Grün

Ich liebe es wirklich sehr, am Meer die Urlaubszeit zu erleben.
Zuletzt waren wir auf Sylt und dort hat es mir ausgesprochen gut gefallen.
Aber in der zweiten Woche bemerkte ich bereits,
dass mir das Grün fehlt.
Ich lebe in der Nähe des Pfälzer Waldes,
außerdem landschaftlich umgeben von Feldern und Weinbergen,
da ist die Farbe Grün die meiste Zeit des Jahres sehr präsent.
Vor allem wenn ich in den Wald eintrete, fühle ich mich wunderbar
geborgen und umhüllt mit beruhigender und belebender Lebenskraft.
Heute habe ich ausschließlich grüne Motive herausgesucht,
die ich im Mai und Juni fotografiert habe.

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Grün

Du legst dich wie ein zartes Band
um meine Seele,
erfrischend
belebend,
wohltuend.
Von dir umgeben tanke ich
Ruhe und Lebenskraft.

(C) Beate Neufeld

Verantwortung

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Als ich auf der Brücke stand und auf das Wasser blickte, da beeindruckte mich die große Wellenbewegung die von dieser kleinen Ente ausging.
Ich dachte mir, dass auch wir ebenfalls ganz viel in Bewegung setzen,
genau da wo wir gerade sind, ob wir es bemerken oder nicht.
Alles hat Auswirkungen: Ein beherztes Handeln, ein bedachtes Schweigen, ein achtsames Zuhören oder ein deutlicher Widerspruch.
Dieser Verantwortung können wir uns nicht entziehen.
DSCN9925Verantwortung

Nicht zu ernst möchte ich mich nehmen,
aber doch ernst genug, um mich meiner Verantwortung zu stellen.
Ohne mich würde sich die Welt auch weiterdrehen,
aber dennoch wäre sie ein wenig anders,
vielleicht so, als würde ein winziges Puzzleteilchen
zum Großen Ganzen fehlen.

Viele Spuren, die ich hinterlasse sind nicht offensichtlich,
aber eingebettet in die Herzen meiner Lieben
werden sie für immer Wohnung nehmen.
Doch selbst bei scheinbar flüchtigen Begegnungen
kann von meiner Gegenwart ein Impuls ausgehen,
der Grenzen überwinden hilft.

(C) Beate Neufeld
15.06.2015

Nicht perfekt – aber perfekt ich selbst!

Nicht perfekt – aber perfekt ich selbst

Lange Zeit habe ich unglaublich viel
Kraft daran verschwendet,
nach Perfektion zu streben.
Tag für Tag
arbeitete ich verbissen
an einer Maskerade,
die wie maßgeschneidert auf die Rolle passte,
die ich mir selbst erwählt hatte,
um mich stetig immer weiter von mir selbst
zu entfernen.
Wie in einen Kokon gehüllt
wartete mein wahres Ich geduldig darauf,
in die Freiheit geboren zu werden.
Es ist nie zu spät neu zu beginnen.
Heute nutze ich meine Energie,
um Stück für Stück
herauszuschlüpfen
und abzulegen,
was nicht zu mir gehört.
Wie ein Magnet werde ich angezogen
von der leisen Gewissheit,
dass mein Weg das Ziel ist,
und dass ich schon immer perfekt war,
genau so wie ich bin.

(C) Beate Neufeld

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Gedankenwolken

Gedankenwolken

Stetig baue ich an meinem Gedankengerüst,
das mir festen Halt bietet.
Mein Horizont ist überschaubar
und ich wähne mich in Sicherheit.
Ich habe mich eingerichtet,
so wunderbar leicht und luftig,
eingehüllt in meine Gewohnheiten.
Im selbst erbauten Käfig sitzend
zieht das Leben an mir vorbei.
Mal wolkig, mal heiter.

(C) Beate Neufeld

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Viele Menschen, die in meine Entspannungskurse kommen, klagen über das ständige Gedanken- Karussell, das in ihrem Kopf fast unaufhörlich rotiert.
Auch mir ist das nicht fremd. Im Laufe meiner Entwicklung habe ich gelernt, damit umzugehen. Es gelingt mir mal mehr mal weniger gut, daraus auszusteigen.
Trotz wiederkehrender „Rückschläge“ konnte ich immer wieder erfahren, dass das „wahre Leben“
hinter oder zwischen den Gedanken wohnt.
Ein innerer Kraftraum eröffnet sich mir, wenn ich den Zugang dazu finde.
Wo ist dieser Zugang, wirst Du vielleicht fragen.
Überall, wo ich ganz bei mir bin.
Es bringt gar nicht, dies ständig kreisenden Gedanken abzulehnen oder sie bekämpfen zu wollen.
Je mehr ich mich gegen sie zu wehren versuche, desto stärker werden sie.
Wenn ich aber die Position des Beobachters einnehme, wenn ich mich in die Stille begebe und mir solche Fragen stelle wie z.B.:
“ Welcher Gedanke taucht wohl als nächster auf? “
“ Welche Farbe hat mein nächster Gedanke ? “
“ Aus welcher Richtung kommt mein nächster Gedanke? „,
dann kann ich beim aufmerksamen Beobachten feststellen, dass es immer wieder Lücken zwischen den Gedanken gibt. Dieser raum der Stille birgt das, was ich hier “ das wahre Leben “ nenne.
Ich kann diesen Raum auch betreten, wenn ich mich auf die Stille konzentriere, die hinter allen Geräuschen wohnt. Mittlerweile kann ich diesen Raum auch wahrnehmen, wenn es noch so geschäftig um mich herum ist. Einfacher ist es zugegebenermaßen, wenn ich mich in einem ungestörten Raum alleine befinde. In dieser Form habe ich zu üben begonnen.
Immer öfter gelingt es mir nun, auch im Trubel diesen Raum zu „betreten“.
Das Wunderbare ist, dass ich ihn immer bei mir habe, ich muss ihn also nicht lange suchen.
Der Schlüssel liegt im Einlassen auf das oder auch im Loslassen von dem was mich „gefangen“ hält.
Diese Erkenntnisse sind natürlich nicht “ auf meinem Mist “ gewachsen. Frank Kinslow mit seiner “ Quantenheilung“ ,aber auch vor allem Eckart Tolle mit seinem Buch: “ Jetzt – Die Kraft der Gegenwart “ sind mir sehr wichtige Wegweiser.

Euch allen wünsche ich immer wieder kraftvolle und heilsame Momente.

Kleine Sonne

DSCN9729Kleine Sonne

Eine kleine Sonne begleite dich durch alle Zeiten.
Sie erhelle deine trüben Gedanken,
wärme deine von Schatten verdunkelte Seele
und tauche deine grauen Tage in warmes Licht.Eine kleine Sonne entzünde in dir
die Flamme der Hoffnung.
Sie spende dir Trost und Zuversicht
in die liebevollen Segnungen des Himmels.(C) Beate Neufeld

Dieses Gedicht, dass ich bereits 2009 geschrieben habe, erscheint mir heute im Gedenken an das Leid, dass durch das gestrige schreckliche Flugzeugunglück ausgelöst wurde, irgendwie passend.
Mir hat es die Sprache verschlagen.
DSCN9738Ich mag diese kleinen Sonnen, die jetzt wieder überall auf den Wiesen und am Wegesrand erstrahlen wirklich sehr. Sie berühren mein Herz.

Interessant fand ich, was es bei Wikipedia und auch im Heilkräuterlexikon zu lesen gibt.

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Adventkalender einmal anders

Heute habe ich in der internetten Welt eine mich inspirierende Anregung gefunden: Ein Vorschlag für einen Adventkalender der anderen Art.
Er entsteht sozusagen Tag für Tag  in eigener Produktion. Ich bin also selber für den Inhalt verantwortlich und damit in der Lage mir selber täglich eine Freude zu bereiten.
Die Vorbereitung dafür ist recht simpel und alles andere als zeitaufwendig, daher konnte ich die Idee heute noch ganz spontan aufgreifen.
Ich habe mir dazu eine Vorlage aufgemalt, die ich mir ausdrucken.
Elfchen-Adventkalemder

Es geht darum, die Tage im Advent bewusster zu erleben und achtsam zu sein für die schönen Erlebnisse. Es gilt, die Momente, die mich mit Freude und Dankbarkeit
erfüllen in Worten oder Bildern umzusetzen und in den Kalender einzufügen.
Ich habe heute also schon begonnen und ein Elfchen geschrieben, was meine
Eindrücke vom heutigen ausgedehnten Spaziergang durch unser Dorf zum Ausdruck bringt. Das Gedicht füllt nun den ersten Stern des morgigen Tages.
Elfchen Adventkalender

 

 

 

 

 

 

 

Ich bin schon sehr gespannt, was ich morgen Abend in den Kalender einfügen werde.

Magnolienbaum

Magnolienbaum

Niemals kann ich vorüber gehen, ohne meine Augen
in deiner üppigen Lebenskraft zu baden.

Niemals kann ich vorüber gehen, ohne meine Seele
mit deiner verschwenderischen  Fülle zu tränken.

Niemals kann ich vorüber gehen, ohne mich kraftvoller
und reicher zu fühlen.

(C).Beate Neufeld

Euch allen ganz liebe Grüße, ich bin im Moment nicht so viel in den Blogs unterwegs, brauche Raum für Licht, Luft, Sonne und Seele.

Lasst es Euch gut gehen!

Es frühlingt :-)

Es summselt und brummselt,
es blütelt und duftelt,
es zwitschelt und pfeifelt,
überall:
unter mir, über mir,
neben mir und um mich herum,
frühlingt es.
(C).Beate Neufeld

Da gibt es kein Halten mehr,
es drängt mich hinaus in die Natur.

Die Sonne zieht mir die Jacke aus.

Der Bauer zieht den Feldern ein Mäntelchen drüber.

Es märzelt und deshalb spannt er sein
(Rösslein) Traktörlein ein.

Die Magnolien haben beschlossen, sich nicht an den altgewohnten Zeitplan zu halten und einmal forsch und frech aus dem Rahmen zu fallen.
Und das alles nur weil
es frühlingt!

Lebenskraft

Es gibt Momente in denen  Augen nicht ausreichen um die Fülle des Lebens wahrzunehmen.
Es gibt Momente in denen Worte nicht ausreichen, um die Fülle des Lebens  zu beschreiben.
Es gibt Momente in denen das Herz nicht groß genug ist um die Fülle des Lebens zu empfinden.
(C) Beate Neufeld
2.3.2014

Dieses unsagbare Grün. Lebenskraft pur bricht sich in diesen Tagen überall in der Natur Bahn.

Aufbruch ins Leben.

Unaufhaltsame Lebensenergie, sie fließt überall, auch in dir und mir. Wenn ich ganz still werde kann ich es spüren.

Entfernt

Entfernt! Das ist das Thema für Paleica`s Magic Monday in dieser Woche.

Dieser Begriff hat viel mit dem Blickwinkel zu tun.
Etwas das für mich weit entfernt erscheint, ist für andere ganz nah.

DSC_0074Mir fiel beim Überlegen, welche Fotos ich zum Thema zeigen wollte, sehr bald unser Urlaub auf Sylt ein. Ich liebe es, am Meer zu sein, weil sich gerade hier ein Gefühl von Weite und Freiheit einstellt.
Der Blick ist nicht verstellt durch irgendwelche Bauwerke oder Berge oder Bäume, ich kann ihn weit in die Ferne  schweifen lassen.
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Dieses Gefühl der Freiheit gibt mir Kraft und Inspiration.
DSCN1229Begrenzungen

Begrenzungen setze ich mir selbst,
indem ich sie als unüberwindbar akzeptiere.

Wenn ich meinen Blickwinkel verändere,
sehe ich neue Möglichkeiten
und der Weg ebnet sich unter meinen Füßen.

(C) Beate Neufeld