Heute mal ganz anders

Einen Tag für ganz für mich, mit einer ausgewogenen Mischung aus Fitness und Wellness hatte ich mir heute verordnet, und den bekam ich auch, nur ganz anders als geplant.
Mindestens zehntausend Schritte (nö ich besitze keinen Schrittzähler, ist nur so ein Synonym für ambitionierte sportliche Betätigung) wollte ich laufen und mir danach noch ein Wellnesserlebnis in der Sauna gönnen.
Dann fand ich alles was mein Herz begehrte nach vermutlich nur schlappen 1500 Schritten. So kann es gehen, wenn man ganz spontan einen anderen Weg einschlägt, am murmelnden Bächlein entlang, mit zwei kleinen Schneeglöckcheninseln, die aussahen, als ob der Herr Frühling sie selbst mit beschwingtem Pinsel hingetupft hatte  und begleitet vom munteren Zwitschern der Vögel, die offensichtlich genauso begeistert wie ich den ersten Frühlingstag genießen wollten.

Nur wenige Schritte später lockte mich am Feldrand sogar eine Bank aus gesägten Holzstämmen und es kam mir vor, als ob sie extra für mich dort liegen gelassen wurden. Auch gut, das ist Fitness für die Seele, dachte ich mir und ließ mich nur zu gerne vom schmunzelnden Gesicht der Sonne einladen, mich hier niederzulassen und ihre zarte Wärme zu genießen.

Während ich genüsslich mein Gesicht in ihren Strahlen badete, kam mir in den Sinn, dass ich mir heute die Saunakosten ersparen könnte, denn das hier war doch wohl Wellness in Perfektion und dazu noch gratis. Ich verweilte also anstatt zu trimmen und dachte mit Genugtuung an die anderen Saunagäste, die sich mühsam einen Platz auf der Liege erkämpfen mussten, weil ganz nach deutscher Marnier, die Plätze von denen die zuerst kamen mit Handtuch und Decke belegt wurden, so dass für alle Nachzügler ein freier Platz fast wie der Gewinn in einer Lotterie anmutete. Angesichts dieser Erinnerung nahm ich mitleidig lächelnd die nur um wenige Grade niedrigeren Temperaturen in Kauf. Ich bin ja schließlich genügsam, es muss ja nicht immer um die 100 Grad sein, auch ohne zu schwitzen kann der Körper entspannen, dachte ich bei mir.

Zum ersten Mal in diesem Jahr zog mir die Sonne meine Jacke aus und malte für mich mit den Ästen auf dem Baumstamm der neben mir lag ein zartes Schattenmuster.

Lustige Schäfchenwolken schmückten den perfekt blauen Himmel und das beruhigende Gluggern des Bächleins hinter mir bereitete mir ein Fest für die Sinne.
Hier ein kleines Video.
Irgendwann machte ich mich fast beflügelt auf den Rückweg und war vollkommen zufrieden mit mir und der Welt. Als ich schon fast zu Hause war, wurde ich jäh aus meinen beseelten Träumen gerissen, denn ich bemerkte, dass meine Kamera fehlte. Schnell wurde mir klar, dass ich sie in einem Zuge mit meiner Jacke am Baumstamm abgelegt hatte.
Nun kam ich also doch noch so richtig in Schwung, denn ich lief flotten Schrittes in gutem Walkingtempo zurück zum dem Ort an dem ich mich ganz dem Naturerlebnis hingegeben hatte.
Was soll ich sagen, diese fast perfekt anmutende Achtsamkeitsübung hatte ihre kleinen Tücken, denn ich wurde ausgerechnet von ihr dazu verleitet ganz unachtsam meine Kamera zu vergessen.
Nun ja wer will schon vollkommen sein, ist doch langweilig, oder?

Ich kam nun also doch noch, auch ganz ohne Sauna, ordentlich ins Schwitzen und glücklich trug ich meine wiedergefundene Kamera im sportlichen Schritt nach Hause, denn wenn man einmal in Schwung ist, geht es beinahe wie von selbst. So kam es, dass ich sie doch noch erreichte, die ausgewogene Fitness-Wellness Balance.

Blockaden auflösen

Weil sich mir mal wieder eine Schreibblockade in den Weg stellen wollte, habe ich nach einem Weg gesucht, diese zu überlisten. Plötzlich kam mir die Idee, von einem Kartenset mit Impulswörtern eine Karte zu ziehen und über diesen Begriff dann etwas zu schreiben.
Ich zog den Begriff Heiterkeit.
Wie kann ich über Heiterkeit schreiben an einem Tag wie heute, der mit so viel Traurigkeit begann? Seit ich von meiner geliebten Priska Abschied nehmen musste, darf ich jeden Tag ein bischen mehr darüber lernen, wie bunt das Leben ist.
Auf dieser Farbpalette finden sich alle Nuancen von strahlendweiß bis tiefschwarz, von sonnengelb bis nachtgrau und erst wenn diese Farben untereinander gemischt werden, entsteht ein lebendiges Bild.
Während mein Herz fast zerreißt, weil dein Platz neben mir leer ist fühle ich mich gleichzeit warm eingehüllt wie in einen Mantel den du mir mit deiner Liebe gewoben hast.
Ja das geht, es ist kein Widerspruch!
Nun war ich so richtig im Schreibfluss und in mir formten sich die Worte zu einem Gedicht.
Das könnt ihr auf meinem Schreibblog Herzensauge lesen.

Da bricht etwas auf

Seht mal, bei den Narzissen auf Priskas Grab tut sich was!
Und wisst ihr was, bei mir ist es genauso!

Ich habe es in meinem Leben immer wieder erfahren, dass alles miteinander verbunden ist und dass alles „zusammen passt“, vergleichbar mit einem Puzzle, was sich Stück für Stück zusammen fügt.
So ist kein Erlebnis, auch wenn es schmerzhaft ist, sinnlos.
Jede Veränderung im Leben birgt Chancen in sich.
Alles braucht seine Zeit und kommt zur richtigen Zeit „ans Licht“.

Ich habe 4 intensive Tage hinter mir. Ein grippaler Infekt hatte mich sozusagen auf mich selbst zurück geworfen. Intensive schmerzhafte Trauer, wichtige, wegweisende Erkenntnisse und ein Motivationsschub in Form einiger Impulse, die genau zur richtigen Zeit, nämlich gestern Abend, von meiner älteren Tochter kamen entfalteten in ihrem zeitlich perfekten Zusammenspiel ihre heilsame Wirkung.
Nun bricht auch in mir etwas auf und beginnt ganz zart seine Blüten zu entfalten.
Mir wurde bewusst, dass die Zeit, die ich nun nicht mehr mit Priska teilen kann, wertvoll ist und ich sie nun für neue Aufgaben nutzen darf!
Was das genau sein wird, das darf sich langsam entwickeln.
Zu gegebener Zeit werde ich es euch wissen lassen.

Die Dankbarkeit ist größer

Die Dankbarkeit ist größer als die Trauer!

In den letzten Tagen habe ich meine Festplatte nach den Fotos aus Priskas Leben abgesucht. Es sind so unzählig viele, dass ich noch nicht über das Jahr 2013 hinweg gekommen bin. Beim Anschauen der zahlreichen Fotos und Videos ist mir einmal mehr bewusst geworden, dasss das Leben ganz und gar nicht so „vorbeirast“ wie es mir manchmal im Rückblick schon erschienen ist.
Wir hatten so unzählig viele wunderschöne und unvergessliche Stunden miteinander.
Ein langes und schönes Hundeleben hatte Priska und dafür bin ich sehr sehr dankbar.
Ich habe es mir seit Anfang diesen Jahres zur Gewohnheit gemacht in einem Kalenderbuch stichpunktartig Tag für Tag die Ereignisse festzuhalten, die mir gut getan haben, für die ich dankbar bin.
Ich glaube, dass sich auf diese Weise das Zeitgefühl ändert und ich dem Empfinden, dass die Zeit wie in einem Hochgeschwindigkeitszug vorbeirauscht,entgegenwirken kann. Schaun wir mal?
Durch diese erhöhte Aufmerksamkeit gelingt es mir auch besser  darauf zu achten mir etwas Gutes zu tun. Dazu gehören zum Beispiel die sportliche Betätigung im Fitnesstudio, Saunabesuche, Aufenthalte in der Natur, Lesen, Basteln, Freunde besuchen.
Im Gespräch höre ich im Allgemeinen ganz oft Äußerungen wie: “ Ach dazu fehlt mir die Zeit, der Tag geht immer so schnell herum, ich komme zu nichts.“
Wenn ich mir die Zeit nicht nehme habe ich sie auch nicht!
Prioritäten setzten ist die Devise!
Das habe ich nicht zuletzt durch den so frühen Tod meines Bruders gelernt.
Nachdem er gegangen war, habe ich mich oft bei Entscheidungen gefragt:
Ist dir das wirklich wichtig?

Mein neues Bastelprojekt ist noch in Arbeit. Ich zeig es schon mal sozusagen auf „halbem Wege“:
Lasst es euch gut gehen!

Loslassen

Ich weiß schon gar nicht mehr, wie es sich anfühlt unbeschwert zu sein. Wenn ich aufwache spüre ich schon dieses angespannte Grummeln im Solarplexus was  mir das Durchatmen erschwert.
Ich will sie weghaben die unangenehmen Gefühle, die auf meiner Seele lasten. Tagein, tagsaus frage ich mich, wie ich bloß den Knopf zum Abschalten finden kann. Ich  bin so damit beschäftigt loslassen zu wollen, dass ich gar nicht mehr registriere, dass Loslassen das Gegenteil von Aktion ist. Ich aber bin in Aktion, betreibe Hochleistungssport um mich gegen das zu wehren was mich belastet, weil ich endlich meine Ruhe haben will und wieder mit  Leichtigkeit und Freude, Lebenslust und Kraft durch das Leben gehen möchte.
Vor ein paar Tagen wurde mir bewusst, dass ich mein Ziel nur dann erreiche, wenn ich bereit bin, den Weg zu gehen, durchzugehen, mich nicht länger daran vorbei zu mogeln. Der Weg führt durch diese unangenehmen Gefühle hindurch, sie wollen gesehen und beachtet werden. Nun übe ich mich darin, sie jeden Morgen zu begrüßen, sie „an die Hand zu nehmen“ und zu sagen:  “ Schaun wir mal, was wir heute miteinander erleben. “

Vielleicht fragt ihr euch, was mich belastet. Nur soviel: Es hat mir Priskas sehr wechselhaftem Gesundheitszustand zu tun und damit, dass ich mich mit dem Gedanken anfreunden muss,  irgendwann über kurz oder lang eine Entscheidung treffen zu müssen, die ich niemals treffen wollte. Ich weiß nicht wie es kommt und wann es kommt und was richtig ist weiß ich schon gar nicht.
LOSLASSEN, ZULASSEN, SEINLASSEN.

Heute geht es ihr gut, meiner kleinen Herzenshündin.

Ich mach‘ das jetzt, trotzdem!


Vielleicht habt Ihr Euch jetzt erst mal die Stirn in Falten legend etwas verwundert am Kopf gekratzt und gefragt: Was will sie uns nun damit sagen?
Ich habe heute an meine Kindheit zurück gedacht, an eine ganz bestimmte Szene. Ein Onkel war zu Besuch. seines Zeichens ein sehr ambitionierter Hobbymaler. Er schaute mir über die Schulter, als ich entspannt und vergnügt ein Bild zu Papier brachte. Ich war vielleicht 8 Jahre alt. Er mäkelte, weil ich ein Lineal gebrauchte, um ein Haus zu zeichnen.
Ich erinnere mich nicht mehr an die Einzelheiten unsere Gespreäches, aber ich weiß, dass dieses Ereignis mich stark geprägt hat und die Auswirkungen bis vor nicht allzulanger Zeit meine Lust am Zeichnen und Malen blockiert hat. Ich hatte diesen Satz in mir: „Du kannst das nicht…!“
Heute ist es mir egal, ob “ ich das kann oder nicht“, ich tue es einfach für mich, weil ich Freude daran habe und nun geht es mir gut damit.
Es gibt so viele Gründe, die mich daran hindern können, etwas zu tun, was ich gerne mache, wozu ich Lust habe, was mir einfach gut tut. Zum Beispiel die Stimme in meinem Kopf die mir sagt: “ Dazu ist jetzt keine Zeit, es gibt so viel zu tun, du musst erst dies und das tun, das Leben ist doch nicht zum Vergnügen da, erst die Arbeit dann das Spiel…“
Heute gelingt es mir immer öfter, diese Stimme in mir zum Schweigen zu bringen und ich mache dann trotzdem genau das, was mir gerade Freude macht, und die Arbeit ist mir noch niemals davon gelaufen. Sie ist ganz geduldig mit mir und wartet, bis ich Zeit für sie habe.
Ich bin davon überzeugt bin, dass jeder Mensch mindestens eine besondere Begabung hat, die es wert ist entdeckt und gelebt zu werden. Begabungen verstehe ich nicht nur im künstlerischen Sinne, sondern es schließt alles ein, was mir Freude bereitet, was mir leicht fällt, zu dem ich mich hingezogen fühle. Vielleicht entdecke ich, dass ich besonders gerne anderen Menschen zuhöre, und ihnen damit eine Freude bereiten kann. Vielleicht macht es mir Spaß zu basteln und ich verschenke ab und zu eines meiner Werke oder ich spende es für einen Basar. Vielleicht wohnt in mir die Gabe, mich an der Natur zu erfreuen und ich gebe mir selber mindestens zweimal in der Woche eine Stunde Urlaub vom Alltag für eine kleine Wanderung.
Alles was ich in diesem Sinne tue wird nicht nur mir selber dienen, es wird als positive Kraft in die Welt hinaus fließen.
Alle Begabungen die wir “ ins Leben rufen“ werden gute Frucht bringen.
Das ist ganz besonders in dieser Zeit wichtig, in der der Fokus so oft auf allen möglichen negativen Ereignissen in der Welt liegt. Ich möchte mich nicht auslaugen und entkräften lassen, ich möchte Licht, Freude, positive Kraft, Mut und Hoffnung tanken und weiter fließen lassen, ganz natürlich und selbstverständlich, wie der Löwenzahn, der seine Schirmchen weiter fliegen lässt.

 

Ich sammle Sonnenstrahlen

Gestern war Tag- und Nachtgleiche, d.h. dass ab jetzt die dunklen Stunden merklich zunehmen. Es ist eine gute Gelegenheit, das vergangene Jahr zu reflektieren und sich bewusst zu machen, worin die Ernte des Jahres für mich besteht. Ich nehme wahr, dass es wieder ein bewegtes Jahr war mir ganz vielen Gründen dankbar zu sein.

Es gab helle und dunkle Stunden und sie alle zusammen machen den Reichtum meines Lebens aus. Ich freue mich auf die kommende Zeit, denn ich mag die Kontraste unserer Jahreszeiten.

Wenn ich zur Zeit mit Priska spazieren gehe, achte ich bewusst darauf, welche Pflanzen und Blumen sich am Wegesrand noch finden lassen. Die Vegetation zieht sich immer mehr zurück und dadurch kommen einzelne Pflanzen mehr zur Geltung als in der Fülle des Sommers.

Ich mag es, die verbliebenen Schönheiten bewusst zu bewundern. Ich genieße jeden sonnig warmen Herbstag als Geschenk und nutze ihn um Sonne zu tanken für die dunkle Jahreszeit.

Die Trauben haben die Sonne des Sommers in sich gespeichert und sind zur Ernte bereit. Priska erntet mit Vergnügen die übrig gebliebenen Kartoffeln.

Einen schönen Abend wünsche ich allen, die heute noch hier lesen.

Ein Stück Urlaub im Alltag

Heute möchte ich Euch mitnehmen zu einem kleinen See, gar nicht weit weg von meinem Zuhause. Genauer genommen befindet er sich nah bei dem Wohnort einer lieben Freundin am Waldrand und wenn ich dort bin, dann habe ich das Gefühl, im Urlaub zu sein.
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Eine richtige kleine Oase zum Kraft tanken.
Manchmal braucht es gar keine große Reise dazu.
Wir fahren sowieso eher selten in Urlaub.
Viele Menschen können es kaum abwarten, bis endlich der Urlaub beginnt und haben das Gefühl, vom Stress überwältigt zu werden, wenn nicht bald der Urlaub beginnt.
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Für mein Wohlbefinden ist es ganz enorm wichtig, mir immer wieder solche kleinen Oasen
im Alltag zu schaffen, damit es gar nicht erst soweit kommt, dass der Stress überhand nimmt.
Wie oft höre ich: “ Dazu habe ich keine Zeit!“
Wer hat schon Zeit, wenn er sie sich nicht nimmt?
Es gibt immer eine Aufgabe, die darauf wartet, erledigt zu werden. Das hört niemals auf.
Deshalb ist es wichtig, Prioritäten zu setzen.
Was ist wirklich so wichtig, dass es nicht warten kann?
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In meiner Ausbildung zur Lehrerin für Stressprävention habe ich eine, wie ich finde, sehr gute Methode für das Zeitmanagement kennengelernt,:
Schreibe eine Liste mit allen anstehenden Aufgaben und suche Dir
für jeden Tag nur 3 Aufgaben aus!  Ganz wichtig, nicht mehr!
Die anderen Aufgaben bleiben auf der Liste, die auch immer wieder ergänzt wird,
wenn neue Aufgaben dazu kommen.
Und jeden Abend suchst du dir für den neuen Tag wieder nur 3 Aufgaben daraus aus.
Es versteht sich von selber, dass wir auf diese Art abwägen und nach Wichtigkeit aussortieren.
Das Gute daran, wir überfordern uns nicht und wir haben jeweils am Abend ein Erfolgserlebnis, was unsere Motivation erhöht und es bleibt Zeit für uns um  Kraft zu tanken.
Ich persönlich finde es gerade zu Beginn sinnvoll, wenn es für uns noch ungewohnt ist,
den Tag nicht zu voll zu packen, wenn wir sogar dazu übergehen zu den 3 Aufgaben
eine 4.Aufgabe dazu zu nehmen, diese Aufgabe heißt: Ich tue mir selber etwas Gutes!
Und diese 4. Aufgabe wird natürlich nicht abgehakt und weggestrichen, die bleibt für jeden Tag gleich! 🙂
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Natürlich setzt dieses Vorhaben auch voraus, dass ich mir bewusst bin, was mir gut tut.
Das ist keineswegs selbstverständlich , dass wir das wissen:
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Für mich sind es vor allem neben meiner Familie und dem Hund:
Zeit mit Freundinnen,Spaziergänge in der Natur, sportliche Betätigung im Fitnessstudio,
schreiben, lesen und fotografieren.
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Und was tut Dir gut?

 

Für Empathie und Toleranz

Ich schreibe heute diesen Artikel als Beitrag zu der Blogparade
„Schreiben gegen Rechts“ von Bunt und Farbenfroh.
Für Empathie und Toleranz
Der Titel dieser Blogparade löst bei mir ein wenig Unbehagen aus, weil ich davon überzeugt bin, dass Gedanken und Worte Wirkung  haben.
Gegen ist demnach ein Wort, dass ich in Verbindung mit Kraftanstrengung zur Abwehr verbinde und ich es so erlebe, dass ich im Kampf gegen etwas,z.B: „Rechts“, den Menschen, die rechts denken und handeln gleichzeitig große Macht einräume.
Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschieden, meine Kraft für etwas einzusetzen.
In diesem Fall für Empathie und Toleranz.
So möchte ich heute schreiben für:

Mitmenschlichkeit
Liebvolles Miteinander
Hilfsbereitschaft
Verantwortungsbewusstsein
Vertrauen
Offenheit
Achtung der Vielfalt und Individualität
Gemeinschaft
Freundschaft
Zuwendung
u.v.m.
Ich bin überzeugt davon, dass Jede und Jeder in seinem Umfeld viel bewirken kann, um diese Werte hochzuhalten und zu stärken.
Hier in unserer Verbandsgemeinde in der ich meinen Wohnsitz habe, erlebe ich eine große Hilfsbereitschaft und Engagement, um den bei uns lebenden Flüchtlingen zu helfen, menschenwürdig zu leben und sich zu integrieren.
Jeder hat die Möglichkeit, sich so wie er kann und möchte einzubringen. Ob es nun das Organisieren und Spenden von Möbeln,Haushaltsgegenständen und Bekleidung ist, das Unterrichten der deutschen Sprache oder das Instandsetzen von Fahrrädern, das Kuchenbacken für das Willkommenskaffee oder das Engagement für die Freizeitgestaltung der neuen Mitbewohner.
Hier „packen Viele gerne mit an“ und das freut mich sehr!
Jedes Engagement für Empathie und Toleranz beeinflusst das Gewicht in der Waagschale in eine bestimmte Richtung auszuschlagen.

Das Leben ist bunt

Ich bin bunt und du bist bunt,
dein Nachbar ist bunt und sogar dein Hund.

Bunt sind meine Gedanken und Taten,
bunt sind meine Erfahrungen und Begabungen.
Niemand sieht die Welt ganz genauso bunt gemustert wie ich.

Bunt sind deine Ansichten und deine Erlebnisse,
du siehst die Welt in deinem ganz individuellen Bunt
und wenn du mir davon erzählst kann ich das Muster nur erahnen.

Ich lasse dir dein Bunt und du lässt mir mein Bunt
und so können wir gemeinsam ein wundervolles Bild malen.
Indem sich unsere Farben vermischen, entsteht ein einzigartiges Muster,
das von der Vielfalt und dem Reichtum des Lebens erzählt.

(C) Beate Neufeld

Du, ich mag dich

Du, ich mag dich

Sprich mit dir, wie mit einem lieben Freund
Denk an dich, wie an an einen geliebten Menschen.
Halte dich selber im Arm, wenn du traurig bist.
Besuche dich jeden Tag und freue dich, dass du da bist.
Erlaube dir du selbst zu sein und hol dich vom hohen Ross des Perfektionismus.
Öffne dein Herz und empfange deine Begabungen als Geschenke.
Nimm dich nur so ernst, dass noch Raum bleibt für ein herzhaftes Lachen.
Schenke dir jeden Tag ein paar liebevolle Worte,
heute könnten sie lauten:
Du, ich mag dich.

(c) Beate Neufeld