Darf ich vorstellen?

Das ist Leo, ein etwas schüchterner Grashüpfer. Er ist ausgewandert, brauchte mal Tapetenwechsel und wollte offensichtlich auch andere Seiten seiner Persönlichkeit entdecken. Diesen Traum hat er dich nun erfüllt, er lebt zur Zeit in unserem Hof auf dem Basilikum und gibt sich seither als Kräuterhüpfer aus.

Heute Nachmittag ist das Wetter wieder richtig schön sommerlich geworden und bei der Hunderunde haben die  Wölkchen am Himmel mir Freude bereitet.

 Priska war das glaube ich so ziemlich egal.

Sie liegt jetzt zufrieden neben ihrer Decke und dampft erst mal ab.

Schaut mal, was da auf unserem Wohnzimmertisch steht.

Ihr werdet jetzt vielleicht ungläubig den Kopf schütteln und denken: Ja hat sie denn jetzt völlig die Orientierung verloren. Ne, keine Sorge, das sind krine Vorbereitungen auf Ostern. Ich möchte am Wochenende mal wieder basteln. Vielleicht zeige ich Euch was daraus geworden ist. 😉

Nun lasst es Euch gut gehen. Liebe Grüße in das Wochenende.

Ein Stück Urlaub im Alltag

Heute möchte ich Euch mitnehmen zu einem kleinen See, gar nicht weit weg von meinem Zuhause. Genauer genommen befindet er sich nah bei dem Wohnort einer lieben Freundin am Waldrand und wenn ich dort bin, dann habe ich das Gefühl, im Urlaub zu sein.
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Eine richtige kleine Oase zum Kraft tanken.
Manchmal braucht es gar keine große Reise dazu.
Wir fahren sowieso eher selten in Urlaub.
Viele Menschen können es kaum abwarten, bis endlich der Urlaub beginnt und haben das Gefühl, vom Stress überwältigt zu werden, wenn nicht bald der Urlaub beginnt.
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Für mein Wohlbefinden ist es ganz enorm wichtig, mir immer wieder solche kleinen Oasen
im Alltag zu schaffen, damit es gar nicht erst soweit kommt, dass der Stress überhand nimmt.
Wie oft höre ich: “ Dazu habe ich keine Zeit!“
Wer hat schon Zeit, wenn er sie sich nicht nimmt?
Es gibt immer eine Aufgabe, die darauf wartet, erledigt zu werden. Das hört niemals auf.
Deshalb ist es wichtig, Prioritäten zu setzen.
Was ist wirklich so wichtig, dass es nicht warten kann?
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In meiner Ausbildung zur Lehrerin für Stressprävention habe ich eine, wie ich finde, sehr gute Methode für das Zeitmanagement kennengelernt,:
Schreibe eine Liste mit allen anstehenden Aufgaben und suche Dir
für jeden Tag nur 3 Aufgaben aus!  Ganz wichtig, nicht mehr!
Die anderen Aufgaben bleiben auf der Liste, die auch immer wieder ergänzt wird,
wenn neue Aufgaben dazu kommen.
Und jeden Abend suchst du dir für den neuen Tag wieder nur 3 Aufgaben daraus aus.
Es versteht sich von selber, dass wir auf diese Art abwägen und nach Wichtigkeit aussortieren.
Das Gute daran, wir überfordern uns nicht und wir haben jeweils am Abend ein Erfolgserlebnis, was unsere Motivation erhöht und es bleibt Zeit für uns um  Kraft zu tanken.
Ich persönlich finde es gerade zu Beginn sinnvoll, wenn es für uns noch ungewohnt ist,
den Tag nicht zu voll zu packen, wenn wir sogar dazu übergehen zu den 3 Aufgaben
eine 4.Aufgabe dazu zu nehmen, diese Aufgabe heißt: Ich tue mir selber etwas Gutes!
Und diese 4. Aufgabe wird natürlich nicht abgehakt und weggestrichen, die bleibt für jeden Tag gleich! 🙂
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Natürlich setzt dieses Vorhaben auch voraus, dass ich mir bewusst bin, was mir gut tut.
Das ist keineswegs selbstverständlich , dass wir das wissen:
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Für mich sind es vor allem neben meiner Familie und dem Hund:
Zeit mit Freundinnen,Spaziergänge in der Natur, sportliche Betätigung im Fitnessstudio,
schreiben, lesen und fotografieren.
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Und was tut Dir gut?

 

Für den befreienden Mut

Liebe Leser,
es gab hier in der letzten Zeit wenig zu lesen.Immer wieder ertappte ich mich dabei, dass mir die Worte fehlten.
ich wusste auch nicht so recht, was mit mir los ist.

Eigentlich, sagte ich mir, geht es mir doch gut, wieso fühle ich mich dann so gelähmt?

Heute wurde es mir klar, dass ich mich von den wenig erfreulichen Ereignissen in der Welt
habe „überrollen lassen“ und diese Negativität hat mir immer mehr positiven Kräfte geraubt.

Im Hinblick auf die Weltgeschehnisse erschien es mir irgendwie zu banal, von meinen Erlebnissen zu berichten.

Zur Zeit scheint sich die Waagschale immer mehr mit Ungutem: Gewalt und Hass zu füllen.

Heute wurde mir klar, dass es gerade deshalb wichtiger denn je ist, die andere Waagschale mit positiven und lebensbejahenden Aspekten zu füllen.
Ich habe deshalb beschlossen,ganz bewusst hier in diesem Blog einen Gegenpol zu setzen, den Blickwinkel auf das Gute und Hoffnungsvolle und Kraftspendende zu lenken.
Wer es lesen mag, der ist herzlich dazu eingeladen.
Wem es zu banal erscheint, der kann ja weiter klicken.

Nun genug der Vorrede, ich zeige Euch ein paar Bilder von meinen Lieblingsblumen.
Die Sonnenblumen habe ich schon seit meiner Kindheit besonders in mein Herz geschlossen.
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Wenn ich von weitem ein Feld mit Sonnenblumen erblicke, dann geht mir mein Herz auf.
Diese Blumen strahlen für mich Lebensfreude und Kraft aus.
Sie wenden sich der Sonne zu und sehen selber aus, wie Sonnen.
Sie sind Lichtsucher und Lichtspender zugleich.
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Ich bin auch ein Lichtsucher, daher kommt wahrscheinlich meine starke Beziehung zu dieser Blume.
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Am Montag hatte Priska eine kleine OP, weil ein kariöser Backenzahn gezogen werden musste.
Sie hat die Narkose und den Eingriff gut überstanden, worüber ich sehr froh bin, denn sie ist ja immerhin schon eine alte Dame und ihr Herz ist nicht mehr ganz gesund.
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Nun geht es ihr wieder viel besser und sie hechelt nicht mehr vor Schmerzen, sondern nur noch wie hier, wenn es ihr heiß wird. 🙂

Ich will schreiben:

Gegen die Ohnmacht

Gegen die Resignation

Gegen die Wellen der Gewalt

Gegen die Trostlosigkeit

Ich will meine Augen und mein Herz offen halten:

Für die Widerstandsfähigkeit

Für die Zuversicht

Für das Wachstum der Liebe

Für die Lebensfreude

Ich will mein Leben nicht aus der Hand geben

sondern meine Kräfte mobilisieren

um einen Gegenpol zu setzen:

Gegen die lähmende Angst

Für den befreienden Mut

(C) Beate Neufeld

20.07.2016

Seid alle herzlich gegrüßt, bis bald.

 

Der goldene Mittelweg und ein maienwonniger Ausflug

Heute beim Frühstück las ich bei Gudrun ihren neuen Artikel.
Der hat mich sofort inspiriert und ich nahm ihre Worte in Gedanken mit auf unseren Ausflug.
Aber dazu später, jetzt erst mal das Gedicht, welches sich im Laufe des Tages in mir geformt hat und das ich dann wieder zu Hause angekommmen, zu Papier brachte.:

Der goldene Mittelweg

Hast du dir schon mal überlegt,
wo der goldene Mittelweg eigentlich ist?
Vielleicht ist er für dich eine Handbreit weiter links und für mich drei Schritte rechts davon?
Vielleicht ist der Mittelweg eine Sackgasse, oder ein Trampelpfad, auf dem es sich so schön unaufgeregt hinterher trotten lässt?
Bloß nicht auffallen und vom Weg abkommen, da könnte ja der böse Wolf lauern!
Ich zieh mir heute das rote Käppchen ab und werfe den Korb in die Büsche, dann pfeife ich auf den ausgetretenen Weg und hüpfe querfeldein.
Und genau dort schiebt sich mir mein goldener Mittelweg  förmlich unter die Füße.

Hast du dir schon mal überlegt, wo der goldene Mittelweg eigentlich ist?
Heute weiß ich, dass er sich weder ausmessen noch berechnen oder vorhersagen lässt.
Du findest ihn auf keiner Landkarte.
Wenn du den Mut hast, dich auf deinen eigenen Weg zu machen,
dann  wirst du unzweifelhaft und sicheren Schrittes deinem goldenen Mittelweg folgen.

(C) Beate Neufeld  05.05.2016

Unser goldener MIttelweg führte uns heute nach Speyer an den Rhein.
Wir haben das milde sonnige Wetter in vollen Zügen genießen können und sind ganz gemütlich am Rheinufer entlanggeschlendert, haben auf einer Mauer Platz gefunden und dem Treiben auf dem Fluß und am Ufer zugeschaut.
Alles war sehr friedlich, obwohl sehr viele Menschen unterwegs waren.
Schließlich haben wir uns in einem italienischen Restaurant, dass eine schöne Terrasse mit Rheinblick hat, einen leckeren Salatteller schmecken lassen.

20160505_143034Das war der Blick von unserem Tisch aus.
Der Rückweg führte uns durch einen Park, wo es sich viele Menschen bei einem Picknick
gut gehen ließen.
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Nun sitze ich hier im Wohnzimmer und wenn mein Blick nach draußen geht, dann kann ich die Lichtflecken bewundern, die die Abendsonne auf die Häuserwände zaubert.
Es ist alles sehr friedlich, an diesem maienwonnigen Feiertag.
Ich grüße Euch alle und wünsche Euch einen friedlichen Abend.

 

Maispaziergang

Heute hat es schon seit dem Aufstehen am Morgen „in mir gesungen“.
„Grüß Gott du schöner Maien…“
Da hat es mich voller Freude nach draußen gezogen, den Mai bei einem Spaziergang mit Priska zu begrüßen.
20160501_125452Für mich gehört diese Jahreszeit zu der schönsten Zeit, weil ich mich bei diesen angenehmen Temperaturen sehr wohl fühle. Wunderbar, wenn dieses frische Grün überall die Erde und die Pflanzen ziert. Wie gerne lausche ich dem Vogelkonzert und lasse mir ein laues Lüftchen um die Nase streichen.
20160501_131443Überall sprießt das bunte Leben.
20160501_132027Dieser Anblick ließ die Hoffnung in mir wachsen: Ich dachte: Das Leben wird zwar immer wieder in der ein oder anderen Form beschnitten, aber es findet auch  immer wieder Wege ans Licht.
Sogar die zarten Gräser haben sich wie im Tanz gewogen.
20160501_131008_026Da nimmt die Lebensfreude ganz automatisch Raum im Herzen ein.
20160501_131131Auf den Wegen hatte sich das Regenwasser in vielen Pfützen gesammelt, was dazu führte, dass bei Priska eine „Unterbodenwäsche“ nötig wurde. 🙂
Aber wie schön, dass wir das heute zum ersten Mal in diesem Jahr im Hof mit der Dusche am Schlauch erledigen konnten, weil es warm genug war.
20160501_131428Diesen Platz im Feld mag ich besonders gerne. Hier hole ich mir selber Kraft oder denke an die Anliegen lieber Menschen. Ich kann hier symbolisch alles, was mir am Herzen liegt gedanklich sozusagen  „ablegen“.
Wenn dann im Laufe der Zeit die Gedanken in Form von Sorgen wieder auftauchen, kann ich sie schnell wieder loslassen, denn ich denke an diesen Ort und sage mir: Beate, du brauchst das nicht mehr mit dir „rumschschleppen“, du hast es doch bereits abgelegt.
20160501_131753Seid alle ganz herzlich gegrüßt.
Möge die Lebensfreude ganz viel Raum in Euren Herzen einnehmen!

Ostern – Lebenskraft – Ich sehe was 8

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Ich habe für mein Fotoprojekt wie ganz zu Beginn erwähnt, bereits meine gesamte Festplatte durchforstet und viele Fotos gefunden, die zu diesem Thema passen.
Heute habe ich in dieser Sammlung nachgeschaut und eine Bilderserie entdeckt,
die zum heutigen Osterfest wie ich finde, sehr gut passt.
Fotografiert habe ich dieses Wunder  der Lebenskraft in Bad Herrenalb.
Wenn ich so etwas sehe, dann bekomme ich Gänsehaut:
100_4864klein100_4856klein
100_4849kleinDas Leben bricht sich Bahn!
In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein gesegnetes Osterfest!

ZUletzt möchte ich es aber nicht versäumen, den Beitrag zu meinem Fotoprojekt von LuiseLotte-Hingesehen hier zu verlinken, denn sie hat wieder etwas Wunderschönes entdeckt, was übrigens auch perfekt zum Osterfest passt. 😉

Ich sehe was 7

Ich sehe was-logo
Heute zeige ich Euch ein Foto der ganz besonderen Art. Als ich es fotografierte, habe iches nicht alles gesehen, wie sich dann später auf dem Foto zeigte.
So etwas habe ich vorher und nachher nie wieder erlebt, es ist ein Schatz für mich.
Seht Ihr den leuchtenden Engel?

 

Schutzengel

Du  bist nicht allein
Begleitet von himmlischen Helfern
behütet von einer lichtvollen Kraft
gesegnet auf all deinen Wegen.

(c) Beate Neufeld
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Ich sehe was 6

Ich sehe was-logo

Wie habe ich mich heute morgen gefreut, als ich einen Beitrag von der lieben Bärbel- Minibares zu meinem Projekt in Ihrem Blog sah.
Klickt auf den Namen und Ihr könnt ihn Euch anschauen.
Sie hat das Thema heute wirklich so umgesetzt, wie das Spiel aus meiner Kindheit: Ich sehe was, was du nicht siehst.
Ich habe heute einen Beitrag, der einen etwas subtileren Blickwinkel zeigt.
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Oft inspirieren mich solche Blickwinkel zu Gedichten, wie auch hier:

Engel
Verbindung zwischen Himmel und Erde

Unbegreiflich
und dennoch
bringen sie mir
immer wieder
ein Stück Himmel
zum Greifen nah

Unsichtbar
und dennoch
legen sie
immer wieder
himmlischen Glanz
unübersehbar
mir zu Füßen

Unbeweisbar
und dennoch
wirken ihre Kräfte
immer wieder
himmlische Wunder
unzweifelhaft in mein Leben

(C) Beate Neufeld

P.S.: Ich fr eue mich über jeden Beitrag von Euch zum Projekt.
Bitte den Link zu Eurem Beitrag einfach in den Kommentaren hintzerlassen.

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Heute habe ich bei LuiseLotte-Hingesehen einen Beitrag zu meinem Projekt entdeckt und mich darüber sehr gefreut. Ihr könnt ihn sehen, wenn Ihr auf den Namen klickt.
Da nutze ich doch gleich die Gelegenheit, Euch hier wieder einige Motive in einer Galerie zu zeigen, die mit dem Motiv von Luise in Korrespondenz gehen. Auch hier blitzt überall die Sonne durch.

Ich sehe was 4 und Schon wieder England – Cotsworlds

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Ich habe zwei Motive von der letzten Englandreise gefunden, die in diese Reihe hineinpassen:
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Mietwagenverleih ist ja ein alter Hut, aber dass es auch einen Bassets-Verleih gibt, war mir neu!
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Für die vertraulichen Gespräche von Frau zu Frau.

Nun folgen in einer Galerie die Fotos vom unserem nächsten Ausflug während der Englandreise, in die Cotsworlds.
Wir besuchten zwei von Bath aus nahe gelegende Orte: Cirencester, die größte Stadt der Cotsworlds mit einer typischen Wollkirche und Bibury, ein typisches Dorf dieser Gegend, das von einem Schriftsteller als das schönste Dorf Englands bezeichnet wurde.