Besuch bei den Heckrindern

Am Sonntag trafen wir uns mit Freunden in einem kleinen Waldlokal zum Mittagessen. Anschließend machten wir einen Spaziergang zu der Weide mit Heckrindern, die nahe am Sandwiesenweiher liegt.
Weil gerade Kälber bei der Herde sind, durften wir mit Priska nicht durch das Gatter auf die Weide laufen und konnten nur von außen einen Blick bekommen.
Wir spazierten um den kleinen Weiher herum, der sehr idyllisch im Wald liegt. Bei mir kommt dort jedes Mal ein Urlaubsgefühl auf. An diesem Tag entdeckte ich Pilze, die nach Schätzung meines Mannes etwa 25 cm Hutumpfang hatten. Exemplare in solcher Größe hatte ich noch nie gesehen. Für Priska gab es viele interessante Gerüche zu erschnüffeln und Robert nutzte die Gelegenheit auf dem Barfußpfad zur Wellness für die Füße. Priska wollte nicht barfuß laufen!
Seht selbst in der Galerie:

Zum Schluss noch ein Foto mit dem Titel: “ Ich seh was, was du (nicht) eventuell auch siehst! „

Durchatmen

Heute Vormittag war ich sehr dankbar für ein klein wenig Abkühlung in Form von einer leichten Brise. Seit Tagen hatte mich die Hitzewelle sozusagen lahmgelegt, weil diese Witterung und ich einfach nicht kompatibel sind. Nein, ich will hier jetzt nicht über das Wetter jammern,  denn es ist schließlich Sommer und wenn es derzeit kühl und grau wäre, dann wäre das alles andere als schön.Ich denke, dass es gerade diese Gegensätze sind, die wir hier in unseren Breitengraden auch gerade durch die Jahreszeiten erleben dürfen, die uns unsere Sinne öffnen für die Schönheit der Natur insbesondere  und des Lebens im allgemeinen. Niemals hätte ich diese Brise heute morgen so ausgekostet, wenn ich zuvor die Hitze nicht gespürt hätte. Niemals würden die leuchtenden Sommerfarben mein Herz so sehr erfreuen, wenn ich den kargen Winter nicht erlebt hätte. Also ist alles gut so wie es ist!
Und unserer alten Dame hat die kleine Abkühlung auch gut getan!
Wie ich diese kleinen Farbtupfer im Kornfeld liebe!

Sommerwind
labende Kühlung
auf erhitzter Haut
dankbar genieße ich erquickende
Belebung

 

 

Nichts Weltbewegendes

Ich ertappe mich immer wieder dabei, in eine Schreibblockade zu verfallen, weil ich mir denke, dass es nichts Interessantes zu berichten gibt. Dann stieß ich vorgestern auf einen Artikel bei Facebook. Er handelte vom Zaudern. Darin heißt es unter anderem: “ Pssst, ich verrate Ihnen jetzt das grosse Geheimnis der Schriftstellerei: Die besten Ideen kommen einem beim Schreiben, nicht beim Nachdenken. “ Diese Erkenntnis lässt sich auch auf allgemeine Lebensbereiche übertragen.  Es wurde darin beschrieben, dass das Nachdenken bis zu einem gewissen Grad nützlich ist, aber wenn wir zu lange darin verweilen, wird es zum Grübeln und Zaudern und lässt uns schnell in eine Blockadefalle laufen. Also kurz gesagt: Die Umsetzung einer Idee lässt sich nicht theoretisch in Gedanken vorweg – „leben“, nur im Handeln wird sie lebendig und bietet uns die Möglichkeit Erfahrungen zu sammeln, was natürlich die Möglichkeit Fehler zu machen einschließt. Als ich den Artikel las, konnte ich mich in vielen Passagen wiedererkennen. Deshalb habe ich heute beschlossen „einfach drauf los zu schreiben“ und siehe da, es sind schon erstaunlich viele Worte geworden. Also erzähle ich von meinem ganz normalen Leben, nichts Weltbewegendes; aber es gibt ja nun auch zur Zeit, wie ich meine, mehr als genug, was die Welt bewegt und durcheinander rüttelt. Für mich ist es aus diesem Grund ganz besonders wichtig, immer wieder gedanklich zur Ruhe zu kommen. Dabei hilft mir zum Beispiel das Malen und Zeichnen. Ich habe die Zentangle Technik für mich entdeckt und abgewandelt. Mein neues Bild zeigt ein geliebtes Motiv von mir, das ihr ja schon  auf anderen Bildern gesehen habt: Weiterlesen

Stimmungsvoll

Stimmungsvoll habe ich unserem Spaziergang am Ostersonntagabend erlebt. Sobald wir am Ziel angekomnen waren, hat uns der Kukuck begrüßt.

Es war ganz ruhig und sehr wohltuend, die Abendstimmung am und um den See zu genießen. Lasst euch einfach ein Stück mitnehmen.

Diese Kraft wünsche ich euch und mir, möge sie uns auch weit über Ostern hinaus tragen.

 

Entwicklungsmöglichkeiten

Kannst du dir vorstellen, dass noch ungenutzte Talente in dir schlummern?

Hast du eine Ahnung von deinen Entwicklungsmöglichkeiten?

Weißt du wie du deine Wachstumsbedingungen fördern kannst.

Diese und noch viele andere Fragen stellten sich mir heute morgen, als ich staunend vor der Vase mit den Rebzweigen stand, die ich vor 17 Tagen aus dem Feld aufgesammelt und mitgebracht hatte. Im Frühjahr werden die Weinstöcke beschnitten, so dass letztlich nur zwei Ruten übrig bleiben.
Heute entdeckte ich die ersten zarten Blättchen, die aus den zuvor kahlen Zweigen ausgetrieben sind. Das Wunder des Lebens! Der Kreislauf der Natur in den wir alle eingebunden sind.


Gestern haben wir bei schönstem Frühlingwetter einen Spaziergang am Rhein unternommen. Ein Gefühl von Leichtigkeit und Freiheit empfinde ich, wenn ich nach der langen kalten Jahreszeit ohne Jacke laufen kann. Priska hat den Ausblick auf den Rhein genossen.

Da lacht die Frühlingsfee

Heute hat meine Frühlingsfee beste Laune. Ist ja auch kein Wunder, wenn die Sonne so großzügig ihre Strahlen ausbreitet, kann sie nicht anders, als mir von ihrem Platz am Fenster aus freudig zuzuzwinkern.

Da hat es Priska und mich natürlich nicht im Haus gehalten und wir sind hinausgegangen uns haben viele Frühlingsboten getroffen.

Wie liebe ich es, dieses zarte Frühlingsgrün!

Herrlich, wie sich zwischen den Reben diese Blütenteppiche ausbreiten.

Heute habe ich zum ersten Mal die Jacke beim Laufen ausgezogen.

Bald ist es soweit, die Magnolien stehen sozusagen in den Startlöchern, um ihre üppige Blütenpracht zu entfalten.

Ein grauer Tag mit bunter Überraschung

Es war ein Tag Anfang März, an dem  es eigentlich am Vormittag ganz freundlich draußen aussah Die Diskussion mit Harry, meinem inneren Schweinehund, hatte ich mit schlagkräftigen Argumenten erfolgreich für mich entschieden.
So brachen  wir schließlich zu einer etwas längeren Spazierrunde an unseren kleinen See auf.
Kaum waren wir gestartet, wurde es ein ziemlich mühsames Unterfangen. denn das Wetter verschlechterte sich zunehmend. Der Wind wuchs sich zu kleineren stürmischen Böen aus und trieb immer mehr dunkle Wolken zusammen.
Harry begann natürlich sofort wieder zu maulen und zu quängeln und setzte alles daran, mich zum Umkehren zu bewegen.
Aber ich kann stur sein, richtig stur!
Deshalb zog ich mein Vorhaben eisern durch und ließ Harry eiskalt abblitzen.
Mein Durchhaltevermögen wurde belohnt, denn am Ufer wartete eine bunte Überraschung auf uns.


Mein Herz hüpfte vor Freude und Harry zog sich beleidigt zurück.
Priska und ich konnten zwar nur eine kurze Rast machen, weil es richtig frisch war, aber der Ausblick auf den kleinen See war trotzdem wohltuend und schön.

Sogar die Kanadagänse trafen wir am Ufer.

Als sie sich gerade zu einem Bad im See entschlossen hatten, machten wir uns zufrieden auf den Rückweg:

Zuhause war es so gemütlich und  kuschlig warm und ich sagte triumphierend zu Harry:
“ Siehste wohl, wenn man die Gunst der Stunde nutzt, kann auch an einem grauen Tag eine bunte Überraschung warten!“

Der Winter ist angekommen

Ich freue mich, dass seit vorgestern nun endlich der Winter bei uns eingetroffen ist. Eigentlich war er ja schon lange da, aber eben inkognito.

Nun hat er sein Tarnkleid ausgezogen und zeigt sein wahres Gesicht.
Priska und ich haben das herrliche Winterwetter natürlich sofort für eine ausgedehnte Hunderunde genutzt.

Hier sieht nun Priska fast so aus, als ob sie ein Tarnkleid anhatte.


Heute haben wir den Weihnachtsbaum abgeschmückt und die Krippe weggepackt.
Die restliche Weihnachtsdeko bleibt aber noch, denn die Weihnachtszeit ist noch nicht zu Ende.
Gestern war das Fest der Heiligen drei Könige und heute kamen die Sternsinger zu uns, um die Gaben für Kinder in Kenia zu sammeln und unser Haus zu segnen.
Als ich danach im Wohnzimmer ohne Weihnachtsbaum saß , dachte ich darüber nach, was nun bleibt vom Weihnachtsfest.
Mir kam der Stern in den Sinn, der den Männern aus  dem Morgenland den Weg gewiesen hat. Er war und ist ein Zeichen, dass unser Leben unter einem guten Stern steht.
Ich habe héute Abend mit Priska einen Spaziergang durch unser Dorf gemacht und nach den noch übrig gebliebenen Sternen an den Häusern Ausschau gehalten, es sind noch wenige zu sehen. Dann habe ich in den Schnee geschrieben:

Heute war ein richtiger Sternentag für mich, denn ich habe einen Stern mit Sätzen gefüllt und habe ein Gedicht dazu geschrieben: “ Dein Leben steht unter einem guten Stern.“
Das könnt ihr, wenn ihr möchtet, auf meinem Schreibblog Herzensauge nachlesen.

Sternstunden

Es gibt Erlebnisse, die so viel Licht verbreiten, dass dieses Licht noch ganz lange leuchtet und ich davon begleitet werde.

Mir ist es ganz wichtig, dass ich mir bewusst Zeit dafür einplane. Nun ja, natürlich geschehen sie auch oft ganz unvorhergesehen, aber ich kann mir solche Lichtblicke auch bewusst in den Alltag holen. Eines dieser Lichtblicke ist in jedem Jahr das adventliche Tanz-und Singwochenende. Ich fahre da meist gemeinsam mit einer sehr lieben Freundin hin und wir genießen dieses Zusammensein mit vielen lieben Frauen, von denen wir die meisten schon lange kennen, aber auch neue Frauen sind jederzeit herzlich willkommen. Es geht schon Freitag mit dem Abendessen los und wir richten es uns so ein, dass wir schon einige Zeit früher am Tagungshaus ankommen, um in der Kapelle zu beten und Kerzen für all unsere Anliegen zu entzünden.

Wir spazieren dann auch gerne noch um das Tagungshaus herum, dort ist es sehr schön. So sind wir dann eingestimmt auf das Wochenende.

Am Samstag ist eine lange Mittagspause die wir wenn es das Wetter erlaubt für einen Spaziergang nutzen. In diesem Jahr war ganz wunderbar sonnig klares Winterwetter. Ich lade euch ein einfach mal mit mir zu gehen und die Ruhe in der Natur zu genießen.

Der See war zugefroren. Rund um den See gibt es kleine Impulse zum Verweilen.


Wir haben getanzt, gelacht, erzählt, gesungen, hatten Stille Zeit für Impulse und ganz viel Freude miteinander.

Das war die Gestaltung unserer Mitte, um die wir herum tanzen. Wenn wir am ersten Abend in den Raum kommen, dann ist es immer spannend, wie die Mitte dieses Mal aussieht. Für mich ist es jedes Mal so, als wenn ich nach Hause komme. Es wirkt seit Beginn der Adventzeit auch heute noch in mir nach. Ich bin dankbar und froh.

Der Winter kommt

Ich freue mich, wenn der Winter heranzieht und sein von mir so geliebtes sonniges kalt-klares Wetter mit sich bringt. Das tut mir so richtig gut. Priska und ich haben heute Vormittag wieder einen schönen Spaziergang  unternommen. Die Sonne begleitete uns.

Und der Frost hatte lustige Muster in die Pfützen  gezaubert.

Ich habe am Wochenende das Haus adventlich geschmückt. Hier zeige ich euch meinen Wandbehang, den mein Mann nach meinen Wünschen gefertigt hat und an dem nun meine gefalteten Sterne hängen. Welch eine Freude hatte ich, als mir  vor zwei Wochen ein Katalogheft ins Haus flatterte, das qualitativ hochwertiges und ganz bezaubernd buntes Papier hatte. Ich habe  es komplett für alle Sterne die ihr seht aufgebraucht.
Den Holzengel habe ich am Samstag beim Weihnachtsmarkt der Lebenshilfe entdeckt, dort arbeitet meine große Tochter neben dem Studium und wir waren gemeinsam dort.

Hier seht ihr wie bunt die Sterne sind.

Im Header seht ihr meine Wichtel, die aus dem restlichen Holz entstanden. Nun werde ich noch einige Sterne aus Brotpapiertüten machen und dann die Bastelstube für dieses Jahr schließen und die Weihnachtsbackstube eröffnen.