Bootsfahrt in Leipzig

Weiter geht es mit meinem Reisebericht aus Leipzig. Am zweiten Tag war ich mit der Gudrun am Kulkwitzer See. Nähere Informationen findet Ihr z.B.  bei Wikipedia.

Es war ein richtig hochsommerlich anmutender Tag Mitte Mai. Es waren sogar schon einige mutige Menschen im See schwimmen, obwohl das Wasser sicher trotz der hohen Außentemperaturen noch sehr kalt war.
Am nächsten Tag haben Gudrun und ich eine Bootstour unternommen.
Wir hatten das Glück, die einzigen Mitfahrer zu sein, so dass wir eine Privatführung  bekamen. Interessante, abenteurliche und auch malerische Eindrücke konnten wir genießen. Wir fuhren unter zahlreichen Brücken hindurch, eine war so niedrig, dass wir uns mit dem Kopf auf den Tisch legen mussten um unbeschadet darunter hindurch zu fahren. Ihr seht in der Galerie die Fotos. Zur Erklärung: Das Gebäude Mey und Edlich war früher eine Textilfabrik, das erste Versandhaus in Leipzig. Die Gebäude der alten Kammgarnspinnerei erinnern an die Speicherstadt in Hamburg, ein riesiger Gebäudekomplex. Sowohl die Gebäude von Mey und Edlich als auch die der alten Kammgarnspinnerei dienen heute als Wohnungen.

Ein Stück Urlaub im Alltag

Heute möchte ich Euch mitnehmen zu einem kleinen See, gar nicht weit weg von meinem Zuhause. Genauer genommen befindet er sich nah bei dem Wohnort einer lieben Freundin am Waldrand und wenn ich dort bin, dann habe ich das Gefühl, im Urlaub zu sein.
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Eine richtige kleine Oase zum Kraft tanken.
Manchmal braucht es gar keine große Reise dazu.
Wir fahren sowieso eher selten in Urlaub.
Viele Menschen können es kaum abwarten, bis endlich der Urlaub beginnt und haben das Gefühl, vom Stress überwältigt zu werden, wenn nicht bald der Urlaub beginnt.
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Für mein Wohlbefinden ist es ganz enorm wichtig, mir immer wieder solche kleinen Oasen
im Alltag zu schaffen, damit es gar nicht erst soweit kommt, dass der Stress überhand nimmt.
Wie oft höre ich: “ Dazu habe ich keine Zeit!“
Wer hat schon Zeit, wenn er sie sich nicht nimmt?
Es gibt immer eine Aufgabe, die darauf wartet, erledigt zu werden. Das hört niemals auf.
Deshalb ist es wichtig, Prioritäten zu setzen.
Was ist wirklich so wichtig, dass es nicht warten kann?
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In meiner Ausbildung zur Lehrerin für Stressprävention habe ich eine, wie ich finde, sehr gute Methode für das Zeitmanagement kennengelernt,:
Schreibe eine Liste mit allen anstehenden Aufgaben und suche Dir
für jeden Tag nur 3 Aufgaben aus!  Ganz wichtig, nicht mehr!
Die anderen Aufgaben bleiben auf der Liste, die auch immer wieder ergänzt wird,
wenn neue Aufgaben dazu kommen.
Und jeden Abend suchst du dir für den neuen Tag wieder nur 3 Aufgaben daraus aus.
Es versteht sich von selber, dass wir auf diese Art abwägen und nach Wichtigkeit aussortieren.
Das Gute daran, wir überfordern uns nicht und wir haben jeweils am Abend ein Erfolgserlebnis, was unsere Motivation erhöht und es bleibt Zeit für uns um  Kraft zu tanken.
Ich persönlich finde es gerade zu Beginn sinnvoll, wenn es für uns noch ungewohnt ist,
den Tag nicht zu voll zu packen, wenn wir sogar dazu übergehen zu den 3 Aufgaben
eine 4.Aufgabe dazu zu nehmen, diese Aufgabe heißt: Ich tue mir selber etwas Gutes!
Und diese 4. Aufgabe wird natürlich nicht abgehakt und weggestrichen, die bleibt für jeden Tag gleich! 🙂
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Natürlich setzt dieses Vorhaben auch voraus, dass ich mir bewusst bin, was mir gut tut.
Das ist keineswegs selbstverständlich , dass wir das wissen:
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Für mich sind es vor allem neben meiner Familie und dem Hund:
Zeit mit Freundinnen,Spaziergänge in der Natur, sportliche Betätigung im Fitnessstudio,
schreiben, lesen und fotografieren.
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Und was tut Dir gut?

 

Die Lebensgemeinschaft der Bäume

Heute war ein richtig schöner sonniger Tag, der uns dazu einlud, einen Spaziergang im Wald zu unternehmen.
DSC_0185überarbeitet Mir f ielen die zahlreichen jungen Bäume auf, die dicht am Waldboden wuchsen. Das Blattwerk strotzte geradezu vor Lebenskraft, die durch das saftige Grün sichtbar wurde.DSC_0191Ich nahm heute zum ersten Mal war, die Blüten des Mooses wahr.
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Leider so auf die Schnelle nicht gut fotografiert, aber dennoch ein wenig zu erkennen.
Die Sonne zauberte herrliche Muster auf den Waldboden und malte sogar ein Schattenbild auf einen Stein am Wegesrand.
DSC_0199Zuhause, als ich die Fotos anschaute, fiel mir ein Artikel ein, den ich vor einiger Zeit einmal gelesen hatte. Da wurde von dem  Förster Peter Wohlleben  berichtet, der sich mit dem Leben der Bäume sehr intensiv befasst.
Er fand mithilfe von Forschern und durch eigenes intensives Beobachten sehr viel Interessantes über das Leben der Bäume heraus.
Ich habe im Web heute einen ähnlichen Artikel gefunden, den Ihr unter diesem Link nachlesen könnt.
Wie ich hier ja bereits öfter erwähnt habe, ist meine Verbindung zu Bäumen sehr stark und daher fühle ich mich im Wald sehr wohl.
Ich kann dort sehr viel positive Energie und Ruhe tanken.
DSC_0206Auch die zarten Gräser und Moose mag ich sehr. Es fasziniert mich immer wieder, wieviele verschiedene Grüntöne zu entdecken sind.
Und heute war ein ganz besonderer süßlich-holziger Duft im Wald.
Ein Erlebnis für alle Sinne.
DSC_0205Hier wachsen die köstlichen Kastanien, die wir im Herbst so gerne sammeln.
Ich hoffe, ihr hattet ebenfalls einen erholsamen Tag, Für uns war er ein Feiertag im doppelten Sinne. 🙂

Englandreise – Tag 6

Am letzten Tag mussten wir um 14 Uhr schon wieder zum Flughafen abreisen, so dass wir den Vormittag nutzten, um einen weitern Teil von Bath anzuschauen.
Ach übrigens: Alles Handyfotos, die Kamera lies ich am letzten Tag im Auto. Und bitte bei Schwindelanfällen, den Kopf zum Ausbalancieren etwas zur Seite neigen, dann legt es sich wieder. :-0 Ich war als “ rasender “ Reporter unterwegs,die Fotos sind mehr oder weniger im Vorbeigehen geknipst.
20151229_112842Er verkaufte Kaffee zum Mitnehmen. Ich finde den Verkaufswagen in Miniformat sehenswert.
20151229_130045Hier sehen wir:  “ The Circus „. Es ist schon interessant zu lesen, was es damit auf sich hat. Ich habe das erst heute beim Recherchieren gelesen. Mich hatte an diesem Tag ganz einfach die Athmosphäre, das Straßenbild fasziniert.
Es folgen noch weitere Bilder von diesem “ Rondell „.
20151229_13005820151229_13020820151229_130210Dann folgte wenig später ein weiteres höchst interessantes Beispiel für ausgefallende Architektur. Es liegt am Victoria Parc und das erste Bild zeigt die Straßenecke mit Eingang zu dem Teil des Parkes, wo das Gebäude : “ The royal crescent „ , der königliche Halbmond, steht.



Es folgen als Abschluss noch ein Foto mit einem typischen Straßenbild in der Stadt und eines von den typischen Straßen außerhalb der Ortschaften.
Es war eine Herausforderung für meinen Mann, zum ersten Mal mit einem fremden, rechtsgesteuerten Auto im Linksverkehr zu fahren; zumal die Straßen meist wie hier zu sehen, sehr eng, hügelig und kurvig waren. Die Weideflächen liegen meist oberhalb der Straße und die Straßen sind auch oft mit Mauer abgegrenzt. Das überschüssige Regenwasser findet also zuverlässig seinen Weg auf die Straße. 😉


So, nun ist sie zu Ende, meine fotografische Englandreise.
Ich danke allen, die mitgereist sind. 🙂

Englandreise – Tag 4

An Tag 4 besuchten wir den mystischen und sagenumwobenen Ort Glastonbury.
Wer ein wenig mehr erfahren möchte schaut hier.
Ich möchte zunächst in einer Galerie die Fotos von der Stadt zeigen, oder zumindest von dem Teil, den wir gesehen haben. Wir hätten noch ein bis zwei Tage gebraucht, um alles Interessante anzuschauen.
Vermutlich wird sich hier kaum eine religiöse oder spirituelle Ausrichtung nicht finden lassen. Sogar einen Ashram haben wir entdeckt.
Wir ließen die ganz eigene Athmosphäre, die wesentlich von den zahlreichen Esoterik Läden geprägt war auf uns wirken. Ich sag Euch, es war schon eine Herausforderung für meinen etwas empfindlichen Geruchssinn, mich von Laden zu Laden einer anderen Duftnote von Räucherstäbchen auszusetzen.
Aber es lohnte sich, denn sowohl das Warenangebot wie auch der Kleidungsstil der Verkäufer/innen war bunt, schrill, skuril und einfach sehenswert.

Nachdem wir in einem kleinen indischen Restaurant den Geburtstag unserer älteren Tochter, bei einem sehr leckeren Essen gefeiert hatten, waren wir genügend gestärkt, um den anstrengenden Aufstieg zu Glastonbury Tor zu wagen.
Meine Höhenangst stoppte mich leider kurz vor dem Ziel und ich konnte den letzten steilen Pfad, über den ein kleiner Stufenweg ohne Geländer führte, nicht nehmen. Nach ein wenigen Stufen und einem Blick zurück nach unten, war es vorbei mit meinem Mut.
Aber dennoch war ich schon sehr beeindruckt von dem Pilgerweg und dem Anblick  von unten und der gesamten Athmosphäre.
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Wisst Ihr was eine „Storchentaufe“ ist?

Letzte Woche war ich im nahegelegenen Bornheim bei Landau. Dort gibt es ein Storchenzentrum und eine Storchenpflegestation.
http://www.pfalzstorch.de/index.php?id=3
Ich hatte Glück und konnte in dem Nest beim Zentrum ein Storchenpaar beobachten.
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Heute schaute ich mir gemeinsam mit meiner Tochter Rebecca die Ausstellung und anschließend die Pflegestation an.

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Es war spannend so viele Informationen über die Störche zu bekommen.
Unter anderem erfuhren wir, dass Störche entgegen der weit verbreiteten Aussage tatsächlich nicht immer ein Leben lang auf den selben Partner bezogen sind, allerdings bleiben sie ihrem Standort, der Umgebung des Nestes treu.
Die Störche werden beringt und auch teilweise mit Sendern bestückt, und so können immer neue Erforschungen gemacht werden.
Die Dame, die uns durch die Ausstellung führte, erzählte uns etwas enttäuscht, dass der Storchenmann, der bisher das Nest direkt beim Zentrum besiedelt hatte, bisher noch nicht zurück gekehrt ist, und anstatt dessen jetzt ein unfruchtbarer Storchenmann das Nest in Besitz genommen hat.
Das ist natürlich keine erfreuliche Situation, denn eine Hauptattraktion des Zentrums war die Möglichkeit, vom Fenster aus direkt in das Nest zu schauen und die Aufzucht der Jungen zu beobachten.
Siehe dazu auch den Artikel im Blog.
http://pfalzstorch.blogspot.de/2015/03/hei-begehrt.html
Nun wollt Ihr zu guter Letzt sicher noch wissen, was es mit der „Storchentaufe“ auf sich hat?
Als Rebecca und ich nach der Besichtigung der Ausstellung eine kleine Mittagsrast im Auto einlegten, kam sprichwörtlich “ alles Gute von oben „.

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Ich weiß nun, dass ich beim nächsten Besuch nicht mehr direkt auf dem ( übrigens ordentlich ausgewiesenen Parkplatz für völlig Unbedarfte ) direkt unter dem Nest parke.
😉

P.S.: Wir haben dann ganz spontan auf dem Rückweg einen Abstecher durch die Waschstraße gemacht.
😀

Sylt Urlaub Teil 4

Heute habe ich eine kleine Dokumentation über die Tradition des Dachdeckens mit Schilf gemacht. Hier in Nordfriesland nennt man es Reetdach, in Mecklenburg Vorpommern heißt es Rohrdach.
Bei unserem Ausflug durch Keitum haben wir ein Haus gesehen, bei dem gerade die Dachdecker fleißig am Werk waren.
DSCN0542DSCN0543DSCN0544DSCN0545DSCN0546Wer sich näher über das Thema informieren möchte, kann hier nachlesen. Da habe ich zum Beispiel erfahren, dass die Lebensdauer eines Reetdaches 30 bis 50 Jahre beträgt und dass ein ganz hoher Anteil an Reet heute importiert werden muss, größtenteils aus Rumänien.
Über die Geschichte des Reetdaches könnt Ihr hier eine Menge Interessantes nachlesen.
DSCN0548So sieht ein Reetdach aus, wa,s wohl bald wieder frisch gedeckt werden muss und die folgenden Bilder zeigen wie es auf dem Dachfirst aussieht.
DSCN0563DSCN0501Wo das Schilf wächst zeige ich Euch später, weil WordPress sich um Moment weigert, weitere Fotos hochzuladen. 😉

Habt alle eine schöne Woche, bis bald.

Urlaub auf Sylt Teil 1

Gestern am frühen Abend sind wir nach Hause zurückgekehrt. Im Gepäck habe ich zahlreiche Fotos mitgebracht, die ich nach und nach  für einen mehrteiligen Bericht sortieren und zusammenstellen werde.
Heute beginne ich mit dem nördlichsten Teil der Insel: List. Hier war auch unsere Ferienwohnung.

Die erste Galerie zeigt den Ellenbogen, zu dem uns ein Ausflug am ersten Inseltag führte.
Das erste Foto anklicken, dann erscheint die Galerie in Originalgröße!

Die Landschaft wird geprägt von weiten, teilweise feuchten Dünentälern und dominiert von den einzigartigen Wanderdünen Deutschlands. Diese bis zu 25 m hohen unbewachsenen Dünen wandern jährlich bis zu 6 m ostwärts. So wurde auch Alt-List im Mittelalter von Wanderdünen begraben.
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Zum Schutz dieser weiträumigen Dünenlandschaft mit den einzigartigen Wanderdünen wurde schon 1923 das Naturschutzgebiet Nord- Sylt ausgewiesen.
Meine zweite Galerie zeigt den Blick auf den Königshafen.

Den Abschluss des ersten Teiles meines Berichtes bildet eine Galerie mit Impressionen vom Lister Hafen.