anderem: “ Pssst, ich verrate Ihnen jetzt das grosse Geheimnis der Schriftstellerei: Die besten Ideen kommen einem beim Schreiben, nicht beim Nachdenken. “ Diese Erkenntnis lässt sich auch auf allgemeine Lebensbereiche übertragen.  Es wurde darin beschrieben, dass das Nachdenken bis zu einem gewissen Grad nützlich ist, aber wenn wir zu lange darin verweilen, wird es zum Grübeln und Zaudern und lässt uns schnell in eine Blockadefalle laufen. Also kurz gesagt: Die Umsetzung einer Idee lässt sich nicht theoretisch in Gedanken vorweg – „leben“, nur im Handeln wird sie lebendig und bietet uns die Möglichkeit Erfahrungen zu sammeln, was natürlich die Möglichkeit Fehler zu machen einschließt. Als ich den Artikel las, konnte ich mich in vielen Passagen wiedererkennen. Deshalb habe ich heute beschlossen „einfach drauf los zu schreiben“ und siehe da, es sind schon erstaunlich viele Worte geworden. Also erzähle ich von meinem ganz normalen Leben, nichts Weltbewegendes; aber es gibt ja nun auch zur Zeit, wie ich meine, mehr als genug, was die Welt bewegt und durcheinander rüttelt. Für mich ist es aus diesem Grund ganz besonders wichtig, immer wieder gedanklich zur Ruhe zu kommen. Dabei hilft mir zum Beispiel das Malen und Zeichnen. Ich habe die Zentangle Technik für mich entdeckt und abgewandelt. Mein neues Bild zeigt ein geliebtes Motiv von mir, das ihr ja schon  auf anderen Bildern gesehen habt: Weiterlesen

Stimmungsvoll

Stimmungsvoll habe ich unserem Spaziergang am Ostersonntagabend erlebt. Sobald wir am Ziel angekomnen waren, hat uns der Kukuck begrüßt.

Es war ganz ruhig und sehr wohltuend, die Abendstimmung am und um den See zu genießen. Lasst euch einfach ein Stück mitnehmen.

Diese Kraft wünsche ich euch und mir, möge sie uns auch weit über Ostern hinaus tragen.

 

Die Zeit verfliegt wie im Nu

In diesen Tagen kommt es mir auf jeden Fall so vor. Ich finde es nicht negativ,  nein im Moment sind meine Tage sehr ausgefüllt mit Beschäftigungen die mir gut tun. Deshalb habe ich auch erst heute Eure lieben Kommentare freigeschaltet und beantwortet. Bitte verzeiht, das soll keinesfalls eine Geringschätzung meinerseits zum Ausdruck bringen. Im Gegenteil, ich freue mich über Eure lieben Worte jedes Mal sehr. Gestern habe ich einen Keilrahmen mit einem Bild, dass ich früher mal mit Aquarellstiften darauf gezeichnet hatte mit weißer Acrylfarbe überpinselt und mit einem neuen Bild bemalt. Ich mag die Schnecke als Symbol für Achtsamkeit/Entschleunigung/Leben im Hier und Jetzt, deshalb habe ich sie als Motiv für mein Bild gewählt.

Nachdem ich in der letzten Zeit zweimal einen grippalen Infekt hatte, war ich heute so richtig froh und dankbar, dass meine Kraft zurück gekehrt ist und ich ins Fitnessstudio gehen konnte. Morgen habe ich den letzten (Früh-) Dienst für diesen Monat. Eigentlich würde ich gerne noch ein bissel mehr Stunden an meiner neuen Arbeitsstelle verbringen, aber ich denke, das ist ja ein gutes Zeichen und ich bin froh, dass ich diese Chance bekommen habe.

Seid alle herzlich gegrüßt, ich wünsche Euch eine gute neue Woche.

Der Winter ist angekommen

Ich freue mich, dass seit vorgestern nun endlich der Winter bei uns eingetroffen ist. Eigentlich war er ja schon lange da, aber eben inkognito.

Nun hat er sein Tarnkleid ausgezogen und zeigt sein wahres Gesicht.
Priska und ich haben das herrliche Winterwetter natürlich sofort für eine ausgedehnte Hunderunde genutzt.

Hier sieht nun Priska fast so aus, als ob sie ein Tarnkleid anhatte.


Heute haben wir den Weihnachtsbaum abgeschmückt und die Krippe weggepackt.
Die restliche Weihnachtsdeko bleibt aber noch, denn die Weihnachtszeit ist noch nicht zu Ende.
Gestern war das Fest der Heiligen drei Könige und heute kamen die Sternsinger zu uns, um die Gaben für Kinder in Kenia zu sammeln und unser Haus zu segnen.
Als ich danach im Wohnzimmer ohne Weihnachtsbaum saß , dachte ich darüber nach, was nun bleibt vom Weihnachtsfest.
Mir kam der Stern in den Sinn, der den Männern aus  dem Morgenland den Weg gewiesen hat. Er war und ist ein Zeichen, dass unser Leben unter einem guten Stern steht.
Ich habe héute Abend mit Priska einen Spaziergang durch unser Dorf gemacht und nach den noch übrig gebliebenen Sternen an den Häusern Ausschau gehalten, es sind noch wenige zu sehen. Dann habe ich in den Schnee geschrieben:

Heute war ein richtiger Sternentag für mich, denn ich habe einen Stern mit Sätzen gefüllt und habe ein Gedicht dazu geschrieben: “ Dein Leben steht unter einem guten Stern.“
Das könnt ihr, wenn ihr möchtet, auf meinem Schreibblog Herzensauge nachlesen.