Da bricht etwas auf

Seht mal, bei den Narzissen auf Priskas Grab tut sich was!
Und wisst ihr was, bei mir ist es genauso!

Ich habe es in meinem Leben immer wieder erfahren, dass alles miteinander verbunden ist und dass alles „zusammen passt“, vergleichbar mit einem Puzzle, was sich Stück für Stück zusammen fügt.
So ist kein Erlebnis, auch wenn es schmerzhaft ist, sinnlos.
Jede Veränderung im Leben birgt Chancen in sich.
Alles braucht seine Zeit und kommt zur richtigen Zeit „ans Licht“.

Ich habe 4 intensive Tage hinter mir. Ein grippaler Infekt hatte mich sozusagen auf mich selbst zurück geworfen. Intensive schmerzhafte Trauer, wichtige, wegweisende Erkenntnisse und ein Motivationsschub in Form einiger Impulse, die genau zur richtigen Zeit, nämlich gestern Abend, von meiner älteren Tochter kamen entfalteten in ihrem zeitlich perfekten Zusammenspiel ihre heilsame Wirkung.
Nun bricht auch in mir etwas auf und beginnt ganz zart seine Blüten zu entfalten.
Mir wurde bewusst, dass die Zeit, die ich nun nicht mehr mit Priska teilen kann, wertvoll ist und ich sie nun für neue Aufgaben nutzen darf!
Was das genau sein wird, das darf sich langsam entwickeln.
Zu gegebener Zeit werde ich es euch wissen lassen.

Du, ich mag dich

Du, ich mag dich

Sprich mit dir, wie mit einem lieben Freund
Denk an dich, wie an an einen geliebten Menschen.
Halte dich selber im Arm, wenn du traurig bist.
Besuche dich jeden Tag und freue dich, dass du da bist.
Erlaube dir du selbst zu sein und hol dich vom hohen Ross des Perfektionismus.
Öffne dein Herz und empfange deine Begabungen als Geschenke.
Nimm dich nur so ernst, dass noch Raum bleibt für ein herzhaftes Lachen.
Schenke dir jeden Tag ein paar liebevolle Worte,
heute könnten sie lauten:
Du, ich mag dich.

(c) Beate Neufeld

Glück ist . . .

Für Glück gibt es ganz sicher keine allgemeingültige Definition. Wir erleben Freude und Lust tauf ähnliche Weise, weil unsere Gehirne nach dem selben Plan aufgebaut sind, aber was diese Gefühle auslöst, darin unterscheiden wir uns und deshalb  muss jeder Mensch seine eigene Glücksformel finden.
“ Die Glücksformel “ , so heißt auch das Buch von Stefan klein, das ich gerade einmal wieder aufs Neue begonnen habe zu lesen und  in dessen Einführung die oben aufgeführten Gedanken zu finden sind.
Ebenso fand ich darin den Hinweis, dass unsere deutsche Sprache im Vergleich mit anderen Kulturen sehr wenige Worte für Glücksgefühle kennt. Besonders viele Worte, nämlich ein gutes Duzend, enthält die indische Sprache, um Glücksgefühlen Ausdruck zu verleihen.
Dies ist übrigens mein Beitrag zu dem Projekt von Luiselotte:

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Einen Sonnuntergang zu beobachten, löst bei mir Glücksgefühle aus. Wenn ich mich bemühe, Worte für meine Gefühle zu finden, könnte ich sie am ehesten als Ehrfurcht bezeichnen.

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Lichtstimmungen in der Natur wahrzunehmen und fotografisch in Szene zu setzen machen mich auch glücklich. Ich bin dann ganz zentriert in meiner eigenen Mitte und das erfüllt mich.

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In dem oben erwähnten Buch wurde auch die Dichterin Katherine Mansfield erwähnt, die Glücksgefühle einmal folgendermaßen beschrieben hat:“… als habe man plötzlich einen leuchtenden Schnitz Abendsonne verschluckt…“
In meinem Fall ist es die Abendsonne auf unserem Steingarten.

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Die Kastanien in unserem Garten vermitteln mir ein Gefühl von frischer Lebenskraft.

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Priska ist sowieso an jedem Tag meine kleine Glückssonne.

20150820_203249Beim Abendspaziergang mit Priska mutete dieses Stillleben an der Hauswand wie ein Gemälde an.
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Dieses Foto ist das letzte meiner gesammelten Glücksmomente der vergangenen Woche. Es erinnert mich an eine meiner Grußkarten:
Perleklein

In diesem Sinne wünsche ich Dir und mir eine Woche in der wir empfänglich sind für die Kostbarkeiten im Alltag.

Bildhauerei – oder was so alles in mir steckt

Heute ist Feiertag, für die Einen Christi Himmelfahrt, für die Anderen Vatertag oder vielleicht auch beides.
Wie dem auch sei: Mein Mann nutzt die Freizeit für sein Hobby: Die Bildhauerei.
Ich sitze derweil im Hof und schaue ihm zu. Dieser Anblick ist für mich inspirierend, es regen sich philosophische Gedanken.
Michelangelo kommt mir in den Sinn, der sich selbst vor allem als Bildhauer sah. Er betrachtete den unbehauenen Stein als etwas, dem er Seele verleihen konnte. Er sagte, dass in dem Stein die Idee für das Kunstwerk bereits schlummert und es nur aus ihm befreit werden müsse.
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Ich sehe Parallelen zu meiner Lebenserfahrung. Im Laufe meines Lebens habe ich mich ständig verändert. Mit zunehmendem Alter habe ich diese Entwicklung immer mehr in meine eigene Hand genommen. Da gab es immer wieder neue Neigungen und Begabungen zu entdecken, die mich bereichert und beflügelt haben, wenn ich sie zum Leben erweckte.
Es ist also mit uns ganz ähnlich wie mit einem Steinblock aus dem ein Kunstwerk entsteht.

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Wenn wir mit liebevoll geduldigem und aufmerksamen Blick in uns hineinschauen, können wir in uns wahrnehmen, was “ Form annehmen “ möchte.

Ich bin gespannt, was noch so alles in mir steckt.
Deshalb wünsche ich mir und Euch immer wieder die vertrauensvolle und neugierige Bereitschaft, die uns die “ Augen öffnet „, für den Reichtum in uns, der entdeckt und gelebt werden will.

Facettenreich

Was ich gerade bei Juzicka las, hat mich zu folgenden Worten inspiriert:

Der
Gärtner
bin
ich

Ich möchte mich immer wieder neu entdecken,
mit all meinen Facetten,
nicht zulassen, dass Anteile
verkümmern oder absterben.

Ich möchte mich selber hegen und pflegen,
mit allem was zu mir gehört,
nicht verurteilen,
was mir unpassend erscheint.

Ich möchte mich liebevoll anschauen,
nicht mit abschätzendem Blick, der Vergleiche zieht,
sondern meine individuelle, einzigartige
Schönheit wahrnehmen.

Der Gärtner
bin
ich

(C) Beate Neufeld

Tulpe2bDas Thema was Juzicka anspricht hat auch mich in letzter Zeit sehr beschäftigt.
Mir ist bewusst geworden, dass ich mich in der Vergangenheit selber ständig kontrolliert und bewertet habe.
Das zu erkennen, war nicht so schön, denn das hat bei mir zunächst auch wieder Selbstvorwürfe ausgelöst:
So willst Du doch nicht sein . . .
Aber es geht nicht darum, mir ein Idealbild zu machen, dass ja immer nur im Außen orientiert ist, sondern mich selber zu entdecken und anzunehmen mit allem was ich bin und werden darf.
Ich lerne nie aus  und das ist gut so. 😉

Tulpe2cWie gut ist es doch, dass wir alle so ganz einzigartige Geschöpfe sind, die Welt wird bunt und reich durch all unsere Facetten die wir mitbringen und einbringen.

Ein frohes, buntes und facettenreiches Wochenende wünsche ich Euch allen!

Oase in der Fastenzeit 19

Auf den Blickwinkel kommt es an!
Wenn ich traurige oder schwere Zeiten durchlebe ist es ganz besonders hilfreich, mich darum zu bemühen, neben all den negativen Gegebenheiten auch das  Gute zu sehen. Ich konzentriere mich dann bewusst darauf, etwas zu finden, wofür ich dankbar sein kann.

Im Angesicht von solchen Katastrophen wie das Busunglück in der Schweiz ist natürlich so ein Richtungswechsel erst mal und wahrscheinlich auch für längere Zeit nicht möglich, da bleibt erst mal nur Trauer und Dunkelheit, aber ich wünsche und bitte und habe die Hoffnung, dass alle Betroffenen irgendwann wieder das Licht sehen können!

Oase in der Fastenzeit 15

Erwartungen im negativen Sinne legen uns fest, und begünstigen Enttäuschungen.
Ohne Erwartungen sein macht frei und ebnet den Boden für Überraschungen.
Wenn wir etwas Unerwartetes bekommen, dann empfangen wir es mit einem Gefühl von Erstaunen und Dankbarkeit.