Entwicklungsmöglichkeiten

Kannst du dir vorstellen, dass noch ungenutzte Talente in dir schlummern?

Hast du eine Ahnung von deinen Entwicklungsmöglichkeiten?

Weißt du wie du deine Wachstumsbedingungen fördern kannst.

Diese und noch viele andere Fragen stellten sich mir heute morgen, als ich staunend vor der Vase mit den Rebzweigen stand, die ich vor 17 Tagen aus dem Feld aufgesammelt und mitgebracht hatte. Im Frühjahr werden die Weinstöcke beschnitten, so dass letztlich nur zwei Ruten übrig bleiben.
Heute entdeckte ich die ersten zarten Blättchen, die aus den zuvor kahlen Zweigen ausgetrieben sind. Das Wunder des Lebens! Der Kreislauf der Natur in den wir alle eingebunden sind.


Gestern haben wir bei schönstem Frühlingwetter einen Spaziergang am Rhein unternommen. Ein Gefühl von Leichtigkeit und Freiheit empfinde ich, wenn ich nach der langen kalten Jahreszeit ohne Jacke laufen kann. Priska hat den Ausblick auf den Rhein genossen.

Geht doch!

So, jetzt hab ich mir endlich eine Runde Schlaf verdient! War auch gaaanz schön anstrengend mit meinem Frauchen heute früh. Die ist so ein Langschläfer,  sag ich euch. Um 4.45 Uhr hab ich sie noch relativ schnell aus dem Bett geholt. Ich und meine Blase sind halt auch nicht mehr die Jüngsten. Aber dann ab 6 Uhr war es ’ne echte Quälerei mit Frauchen, die hat mich tatsächlich alle 15 Minuten wieder auf meine Decke geschickt, ganz schön stur, oder? Eeendlich um 7.15 Uhr hatte ich sie dann soweit. Und nu? Nu bin ich platt, also dann mal gute Nacht,  oder so.

Der Winter ist angekommen

Ich freue mich, dass seit vorgestern nun endlich der Winter bei uns eingetroffen ist. Eigentlich war er ja schon lange da, aber eben inkognito.

Nun hat er sein Tarnkleid ausgezogen und zeigt sein wahres Gesicht.
Priska und ich haben das herrliche Winterwetter natürlich sofort für eine ausgedehnte Hunderunde genutzt.

Hier sieht nun Priska fast so aus, als ob sie ein Tarnkleid anhatte.


Heute haben wir den Weihnachtsbaum abgeschmückt und die Krippe weggepackt.
Die restliche Weihnachtsdeko bleibt aber noch, denn die Weihnachtszeit ist noch nicht zu Ende.
Gestern war das Fest der Heiligen drei Könige und heute kamen die Sternsinger zu uns, um die Gaben für Kinder in Kenia zu sammeln und unser Haus zu segnen.
Als ich danach im Wohnzimmer ohne Weihnachtsbaum saß , dachte ich darüber nach, was nun bleibt vom Weihnachtsfest.
Mir kam der Stern in den Sinn, der den Männern aus  dem Morgenland den Weg gewiesen hat. Er war und ist ein Zeichen, dass unser Leben unter einem guten Stern steht.
Ich habe héute Abend mit Priska einen Spaziergang durch unser Dorf gemacht und nach den noch übrig gebliebenen Sternen an den Häusern Ausschau gehalten, es sind noch wenige zu sehen. Dann habe ich in den Schnee geschrieben:

Heute war ein richtiger Sternentag für mich, denn ich habe einen Stern mit Sätzen gefüllt und habe ein Gedicht dazu geschrieben: “ Dein Leben steht unter einem guten Stern.“
Das könnt ihr, wenn ihr möchtet, auf meinem Schreibblog Herzensauge nachlesen.

Schmetterling im Hundehaar

Vorgestern war ich mit Priska mal wieder in den „Wingert“ (Weingärten) meines alten Heimatortes Deidesheim.
Wir wurden wirklich von der Sonne verwöhnt.

dsc_0307

dsc_0313

Es waren an diesem Tag ausgesprochen viele Kohlweißlinge unterwegs.
dsc_0273

Rosen blühten als wollten sie den Sommer noch ein wenig in den Herbst hinein ausdehnen.
2016-23-9-23-06-05

Die rechte hatte sich sogar noch ihren himmlischen Duft bewahrt. Ich schloss die Augen beim Einatmen und nahm mir den Duft mit .
Es blühten am Wegesrandnoch allerhand bizarre Schönheiten.
2016-23-9-23-03-59

dsc_0239

Hier ein Blick auf das Nachbardorf Forst.
dsc_0236
Ein Esskastanienbaum trug eine beeindruckende Anzahl von Früchten.
dsc_0269
dsc_0211

Auch die Nussbäume waren gut „bestückt“.
2016-23-9-23-17-13

Das Weinlaub zeigte uns die schönsten Musterungen.
Und was hat es nun mit dem Schmetterling im Hundehaar auf sich?
Seht selbst!
dsc_0286

Ja, ich weiß, ich habe ein wenig geschwindelt, er sitzt natürlich auf der Blüte. Aber es könnte auch anders sein. 🙂

Sie kann mich einfach nicht arbeiten sehen!

Meine bezaubernde alte Dame ist ja in den letzten Jahren immer ruhiger geworden und liebt es auf ihrem Platz zu schlafen. Früher wollte sie sofort auf den Schoß, sobald ich mich irgendwo hingesetzt hatte. Heute schläft sie die ganze Zeit neben mir, wenn ich im Sessel sitze, aber kaum setzte ich mich rüber an den Tisch zum Arbeiten, dann will sie sogleich auf den Schoß.

Sie kann mich einfach nicht arbeiten sehen. 😂 Und was habe ich gerade hier in Bearbeitung. Eine Bastelei, die ich bei meiner Freundin gesehen habe und die ich nun nacharbeite. Erst mal ein Probestück mit rotem Papier. Später wird das ganz anders. Nur soviel: 60 solcher kleinen Teile werden benötigt, mehr verrate ich jetzt noch nicht.

Ich wünsche Euch ein frohes Wochenende. Priska habe ich nach einer kleinen Schmuserunde wieder auf den Boden entlassen und nu? Seht selbst:

Darf ich vorstellen?

Das ist Leo, ein etwas schüchterner Grashüpfer. Er ist ausgewandert, brauchte mal Tapetenwechsel und wollte offensichtlich auch andere Seiten seiner Persönlichkeit entdecken. Diesen Traum hat er dich nun erfüllt, er lebt zur Zeit in unserem Hof auf dem Basilikum und gibt sich seither als Kräuterhüpfer aus.

Heute Nachmittag ist das Wetter wieder richtig schön sommerlich geworden und bei der Hunderunde haben die  Wölkchen am Himmel mir Freude bereitet.

 Priska war das glaube ich so ziemlich egal.

Sie liegt jetzt zufrieden neben ihrer Decke und dampft erst mal ab.

Schaut mal, was da auf unserem Wohnzimmertisch steht.

Ihr werdet jetzt vielleicht ungläubig den Kopf schütteln und denken: Ja hat sie denn jetzt völlig die Orientierung verloren. Ne, keine Sorge, das sind krine Vorbereitungen auf Ostern. Ich möchte am Wochenende mal wieder basteln. Vielleicht zeige ich Euch was daraus geworden ist. 😉

Nun lasst es Euch gut gehen. Liebe Grüße in das Wochenende.

So schön kann es beim Tierarzt sein!

Heute musste ich mit Priska zum Tierarzt, weil sie sich wieder einmal lästige Milben eingefangen hat.Priska hat sich pudel(terrier)wohl gefühlt!:-)

Sie wurde an der Tür schon stürmisch und schwanzwedelnd von Elfie, der jungen Jack-Russel Hündin des Tierarztes begrüßt.

Und dann wurde erst mal ausgiebig gespielt.

Zwischen den Untersuchungen und einzelnen Behandlungsschritten ging Priska auf Entdeckungstour durch Praxis, Hof, Garten und Scheune.

Sie wollte noch gar nicht nach Hause. So kann das immer laufen. 😉

Mobiler Feldfriseur


Hallo Leute, ich finde es wird höchste Zeit, dass ich mich hier mal wieder zu Wort melde.
picsart_07-24-05.31.58.jpgIch erzähle Euch  mal was hier in der letzten Zeit so los war.
Also es ist ja ganz schön schwül hier bei uns in der Rheinebene.
Da ist es gut, wenn Frauchen und ich ab und zu mal eine Rast einlegen.
Wir brauchen uns nicht zu hetzen, wir haben Zeit!
Außerdem sehen und erleben die Langsamen sowieso viel mehr, als die, die nur durch die Gegend pesen. Da habe ich doch tatsächlich vor ein paar Tagen den mobilen Feldfriseur auf frischer Tat ertappt.
wp-image-514825439jpg.jpg
Ja, wenn Ihr Euch anstrengt, könnt Ihr ihn ganz hinten entdecken.
Und die Felder wissen offensichtlich auch ganz genau was sie wollen und das ist ganz sicher kein oller Einheitsschnitt. Nene, seht nur, jedes Feld wird hier ganz nach eigenem Wunsch total schick gestylt.
Dieses Feld wollte zum Beispiel einen eleganten Stufenschnitt.
wp-image-438225436jpg.jpg
Wisst Ihr eigentlich wie der Sommer riecht?
Ich weiß es ganz genau!
Zugegeben, mit meiner super leistungsfähigen und sensiblen Hundenase habe Euch gegenüber einen entscheidenden Vorteil.
wp-image-1857756717jpg.jpg
Aber wenn Ihr Euch Zeit nehmt und Eure Nase mal ganz gemächlich in die Luft streckt, dann könnt Ihr ihn auch riechen, den Sommer.
Er duftet nach: Mohnblumenrot, Sonnenblumengelb und Wegwartenblau, nach tausenderlei blumigen Düften, nach zarten Gräsern und frisch gemähtem Heu und nach dem scheuen Flügelschlag der Schmetterlinge.
picsart_07-24-05.33.37.jpg
Ich verraten Euch mal was: Ich konzentriere mich ganz arg und sammle die Düfte dann sozusagen und nehme sie mit, und wenn ich  dann hundemüde bin verleihen sie meinen Träumen eine ganz besondere Duftnote.
Und noch ein Tipp von Hund zu Mensch:
Damit es mir nicht zu warm wird, lege ich mich einfach neben das Körbchen auf die wunderbar erfrischend kühlen Fließen. Keine Ahnung warum Ihr Euch nicht mal ein Beispiel daran nehmt, anstatt Euch darüber zu beklagen, dass Ihr mal wieder gar nicht gut schlafen konntet, vor lauter Hitze.
wp-image-1907404432jpg.jpg
Für mich sieht das Maisfeld wie ein Urwald aus, aber wenn ich meinen Kopf hoch genug recke, dann kann ich den schönen blauen Sommerhimmel genießen.
wp-image-1654145489jpg.jpg
Hihi, hier habe ich es fast geschafft mein Frauchen auszutricksen. Ich habe mir nämlich ganz heimlich eine Kartoffel am Feldrand gemobst.
Könnt Ihr wahrscheinlich gar nicht erkennen, weil ich auf dem Foto so weit weg stehe.
wp-image-766831852jpg.jpg
Auch Frauchen hat es erst im letzen Moment gemerkt und schnell: “ mach  aus! “ gerufen. Puuuh, wenn ich das höre,  dann kann ich nicht anders, dann lasse ich meine Beute lieber fallen. Wisst Ihr, ich denke mir, der Klügere gibt nach, denn ich will ja nicht , dass Frauchen verärgert ist, später gibt es nämlich ein Leckerlie.

Ich sage für heute mal Tschüß und schicke Euch ganz liebe Grüße von Frauchen:
Der Herbst lässt übrigens auch schon grüßen. 😉
wp-image-1906495273jpg.jpg

 

Aufbruchstimmung

Gerade komme ich von meiner Hunderunde mit Priska. Es ist so herrlich sonniges, mildwarmes Wetter. Überall in der Natur idt der „Aufbruch“ zu sehen. Auferstehung inmitten einer Welt, die derzeit gewaltig aus den Fugen zu geraten scheint. Ich brauche diese Hinwendung zur Natur gerade jetzt ganz besonders, um in Verbindung zu bleiben mit „dem Leben“,  um meine Wurzeln zu spüren und aufzutanken, damit der Glaube an den Sieg der Liebe nicht stirbt in mir.
20160326_15281920160326_15285020160326_15355320160326_154349