Schuhkauf und Wanderung

Am Dienstag nach Ostern hatte mein Mann noch frei und wir sind in die Süd-Westpfalz zum Schuhkauf gefahren. Es gibt in dieser Ecke der Pfalz zahlreiche Schuhfabriken, und landschaftlich ist es dort ebenfalls sehr reizvoll, deshalb haben wir bei dieser Gelegenheit und dem wirklich wunderschönen Frühlingswetter eine kleine Wanderung von Hauenstein aus unternommen.
Wir waren auf dem Schuhfabrikarbeiterweg unterwegs.

Ich stellte mir vor, wie sich  die Arbeiter damals wohl in aller Herrgottsfrühe zu Fuß auf den Weg zu ihrer Arbeitstelle gemacht haben und abends nach einem langen anstrengenden
Arbeitstag diese Strecke wieder nach Hause laufen mussten. Wahrscheinlich haben sie gerade so viel verdient, dass sie mehr schlecht als recht ihre Familie ernähren konnten und Freizeit war wohl fast ein Fremdwort für sie.
Es war an diesem Tag eine Menge  los und ihr seht vielleicht jetzt vor eurem geistigen Auge eventuell eine Horde von Wanderern mit Rucksack und Wanderstock.
Tatsächlich trafen wir aber keinen Menschen und waren doch keinesfalls alleine.
Wie das? Seht selbst:

Es fand eine Krötenwanderung statt. Wir mussten wirklichlich aufpassen, dass wir nicht auf sie getreten sind.

Weil es so schön sonnig war, haben wir auch eine Weile auf dieser einladenden Bank die Seele baumeln lassen.

Aber was macht der passionierte Heimwerker, bevor er sich zum Chillen niederlässt? Er schaut einmal näher hin, um sich Ideen für den Nachbau zu holen. 🙂
Woll ihr mal sehen, welchen Ausblick wir von der Bank aus genießen konnten?

Und mit dem Teleobjektiv herangezoomt:

Ich staune immer wieder über Bäume die auf Felsen wachsen.

Wir haben dann bei der Wanderhütte zum ersten Mal in diesem Jahr ohne Jacke in der Sonne sitzen können. Einfach ein Genuss nach der langen kalten Zeit!
Und hier der Ausblick beim Mittagessen auf den Paddelweiher:

So, nun ist schon wieder die Woche fast herum. Für mich ist Arbeitswochenende mit  jeweils Frühdienst heute und morgen auch noch mal. Aber morgen nach der Arbeit unternehme ich mit Mann und Töchtern einen Ausflug mit Picknik. Die Wetterprognosen sind vielversprechend!
Für euch ein frohes Wochenende. Bis zum Wiederlesen gehabt euch wohl. 🙂

Luchs und Fütterung der Wildpferde

Weiter geht es hier mit Fotos vom Ausflug in den Wildpark am vergangenen Sonntag.
Den Luchs konnte ich leider nur durch das Gitter fotografieren, aber er hat so herrlich gegähnt, deshalb zeig ich es trotz schlechter Bildqualität.

Höchst amüsant fand ich die Fütterung der Wildpferde. Ein Foto mit  hatte ich euch ja bereits gezeigt. Hier der Rest:

Die Tiere haben sichtlich die Sonne genießen können.






So, das war dann meine Fotoausbeute.
Ich wünsche euch eine guteZeit bis zum Wiederlesen und  -schauen.

Fotografenherz

Heute morgen, fuhr ich eine Tochter zur Arbeit.
Sie arbeitet neben dem Studium dort wo ich durch sie mein neues Betätigungsfeld gefunden habe.
Da sie weiter weg wohnt übernachtet sie an diesen Tagen der Einfachheit halber meist bei uns.
Und da war sie wieder da, die missliche Situation, wie schon so oft, wenn ich zum Beispiel gerade auf einer Bundesstraße oder eben an einer anderen Stelle mit dem Auto unterwegs bin, die keine Möglichkeit zum Halt bietet: Ich sehe ein wundervoll bezauberndes Motiv welches mein Fotografenherz höher schlagen lässt und muss es einfach „ziehen lassen“.
Das tut mir weh und  ich bedauere es jedes Mal sehr.
Heute war es ein Sonnenaufgang, ein kräftig orangroter Ball, der genau zwischen einer Baumkrone hing.
Deshalb war die Zeit gekommen mir mithilfe eines Gedichtes  „Luft zu machen“.

Fotografenherz
Wo ich gehe wo ich stehe,
ob ich laufe oder fahre,
überall, das ist kein Scherz
begleitet mich mein Fotografenherz.

Ach,  es ist ein groß Verdruss
wenn ich Auto fahren muss
ohne Möglichkeit zum Halt
dann ereilt mich Leiden bald
weil gerade immer dann
wenn ich nicht fotografieren kann,
wenn die Hände mir gebunden,
schlägt es gar zu tiefe Wunden,
denn von überall ringsumher,
und das tut weh gar umso mehr,
springen mich Motive an
von denen nie eins wiederkam.

Ich lege mir ein Album an
das keiner jemals sehen kann,
abgestellt in der hintersten Kammer
des Fotografenherzes,
welch ein Jammer.

So, das musste einfach mal  raus! :-0

Tatsächlich habe ich dann heute doch noch Trost gefunden, denn ich war bei bestem Frühlingswetter mit meiner Tochter im nahegelegenen Wildpark und konnte nach Lust und Laune fotografieren.
Ich werde euch noch mehr Bilder zeigen, heute nur zum Schluss ein kleines Schmankerl:


Fütterung der Wildpferde

Sonnenschein fangen

Zugegeben, mit meinen Hunderunden ohne Hund tue ich mich zunehmend schwerer.
Mir fehlt meistens die Motivation dazu. Ohne Priska fehlt der Antrieb.
Aber heute habe ich mich mal wieder aufgerafft, weil die Sonne draußen allzu verlockend strahlte. Es ist zwar immer noch frisch, aber ich konnte den nahenden  Frühling schon erahnen.
Kaum war ich aus der Haustüre heraus, begrüße mich schon ein Vogel auf dem Nachbarsdach mit einem fröhlichen Lied.

Kaum am Feldrand angelangt entdeckte ich die beginnende Blüte mancher Sträucher,an den obersten Zweigen, die der Sonne am nächsten  sind.

Überall zwitscherten die Vögel und nur vereinzelte Wolken zeigten sich am strahlend blauen Himmel.

Mir kam die Zeile aus demLied: „Im Frühtau zu Berge“ in den Sinn:
„Wir sind hinaus gegangen, den Sonnenschein zu fangen, kommt mit und versucht des auch einmal!“
In diesem Sinne wünsche ich uns allen einen frohen Frühling.

 

Freizeitaktivitäten

Es wird Zeit, mich wieder einmal zu melden um euch zu erzählen, was ich in meiner Freizeit in letzterZeit  gemacht habe.
Kürzlich war ich mit meinem Mann im Museumfür Puppentheaterkultur in Bad Kreuznach.
Ich liebe ja das Puppentheater und nutze jede Gelegenheit, mir Aufführungen solcher Art anzusehen. So war der Rundgang durch das Museum eine wahre Freude für mich.
Es gibt dort unter anderem ganz alte Filme zu sehen in denen man beobachten kann, wie früher die Schausteller ihre Bühnen transportiert und aufgebaut haben.
Man kann auch viel über die Entwicklung des Puppenspieles erfahren.
Welch unterschiedliche Arten von Puppen es dort zu sehen gab hat mich sehr fasziniert.
Schön war auch, dass es öfter Stationen gab, an denen man unterschiedliche Puppen anfassen durfte.

Ich habe das Gestalten mit Draht für mich neu entdeckt.

Das ist mein Erstlingswerk, es hängt am Fenster und ist am Abend bei geschlossenen Fensterläden fotografiert, deshalb die Schatten. Aber ein bissel kann man es erkennen, gell?

Dieses Drahtmandala ist heute Abend entstanden und es wird das Gastgeschenk für eine Freundin, bei der ich morgen zusammen mit einer anderen Freundin zum Mittagessen eingeladen bin.
Gestern Abend war ich bei einem Konzert und als ich meine Freundin abholen wollte und noch etwas auf sie warten musste, bin ich ein bischen auf der Straße hin und her gelaufen. Dabei habe ich das Foto gemacht und dann heute Abend dazu noch ein Gedicht geschrieben:

Als ich gestern so um die Ecke ging
hörte ich ein zaghaftes Bingelingling.
Verwundert und neugierig blieb ich stehen
doch weit und breit konnte ich nicht sehen
woher es kam, dieses leise Gebimmel
über mir sah ich den wolkigen Himmel,
unter mir nur die staubige Straße
doch endlich  vernahm ich am Ende der Gasse
aus einer Ecke in Nachbars Garten
ein Klingeln und Klimpern, ein Läuten und Locken,
es riefen nach dem Frühling die Osterglocken.

 

Ein sportlicher Einkauf

Nö nö, ich habe heute keine Sportkleidung eingekauft, wie die Überschrift vermuten lässt.  Dienstags steht normalerweise das Fitnesstudio im Terminkalender, aber weil heute der erste Tag war, an dem ich mich wieder gesund gefühlt habe, war mir das noch zu viel des Guten. Nach einem überstandenen Infekt gebe ich lieber nochmal einige Tage zu, bevor ich wieder „in die Vollen gehe“ ( woher kommt diese Redewendung eigentlich, muss ich mal recherchieren. Der Grund für diese Vorsicht ist, dass ich im Bekanntenkreis leider schon die ein oder andere wirklich sehr schlimme Auswirkung auf die Gesundheit ,nach zu früher sportlicher Betätigung mitbekommen habe.
Deshalb habe ich heute einen nötigen Einkauf mit einem sehr ausgedehnten Spaziergang flotten Schrittes quer durch Speyer. So ca. 4 km sollten es gewesen sein und das hat mir dann für`s Erste auch gereicht.
Am Parkplatz unterhalb des Domes ging es los. Ich mag diese Perspektive sehr. Halbzeit war kurz vor dem Bahnhof beim Biomarkt. Dort hatte ich ein leckeres Mittagessen. Danach ging es zurück und da ich ja nicht auf Fototour war, hab ich nur noch schnell ein Bild im Vorbeigehen für euch gemacht,  vom Altpörtel.

Es war zwar heute nicht so wunderbar sonnig wie die Tage vorher, aber immerhin blieb es trocken und das ist ja auch schon erfreulich, finde ich.
Habt noch einen schönen Abend.

Ach übrigens, ich hab Onkel Google gefragt:  “ In die Vollen gehen“ kommt wohl vom Kegelsport und bezeichnet alle neun Kegel.

 

Abendspaziergang

Heute konnte ich mich erst gegen Abend dazu „aufraffen“, einen Spaziergang zu unternehmen, aber besser spät als nie! Ich nahm zum ersten Mal seit längerer Zeit meine Bridge-Kamera mit. Schön sieht das nun wirklich nicht  aus, dachte ich mir, als ich im Feld unterwegs war. Aber dann kam der Gedanke, dass es ja nicht immer nur Schönwetterfotos sein müssen, auch der graue Himmel hat seine Reize.

Die frische Luft tat mir gut und ich war froh, dass ich die Diskussion mit meinem inneren Schweinehund abgebrochen habe um einfach loszulaufen.

Jedem der heute noch hier reinschaut wünsche ich einen guten Abend und für alle einen erholsamen Sonntag.

Gerangel

Wenn ich über die derzeitige Wetterlage nachsinne, stelle ich mir vor, wie der Frühling und der Winter miteinander rangeln, und auch der Herbst mischt dabei noch fleißig mit. Einer sitzt total entspannt im Schaukelstuhl und denkt sich: Macht ihr mal ruhig euer Ding, ich kann warten!

Jahresausklang


Nun ist er ins Land gezogen, der letzte Tag des Jahres. Er nimmt sich ganz schön wichtig. Davon erzählt meine Geschichte, die ihr in meinem Blog Herzensauge lesen könnt.
Eigentlich ist jeder Tag, jede Sekunde ein Übergang und eine Chance für einen  Neubeginn. Aber es ist gut, wenn wir im Gewühl der Zeit solche Haltepunkte finden, die uns dazu anregen, spürsam zu sein und im Rückblick hoffentlich auch viel Positives sehen zu können, das uns Motivation und Kraft auf unserem Weg geben kann.
Ich habe auf meiner Festplatte mal wieder nach einem Foto für jeden Monat des vergangenen Jahres gesucht und dabei kam bei mir zunächst viel Schwermut auf, denn es war für Priska und für mich kein leichtes Jahr. Sie hatte besonders in der ersten Jahreshälfte viele gesundheitliche Probleme und ich leide einfach mit, wenn es meiner alten Dame nicht gut geht. Ich habe oft in diesem Jahr gedacht, dass der Abschied kurz bevor steht und nun ist der letzte Tag des Jahres gekommen und sie ist noch bei mir, mein kleines Goldstück und es geht ihr in Anbetracht ihres Alters recht gut. Ich darf dankbar sein!
Anfang diesen Jahres habe ich beruflich einen Neubeginn gewagt und die Arbeit hat mir viele Herausforderungen aber auch viel Freude und persönliche Entwicklungschancen gebracht. Auch dafür bin ich dankbar.
Ich denke auch an Bärbel, eine liebenswürdige Blogfreundin, die im Februar diesen Jahres verstorben ist. Es war wohl eine Erlösung für sie von ihrer schweren Krankheit, die sie mit soviel Geduld und Demut getragen hat. Was sie gegeben hat mit ihrer liebevollen und humorvollen Art klingt in mir nach und bleibt in meinem Herzen.
Das Jahr ist noch nicht zu Ende, viele Sekunden warten darauf gelebt zu werden und eine jede ist so wertvoll wie die andere.
Wir lesen uns wieder im neuen Jahr.
Ich danke euch an dieser Stelle für all eure Besuche und liebenswerte Anteilnahme und aufmerksamen Kommentare.
Es ist schön und wertvoll, dass es euch gibt!