Mein Besuch in Leipzig

Nun bin ich seit Donnerstag Abend wieder zu Hause und es wird Zeit, dass ich mich hier melde und von meinem Besuch bei Gudrun in Leipzig erzähle.
Mein Herz ist voll von Freude und Dankbarkeit und in meinen Gedanken sind die vielen bereichernden Eindrücke noch ganz lebendig.
Gudrun hat mich so warmherzig bei sich aufgenommen und hat mich ganz liebevoll verwöhnt, so dass ich mich sofort wie zu Hause fühlte, und es war mir so, als wenn wir uns schon lange kennen.
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Ich kam am Montag abends in Leipzig an und Gudrun hat mich am Bahnhof abgeholt.
Am nächsten Tag hat sie mir sehr viele interessante Gebäude und Kirchen gezeigt. Ich kann sagen, dass die Gudrun eine perfekte Stadtführerin ist. Was konnte mir besseres passieren, ich denke, dass ich auf diese Weise viel mehr als jeder gewöhnliche Tourist zu sehen bekam.
Zu beginn unserer Tour durch die Stadt kamen wir an diese Häuserfassade im Brühl, die von dem Leipziger Künstler Michael Fischer Art gestaltet wurde. Es ist ein Bild zur Erinnerung an die „Wende“.
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Als ich 1989 noch vor der „Wende“ zu Besuch bei einer Freundin in Berlin war und die getrennte Stadt erlebte, hätte ich mir niemals träumen lassen, dass ich 27Jahre später eine Freundin in Leipzig besuchen würde. . . Ich erinnere mich noch sehr gut an den Tag, als die Grenzen geöffnet wurden. Fassungslos sah ich die Bilder im Fernsehen.
Mit Gudrun habe ich auch die Nikolai Kirche besucht, in der die montäglichen Friedensgebete stattfanden, an die sich später die Demonstrationen anschlossen, die wir alle am Fernsehen mitverfolgt haben.
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Mit diesen  Bildern möchte ich meinen ersten Bericht vom Leipzig Besuch abschließen. Es werden weitere Berichte folgen.

Englandreise – Tag 6

Am letzten Tag mussten wir um 14 Uhr schon wieder zum Flughafen abreisen, so dass wir den Vormittag nutzten, um einen weitern Teil von Bath anzuschauen.
Ach übrigens: Alles Handyfotos, die Kamera lies ich am letzten Tag im Auto. Und bitte bei Schwindelanfällen, den Kopf zum Ausbalancieren etwas zur Seite neigen, dann legt es sich wieder. :-0 Ich war als “ rasender “ Reporter unterwegs,die Fotos sind mehr oder weniger im Vorbeigehen geknipst.
20151229_112842Er verkaufte Kaffee zum Mitnehmen. Ich finde den Verkaufswagen in Miniformat sehenswert.
20151229_130045Hier sehen wir:  “ The Circus „. Es ist schon interessant zu lesen, was es damit auf sich hat. Ich habe das erst heute beim Recherchieren gelesen. Mich hatte an diesem Tag ganz einfach die Athmosphäre, das Straßenbild fasziniert.
Es folgen noch weitere Bilder von diesem “ Rondell „.
20151229_13005820151229_13020820151229_130210Dann folgte wenig später ein weiteres höchst interessantes Beispiel für ausgefallende Architektur. Es liegt am Victoria Parc und das erste Bild zeigt die Straßenecke mit Eingang zu dem Teil des Parkes, wo das Gebäude : “ The royal crescent „ , der königliche Halbmond, steht.



Es folgen als Abschluss noch ein Foto mit einem typischen Straßenbild in der Stadt und eines von den typischen Straßen außerhalb der Ortschaften.
Es war eine Herausforderung für meinen Mann, zum ersten Mal mit einem fremden, rechtsgesteuerten Auto im Linksverkehr zu fahren; zumal die Straßen meist wie hier zu sehen, sehr eng, hügelig und kurvig waren. Die Weideflächen liegen meist oberhalb der Straße und die Straßen sind auch oft mit Mauer abgegrenzt. Das überschüssige Regenwasser findet also zuverlässig seinen Weg auf die Straße. 😉


So, nun ist sie zu Ende, meine fotografische Englandreise.
Ich danke allen, die mitgereist sind. 🙂

Englandreise – Tag 5

An unserem vorletzen Tag fuhren wir nach Wales und besuchten das Dorf Mumbles, das an Swansea angrenzt.
Zunächst schauten wir uns den kleinen Ort an, liefen zur Schlossruine hoch und hatten dort einen wundervollen Blick auf Mumbles. Die Schilder habe ich wegen der Zweisprachigkeit fotografiert. Heute sprechen ca. 20 % der Bevölkerung wieder Walisisch.
Danach machten wir einen sehr ausgedehnten Spaziergang am Pier entlang.
Mit einen heißen Cappucino im Cafe direkt am Pier mit Ausblick auf das Meer ließen wir den Ausflug ausklingen.

 

 

Englandreise – Tag 4

An Tag 4 besuchten wir den mystischen und sagenumwobenen Ort Glastonbury.
Wer ein wenig mehr erfahren möchte schaut hier.
Ich möchte zunächst in einer Galerie die Fotos von der Stadt zeigen, oder zumindest von dem Teil, den wir gesehen haben. Wir hätten noch ein bis zwei Tage gebraucht, um alles Interessante anzuschauen.
Vermutlich wird sich hier kaum eine religiöse oder spirituelle Ausrichtung nicht finden lassen. Sogar einen Ashram haben wir entdeckt.
Wir ließen die ganz eigene Athmosphäre, die wesentlich von den zahlreichen Esoterik Läden geprägt war auf uns wirken. Ich sag Euch, es war schon eine Herausforderung für meinen etwas empfindlichen Geruchssinn, mich von Laden zu Laden einer anderen Duftnote von Räucherstäbchen auszusetzen.
Aber es lohnte sich, denn sowohl das Warenangebot wie auch der Kleidungsstil der Verkäufer/innen war bunt, schrill, skuril und einfach sehenswert.

Nachdem wir in einem kleinen indischen Restaurant den Geburtstag unserer älteren Tochter, bei einem sehr leckeren Essen gefeiert hatten, waren wir genügend gestärkt, um den anstrengenden Aufstieg zu Glastonbury Tor zu wagen.
Meine Höhenangst stoppte mich leider kurz vor dem Ziel und ich konnte den letzten steilen Pfad, über den ein kleiner Stufenweg ohne Geländer führte, nicht nehmen. Nach ein wenigen Stufen und einem Blick zurück nach unten, war es vorbei mit meinem Mut.
Aber dennoch war ich schon sehr beeindruckt von dem Pilgerweg und dem Anblick  von unten und der gesamten Athmosphäre.
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Englandreise Tag 3 – Teil 2

Am Nachmittag, ging es dann zu unserer zweiten Station: Avebury.
Die Bilder sprechen für sich und ich zeige sie in einer Galerie.

Englandreise Tag 3 – Teil 1

Am  dritten Tag machten wir uns zu einer Tagestour mit unserem Leihwagen auf den Weg. Am Vormittag fuhren wir nach Amesbury in dessen Nähe sich Stonehenge befindet.
Damit ging für mich ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung.
Es ranken sich unzählige Mythen, Legenden und Theorien um diesen Ort.
Heute weiß man, dass Stonehenge in der Jungsteinzeit von Menschenhand errichtet wurde und die Wissenschaftler sind sich einig, dass das Monument dem Sonnenkult gewidmet war.
Sehr interessante Details kann man durch verschiedene Dokumentationen, die sich auf Youtube finden lassen, erfahren.
Neu war für mich unter anderem, dass bevor Stonehenge errichtet wurde, an der Stelle wo später der breite ehemalige Zugangsweg in den Hügel gegraben wurde, sich zwei parallele ausgeprägte Linien in den Boden gegraben hatten. Sie entstanden vermutlich durch Schmelzwasser am Ende der letzten Eiszeit.
Die Besonderheit bestand aber in ihrer Ausrichtung. Ein Ende wies in Richtung des Sonnenuntergangs zur Zeit der Wintersonnenwende und das andere Ende wies in Richtung Sonnenaufgangs zur Sommersonnenwende.
Man kann sich in etwa vorstellen, dass diese Tatsache die Menschen damals tief beeindruckt hat und wahrscheinlich auch der Anlass gewesen ist, hier an diesem Ort Stonehenge zu errichten.
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Mein erster Blick auf Stonehenge.Er wird mir gut in Erinnerung bleiben.

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Die Athmosphäre dieses Ortes hat mich sehr berührt.

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Nicht nur Raben waren hier zugegen, es kam mir auch ein Star vor die Linse.

Aber die Raben waren doch in der Überzahl:

Sie hatten genügend Zeit um sich an die Touristenschwärme zu gewöhnen.

Dennoch fand ich es bemerkenswert, wie zutraulich sie zu dieser Dame waren.

Am Nachmittag ging es weiter nach Avebury. Davon berichte ich beim nächsten Mal.

Auf dem Weg dort hin war ich hoch erfreut, dass ich plötzlich ganz unerwartet dieses Pferd entdeckte: Westbury, White Horse.

So, das sind für heute genügend Fotos, ich will Euch ja nicht zuviel auf einmal zumuten.

Englandreise Tag 2

Heute geht es weiter mit meinem Reisebericht für Euch.
Ich zeige Euch Fotos vom Tag 2, an dem wir einen Spaziergang durch Bath gemacht haben. Wir hatten bestes englisches Regenwetter. 🙂
Ich habe beim Anschauen gesehen, dass dass sich das erste Bild mit “ reingemogelt “ hat, es gehört nicht dazu, aber ich lass es jetzt so, habe keine Lust, die ganze Galerie noch mal zu erstellen. 😉